Quellenschriften zur Geschichte der Barockkunst in Rom

Begründet von Max Dvořák und Ludwig Pastor

Herausgegeben von Dagobert Frey

Dr. Benno Filser Verlag G. M. B. H., MCMXXX Wien / Augsburg

#III

Le Guide Di Roma

Materialien zu einer Geschichte der Römischen Topographie unter Benützung des Handschriftlichen Nachlasses von Oskar Pollak

Herausgegeben von Ludwig Schudt mit Unterstützung der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft

Dr. Benno Filser Verlag G. M. B. H., MCMXXX Wien / Augsburg

#IV

Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung, vorbehalten.

Copyright 1930 by Dr. Benno Filser Verlag G.m.b.H., Wien

Printed in Austria

Monotypesatz und Druck von Rudolf M. Rohrer, Baden bei Wien

#V

Geleitwort des Herausgebers

In dem groß angelegten Plan der Quellenschriften zur Barockkunst in Rom, den wir in der Einleitung zum I. Band »Die Kunsttätigkeit unter Urban VIII., I. Teil« mitgeteilt haben, hatte Oskar Pollak als dritte Abteilung die topographischen Quellenschriften vorgesehen, die mit einer Bibliographie der römischen Guiden eingeleitet werden sollten. Dieser Band liegt hiemit vor.

Die erste Materialsammlung auf diesem Gebiete hatte Pollak wohl nur als Hilfsapparat für die von ihm vorbereiteten Monographien über Borromini und Pietro da Cortona angelegt. Es ist für seine streng historische Arbeitsweise sehr bezeichnend, daß diese Vorarbeit ihm unter den Händen über ihre besondere Zweckbestimmung hinauswuchs und aus ihren eigenen Problemstellungen heraus für ihn selbständige Bedeutung gewann. War ja doch der ganze Plan der Quellenschriften nicht aus abstrakten, theoretischmethodischen Erwägungen entwickelt, sondern aus lebendiger, schöpferischer Arbeit, aus dem dabei schmerzlich empfundenen Mangel verläßlicher Vorarbeiten und vor allem aus dem Reinlichkeitsbedürfnis sauberer, präziser Forscherarbeit entsprungen. So hatte Pollak gleichsam nebenbei einen umfangreichen Zettelkatalog über die Editionen der Romführer als Grundlage einer geplanten Bibliographie aufgestellt. Zu einem Abschluß war diese Arbeit nicht gelangt. So wertvoll sie als Grundstock einer späteren Ausarbeitung sein konnte, für eine Veröffentlichung war sie, in der von ihm hinterlassenen Form, unbrauchbar. Der Fall ist also hier ein ganz anderer als bei der Archivaliensammlung zu der Kunsttätigkeit Urbans VIII., die in einer für den Druck vorbereiteten, wenn auch nicht ganz abgeschlossenen Fassung im Nachlasse vorlag. Der Katalog der Romführer war noch unvollständig; gerade die schwierigste Aufgabe der Feststellung der wenig bekannten, seltenen Edition war erst durchzuführen. Da Pollak im wesentlichen die römischen Bibliotheken für seine Zusammen #VI stellung benützt hatte, mußten zur Ergänzung noch die übrigen großen europäischen Bibliotheken durchgesehen werden. Die Geschichtswissenschaft ist Dr. Ludwig Schudt zu großem Danke verpflichtet, daß er, der durch seine früheren Arbeiten hiezu ganz besonders berufen war, sich dieser mühsamen, weit ausgreifenden Arbeit unterzogen und den von Pollak in Angriff genommenen und vorgezeichneten Plan auch zur Durchführung gebracht hat. Sein alleiniges Werk ist die Ordnung und Gruppierung des umfangreichen Materiales und vor allem die wissenschaftliche Bearbeitung hinsichtlich der Einstellung und Anordnung der topographischen Beschreibung, ihrer quellenmäßigen Grundlagen und des Filiationsverhältnisses der Ausgaben. In dieser Hinsicht muß das vorliegende Buch als seine durchaus selbständige Arbeit gelten. Daß damit wiederum ein Teil des Nachlasses Oskar Pollaks wissenschaftlich verwertet werden konnte, dafür möchte ich Dr. Schudt sowohl namens der Witwe, Frau Hedwig Pollak, als auch in meiner Eigenschaft als Verwalter des wissenschaftlichen Nachlasses den herzlichsten Dank sagen.

Dagobert Frey

#VII

Vorwort

Bei einer quellenkritischen Untersuchung über die »Vite de’ pittori« des Giovanni Baglione, die ich noch in meinen letzten Universitätssemestern durchführte, wurde mir die Bedeutung der Guide di Roma für die kunstgeschichtliche Forschung offenbar. Die Beschäftigung mit Baglione führte mich dann zu seinem Zeitgenossen Giulio Mancini und bei dieser Gelegenheit lernte ich dessen »Viaggio di Roma« kennen. Die Herausgabe dieser Schrift nötigte mich wiederum, mich weiter in die römische Lokalliteratur der ersten Jahrzehnte des XVII. Jahrhunderts zu vertiefen, und so konnte ich im Anhange zu dieser Veröffentlichung eine Liste der mir bis dahin bekannt gewordenen Romführer geben.

Ludwig von Pastor regte mich noch während der Arbeit am Mancini an, die im Nachlaß Oskar Pollaks befindlichen Manuskripte, die sich mit den Romführern befassen, zu bearbeiten. Hauptsächlich auf seine Empfehlung wurde mir dann das Material durch Prof. Dagobert Frey im Jahre 1922 zur Verfügung gestellt. Die nächsten Jahre waren mit Studien vor allem in den Bibliotheken von Rom, Wien, München, Berlin, Paris und London ausgefüllt, bis Ende 1927 das Manuskript abgeschlossen vorlag.

Das Manuskript Pollaks bestand aus drei Zettelkatalogen, von denen der erste ein alphabetisches und der zweite ein chronologisches Verzeichnis der Guiden enthielt. Der dritte Zettelkatalog enthielt die Monographien der einzelnen Bauwerke. Einige lose Blätter des Konvoluts enthielten Exzerpte vorwiegend aus den Werken von Richter und Jordan, auf einem weiteren Blatt waren einige ganz allgemeine Skizzen für die Disposition des Stoffs gegeben. So sind mir die Notizen Pollaks vor allem für die Sammlung des Materials und die Bibliographie von sehr großem Nutzen gewesen; für den Text meines Buches dagegen habe ich nur einige ganz allgemeine Anregungen aus den übernommenen Aufzeichnungen ziehen können.

#VIII

Pollak hatte in seinen Vorarbeiten das in den erreichbaren Bibliographien, die ich in der Einleitung meines Buches aufgeführt habe, auf die Romguiden sich beziehende Material gesammelt, während ich, bevor ich den Nachlaß Pollaks in die Hand bekam, von der Methode ausgegangen war, nach den Titeln der Guiden die Bibliothekskataloge durchzusehen und so die tatsächlich vorhandenen Exemplare festzustellen. Durch Pollaks Manuskript ist mein Überblick über die Materie außerordentlich erweitert worden. Ich hoffe, daß der Leser den Eindruck gewinnt, daß die Vereinigung beider Arbeitsmethoden ersprießliche und brauchbare Resultate ergeben hat.

Es ist mir eine angenehme Pflicht, allen denen, die meine Arbeit mit Rat und Hilfe gefördert haben, meinen Dank auszusprechen. In erster Linie gebührt er dem inzwischen verstorbenen Freiherrn Ludwig v. Pastor, auf dessen Verwendung hin mir die Manuskripte anvertraut wurden, und Frau Hedwig Pollak für die Überlassung derselben. Ferner den vielen Bibliotheksverwaltungen, die mir meist in sehr weitem Umfang entgegengekommen sind: in Rom vor allem Herrn Prof. Luigi de Gregori, in Wien der Direktion der Österreichischen Nationalbibliothek, wo mir besonders Herr Dr. Otto Brechler behilflich war. In München bin ich in erster Linie Herrn Geheimrat Prof. Dr. Schnorr v. Carolsfeld zu Dank verpflichtet, weiter den Herren Dr. Hilsenbeck, Hartwig und Schottenloher, letzterem besonders für eine Reihe brieflicher Auskünfte. Herr Dr. Axel v. Harnack gewährte mir seine wertvolle Unterstützung in der Berliner Staatsbibliothek. Herr Dr. Max Husung lieh mir seinen freundschaftlichen Rat bei der Bearbeitung der Inkunabeln und gestattete mir die Durchsicht der Scheden des von ihm geleiteten Gesamtkatalogs der Wiegendrucke. Auch die Benutzung des Gesamtkatalogs der preußischen Bibliotheken wurde mir in der liberalsten Weise gestattet. Die Verwaltung der Landesbibliothek in Wiesbaden hat mir durch Ausführung meiner sehr zahlreichen Bestellungen bei auswärtigen Bibliotheken Reisen innerhalb Deutschlands erspart. Hier hat mich Herr Dr. Paul Henrici besonders ge #IX fördert. Herr Prof. Ernst Steinmann, Mrs. Eugénie Strong und Mr. G. H. Palmer statteten mich mit Empfehlungen aus, die mir die Arbeit in London erleichterten. Ferner bin ich Herrn Prof. Julius Schlosser, Prof. Camillo v. Klenze und Prof. Christian Hülsen für Empfehlungen und Ratschläge verbunden.

Ich darf aber das Institut, an dem ich selbst seit einem Jahrzehnt tätig bin, nicht unerwähnt lassen. Der sehr reiche Bestand an römischen Guiden, den ich in der Bibliotheca Hertziana bereits zu Beginn meiner Tätigkeit vorfand, hat für meine Arbeit die ersten Grundlagen abgegeben. Ich habe während meiner Tätigkeit die Möglichkeit gehabt, die Sammlung weiter auszubauen, wodurch sich mir eine unvergleichliche Gelegenheit bot, in die Materie einzudringen. Ebenso fand ich die bibliographischen Hilfsmittel, die zur Durchführung dieser Arbeit unumgänglich notwendig waren, teils vor, teils konnte ich sie nach und nach beschaffen. Ich sehe es als ein besonders glückliches Geschick an, daß es mir vergönnt ist, in einem Institut, das sich die Sammlung der Romliteratur mit zur Hauptaufgabe gemacht hat, vollkommen frȩi schalten und walten und es weiter ausbauen zu können.

Ich muß ferner der außerordentlichen Liberalität, mit der Herr Dr. Thomas Ashby mir die Benutzung seiner einzigartigen Sammlung römischer Guiden gestattet und mit allen Mitteln erleichtert hat, dankbarst gedenken. Herr Comm. Luigi Vittorio Fossati-Bellani hatte die ungewöhnliche Güte, mir einige der kostbarsten Stücke seiner ausgezeichneten Romsammlung zum Studium von Florenz nach Rom zu schicken. Ebenso haben mir die Herren C. E. Rappaport und Giulio Cesare Olschki in Rom jederzeit Einsicht in die reichen Bestände ihrer Sammlungen gewährt.

Der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft habe ich zu danken für das Forschungsstipendium, das mir einen ausreichenden Aufenthalt in London und Paris ermöglichte. Sie hat fernerhin durch Bewilligung eines Druckzuschusses die Herausgabe dieses Buches möglich gemacht.

#X

Zum Schluß möchte ich noch mit besonderer Herzlichkeit dem Herausgeber der »Quellenschriften«, Herrn Prof. Dagobert Frey, meinen Dank für alle geleistete Hilfe aussprechen. Seiner außerordentlichen Energie ist es zu verdanken, wenn es aller Ungunst der Zeiten zum Trotz möglich geworden ist, die reichen Ergebnisse selbstloser Forschungsarbeit, die uns Oskar Pollak hinterlassen hat, der Wissenschaft zugänglich zu machen. An dem Zustandekommen des vorliegenden Werkes hat er hervorragenden Anteil.

Rom, im November 1929.

Ludwig Schudt.

#XI

Inhalt

#XIII

Geleitwort des Herausgebers V

Vorwort des Verfassers VII

Inhaltsverzeichnis XI

Erster Teil. Die Guiden.

Einleitung.

I. Thema und Methode der Arbeit 5

II. Vorarbeiten 9

I. Die Guiden.

Kap. I. Von den »Indulgentiae Ecclesiarum Urbis Romae« bis zu Felinis »Trattato Nuovo«.

a. Indulgentiae ecclesiarum urbis Romae 19

b. Palladio 26

c. Franzini 31

d. Felini 34

e. Spätere Ausgaben der »Cose maravigliose«. Übersetzungen...... 37

Kap. II. Von Celio bis Roisecco.

Einleitung 40

I. Guiden mit wissenschaftlicher Tendenz.

a. Celio — Baglione — Ritratto — Descrizione.

1. Celio 41

2. Baglione 42

3. Totti 43

4. Descrizione di Roma antica e moderna 46

b. Titi 48

c. Descrizione di Roma moderna — Roma sacra antica e moderna. (Spätere Auflagen.)

1. Ritratto (Descrizione) di Roma moderna.

α. Ausgaben der de Rossi 54

β. Roisecco 56

2. Roma sacra antica e moderna.

α. Die Ausgaben von 1687 und 1700 60

β. Posterla und Cecconi 61

γ. Amidei und Barbiellini 62

II. Populäre Guiden.

a. Martinelli.

1. Roma ricercata 62

2. Roma ampliata e rinnovata 68

3. Nuova descrizione 68

#XIV

b. Rossini.

1. Sebastiani und Nota 69

2. Rossini. Die ersten fünf Auflagen 70

3. Die sechste bis neunte Auflage 72

4. Die zehnte Auflage 72

III. Kleinere Guiden.

a. Pinaroli 73

b. Eschinardi 75

c. Sonstige Schriften 75

Kap. III. Das Spätere 18. und das 19. Jahrhundert.

I. Die führenden Guiden.

a. Vasi.

1. Giuseppe Vasi 78

2. Mariano Vasi 80

3. Die Bearbeitungen Nibbys 81

4. Die späteren Ausgaben 81

5. Von Nibby abhängige Guiden 82

α. Cipriani 82

β. Pistolesi 83

γ. Mercuri 83

b. Fea 83

c. Melchiorri 84

d. Rufini 87

II. Kleinere Guiden.

a. Magnan 88

b. Chiusole 89

c. Manazzale 89

d. Dalmazzoni 89

e. Roma compiutamente descritta 90

II. Wissenschaftliche Topographie.

I. Von Albertini zu Panciroli.

Einleitung.

a. Albertini 95

b. Panvinius 97

c. Ugonius 98

d. Panciroli 99

e. Severano 101

II. Martinelli — Alveri — Venuti.

a. Martinelli 103

b. Alveri 104

c. Venuti 105

#XV

III. Nibby — Donovan — Platner-Bunsen.

a. Nibby 107

b. Donovan 110

c. Platner-Bunsen 112

III. Pilgerführer — Poetisch-Didaktische Beschreibungen der Monumente — Fremdsprachliche Bearbeitungen.

I. Die Pilgerführer.

a. Fra Santi — Guida angelica 117

b. Piazza — Vasi — Mazzolari 118

1. Piazza 118

2. Mazzolari 119

3. Vasi 119

c. Die Anni Santi 120

d. Weitere Schriften 122

II. Poetisch-Didaktische Beschreibung der Monumente.

a. Das 17. Jahrhundert 123

b. Das 18. Jahrhundert 125

III. Fremdsprachliche Bearbeitungen.

a. Das 15. und 16. Jahrhundert 126

b. Das 17. Jahrhundert 127

1. Deutsche Bearbeitungen 127

2. Französische Bearbeitungen 128

α. Bralion 128

β. Deseine 129

γ. Weitere Schriften 130

3. Englische Bearbeitungen 130

c. Das spätere 18. und das 19. Jahrhundert 131

Anhang I. Die Antiquare.

I. Das 15. und 16. Jahrhundert.

a. Mirabilia urbis Romae — Palladio — Descrizione di Roma antica.

1. Mirabilia urbis Romae 135

2. Palladio 136

3. Ritratto di Roma antica 138

b. Die Antiquare.

1. Flavio Biondo und die ältere Generation 139

2. Die jüngere Generation 140

3. Sonstige Schriften 143

#XVI

II. Vom 17. Bis zum 19. Jahrhundert.

a. Die großen Werke des 17. und 18. Jahrhunderts 144

1. Donatus 144

2. Nardini 145

3. Ficoroni 145

4. Venuti 146

b. Die Schriften des 19. Jahrhunderts 147

c. Kleinere Schriften 148

d. Sammelbände 149

Anhang II. Beschreibung der Einzelmonumente.

I. Von 1600 bis 1750 153

a. Kirchen 153

b. Paläste — Villen — Obelisken — Museen 157

II. Von 1750 bis 1840 158

a. Kirchen 158

b. Paläste — Villen — Sammlungskataloge 160

III. Monographien und Guiden 161

Schlussbetrachtung.

Die Bedeutung der Guiden 165

Zweiter Teil. Bibliographie.

Erster Abschnitt: Die Guiden.

I. Indulgentiae Ecclesiarum Urbis Romae 185

A. Lateinische Ausgaben 185

B. Italienische Ausgaben 196

1. Ausgaben bis 1554 196

2. Von 1554 bis 1587 198

3. Von 1588 bis 1750 204

C. Deutsche Ausgaben 217

D. Französische Ausgaben 222

E. Spanische Ausgaben 227

F. Vlämische Ausgaben 232

II. Felini 233

A. Italienische Ausgaben 233

B. Spanische Ausgaben 235

III. Celio 236

IV. Totti — De Rossi — Roisecco 236

A. Die dem »Ritratto di Roma moderna« vorhergehenden Ausgaben ... 236

B. Ritratto di Roma moderna 237

#XVII

C. Die Ausgaben der de Rossi 237

1. Filippo de’ Rossi 237

2. Michelangelo Rossi 238

3. Michelangelo und Pier Vincenzo Rosso 239

D. Roisecco 242

E. Übersetzungen 244

V. Baglione 246

VI. Roma Antica e Moderna 246

A. Die Ausgaben der Franzini 246

B. Spätere Ausgaben 248

VII. Martinelli — Nuova Descrizione di Roma 251

A. Martinelli 251

1. Die ersten drei Auflagen 251

2. Die vierte und fünfte Auflage 252

3. Spätere Nachdrucke und Bearbeitungen 253

B. Nuova descrizione 257

C. Roma ampliata e rinnovata 259

1. Italienische Ausgaben 259

2. Deutsche Ausgaben 260

3. Roma antica e moderna 261

4. Nuova e succinta descrizione 262

VIII. Nota Delli Musei 263

IX. Titi 263

X. Rossini 266

XI. Eschinardi 271

XII. Pinaroli 272

XIII. Vasi 274

A. Das Stichwerk 274

B. Italienische Ausgaben 275

1. Giuseppe Vasi 275

2. Mariano Vasi 276

3. Die Ausgaben Antonio Nibbys 278

4. Die bei Valentini erschienenen Ausgaben 279

5. Die von Porena besorgten Ausgaben 280

C. Französische Ausgaben 282

1. Giuseppe Vasi 282

2. Mariano Vasi 282

3. Nibby 284

4. Valentini 285

D. Englische Ausgaben 287

E. Spanische Ausgaben 288

XIV. Magnan 289

XV. Manazzale 291

XVI. Dalmazzoni 293

#XVIII

XVII. Fea 294

XVIII. Melchiorri 296

XIX. Pistolesi 298

XX. Rufini 299

XXI. Mercurj 301

XXII. Kleinere Guiden 302

Zweiter Abschnitt: Wissenschaftliche Topographie.

I. Albertini 311

II. Panvinius 312

III. Ugonio 313

IV. Panciroli 313

V. Severano 314

VI. Martinelli 314

VII. Alveri 315

VIII. Venuti 316

IX. Platner-Bunsen 317

X. Nibby 318

XI. Donovan 318

Dritter Abschnitt: Die Pilgerführer.

I. Fra Santi 321

II. Guida Angelica Perpetua 321

III. Piazza 325

IV. Vasi 327

V. Mazzolari 327

VI. Literatur zu den Anni Santi 329

VII. Sonstige Schriften 335

Vierter Abschnitt: Poetisch-Didaktische Beschreibung der Monumente.

I. Marianus 341

II. Silos 341

III. Raguenet 342

IV. Prunetti 343

V. Milizia 344

Fünfter Abschnitt: Fremdsprachliche Bearbeitungen.

I. Deutsche Bearbeitungen.

A. Custodi 347

B. Bavinck 347

C. Sprenger 349

#XIX

D. Roma Regina Mundi 350

E. Kleinere Guiden 351

II. Französische Bearbeitungen.

A. Bralion 353

B. Deseine 355

C. Kleinere Guiden 357

III. Englische Ausgaben 358

Sechster Abschnitt: Die Antiquare.

I. Mirabilia Urbis Romae 361

II. Biondo 362

III. Pomponius Laetus 364

IV. Poggio 368

V. Fulvius 369

VI. Marliani 370

VII. Fauno 374

VIII. Fabricius 376

IX. Ligorio 378

X. Palladio 379

XI. Mauro 387

XII. Panvinius 388

XIII. Gamucci 389

XIV. Boissard 390

XV. Lipsius 393

XVI. Donati 397

XVII. Nardini 400

XVIII. Kennett 402

XIX. Ficoroni 405

XX. Venuti 405

XXI. Guattani 406

XXII. Lumisden 406

XXIII. Burton 407

XXIV. Burgess 408

XXV. Canina 408

XXVI. Gell 409

XXVII. Becker 409

XXVIII. Sonstige Schriften 410

XXIX. Sammelwerke 414

Siebenter Abschnitt: Monographien der Kirchen, Paläste, Villen, Plätze, Brunnen, Obelisken, Galeriekataloge.

I. Kirchen 423

II. Paläste 477

#XX

III. Villen 480

IV. Obelisken 482

V. Brunnen 488

VI. Kataloge Von Sammlungen 489

VII. Theater 493

Anhang: Zweifelhafte Ausgaben 497

Nachtrag 517

Verzeichnis der in der Bibliographie verwendeten Abkürzungen 519

Register.

I. Verzeichnis der Namen und Titel 523

II. Zeittafel 538

III. Verzeichnis der Druckorte 543

Berichtigungen.

#1

Erster Teil: Die Guiden

#3

Einleitung

#5

I. Thema und Methode der Arbeit.

»Roma civitas sancta, caput mundi.«

Kaum eine zweite Stadt der Welt hat eine so reiche periegetische Literatur aufzuweisen wie Rom. Als Mittelpunkt des römischen Weltreichs und später der pästlichen Weltmacht hat es Jahrhunderte hindurch die Reisenden aller Länder an sich gezogen.

Dem Blick des Wanderers bot das mittelalterliche Rom, das entvölkert das weite Gebiet der größten und reichsten Stadt der antiken Welt einnahm, neben den christlichen Basiliken eine große Zahl antiker Bauten zum Teil noch aufrecht, zum Teil in Trümmern dar. Ruinen, deren Bedeutung er nicht mehr verstand, in denen er sich aber zurechtfinden wollte. So hat sich um die Denkmäler des antiken Rom bereits während des Mittelalters eine reiche Literatur entwickelt: seltsame Legenden, aber auch Reste einer richtigen Tradition, die das eine oder andere Wahre enthält.

Mit der Entwicklung des Stadtbilds ändert sich das Bild, das diese Schriften bieten. Renaissance und Barock schaffen eine neue Stadt und jedesmal steht ein anderer Mensch diesen Wandlungen gegenüber. Es ist also ein überaus reiches Bild, das sich dem, der diese Literatur studiert, bietet, die das Wachsen und Werden einer Stadt wiederspiegelt, die für die Geschichte des Abendlands eine einzig dastehende Bedeutung gehabt hat.

Es erscheint unmöglich, daß eine erschöpfende Würdigung dieser Schriften, die schon in ihrer äußeren Erscheinung eine Geschichte von Schrift und Druck darstellen, von einem einzelnen unternommen werden kann. Man müßte in gleicher Weise mit den Monumenten des alten Rom, der mittelalterlichen Paläographie und den Bauten des Barock vertraut sein, um diese Aufgabe umfassend lösen zu können.

So habe ich mich in der vorliegenden Arbeit auf einen kleinen Teil dieser außerordentlich umfangreichen Literatur beschränkt. Sie umfaßt lediglich Bücher, die sich mit dem #6 modernen Rom befassen und darunter nur solche, die seit Erfindung der Buchdruckerkunst erschienen sind, und endigt mit den letzten Ausgaben der heute historisch gewordenen Guiden. Das ganze mittelalterliche Schrifttum ist nicht berücksichtigt worden. Fernerhin habe ich mich nur mit den Werken befaßt, die sich ausschließlich mit der Stadt Rom beschäftigen; die Beschreibungen von Gesamtitalien sowie die umfangreiche Reiseliteratur sind in diese Betrachtung nicht einbezogen worden, mochten auch ihre Angaben über Rom einen selbständigen Band umfassen.

Aber auch nach diesen Abgrenzungen umfaßt unser Thema noch einen bedenklich großen Zeitraum. Und hier liegt nun der Nachdruck der Darstellung auf der Epoche von 1640—1760, der Zeit, wo die Guiden ihre Hauptbedeutung für die Geschichte der neueren Kunst in Rom gewinnen. Alles was vor diesem Zeitraum liegt, hat für uns nur die Bedeutung des Beginns einer Entwicklung; die nach 1760 erschienenen Guiden dagegen verlieren entsprechend der ganzen Entwicklung Roms mehr und mehr ihren Charakter als selbständige Arbeiten.

Damit ist wohl betreffs der zeitlichen Abgrenzung unseres Themas das Wesentliche gesagt. Es erübrigt sich noch, die Grundsätze, die bei der Bearbeitung des Materials befolgt wurden, kurz darzulegen.

Die römischen Stadtführer, die »Guiden«, erweisen sich bei näherer Betrachtung als untereinander sehr verschieden. #7 Zunächst suchte der Pilger »viel Gnad und Heiltum« in der ewigen Stadt, daher macht die Aufzählung von Kirchen, Stationen und Reliquien den Hauptinhalt der ältesten Führer aus. Allmählich, etwa gegen das Jahr 1560, läßt sich das Eindringen eines gewissen Interesses für die Kunstwerke wahrnehmen. Diese Entwicklung geht dann rasch weiter und etwa vom Jahre 1640 ab beginnen die nur den Pilger interessierenden Angaben allmählich zurückzutreten. Damit tritt gleichzeitig eine Spezialisierung der Aufgaben ein: Pilgerführer und kunstgeschichtlicher Führer scheiden sich und unter den letzteren beginnen sich Abarten auszubilden. Sie erreichen ihre höchsten Leistungen in der Ausbildung einer wissenschaftlichen Topographie, von der jedoch erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Rede sein kann.

Es handelt sich also für die Darstellung darum, diese Wandlungen im einzelnen hervorzuheben, die verschiedenen Typen der Guiden zu scheiden und die Abhängigkeit derselben untereinander festzustellen.

Weiterhin erhebt sich die Frage, ob in einer Abhandlung über die Führer durch das moderne Rom auf die Beschreibungen der antiken Stadt einzugehen ist. Sie konnten nicht völlig außer acht gelassen werden, da sie vor allem für die Frühzeit viele wichtige, das moderne Rom betreffende Angaben enthalten. Später, etwa von Mitte des 17. Jahrhunderts ab, kommt es allerdings zu einer völligen Trennung der Disziplinen und von da ab verlieren sie ihr Interesse für unser Thema.

Zum Schluß bleibt noch das Problem zu erörtern, inwieweit die Beschreibung der Einzelmonumente mit der Entwicklung der Guiden zusammengeht. Es erschien geboten, in einem kurzen Schlußkapitel die Frage, wann sie zuerst auftreten, ob sie von den allgemeinen Stadtbeschreibungen abhängig sind und ob sie sich überhaupt zu Schriften mit periegetischer Tendenz ausgebildet haben, wenigstens zu berühren und die wichtigsten unter ihnen kurz chronologisch aufzuzählen.

Den Hauptinhalt und, wie ich hoffe, den Hauptwert des vorliegenden Buches bildet die Bibliographie. Ich glaube #8 sagen zu dürfen, daß ich sie unter Zuhilfenahme der Bibliotheken von Rom, Berlin, München, Wien, Paris und London sowie des Gesamtkatalogs der Inkunabeln und der preußischen Bibliotheken in Berlin und der ausgezeichneten Privatsammlung von Dr. Thomas Ashby-Rom neben einer großen Zahl kleinerer Bibliotheken einigermaßen zuverlässig und bibliographisch einwandfrei gemacht habe. Doch sind Irrtümer unvermeidlich und um so leichter möglich, als die Exemplare im Verlauf mehrerer Jahre in den verschiedensten Städten Europas eingesehen worden sind.

Auf den ersten Blick schien es natürlich, das so zusammengetragene Material einfach nach den Erscheinungsjahren zu ordnen. Doch bin ich beim weiteren Fortschreiten meiner Arbeit davon abgekommen. Bei rein chronologischer Anordnung stehen die heterogensten Bücher nebeneinander und es ist unmöglich, die Entwicklung eines vielaufgelegten Führers wie Martinelli oder Vasi zu übersehen.

So habe ich die Bibliographie in vier Hauptabschnitte eingeteilt: eigentliche Guiden, wissenschaftliche Topographie, hagiologische Schriften, didaktische Schriften. Ihnen schließen sich die Beschreibungen des antiken Rom (Abschnitt VI.) und der Einzelmonumente (Abschnitt VII.) an. Um aber auch die Möglichkeit einer raschen zeitlichen Orientierung zu geben, ist ein Index nach Erscheinungsjahren beigefügt.

Die Fortsetzung der Bibliographie, in die nur Schriften aufgenommen wurden, die ich wirklich gesehen und in der Hand gehabt habe, bildet ein Verzeichnis der Bücher, die sich, obwohl in den Bibliographien verzeichnet, nirgends während meiner Nachforschungen feststellen ließen. Ich habe mich aber zu lange mit der Materie beschäftigt, als daß ich zu glauben wagte, daß die vorliegende Arbeit Anspruch auf Vollständigkeit machen könnte. Es ist ein erster Versuch, die Riesenmenge der topographischen Schriften über Rom etwas zu sichten und die wichtigen und maß #9 gebenden unter ihnen als solche zu würdigen. Sollte sie aber geeignet sein, einmal die Grundlage zu einer großen Geschichte der Topographie der ewigen Stadt zu bilden, so ist ihre Aufgabe völlig erfüllt.

»Godi dunque fra tanto, benigno lettore, di questa mia, benchè piccola fatica, che non ad altro fine è diretta, che alla utilità di tutte le nazioni tanto Italiane, quanto forastiere, che della lingua toscana e dell’ istoria si dilettano. Non esser giudice severo, e sappi compatire i difetti, & errori in essa scorsi; e vivi felice.«

II. Vorarbeiten.

Bevor wir in die Behandlung unseres Themas eintreten, ist ein Blick über die Vorarbeiten, die uns zur Verfügung standen, geboten. Die älteste Bibliographie römischer Lokalliteratur liegt wohl in dem Kap. XIII. der »Roma ex ethnica sacra« des Fioravante Martinelli vor. Martinelli bespricht hier die Arbeiten seiner Vorgänger und gibt einen Abriß der kunstgeschichtlichen Literatur über Rom bis auf seine Tage. Die Notizen sind gut gearbeitet und haben übersichtlich angeordnet bis auf die heutige Zeit ihren Wert behalten.

1682 hat Prospero Mandosio seine »Bibliotheca Romana« veröffentlicht. Da das Buch lediglich Notizen über römische, d. h. in Rom geborene Schriftsteller bietet, findet man für die einzelnen Ausgaben der Guiden natürlich nur wenig, doch sind die biographischen Notizen über die einzelnen Verfasser von großem Wert.

Bibliographien, die auch noch heute unmittelbar von Nutzen sind, entstanden erst zu Ende des 18. Jahrhunderts. Zunächst der »Catalogo delle storie particolari civili ed ecclesiastiche delle città e luoghi d’ Italia« von #10 Coleti. Hier ist der Stadt Rom eine recht reichhaltige Bibliographie gewidmet, in der bereits Ansätze zu einer kritischen Beurteilung der römischen Guiden, besonders ihrer Abhängigkeit voneinander, zu verzeichnen sind.

Coleti bildet aber nur die Grundlage zu der viel eingehenderen »Bibliografia storica delle città e luoghi dello Stato Pontificio« des Ranghiasci (1792/93). Das Werk ist, was die verschiedenen Typen und die wichtigsten Verfasser und Verleger der Romführer anlangt, nahezu vollständig, läßt aber in den Angaben der einzelnen Auflagen und ihrer Bedeutung noch sehr zu wünschen übrig. Immerhin ist es noch heute trotz des gleich zu erwähnenden Buches von Calvi als durchaus grundlegend zu bezeichnen.

Cancellieris bibliographischer Anhang zu seiner Beschreibung der Peterskirche (1788) kommt gegenüber diesen beiden epochemachenden Leistungen weiter nicht in Betracht.

Die nächste Veröffentlichung von bleibendem Wert bietet der Katalog der Bibliotheca Cicognara (1821). Die Vorzüge dieses Handbuchs sind bekannt; der Abschnitt über Rom ist recht umfangreich und verzeichnet seltene und interessante Ausgaben mit Randbemerkungen Cicognaras, die ihre Bedeutung bis heute bewahrt haben. Doch steht sie, was Fülle und Umfang des Materials betrifft, hinter Coleti und Ranghiasci zurück.

Im Rahmen Gesamtitaliens wird Rom bibliographisch behandelt von Lichtental in dem »Manuale bibliografico del #11 viaggiatore in Italia« (1830 u. ö.) und in der großen Bibliographie von Carlo Lozzi, die aber gerade für Guiden wenig ergiebig ist (1886/87). Die Bibliographie des Tibers von Enrico Narducci ist trotz ihres sehr speziellen Themas reich an nützlichen Hinweisen der verschiedensten Art.

Von größerer Wichtigkeit als diese Arbeiten ist der 1885 erschienene Katalog der Bibliotheca Platneriana, der für Rom sehr schätzenswerte Angaben seltener Werke enthält; er ist später mit in den Katalog der Bibliothek des archäologischen Instituts hineinverarbeitet worden (1900—1902), dessen zweite von Merklin bearbeitete Auflage als eine der reichhaltigsten unter den modernen Rombibliographien bezeichnet werden darf.

Von neueren Bibliographien, die sich speziell mit der Stadt Rom beschäftigen, sind nun noch drei größere Werke zu nennen. Die 1880 vom Ministero di agricoltura, industria e commercio herausgegebene »Bibliografia Romana«, von der nur der erste Band vorliegt, gibt ähnlich wie Mandosio nur Nachrichten über römische Schriftsteller und ist für die Bibliographie ihrer Schriften stellenweise von Wert, aber für Guiden ganz unergiebig.

Auch die »Bibliografia di Roma medioevale e moderna« von Francesco Cerroti, die nach dem Tode des Verfassers #12 1893 posthum herausgegeben worden ist, kommt für unser Thema nicht in Betracht, da der Autor bis zu diesem Abschnitt seiner Arbeit noch nicht vorgedrungen war. Der Katalog der Biblioteca Sarti, den Cerroti ebenfalls verfaßt hat, bietet jedoch vor allem für die Beschreibung der Einzelmonumente ein sehr reiches Material.

Schließlich ist der »Bibliografia di Roma« von Emilio Calvi zu gedenken, die ebenfalls infolge des Todes des Verfassers nicht vollendet worden ist. Der »Appendice« bietet wohl die vollständigste Aufzählung sowohl der Guiden wie der Beschreibungen der Einzelmonumente, die wir seit den Arbeiten Ranghiascis und Coletis besitzen. Mögen nun auch die bibliographischen Angaben in den Einzelheiten ungenau und mitunter falsch sein, jedenfalls ist der »Appendice« außerordentlich brauchbar und übersichtlich angeordnet und ist und bleibt das Werk einer imponierenden Arbeitskraft.

Zum Jubiläumsjahr 1925 erschien der »Prontuario bibliografico per la storia degli Anni Santi« von Pericle Perali. Diese vorbildliche Arbeit stellt die aus Anlaß der Jubiläen erschienenen Schriften zusammen und zählt dementsprechend auch die in diesen Jahren verfaßten Guiden auf. Sie hat dem Verfasser manch wertvollen Hinweis gegeben und ergänzt in vieler Hinsicht das vierte Kapitel der vorliegenden Darstellung.

Die »Bibliografia metodico-analitica delle chiese di Roma« von Pio Spezi, zuerst als Supplement der von #13 Galassi Paluzzi herausgegebenen periodischen »Bibliografia Romana« erschienen, von der bis jetzt der Buchstabe A vorliegt, gibt die Literatur zu den einzelnen Kirchen, ohne gerade nennenswert über Calvi hinauszugehen.

Zu diesen eigentlich wissenschaftlichen Bibliographien gesellen sich noch eine Anzahl von Antiquariatskatalogen, die eine gewisse Bedeutung beanspruchen dürfen. Daß hier die Kataloge der römischen Antiquare an erster Stelle zu nennen sind, versteht sich natürlich von selbst. Von Wichtigkeit sind daneben die »Biblioteca storica italiana« der Gebrüder Bocca und vor allem der Katalog Nr. 111 von Ulrico Hoepli. Ganz besondere Bedeutung hat weiterhin der sehr zuverlässig gearbeitete Katalog der Bibliotheca Corvisieri, der eine Fülle des seltensten Materials bietet, und der Katalog der Bibliotheca Borghese.

Daß für die vorliegende Arbeit außer den speziellen Bibliographien auch noch Arbeiten allgemeiner Art, wie die großen buchhändlerischen Werke von Brunet und Graesse, für die Inkunabeln die Repertorien von Hain-Copinger, Proctor und Reichling sowie die Biblioteca italiana von Haym in Betracht kommen, braucht nicht näher betont zu werden.

#14

Eine eigentliche Würdigung der römischen Guiden in ihrem Wert für die römische Topographie fehlt fast völlig. Canina hat zuerst eine Geschichte der römischen Antiquare gegeben; ihm ist Bunsen in seiner Vorrede zu der Beschreibung der Stadt Rom von Platner-Bunsen gefolgt. Mercuri gab in der von ihm bearbeiteten dritten Auflage der Guida von Melchiorri eine recht brauchbare Geschichte der Topographie des alten Rom, die auch Hinweise auf die Guiden enthält. Schließlich hat Jordan in seiner fundamentalen Topographie der Stadt Rom die Forschung zusammengefaßt, dessen Ergebnisse Richter in seiner »Topographie der Stadt Rom« übernommen hat; auch der Behandlung des Themas durch P. G. Hübner muß gedacht werden.

Alles das bezieht sich im wesentlichen auf die Schriften der Archäologen, die Führer durch das moderne Rom sind dagegen stets sehr flüchtig behandelt worden. Hier dürfte Nibby der erste gewesen sein, der in seinem großen Werk »Roma nell’anno 1838« einige kurze Andeutungen über seine Vorgänger gegeben hat. Etwas mehr bietet Bunsen #15 in der bereits erwähnten Einleitung zu der Beschreibung der Stadt Rom.

Eine wirkliche Geschichte der wissenschaftlichen Topographie des modernen Rom hat uns erst vor kurzem Christian Huelsen im zweiten Kapitel der Einleitung zu seinen »Chiese di Roma nel medio evo« gegeben, eine Arbeit, die Kapitel III. des vorliegenden Buches ergänzt.

Am eingehendsten hat Schlosser an verschiedenen Stellen seiner »Kunstliteratur« davongehandelt. Diese Ausführungen bedeuten das einzig Zusammenfassende, wenn auch natürlich nicht Erschöpfende, was über diesen Gegenstand gesagt worden ist.

Schließlich hat der Verfasser dieser Schrift in der Einleitung zu seiner Ausgabe des »Viaggio di Roma« von Giulio Mancini einen kurzen Abriß der römischen Guidenliteratur von 1541—1674 mit einer Bibliographie gegeben.

#17

Die Guiden

#19

Kapitel I. Von den »Indulgentiae Ecclesiarum Urbis Romae« bis zu Felinis »Trattato Nuovo«.

a. Indulgentiae Ecclesiarum Urbis Romae.

Bei der Behandlung der für gewöhnlich »Mirabilia Urbis Romae« genannten Schriften muß daraufhin gewiesen werden, daß es sich für unsere Darstellung nur darum handelt, sie in ihrer Bedeutung für die Entwicklung der späteren Guiden zu würdigen als Anfänge und erste Entwicklungsphase. Es darf also keine Herleitung derselben aus dem handschriftlichen Material des Mittelalters erwartet werden, ebensowenig eine Kollation der einzelnen erhaltenen Exemplare, auch die Frage nach dem Verfasser wird nicht aufgeworfen werden, wir haben nur zu verfolgen, ob einzelne den üblichen Guiden des 16. Jahrhunderts geläufige Elemente hier schon nachweisbar sind.

Eine Prüfung der »Mirabilia« — der Titel »Memorabilia« oder »Historia et descriptio urbis Romae« kommt in den erhaltenen Exemplaren nicht vor — lehrt, daß wir zwei verschiedene Typen zu unterscheiden haben.

#20

Die erste Abart, die ich recht eigentlich als »Mirabilia« bezeichnen möchte und die mit den Worten »Murus civitatis habet CCCLXI turres« beginnt, bietet in einem Schriftchen von einem Bogen Stärke eine kurze Beschreibung des antiken Rom und wird uns daher in dem Abschnitt über die Schriften der Archäologen zu beschäftigen haben.

Von größter Bedeutung ist dagegen für uns die zweite umfangreichere Variante, die ich ihrem Inhalte nach »Indulgentiae ecclesiarum urbis« benannt habe, ein Titel, der sich übrigens auch auf mehreren erhaltenen Drucken nachweisen läßt. Auch hier sind, wie mir scheint, zwei Varianten zu unterscheiden.

Die erste, eine kurze Zusammenstellung der Indulgentien der sieben Hauptkirchen, ist als eine Vorstufe zur endgültigen Fassung der Indulgentiae anzusehen. Das älteste datierte Exemplar (in der Münchener Staatsbibliothek, Hain *9176) trägt das Datum des 1. Februar 1475. Drei weitere Exemplare, die sich in London befinden, werden mit überzeugenden Gründen in den Zeitraum von 1470 bis 1475 datiert.

Das Büchlein, meist 4—12 Blatt stark, verzeichnet die Indulgenzen der sieben Hauptkirchen ohne irgendeine kunstgeschichtlich interessante Angabe, mit alleiniger Ausnahme des Passus »Qua(m) eccl(es)iam (die Lateransbasilika) postea renovavit & de fundamento redificari fecit dei genetricis servus papa Nicolaus quartus filius b(ea)ti Francisci: ut clare apparet in opere mosayco supra summum altare.« Es läßt sich leicht denken, daß sich sehr bald das Bedürfnis nach einem Führer durch diese für den Pilger in erster Linie in Betracht kommenden Kultstätten geltend machte, aus dem dann die erweiterte Form der Indulgentien entstanden ist. Dafür sprechen die Daten der erhaltenen Exemplare sowie der Umstand, daß sie nach dem Aufkommen der eigentlichen Indulgentien verschwunden sind.

#21

Die Schrift beginnt mit den Worten: »Sanctus Silvester Papa scribit in Coronica sua qu(od) Rome fueru(n)t: Mille quingente quinq(ue) ecclesie, quae nunc pro maiori parte sunt distructe. Et inter illas tantu(m) su(n)t septem principales privilegiate maiori privilegio, gratia, dignitate & sanctitate q(uam) alie«. Darauf folgt die Aufzählung der einzelnen Kirchen in der Reihenfolge: Lateran, S. Peter, S. Paul, S. Maria Maggiore, S. Lorenzo, SS. Fabio e Sebastiano, S. Croce in Gerusalemme. Zum Schluß (f. 7 v) ein Abschnitt: »Sequuntur alie principales ecclesie«, d. h. S. Maria Araceli, S. Silvestro in Capite, S. Prassede, S. Maria libera nos a poenis inferni, S. Giovani a porta latina, S. Maria nova und S. Giacomo in porticu. Irgendwelchen Wert für die Kunstgeschichte besitzt sie nicht, wohl aber die erweiterte Fassung, die die wichtigeren Kirchen der Stadt sämtlich umfaßt und deren erster datierter Druck mit dem Datum des 7. Nov. 1489 von Stephan Planck besorgt worden ist.

Er trägt auf F. 1 r die Inhaltsangabe, die in allen späteren Ausgaben unverändert wiederkehrt: »In isto opuscolo dicitur, quomodo Romulus et Romus nati sunt et educati. Et postea Romulus factus est primus Romanorum rex et conditor Romanae urbis. Quomodo et quamdiu ipse et successores sui rexerunt. Et etiam de imperatoribus Romani imperii: qualiter imparaverunt a primo Julio Cesare usque ad tempus Constantini magni imperatoris. Quomodo Constantinus a lepra est curatus, et a beato Silvestro baptizatus. Quomodo sanctus Constantinus ecclesiam Romanam dotavit: beato Silvestro omnibusque suis successoribus Romanis pontificibus totam Italiam, omnes provincias occidentales: regiones: loca: civitates: insulas quae circa Italiam sunt pio affectu dedit. De indulgentiis omnium ecclesiarum et reliquiis, que Rome existunt. De stationibus in eisdem per circulum anni.« Dieser Titel verrät im wesentlichen den Inhalt des Buches: eine Art Weltgeschichte von der Gründung der Stadt Rom an, dann eine Aufzählung der gesamten Könige und Kaiser bis auf Konstantin d. Gr., dessen Bekehrung und Taufe durch den H. Silvester der Bestimmung des Buchs entsprechend ganz besonders hervorgehoben wird.

#22

Wichtiger für uns ist der zweite Hauptteil, der die Reliquien und Indulgenzen der Kirchen behandelt. Auf die Beschreibung der sieben Hauptkirchen (S. Giovanni Laterano, S. Pietro, S. Paolo fuori le mura, S. Maria Maggiore, San Lorenzo fuori le mura, S. Sebastiano Fuori le mura, S. Croce in Gerusalemme) folgt die Aufzählung der übrigen Kirchen der Stadt, 87 an der Zahl. Die Anordnung beginnt mit den Kirchen in Trastevere, greift dann auf die Tiberinsel über, berührt den Aventin, geht von da durch die Porta S. Paolo nach S. Paolo fuori, Tre Fontane und S. Sebastiano und kehrt durch die Porta Latina in die Stadt zurück. Hier werden der Celio mit S. Clemente und SS. Quattro Coronati besucht und die am Forum Romanum gelegenen Kirchen beschrieben. Von da aus erstreckt sich die Führung mit einigen Abschweifungen am Corso entlang und endigt mit S. Maria del Popolo.

Dann beginnt ein neuer Giro, der aber im Text durch keinerlei Hinweis als solcher gekennzeichnet ist. Er geht von S. Bibiana aus und berührt in sonderlichen Sprüngen S. Prassede und die umliegenden Kirchen, geht dann plötzlich nach S. Susanna, darauf wieder zurück nach S. Pietro in Vincoli, dann über Araceli nach dem Pantheon, von da nach S. Maria in Monticelli und nach S. Maria della Pace und schließlich nach einem Umweg über den Tiber, wo die Hauptkirchen des Borgo beschrieben werden, bis er vor der Stadt in S. Pancrazio endigt.

Den Schluß des Buches bildet ein Verzeichnis der Stationen und in den italienischen Übersetzungen ein chronologisches Register der Päpste.

Es handelt sich hier um den ersten datierten lateinischen Druck. Durch Typenvergleichung hat man für andere Ausgaben ein früheres Erscheinungsjahr wahrscheinlich machen können, ohne daß es, soweit ich sehe, gelungen wäre, einen Druck nachzuweisen, der vor dem ersten deutschen #23 Text von 1481 liegt. Aber auch dieser bringt, wie das von Ehwald herausgegebene Blockbuch, im wesentlichen denselben Text, so daß es nicht gelingen will, eine Zwischenstufe zwischen den »Indulgentiae septem ecclesiarum« und der vorliegenden Schrift nachzuweisen.

Diese Verzeichnisse der Kirchen kamen einem allgemeinen Bedürfnisse entgegen. Fast aus jedem Jahr der Frühzeit sind uns Ausgaben erhalten, die aber inhaltlich kaum voneinander abweichen. Sehr bald sind sie ins Spanische, Französische und Italienische übersetzt worden.

Wir sahen, daß die datierten deutschen Ausgaben den lateinischen vorangingen. Merkwürdig spät kommen Übersetzungen ins Italienische auf. Die beiden frühesten sind leider undatiert, tragen aber die Wappen Alexanders VI. bzw. Hadrians VII. und fallen demnach in die Zeit von 1492—1503 (Hain 11220) bzw. (1522/23), während das erste datierte Exemplar erst aus dem Jahr 1541 stammt.

Reichling 259, die erste französische Ausgabe von 1499, ist mir leider nicht bekannt geworden. Aus dem hier in Betracht kommenden Zeitraum lassen sich noch zwei Drucke nachweisen: der ältere mit dem Datum 1519, von Etienne Guillery in Rom besorgt, weist den Titelzusatz »nouvellement imprimé« auf. 1536 hat Valerio Dorico in Rom eine weitere Ausgabe herausgebracht.

Ebenfalls in das Jahr 1519 fällt die erste spanische Übersetzung, von Blado in Rom gedruckt. 1524 wurde sie von demselben Verleger unverändert wiederholt.

Während alle diese Ausgaben den lateinischen Urtext treulich in ihrer Sprache wiedergeben, bietet die einzige vlämische Bearbeitung mit dem Titel »Van die seven Kercken van Romen ...« (1521) etwas Besonderes, indem sie in erster Linie die Reliquien und Ablässe der sieben Hauptkirchen bespricht und daran Betrachtungen erbau #24 licher Art knüpft, wodurch sich ihr kunstgeschichtlicher Wert nicht gerade erhöht.

Der Wert der »Indulgentiae« für die Kunstgeschichte ist nicht allzu groß. Das Verzeichnis der Kirchen ist noch weit davon entfernt, auch nur einigermaßen vollständig zu sein.

Um zu zeigen, was den Verfasser am meisten interessiert, sei die Beschreibung von S. Giovanni Laterano etwas näher besprochen. »Prima ecclesia est Lateranensis, quae dedicata fuit a Beato Silvestro papa in honorem Salvatoris et Sanctorum Johannis Batistae et Johannis Evangelistae«, also das Faktum der Gründung nach der Tradition. Es folgen dann die Indulgentien, wobei der Satz, »...quam ecclesiam postea renovavit et de fundamento edificare fecit dei genitrici Nicolaus papa IIIJ. ordinis sancti Francisci: ut clare adhuc apparet in opere musaico supra summum altare sancti Silvestri & suorum praedecessorum Summorum pontificum ...« auf die Restaurierung der Apsis durch Nikolaus IV. Bezug nimmt. Den Beschluß bildet ein Verzeichnis der Reliquien.

Indulgenzen und Reliquien interessierten den Benutzer dieses Führers in erster Linie, nur gelegentlich kommt eine Angabe wie die eben erwähnte vor und sie bezieht sich charakteristischerweise auf ein weit zurückliegendes Faktum, an das die Inschrift des Mosaiks erinnerte. Viel seltener sind Stellen, wie »...ad S. Mariam de Pace quam Sixtus Papa IV. de novo a fundamento edificavit, eamque maximis indulgentiis dotavit«, wo der Verfasser auf die künstlerischen Ereignisse seiner Zeit eingeht.

#25

Es bleibt noch anzumerken, daß die Bücher durch eine Anzahl angehefteter Schriften mitunter erweitert werden. Die Titel mögen, da sie immer wiederkehren, genannt werden: »Modus confitendi«, »Interrogationes sive doctrinae«, »Orationes Sanctae Brigittae«, »Translatio miracolosa ecclesiae beatae Mariae virginis de Loreto«, »Divisiones decem nationum« kommen am meisten vor.

Zum Schluß noch ein Wort über die Illustration der Drucke. Die Holzschnitte, die wir vorfinden, kehren ständig wieder. In den ältesten Drucken bildet das Titelblatt eine phantastische Darstellung der Stadt Rom: rechts kniet Rhea Silvia, im Vordergrund ist die Wölfin mit Romulus und Remus zu sehen. In den späteren Ausgaben, etwa ab 1510, wird dies Titelblatt durch die bloße #26 Darstellung der Wölfin mit den Zwillingen vor einem Baum ersetzt. Der zweite fast immer wiederkehrende Holzschnitt bietet eine Darstellung des Schweißtuches der H. Veronika, vor dem eine Schar von Pilgern kniet. Ferner sind regelmäßig auch die Heiligen, denen die sieben Hauptkirchen geweiht sind, dargestellt. Im allgemeinen läßt sich die Beobachtung machen, daß die Illustrationen in den späteren Auflagen gegenüber dem Text mehr und mehr zurücktreten (etwa seit 1520). In guten frühen Drucken bieten jedoch die Holzschnitte mit ihren reichen Bordüren einen herrlichen Schmuck des Textes, der mit dazu beigetragen hat, sie zu einem Lieblingsgegenstand des Sammeleifers der Bibliophilen zu machen.

Die Verwendung der Mirabilia zu polemischen Zwecken hat Ehwald in der Einleitung zu seiner Ausgabe des Blockbuchs kurz behandelt. Im einzelnen bin ich dieser Art von Schriften nicht weiter nachgegangen; außer Petreius und der von Ehwald genannten Ausgabe von Calvins »Heiligem Brotkorb« von 1594 ist mir noch eine solche von 1590 (in der U. B. Greifswald) und eine weitere von 1606 (Staatsbibliothek, Berlin) bekanntgeworden.

b. Palladio (1554).

Was in den Indulgentiae vorgebildet ist und für die weitere Entwicklung Bedeutung gewonnen hat, ist die Anlage des Romführers in den allgemeinsten Umrissen: die geschichtliche Einleitung, das Kirchenverzeichnis, in dem die sieben Hauptkirchen in einem besonderen Kapitel den übrigen stadtrömischen Kirchen vorangestellt sind, und das Stationsverzeichnis. Nachdem dieser Text schon, wie es scheint, gegen 1480 festgelegt ist, hat man bis zum Jahr 1554 nichts mehr daran geändert. Der Zusatz »recognita & emendata atque in verum sensum reducta« bei einer Ausgabe der Vittorio-Emanuele, die leider seit einem Jahre nicht mehr benutzt werden kann, als deren Verfasser sich ein gewisser Antoninus Pontus nennt, will nichts besagen. #27 Etwas Neues bringt erst die 1554 in Rom bei Vincenzo Lucrino gedruckte »Descritione de le Chiese, Stationi, Indulgenze & Reliquie de Corpi Sancti, che sonno in la Citta de Roma«, als deren Bearbeiter sich kein geringerer als Andrea Palladio nennt.

Palladio hat beide Versionen der Stadtbeschreibung umgearbeitet, von denen uns die »Antichità« später beschäftigen sollen. Über die Gründe zu seiner Neubearbeitung spricht er sich (Fol. A 2) folgendermaßen aus: »Havendovi io discritto in un’ altro mio libro l’ antiquità de la Città di Roma, con quella diligenza & brevità, che per me s’è potuta maggiore, ho voluto anchora per più intiera vostra sodisfatione, & consolatione descrivervi le cose sacre di essa Citta, in quel modo che hora si trovano: conciosia che le memorie che di loro per adietro ne i libri loro son state fatte, al presente in molte parti non rispondeno al vero, essendo esse cose sacre, & per le guerre, & per gli incendij, & ruine passate et edificationi di nuove Chiese, Hospitali & Confraternità, mutate, et trasportate da luogo a luogo.«

Das Buch ist, wie die bereits besprochenen Ausgaben der Indulgentiae, in vier Hauptkapitel eingeteilt: zunächst die Gründungsgeschichte Roms, die immer noch fortlebt, hier aber bereits bezeichnenderweise bedeutend abgekürzt ist, die sieben Hauptkirchen, die übrigen Kirchen der Stadt und zum Schluß ein Verzeichnis der Stationen. Das Entscheidende ist nun, daß in dem Verzeichnis der Kirchen sechs Unterabteilungen gemacht werden, die für die nächsten zwei Generationen bis auf Felini (1610) maßgebend geblieben sind: Zuerst die beiden Kirchen auf der Tiberinsel, dann Trastevere, daran anschließend der Borgo. Es folgen die Stadtteile des linken Tiberufers, die ihrerseits wiederum in drei Unterabteilungen gegliedert sind: I. Der ganze Bezirk von Porta del Popolo bis zum Kapitol mit S. Andrea in Via Flaminia beginnend und mit Araceli endigend (»Dalla Porta Flaminia fora del Popolo sino alle radici del Campidoglio«). II. Die Abteilung »Dal Campidoglio a man manca ne li monti« beginnt mit S. Pietro in Carcere, führt die links vom Corso gelegenen Kirchen #28 auf und greift dann immer weiter nach links, um bei S. Costanza zu endigen. Der dritte Teil »Dal Campidoglio a mano dritta« beginnt mit der nicht mehr existierenden Kirche S. Maria liberatrice, an die sich die Madonna della Consolazione, die Kirchen des Celio und des Aventin anschließen und beschließt die Aufzählung mit S. Maria annunziata vor den Toren.

Auf diese Einteilung mußte näher eingegangen werden, da sie klassisch wird und, einige Modifikationen abgerechnet, das Gerippe eines großen Teiles der späteren Führer bildet und sich bis ins 18. Jahrhundert gehalten hat. Die Zahl der besprochenen Kirchen ist nunmehr auf 112 angewachsen.

Die Darstellung selbst zeigt ein größeres Interesse für die Kunstwerke. Es weicht doch sehr von dem geläufigen Text ab, wenn es von der hier zum erstenmal erwähnten Kirche S. Andrea in Via Flaminia heißt: »è una Capella ritonda con grande arte e bellezza fabricata per la S. di N. Sig. papa Julio Terzo ...« (Fol. 19). Solche Würdigungen eines Bauwerkes sind neu. Sie finden sich noch mehrfach bei der Erwähnung etwa von S. Rocco a Ripetta oder S. Giovanni dei Fiorentini und verleihen dem Buch einen Quellenwert, der über den der früheren Drucke hinausgeht. Auch die beiden Werke, die in den nächsten Jahren immer wieder als die größten Sehenswürdigkeiten der Alma Città angeführt werden, der Moses des Michelangelo und die Geißelung Christi von Sebastiano del Piombo in S. Pietro in Montorio werden hier zuerst ausdrücklich genannt (Fol. 30 und 17 v.). Die Transfiguration Raffaels dagegen wird noch nicht erwähnt.

Die Entwicklung macht nun raschere Fortschritte. Bereits die nächste Guida, die auf uns gekommen ist, ein Druck des Valerio Dorico von 1557, bietet einen ganz neuen Abschnitt, die »Guida Romana«, als deren Verfasser sich ein nicht weiter bekannter Schakerlay Inglese nennt. Ashby hat ihm einen eingehenden und das Problem völlig erschöpfenden Aufsatz gewidmet, dem nichts mehr zu #29 zufügen ist. Es genügt daher, hier den Inhalt der »Guida« zu geben.

Zunächst die Einleitung, die Schakerlay seiner Schrift voranschickt:

»L’auttore alli lettori carissimi. Non pensate Signori che io cerchi in questa operetta laude, o premio alcuno, ma solamente attendo mostrarvi, quello che so hauerete a caro, perchè ben si vede, che de di in di, nostri Inglesi, & Francesi, Fiammenghi, & de molte altre nationi uengono a Roma, desiderosissimi ueder le cose di quella, & ben conoscere, de le quale molte volte non si uede la terza parte. Però mosso per contentarui, ho preso ardimento esser guida alli desiderii uostri. Pregandoui che mi uogliate trattare bene, & per la strada non mi dimandiate troppe cose, ma lasciate fare a me, & io ui mostrarò la uerita in tutto, & con quanta breuita e possibile, faro che resterete a pieno satisfatti. Vostro Schakerlay Inglese« (Fol. 47 v).

Die Wanderung durch die ewige Stadt ist auf drei Tage verteilt und beginnt an der Engelsbrücke, geht von da nach dem Borgo, wo vor allem der Vatikan und S. Peter beschrieben werden, dann nach S. Spirito in Sassia und Trastevere, der Tiberinsel und der heutigen Piazza Bocca della Verità, die mit den dort liegenden antiken Gebäuden besonders eingehend gewürdigt wird. Von dort führt sie über den Monte Testaccio zu den Caracallathermen und vor die Mauern, um schließlich beim Lateran bzw. bei S. Croce zu endigen.

Am zweiten Tage werden wir von S. Rocco a Ripetta nach der Porta del Popolo geführt und gehen nach einem Blick auf die Villa di Papa Giulio und die SS. Trinità dei Monti dem Quirinal zu, wo die Dioskuren ganz besonders unsere Aufmerksamkeit fesseln, und von da auf der Strada Pia nach S. Agnese fuori le mura. Auf der Straße nach S. Maria Maggiore, die denn auch etwas eingehender beschrieben wird, kehren wir wieder in die Stadt zurück. Über S. Pietro in Vincoli geht es dann nach dem Colosseum und mit der Beschreibung der Ruinen des Palatins und des Kapitols, an die sich die mehr am Tiber gelegenen Theater #30 des Marcellus und Pompeius anschließen, endigt das Pensum des zweiten Tages.

Der Giro des dritten Tages ist hauptsächlich der Beschreibung der inneren Stadt gewidmet: wir lernen die Trajans- und Antoninssäule (d. h. Marc-Aurel-Säule) kennen, gelangen zu S. Maria sopra Minerva und dem Pantheon, gehen dann nach der Piazza Navona, um zum Schluß dem »Mastro Pasquino« vorgestellt zu werden. Mit einem Hinweis auf die reichen Bestände der öffentlichen und privaten Sammlungen schließt die Guida ab.

Man sieht aus diesen Andeutungen, daß das Interesse bei der Führung mehr auf die Ruinen des antiken Rom gerichtet ist, die Anteilnahme an den Denkmälern der »modernen« Kunst ist sehr gering, wir haben nur gelegentliche Andeutungen, z. B. bei Strada und Porta Pia, zu verzeichnen, daneben wird auf verschiedene Vignen, die sich einer gewissen Berühmtheit, aber auch mehr durch ihre Antikensammlungen, erfreuten, hingewiesen. Auch in den späteren Auflagen bleibt dieser bis ins 18. Jahrhundert ständig wiederkehrende Teil der Guiden für die Geschichte der neueren Kunst dürftig und unergiebig. Ein Register der Päpste beschließt das Buch.

Der Text der eigentlichen Stadt- und Kirchenbeschreibung ist gegen den der eben besprochenen Redaktion Palladios unverändert; auch die beiden Nachdrucke, in denen der Name Schakerlays noch erscheint, von 1558 und 1562, weisen, soweit man bei dem letzteren nach dem Fragment im British Museum urteilen kann, keine neuen Zusätze auf. Besondere Erwähnung verdient die 1561 bei Valerio Dorico gedruckte spanische Übersetzung der »Cose maravigliose« mit der Guida Shakerlays, die von Dr. Hernando de Salazar »a contemplacion y ruego de la señora doña Juana de Alarcon« veranstaltet worden ist.

#31

Erst zwei Drucke vom Jahre 1563, der eine von Valerio Dorico, der andere von Blado besorgt, bringen bedeutende Erweiterungen. Die Zahl der besprochenen Kirchen ist um 20 auf 132 gestiegen und außerdem sind die Angaben bedeutend bereichert: man vergleiche die Baugeschichte des Laterans und von S. Maria Maggiore, von S. Caterina dei Funari, SS. Quattro Coronati und S. Maria degli Angeli. Zu den Werken, die bestimmten Künstlern zugeschrieben werden, kommt jetzt auch die Transfiguration.

Damit ist die Gestalt der römischen Guida für die nächsten 20 Jahre festgelegt. Die zahlreichen Ausgaben der nächsten Jahre, die sich in der Bibliographie finden — begreiflicherweise hat das Jubiläumsjahr 1575 eine größere Anzahl gebracht — bieten bis zum Jahre 1587 demgegenüber nichts wesentlich Neues.

Wie diese Bücher aber immer noch in erster Linie den Bedürfnissen der Pilger zu dienen hatten, geht daraus hervor, daß ihnen häufig ein »Trattato ovver modo d’ acquistar l’indulgentie« und seit 1575 eine »Epistola del giubileo dell’ anno Santo« vom Kardinal Borromeo beigegeben wird.

c. Franzini (1588).

Sixtus V., Felice Peretti (1585—1590), hat Rom eine völlig neue Gestalt gegeben und die Straßenzüge und Plätze angelegt, die im wesentlichen noch heute das Stadtbild bestimmen. Die imponierenden Leistungen des großen Papstes haben natürlich auch in der Guidenliteratur ihren Nachhall gefunden.

#32

So finden wir in einem nach längerer Pause im Jahre 1587 erschienenen Führer die traditionellen Mitteilungen durch eine Reihe neuer Notizen bereichert: wir hören vom Bau des Gesù und der Capella Sistina an S. Maria Maggiore, von der Aufstellung des Obelisken von S. Peter und der Villa Peretti, die in der Guida Romana erwähnt wird. Die »Antichità«, die hier angehängt sind, bieten eine kurze Baugeschichte des Vatikans, das Kapitel über die Obelisken ist durch Angaben über die Neuaufstellungen Sixtus V. bereichert.

Weit wichtiger als dies immer noch relativ dürftige Büchlein ist die 1588 in Venedig gedruckte Bearbeitung, bei der wir etwas länger verweilen müssen, da sie für die weitere Entwicklung der Guiden von allergrößter Bedeutung ist.

Zunächst der Verleger: Es ist ein gewisser Girolamo Franzini aus Venedig, der später, jedenfalls noch vor 1600, nach Rom gezogen sein muß, wo sein Erbe Antonio den Verlag fortführt. Er hat fast 100 Jahre hindurch einen bestimmten Führer, der zuletzt den Namen »Roma antica e moderna« oder »Roma sacra antica e moderna« trägt, herausgegeben und verlegt, so daß die Geschichte dieses Verlagshauses für die Entwicklung eines Typs der römischen Guiden von ausschlaggebender Bedeutung ist. Hier haben wir den ersten von den Franzini verlegten Führer vor uns, der für sämtliche spätere Bearbeitungen die Grundlage gebildet hat.

Um mit dem Äußeren zu beginnen, so zeichnet sich das Buch durch eine größere Anzahl von Holzschnittillustrationen aus (in der Guida 91) und bietet schon dadurch etwas Neues, als wir hier das erste Beispiel eines illustrierten Führers vor uns haben. Die Holzschnitte sind, um das gleich hier zu bemerken, später immer wiederholt worden, vor allem bei Felini, aber im großen und ganzen sind die Druckstöcke nur wenig und wohl nur dann verändert worden, wenn das tatsächliche Aussehen der Monumente mit den Abbildungen durchaus nicht mehr übereinstimmen wollte. Die Illustrationen dieser ersten Auflage sind be #33 greiflicherweise, da sie von neuen Holzstöcken genommen wurden, die schärfsten und besten.

Die allgemeine Einteilung — die Antichità des Palladio sind angehängt — ist die normale, doch folgt entsprechend ihrer durch Sixtus V. verliehenen Rangerhöhung die Kirche S. Maria del Popolo direkt auf die sieben Hauptkirchen.

Bei den Angaben für die große Menge der übrigen Kirchen können wir eine starke Zunahme der positiven Daten feststellen, so daß hier zum erstenmal eine Guida wirklich zur historischen Quelle wird. Nur das Allerwichtigste kann hier kurz erwähnt werden: die Erbauung und Ausschmückung der Kirche von S. Spirito in Sassia, die damals offenbar besonders von sich reden machte, werden mit einer ganzen Anzahl von Jahreszahlen hervorgehoben, das neuerbaute S. Atanasio dei Greci erscheint hier zum erstenmal in der Guidenliteratur, ferner wird eine ausgedehnte Gründungsgeschichte der Madonna dei Monti gegeben und am eingehendsten das große Werk der Erbauung des Gesù geschildert, wobei denn auch der Name eines lebenden Künstlers, des Girolamo Muziano, als Schöpfer des Hochaltarbilds erscheint. Überhaupt wird die Zahl der namentlich aufgeführten Künstler größer: Federigo Zuccari wird erwähnt, ebenso die Sibyllen Raffaels in S. Maria della Pace, wobei auch Salviati, Baldassare Peruzzi, Sebastiano des Piombo und Sermoneta genannt werden.

Neben dieser wirklich epochemachenden Leistung bringen die Ausgaben von 1589 und 1591 nur geringfügige Erweiterungen, wenn sie nicht überhaupt in manchem einen Rückschritt bedeuten. Die Drucke von 1594, 1595, 1596, 1599 und 1600 verdienen deswegen eine besondere Erwähnung, weil sich hier, von Antoninus Pontus und Palladio abgesehen, zum erstenmal ein Flaminio da Colle und Fra Santi als Bearbeiter nennen.

#34

Von besonderer Wichtigkeit ist dagegen eine Neuauflage des franzinischen Führers, die für die Rührigkeit des Verlegers Antonio Franzini »Erede di Girolamo Franzini« ein rühmliches Zeugnis ablegt, vom Jahre 1600, wo sich ein sonst nicht weiter bekannter Prospero Parisio als Bearbeiter nennt. Die Zusätze sind an den altüberkommenen Text einfach angehängt und durch ein Zeichen als solche kenntlich gemacht. Am reichsten sind sie natürlich für die sieben Hauptkirchen, doch wird auch S. Lorenzo in Damaso eingehender als bisher gewürdigt. Auch sei darauf hingewiesen, daß der Christus des Michelangelo in S. Maria sopra Minerva hier zuerst erwähnt wird. Eine Abbildung ohne Hinweis im Text findet sich schon 1588.

d. Felini (1610).

Diese eben genannten Bearbeitungen scheinen aber den Ansprüchen des Publikums bald nicht mehr genügt zu haben. So hat sich der Verleger genötigt gesehen, wieder eine Neubearbeitung zu bringen. Sie liegt vor in dem in jeder Hinsicht bahnbrechenden »Trattato Nuovo delle cose maravigliose di Roma« des P. M. Felini (1610).

Bezeichnend für die ausgesprochene Individualität des Bearbeiters ist die Einleitung, die mit der Unzuverlässigkeit der älteren Führer recht scharf ins Gericht geht. In der Einteilung des umfangreichen Stoffes — Felini beschäftigt sich mit 303 Kirchen — wobei ihm zweifellos die noch zu besprechenden »Tesori nascosti« des Ottavio Panciroli von Nutzen gewesen sind, sind einige Neuerungen, die für die Folgezeit maßgebend geworden sind, zu verzeichnen. Die Einleitung bilden wie immer die sieben Hauptkirchen, an die aber diesmal außer der Madonna del Popolo noch die Abtei Tre Fontane angegliedert wird.

Der Katalog der Kirchen beginnt in der üblichen Weise mit der Tiberinsel, der sieh Trastevere anschließt, wobei der Giro gerade umgekehrt wie früher, nämlich bei S. Onofrio beginnt. Darauf folgt wie in den älteren Büchern der Borgo. Die wesentlichen Änderungen finden sich aber erst #35 bei der Aufzählung der Kirchen des linken Tiberufers. Der erste Abschnitt trägt jetzt die Überschrift »Dalla Porta Flaminia fuori della Porta del Popolo à man dritta e sinistra, sin’ alla Madonna dei Monti« und zählt im wesentlichen die links vom Korso liegenden Kirchen (von Piazza del Popolo gesehen) auf, wobei er bis zu S. Maria degli Angeli hinübergreift.

Als Ausgangspunkt für die zweite Gruppe dient der Gesù »Dal Gesù in Parione, Strada Giulia & restante insino Araceli«. Man sieht an den Angaben der Stadtteile, die die Überschrift enthält, daß hier in der Hauptsache die zwischen Korso und Tiber gelegenen Kirchen behandelt werden, wobei über die frühere Grenze weit hinausgreifend der Aventin und die Kirchen bei Porta Latina miteinbezogen werden.

Der noch verbliebene Rest wird in dem Schlußabschnitt »Dal Campidoglio da ogni parte finendo a S. Agnese di Porta Pia« zusammengefaßt. Er umfaßt mit Araceli als Ausgangspunkt die ganze links vom Aventin gelegene Gegend: Forum, Celio, den Bezirk um S. Maria Maggiore, den Quirinal und geht dann über S. Susanna nach Porta Pia, um mit S. Agnese an der Via Nomentana zu endigen.

Die Bedeutung dieser neuen Einteilung besteht darin, daß sie für eine Hauptrichtung der römischen Guiden maßgebend geworden ist und sich bis zum Beginn des Settecento gehalten hat.

Um nun den Wert Felinis als kunstgeschichtliche Quelle kurz zu charakterisieren, so darf man sagen, daß hier das Interesse für die Denkmäler, das in den Bearbeitungen von 1858 und auch 1600 doch immer noch recht schwach war, entschiedener zum Durchbruch kommt. So finden wir jetzt zum erstenmal die Beschreibung einer so epochemachenden Arbeit wie der Querschiffausschmückung der Lateransbasilika, eine kurze Baugeschichte der Peterskirche und die Beschreibung der wichtigsten Altarbilder daselbst. Dasselbe ist z. B. auch bei S. Paolo und S. Maria Maggiore der Fall.

Den sieben Hauptkirchen gegenüber treten natürlich die übrigen Kirchen der Stadt noch sehr zurück, doch findet sich auch dabei viel Neues und Wertvolles. S. Pietro in Mon #36 torio, S. Marcello, S. Lorenzo in Damaso, die Capella Ascoli in S. Sabina, Araceli und S. Susanna sind besonders eingehend unter Angabe der Künstler, die daselbst gearbeitet haben, angeführt. Noch reicher ist das Tatsachenmaterial an Daten, die im Anschluß an die Stiftungen einzelner Gönner bei manchen Kirchen gegeben werden.

In der beigegebenen Guida Romana hält Felini an dem überlieferten Schema fest und beschäftigt sich wie seine Vorgänger hauptsächlich mit den Altertümern, doch hat er an den Schöpfungen Sixtus V. und Pauls V. nicht vorübergehen können, und es entsprang wohl dem Bestreben, dem regierenden Papste zu gefallen, wenn die den Borghese gehörenden Bauten besonders hervorgehoben werden.

Angehängt sind die »Antichità« des Palladio, bei denen verschiedene Neuerungen verzeichnet werden müssen, wenn etwa das Kapitel über die Tiberüberschwemmungen bis auf die Gegenwart fortgeführt wird, oder der Abschnitt »Delle Acque« bis auf Paul V. sich ausdehnt, oder wenn wir in den Kapiteln über die Säulen und Obelisken die Neuaufstellungen bzw. Restaurationen Sixtus V. finden und wenn schließlich den Holzschnitten der antiken Statuen, mit denen der Abschnitt »Delle statue« geschmückt ist, die Abbildungen der Ehrenstatue Sixtus V. auf dem Kapitol und des Moses von Michelangelo beigegeben werden. Daß hier reiches, noch keineswegs völlig ausgebeutetes Material vorliegt, ist ohne weiteres klar. Auch das Abbildungsmaterial, von dem natürlich vieles aus den alten Auflagen von 1588 und 1600 herübergenommen ist, ist wesentlich bereichert worden. Manche Holzschnitte sind verändert, viele neu eingefügt.

Felini hat also, und darin besteht seine historische Stellung, das ganze bei seinen Vorgängern enthaltene Material aufgenommen und in eine neue nunmehr klassische Form gebracht und durch sein Eingehen auf die Kunst seiner Zeit sowie durch #37 sein Interesse für die an den Monumenten sich vollziehenden Veränderungen und durch die veränderte Disposition des Materials neue Bahnen eingeschlagen, die später energischer verfolgt und ausgebildet worden sind, so daß er die bis jetzt herrschenden, bedeutend weniger ausführlichen Ausgaben der »Cose maravigliose« überholt und überflüssig gemacht hat. In der Tat hat etwa seit dem Jahre 1625 die Produktion dieser Bücher nachgelassen: im späteren 17. sowie im 18. Jahrhundert sind nur noch wenig Drucke, die außerdem jeder selbständigen Bedeutung entbehren, zu verzeichnen.

Wie sehr das Buch Felinis einem Bedürfnis entgegenkam, kann man daraus ersehen, daß bereits im Jahre 1615 ein völlig unveränderter Neudruck und eine allerdings nur mit wenigen und unbedeutenden Zusätzen vermehrte Neuauflage im Jubiläumsjahr 1625 herauskam und daß in den Jahren 1610 und 1619 spanische Übersetzungen notwendig wurden.

e. Spätere Ausgaben der Cose Maravigliose — Übersetzungen.

Wie das Interesse für die Kunstwerke zunahm, läßt sich aus der Tatsache ersehen, daß gleichzeitig und von Felini unabhängig eine Neubearbeitung der alten Guiden unter Beibehaltung der alten Einteilung und im wesentlichen auch der alten Zahl der Kirchen, die allerdings durch ein ausgedehntes Register, das selbständige Bedeutung hat, ergänzt und erweitert wird, durch einen G. B. Cherubim erschien. Das Werkchen ist bezeichnenderweise rasch fünfmal hintereinander aufgelegt worden (1609, 1610, 1611, 1612, 1614), dann aber, wie es scheint, wieder verschwunden. Es geht in seinen Angaben nur in der Notiz von der Ausmalung der Capella Cerasi in S. Maria del Popolo durch Caravaggio über Felini, den er sonst nahezu erreicht, hinaus, ist aber von seinem Nebenbuhler doch bald überholt worden. Ein merkwürdiger Irrtum Cherubinis, die Zuschreibung der Chigikapelle in S. Maria del Popolo an Michelangelo, mag des #38 wegen Erwähnung finden, weil er auch in späteren Führern vorkommt und offenbar auf Cherubini als erste Quelle zurückgeht.

In den nächsten Jahren sind dann noch eine Anzahl von Guiden erschienen, bei denen sich auch die Bearbeiter nennen: 1616 zwei Ausgaben von Guglielmo Facciotto bzw. von Fra Palmerio da Scandriglia, 1619 eine weitere von dem Verfasser der »Grotte Vaticane« Francesco Maria Torrigio. Bis zum Jubiläum vom Jahre 1650 sind nur wenige Neudrucke veranstaltet worden, die aber ebenso wie die beiden zuletzt genannten kaum etwas Neues bieten, auch im Umfang trotz der großen Versprechungen der Titelblätter wenig erweitert sind. Zusätze, soweit solche sich finden, beziehen sich fast nur auf die sieben Hauptkirchen. 1675 und 1724 hat man anläßlich des Jubiläums das Büchlein, das sich längst überlebt hatte, wieder aufgefrischt, bis es mit einem von Zempel 1750 besorgten Druck endgültig abstirbt.

Wir haben uns nun kurz mit den Übersetzungen der »Cose maravigliose« zu beschäftigen. Bereits zum Jubiläum 1575 waren sie ins Spanische übertragen worden. Die Guida Franzinis ist bald nach Erscheinen 1589 in dieser Sprache herausgekommen. Die Holzschnitte finden. sich auch hier; das Ganze ist als eine erweiterte Bearbeitung des italienischen Originals von einer gewissen selbständigen Bedeutung. Die Ausgabe von 1600 ist durch einen Dr. Francisco de Cabrera übersetzt und erweitert worden. Vereinzelte Drucke finden sich noch bis zum Jahre 1769.

Die Übersetzung ins Französische hat ein gewisser Pompée de Launay besorgt. Selbständige Bedeutung besitzt seine Arbeit nicht. Sie hat zahlreiche Neuauflagen bis zum Jubiläum 1750 erlebt, ist aber inhaltlich nie wesentlich verändert worden.

In diesem Zusammenhang muß noch des merkwürdigen Versuches eines Giovanni Lupardi gedacht werden, die Guiden wieder lateinisch herauszugeben. Von den Verbesserungen, die die Vorrede, in der u. a. gesagt wird, daß der letzte lateinische Druck im Jahre 1550 erschienen sei, verspricht, ist allerdings wenig zu merken; vielmehr ist das #39 Ganze im wesentlichen eine Übersetzung Cherubinis. Nachfolger hat er mit seiner Bearbeitung nicht gefunden.

Der deutsche Führer des Hermannus Bavinck wird uns als selbständige Bearbeitung an anderer Stelle zu beschäftigen haben.

Die »Cose maravigliose« sind durch Luigi Contarini unter dem Titel »Antiquità, sito, chiese, corpi santi .... di Roma« in Dialogform gebracht und 1569 und 1575 aufgelegt und 1678 noch einmal nachgedruckt worden. Bedeutung hat dies dürftige Elaborat ebensowenig wie die in den Jahren 1625 und 1628 erschienenen und mit schlechten Illustrationen versehenen »Grandezze della città di Roma«.

#40

Kapitel II. Von Celio bis Roisecco.

Einleitung.

Wir haben im ersten Abschnitt unserer Darstellung gesehen, wie sich das Interesse an den Kunstwerken in den römischen Stadtbeschreibungen ausbildet und sind in der Lage gewesen, diesen Entwicklungsvorgang mit den Namen bestimmter Verfasser und Herausgeber zu verbinden.

Aber alles in allem ist es immer noch nicht sehr viel, was sich uns hier an positiven Angaben bietet. Wir sahen, wie die Guiden aus Pilgerführern, die sich in erster Linie mit den Reliquien und Indulgenzen der Kirchen befaßten, entstanden sind, und es hat in der behandelten Epoche noch kein Bearbeiter den Mut gehabt, die rein hagiologischen Angaben zu streichen und sich allein mit den Monumenten zu befassen; auch wäre das Publikum mit einem solchen Buch wahrscheinlich gar nicht zufrieden gewesen.

Das ändert sich im 17. Jahrhundert. Es erscheinen jetzt Veröffentlichungen, die lediglich die Kunstwerke inventarisieren und die von ganz bestimmten Gesichtspunkten aus geschrieben persönliche Leistungen darstellen. Und nun verläuft die Entwicklung nicht mehr so regelmäßig wie bisher, wo sich die neuen Zusätze in den einzelnen Auflagen ohne weiteres feststellen ließen. Die Verfasser beeinflussen sich gegenseitig, einer nimmt vom andern, und es gilt nunmehr festzustellen, wer jeweils der gebende Teil ist und wodurch die einzelnen Ausgaben ihren speziellen Wert erhalten.

Dazu kommt, daß die Führer jetzt sehr verschiedene Tendenzen verfolgen. Die eine Gruppe, die für uns wichtigste, macht es sich zum Vorwurf, eine möglichst vollständige Aufzählung der Monumente mit ausführlicher Beschreibung für den gelehrten Kenner, die sich bis zu einem gewissen Grad als wissenschaftlich bezeichnen läßt, zu geben. Sie haben für die Nachwelt die größte Bedeutung gewonnen.

Daneben stehen solche, die für den reisenden Fremden und den Liebhaber der Altertümer bestimmt sind und dement #41 sprechend nur kurze Andeutungen und Hinweise geben. Schließlich haben wir uns mit einigen Veröffentlichungen zu befassen, die nur ein ephemeres Dasein von wenigen Auflagen gehabt haben.

Damit ist die Disposition dieses Abschnitts gegeben: zuerst sind die größeren Arbeiten von selbständiger Bedeutung zu behandeln, dann die kleineren Führer. Bei der ersten Gruppe lassen sich nun, wie wir sehen werden, zwei Entwicklungsstufen unterscheiden, die durch die Arbeiten Celios und Bagliones bzw. Titis charakterisiert werden.

I. Guiden mit Wissenschaftlicher Tendenz.

a. Celio — Baglione — Die Ersten Ausgaben des »Ritratto di Roma Moderna« und der »Descrizione di Roma Antica e Moderna«.
1. Celio (1638).

Der erste, der sich nach dem nie gedruckten »Viaggio di Roma« Mancinis daran gemacht hat, eine Art Inventar der römischen Kunstschätze zu geben, war der Maler Gaspare Celio mit seinem heute fast unauffindbar gewordenen Schriftchen von 1638 (Memoria delli nomi dell’ artefici del disegno, che sono in alcune chiese, facciate e palazzi di Roma). Aus den beiden Vorreden, die von dem Drucker Bonino und von Celio selber verfaßt sind, geht hervor, daß das Büchlein schon 1620 geschrieben und vielleicht in Abschriften verbreitet war und fernerhin, daß es als Begleittext zu einer Stichfolge des Hendrik Goltzius nach den berühmtesten Kunstwerken Roms gedacht war.

Die Einteilung ist folgende: zuerst die Kirchen, dann die Paläste und zum Schluß die Fassadenmalereien. Die Kirchen, rund 70, sind alphabetisch angeordnet, von den Palästen werden etwa 15 beschrieben, am ausführlichsten dabei der #42 Palazzo Farnese. Die Angaben Celios sind durchweg recht dürftig, ein vollständiges Verzeichnis der Denkmäler ist nicht angestrebt, der Verfasser beschränkt sich auf kurze Andeutungen. Im ganzen beruhen seine Mitteilungen auf der lebenden Tradition, sind dabei recht fehlerhaft und haben dadurch den Zorn Bagliones erregt, der als gründlicher Mann das Werkchen nicht mit Unrecht »pieno d’ errori« nennt. Auch das Urteil Bottaris lautet nicht viel günstiger.

Nachfolge hat es nur in einigen Kompilaten gefunden, die Manuskript geblieben sind. In den Guiden wie »Ritratto« oder »Descrizione« läßt sich eine Benutzung kaum mit Sicherheit feststellen. Nur Alveri hat es in seinem »Roma in ogni stato« (1662) mehrfach zitiert.

2. Baglione (1639).

Baglione hat als erster versucht, wenigstens einen Teil der römischen Kirchen gründlich zu bearbeiten. Leider befassen sich seine »Nove chiese« nur mit den neun Hauptkirchen, die in der Reihenfolge S. Peter, S. Paul, Tre Fontane, S. Annunziata, S. Sebastiano, Lateran, S. Croce, S. Lorenzo, S. Maria Maggiore besprochen werden. Seine Angaben sind sehr eingehend und berücksichtigen bei S. Peter und dem Lateran den ganzen Baukomplex und geben wirklich den Meister jedes einzelnen Bildes an. Die Bedeutung seiner Beschreibung des Laterans, den er vor dem Umbau durch Borromini sah, ist ohne weiteres klar.

Hier sind auch seine Viten (1642) zu erwähnen, die in der Art einer über fünf Tage sich erstreckenden Führung abgefaßt sind. Diese Arbeit zeugt von einem eingehenden Sammeln von Notizen über die Kunst seiner Zeitgenossen in allen römischen Kirchen, die ihn ausgezeichnet befähigt hätten, eine umfassende und brauchbare Guida zu schreiben. Er selbst hat das mit Ausnahme der »Nove Chiese« nicht getan, #43 aber seine Nachfolger, vor allem Titi, haben sich der Viten eingehend bedient. Hier mag nur noch bemerkt werden, daß sich Baglione im allgemeinen ausgezeichnet informiert zeigt und in seinen Angaben über die Monumente der ausgehenden Renaissance und des Frühbarocks kaum ergänzt worden ist.

3. Totti (1638).

Die Bedeutung der beiden besprochenen Schriften ist mehr symptomatisch. Sie besteht weniger in dem, was sie tatsächlich bieten, als in dem, was sie anstreben. Es wird hier von dem bezeichnenderweise Manuskript gebliebenen Mancini abgesehen zum erstenmal versucht, unabhängig von jedem hagiologischen Detail nur das aufzuzählen, was ein Bauwerk an Werken der Malerei oder Skulptur enthält. Beide Schriften haben keine Nachfolge gehabt, sie gehören heute zu den seltensten der ganzen Gattung und scheinen nur in geringer Auflage gedruckt worden zu sein. Die große Masse der Reisenden hatte offenbar kein starkes Interesse dafür. Ihrem Bedürfnis entsprach der »Ritratto di Roma moderna«, der einen nicht näher bekannten Pompilio Totti zum Verfasser oder, richtiger gesagt, Kompilator hat. Er sagt in seiner Vorrede: »Ho pigliato dunque quest’ ardire con ajuto particolare di persona intendente, & erudita«; man darf danach annehmen, daß seine Arbeit mehr die eines Redakteurs gewesen ist.

Bevor der große »Ritratto« erschien, hat er ein kleines Buch »Ristretto delle grandezze di Roma« herausgebracht. Es handelt sich hier gewissermaßen um eine ausführliche Disposition seines großen Werkes. Die Anlage der Stadtbeschreibung nach Rionen wird gegeben und ein Katalog der Kirchen und Bauwerke innerhalb derselben, allerdings mit Ausnahme von St. Peter ohne jede positive Angabe. Bei den größeren Kirchen sind die Gebete, die an den Hauptaltären zu sprechen sind, angegeben. Weiterhin begegnen wir der »Guida Romana«, einem Katalog der Reliquien und Feste, während den Beschluß die von Ottavio Tronsarelli verfaßten »Grandezze dell’ Imperio Romano« bilden. Einen Neudruck hat das Elaborat, dessen Existenzberechti #44 gung uns heute einigermaßen zweifelhaft vorkommt, nicht erlebt.

Von großer Bedeutung dagegen ist der »Ritratto«. Er bedeutet den älteren Führern gegenüber in mehr als einer Hinsicht etwas Neues.

Zunächst die ganze Einteilung: das alte Schema ist verlassen und an seine Stelle eine Beschreibung nach Rionen getreten, wobei zwei, auch drei Rioni unter den Begriff einer Tageswanderung zusammengefaßt werden. Doch liegt auf dem Begriff der Wanderung, die übrigens nach der Anordnung des Stoffs denkbar ist, noch nicht der Nachdruck wie etwa bei Martinelli oder den Guiden des ausgehenden 18. Jahrhunderts.

Die Besichtigung der Stadt ist folgendermaßen angeordnet: I. Tag: Rioni Borgo und Trastevere; II. Tag: Ripa und S. Angelo; III. Tag: Regola, Parione und Ponte; IV. Tag: Trevi, Colonna und Campo Marzo; V. Tag: S. Eustachio, Pigna und Campitelli und zum Schluß VI. Tag: Monti.

Totti wollte ein brauchbares Handbuch der römischen Kirchen geben, das über die Gründungsgeschichte, über die Art, wie sie verwaltet werden, und über die Compagnien und Confraterniten, denen sie gehören, Aufschluß geben sollte. Das war am leichtesten zu erreichen, wenn man das bis dahin beste Handbuch für die römischen Kirchen, die »Tesori nascosti« des Ottavio Panciroli, das uns noch beschäftigen wird, abschrieb. Totti hat diesen bequemen Weg gewählt und wenn man etwa die Beschreibungen von S. Paolino alla Regola (Panc. 749, Totti 185), S. Maria sopra Minerva (Panc. 484, Totti 255) oder S. Maria della Pace (Panc. 819, Totti 381) vergleicht, so wird man bei ihm den Text der zweiten Auflage von Panciroli (1625), abgesehen von geringen Kürzungen, wiederfinden — allerdings: »Hora non ho voluto mancare d’andar’anche raccogliendo da più luoghi de’ scrittori e mandar fuora la presente Roma moderna« sagt er selbst.

Aber die Vergleichung der Beschreibung gerade von S. Maria sopra Minerva mit der Quelle lehrt, daß er abgesehen von diesem naiven Plagiat sehr viel eigenes bietet und was er #45 da zu sagen hat, ist von der größten Bedeutung. Ein Blick auf Felini zeigt, wie sehr das Interesse an den Kunstwerken zugenommen hat; man sehe daraufhin außer den Beschreibungen von S. Peter, dem Lateran, S. Paul und S. Maria Maggiore auch die der Chiesa Nuova, von S. Andrea della Valle, S. Carlo al Corso, S. Carlo ai Catenari und S. Caterina dei Funari, um nur einige der wichtigeren zu nennen, durch.

Im Anhang beschäftigt er sich noch mit den Villen von Frascati, auch Caprarola und Villa Lante bei Viterbo werden genannt. Die angefügten Zusätze und Verbesserungen zeigen, wie sehr ihm an der reichen Ausgestaltung seines Buches gelegen war.

Ein Blick auf das Register lehrt mehr als alles andere, die Bedeutung der vorliegenden Guida zu würdigen. Es erscheinen jetzt ziemlich alle wichtigen Maler der Zeit von Annibale Carracci, Domenichino, Francesco Albani angefangen bis zu Pietro da Cortona, dessen damals gerade vollendete Barberinidecke hier zuerst in der römischen Lokalliteratur erwähnt wird, daneben Caravaggio und Saraceni mit ihren römischen Hauptwerken, schließlich die Manieristen mit dem Cavaliere d’ Arpino an der Spitze. Von Architekten Fontana, della Porta, Soria, von Bildhauern Bernini und Algardi.

Ebenfalls neu und reichhaltig sind die Illustrationen. Es war ein glücklicher Gedanke des Verfassers, von den alten Holzschnitten abzugehen und an ihre Stelle saubere Kupferstiche zu setzen. Diese haben für die Kunstgeschichte einen ganz anderen Wert als die Holzschnitte Felinis; sie sind in den späteren Auflagen immer wieder nachgestochen und wenn sich das Aussehen des Baues änderte, durch neue Stiche ersetzt oder durch Umarbeitung der Platte korrigiert worden, so bei der Chiesa Nuova.

Um nun noch einmal auf die Quellen Tottis zurückzukommen, so fehlen Anklänge an Felini, den er ja weit überholt hat, vollständig. Er schöpft im wesentlichen aus der lebendigen Tradition. Eine Beeinflussung durch den im gleichen Jahre erschienenen Celio erscheint, um wenigstens auf die Möglichkeit hinzuweisen, ausgeschlossen.

#46

Die nächste Redaktion, die unter dem Titel »Ritratto di Roma moderna« bei Filippo de’ Rossi erschienen ist, bietet keine neuen Zusätze.

Etwas reicher ist die wiederum unter demselben Titel bei Filippo de’ Rossi erschienene Ausgabe von 1652, der der Pontifikat Innocenz X. das Gepräge gibt: der Vierflüssebrunnen an Piazza Navona, die Neugestaltung der Lateransbasilika zum Jubiläum von 1650, und die Ausschmückung der Chiesa Nuova durch Pietro da Cortona werden eingehend behandelt. Die Abbildungen sind nur unwesentlich vermehrt, einige Vignetten sogar weggefallen.

Von der Beliebtheit dieser Guida legt die Tatsache Zeugnis ab, daß sie nach der Ausgabe von 1652 ins Deutsche und Holländische übersetzt worden ist. Diese Übertragung hat den Titel »Abgebildetes altes Romm« bzw. »Abgebildetes neues Romm« und ist 1662 in Arnheim erschienen. Die Stiche sind nicht in den Text eingedruckt, sondern auf besonderen Blättern mit holländischer Beschriftung beigegeben.

Die holländische Bearbeitung unter dem Titel »Afbeelding van oude bzw. nieuwe Romm« ist 1661 in Amsterdam herausgekommen.

4. Roma antica e moderna (1643).

Auf die letzte Auflage Felinis ist lange keine Neuausgabe gefolgt. Nachdem aber 1638 Celios »Memoria« und Tottis »Ritratto« erschienen waren, war es für den Verleger die höchste Zeit, mit einer gründlichen Neubearbeitung heraus zukommen.

Am bequemsten war das zu bewerkstelligen, wenn man Totti abschrieb. Diesen Weg hat denn auch der Bearbeiter der ersten von Fei gedruckten und bei Gio: Domenico Franzini verlegten Ausgabe von »Roma antica e moderna« gewählt (1643) und damit eins der nichtswürdigsten Machwerke geschaffen, die die gesamte römische Guidenliteratur aufzuweisen hat.

Original sind in dem ganzen Buch nur die Zusätze bei den sieben Hauptkirchen; seine sonstigen Angaben stimmen #47 genau mit dem Text bei Totti überein. Stellenweise sind oft ganze Seiten der Vorlage übernommen worden. Dabei ist dem Verfasser auch mehrfach das Versehen unterlaufen, einzelne Kirchen zu übersehen: sie sind in einem besonderen Anhang zusammengefaßt. Neue Holzschnitte von Bedeutung sind unter den Illustrationen nicht zu verzeichnen.

Die Guida Romana ist gegenüber Felini nur durch einige neue Überschriften und mehrere unwesentliche Zusätze bereichert und bleibt für die Kunstgeschichte unergiebig wie immer.

Wichtiger ist die Neuredaktion der »Antichità«. Hier folgt auf den Abschnitt »Del Palazzo Papale e Belvedere« ein Kapitel »Delle regioni cioè rioni, & sue insegne«, das die einzelnen Rioni mit ihren wichtigsten Denkmälern kurz beschreibt. Auch diese Angaben sind z. T. den einleitenden Worten des »Ritratto« wörtlich entlehnt, doch ist der Text stellenweise erweitert und willkommen sind die allerdings sehr schlechten Holzschnitte, die die hier besprochenen Paläste und Bauwerke wiedergeben.

Man kann also diese Arbeit nicht gerade als bahnbrechend bezeichnen. Doch mußte sie etwas eingehender behandelt werden, da sie eine Reihe von Auflagen erlebt hat, die, von den späteren Bearbeitungen des »Ritratto« unabhängig, selbständige Bedeutung beanspruchen dürfen und wertvolle Quellennachrichten für die Kunst des Seicento in der Zeit zwischen 1652 und 1689, wo keine Ausgaben des »Ritratto« vorliegen, bringen.

Die wiederum bei Fei gedruckte und bei Gio: Domenico Franzini verlegte Neuauflage von 1653 bringt bereits bemerkenswerte Zusätze. Sie im einzelnen aufzuzählen, lohnt sich nicht; doch mag auf das Lateransbaptisterium, auf SS. Vincenzo ed Anastasio bei Fontana Trevi sowie vor allem auf die sehr wichtigen Nachrichten über die Tätigkeit Cortonas in S. Maria in Vallicella hingewiesen werden. Alles das ist, wie der Vergleich zeigt, völlig unabhängig von der Bearbeitung des »Ritratto« von 1652.

In der »Guida Romana« wird der Vierflüssebrunnen auf Piazza Navona mit einem schlechten Holzschnitt eingehend #48 besprochen. Der Abschnitt über die Rioni in den »Antichità« oder »Roma antica figurata«, wie es jetzt heißt, ist weiter ausgebaut und durch Zufügung bzw. Neubenennung von Palästen bereichert.

Die beiden nächsten Drucke von 1657 und 1660 bieten eine bis auf jeden Druckfehler genaue Wiederholung der eben besprochenen Redaktion und haben keinerlei selbständige Bedeutung.

Auf derselben Bahn schreiten dann die nächsten Bearbeitungen von 1668 und 1677, zu der es eine genau übereinstimmende Ausgabe mit dem Datum 1678 gibt, fort. Der Pontifikat Alexanders VII. gibt ihnen ihr Gepräge. Die ersten Abbildungen der Peterskolonnaden, der neuen Fassaden von S. Agnese an Piazza Navona und S. Maria della Pace erscheinen hier und damit die Erwähnung der Werke der drei größten Meister des Jahrhunderts, Berninis, Borrominis und Pietro da Cortonas. 1677 werden die Neubauten von S. Maria di Montesanto und S. Maria dei Miracoli an Piazza del Popolo in guten Holzschnitten wiedergegeben; auf die Beschreibung der Neuausmalung des Gesù durch Bacciccio sowie des Innenraums von S. Agnese an Piazza Navona mag noch besonders hingewiesen werden.

Die Holzschnitte der Paläste in dem Kapitel über die Rioni sind dagegen in dieser Bearbeitung weggelassen worden.

b. Titi (1674).

Im Jahre 1674 ist der »Studio di pittura, scultura ed architettura« des Abbate Filippo Titi aus Città di Castello erschienen. Damit liegt das erste Kompendium der römischen Kirchen vor, das wir besitzen, der vorläufige Abschluß der bis jetzt verfolgten Entwicklung.

Der Weg, den die Führung Titis durch die Stadt nimmt, ist in vielem durch Totti-de Rossi vorgezeichnet. Doch hat #49 Titi die Überschriften mit der Angabe der einzelnen Rioni, die Totti noch für notwendig hielt, weggelassen und einige Änderungen vorgenommen, die dem Reisenden die Wanderung wirklich ermöglichen sollten. Sein Giro beginnt mit S. Peter, woran sich Trastevere anschließt, und geht von da aus über die Tiberinsel und den Aventin nach S. Paolo. Naturgemäß gelangt dann der Wanderer über Tre fontane auf der Via delle Sette Chiese nach S. Sebastiano und auf der Via Appia zurück nach S. Gregorio Magno. Damit beginnt die Aufzählung der Kirchen der inneren Stadt. Zunächst die Stadtteile um S. Giovanni decollato und San Carlo ai Catenari mit Via Giubbonari, einen Teil von Via Giulia und Via del Pellegrino bis S. Lorenzo in Damaso und Chiesa Nuova. Einen weiteren Ausgangspunkt bietet Piazza Navona für S. Andrea della Valle, Gesù und San Marco. Hier weicht Titi von seinem Vorgänger, der jetzt nach dem Tiber zu geht, ab. Von S. Marco aus wird der Komplex um S. Maria in Campitelli beschrieben und daran Araceli sowie die am Forum gelegenen Kirchen angeschlossen. Von dort geht es nach dem Lateran und dann wieder auf der Pilgerstraße nach S. Croce und San Lorenzo. Auf S. Lorenzo folgen mit S. Bibiana und S. Eusebio als Zwischenstationen noch SS. Quattro Coronati und S. Clemente. Darauf geht der Giro über S. Pietro in Vincoli wieder nach S. Maria Maggiore zurück. Nach einem Blick auf die in Via Panisperna gelegenen Kirchen gelangen wir über S. Maria degli Angeli nach S. Agnese und durch die Via Pia zurück nach dem Quirinal und dem Corso, der aber bald wieder verlassen wird, um nach S. Maria della Concezione, S. Niccolo di Tolentino usw. die um Porta del Popolo gelegenen Kirchen zu beschreiben. Durch die Ripetta mit S. Agostino, S. Maria della Pace und der Anima als Hauptpunkten geht die Führung in den unteren Teil der Via Giulia, überschreitet den Tiber, beschreibt die Kirchen des Borgo und endigt mit S. Giacomo Scossacavalli in unmittelbarer Nähe des ersten Ausgangspunktes.

Diese Art, den Fremden in einem ununterbrochenen Gang, ohne die Stadtbezirke in die Disposition aufzunehmen, #50 durch die Stadt zu führen, ist in den gedruckten Führern der Zeit nicht zu finden. Mancinis Viaggio bietet noch am ehesten Analogien, doch scheint ihn Titi nicht gekannt zu haben.

Weiterhin ist wichtig und darin besteht die eigentliche Bedeutung Titis, daß er noch mehr wie seine eben besprochenen Vorgänger von hagiologischen Angaben absieht. Nur dann und wann gibt er ein paar Andeutungen über die Gründungsgeschichte oder über verwaltungstechnische Einzelheiten der Kirchen. Im wesentlichen bestrebt er sich, in kurzen Worten die wichtigsten Denkmäler und ihre Künstler aufzuzählen. Am besten und ausführlichsten ist begreiflicherweise die Beschreibung der sieben Hauptkirchen. Sie ist systematisch angelegt und führt den Besucher von rechts anfangend durch alle Kapellen. In den anderen und vor allem den kleineren Kirchen beginnt der Giro mit dem Hauptaltar und erstreckt sich dann nur auf die wichtigeren Bilder, wobei seine Ausführungen nicht immer sehr reichhaltig sind.

Um nun auf die Quellen Titis zu kommen, so ist es selbstverständlich, daß er die älteren Guiden, von denen er Celio ausdrücklich zitiert, zum größten Teil gekannt und benutzt hat. Viel hat er ihnen nicht entnehmen können, vielmehr gehen seine Angaben über alles, was seine Vorgänger gaben, wesentlich hinaus. Seine Hauptquelle sind die erwähnten Viten des Baglione, die er bis ins kleinste Detail wörtlich ausgeschrieben hat. Was er an Werken der von Baglione geschilderten Künstler neu aufzählt, beschränkt sich auf eine ganz geringe Zahl. Seine Angaben über die Zeitgenossen beruhen auf der lebenden Tradition und vielleicht auch auf der Angabe der einen oder anderen Guida; Passeris Viten lagen damals noch nicht gedruckt vor.

Das kleine und handliche Büchlein scheint durchaus einem Bedürfnis entgegengekommen zu sein. Bereits im folgenden Jahr wird ein sehr unzuverlässiger Nachdruck veranstaltet, über dessen Druckfehler Titi sich in der Vorrede zum »Ammaestramento« beklagt.

Titi hat sein Werk noch ein zweites Mal selbst im Jahre 1686 unter dem Titel »Ammaestramento utile e curioso« #51 oder »Nuovo studio« herausgeben können. Was er jetzt bietet, ist eine völlige Neubearbeitung. Eine Beschreibung des Vatikans und einer Anzahl römischer Paläste sowie des Doms von Città di Castello, der Heimatstadt unseres Abbate, sind in das Buch neu eingefügt

An der Anordnung des Ganzen ist nichts geändert. Die Zahl der Kirchen ist nicht sehr bereichert, nur etwa zehn sind neu erwähnt. Doch ist die Übersichtlichkeit des Werks dadurch erhöht, daß bedeutend mehr Überschriften gegeben werden. In seinen Beschreibungen geht er jetzt durchweg systematisch vor. Die Besichtigung der Kirchen beginnt immer rechts vom Eingang, geht von da bis zum Hauptaltar und dann auf der linken Kapellenreihe wieder zurück bis zum Eingang. Dadurch hat das Handbuch an Übersichtlichkeit und Brauchbarkeit gewonnen. Dem entspricht es, wenn zu dem Register der Kirchen, das die Erstauflage allein enthielt, ein Verzeichnis der Künstlernamen tritt.

Die Hauptbedeutung der Neubearbeitung besteht aber darin, daß eine außerordentlich große Anzahl von Bildern und Skulpturen hier neu genannt wird. Sie wird damit zu einer Hauptfundgrube für die Geschichte der Barockkunst der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Ein Beweis dafür, wie sehr dem Autor an der Ausgestaltung seines Buches lag, sind die angehängten »Aggiunte«, die z. T. wie die Anmerkung zu S. Maria del Popolo (p. 431) von größtem Interesse sind, da sie den Zustand dieser Bauten im Jahrgenau angeben.

Ohne selbständige Bedeutung sind die beiden nächsten Bearbeitungen von 1708 und 1721. Die Ausgabe von 1708 bietet einen völlig unveränderten Abdruck des »Ammaestramento« mit einem Anhang von Francesco Posterla, dem Bearbeiter der »Descrizione di Roma moderna« von 1707, der besonders paginiert ist. Manches ist darin nicht unwichtig, wie die Bemerkungen zur Chiesa Nuova, dem Gesù, SS. Apostoli u. a.

Diese Anmerkungen sind in die nächste Auflage von 1721 hineingearbeitet worden. Auch sonst bietet sie verschiedene #52 Abweichungen von den früheren Ausgaben. Vor allem sind eine große Anzahl von Kirchen an zwei Stellen des Buchs (p. 167 ss. und p. 315 ss.) neu eingefügt worden, ganz unorganisch und den Giro zerstörend; man hat den Eindruck, als ob hier Notizzettel an die falsche Stelle geraten seien. Dann weisen auch die Beschreibungen eine ganze Menge kleiner Zusätze und Abänderungen auf, die in erster Linie für den Pontifikat Clemens XI. von Bedeutung sind, es sei auf S. Clemente, das Pantheon, S. Catarina Montemagnanapoli und S. Gregorio Magno hingewiesen. Angehängt sind schließlich noch eine Anzahl von Anmerkungen, die sämtlich von Interesse sind.

Bottari hat im Jahre 1763 die Guida noch einmal herausgegeben. Sie erschien jetzt bei Marco Pagliarini. Der Druck hat sich, wie der Verleger in seinem Nachwort (p. 447) behauptet, über zwanzig Jahre hingezogen. In der Tat geht aus einem Brief von Bottari an Niccolo Pagliarini hervor, daß er bereits 1758 mit dieser Arbeit beschäftigt war. Weitere Briefe Bottaris an Mariette aus dem Jahre 1763 unterrichten über den Verlauf des Druckes und im Januar 1764 bestätigt Mariette den Empfang des ersten Exemplars.

Allzuviel hat Bottari an der Guida nicht geändert. Neue Kirchen sind kaum erwähnt, dagegen nehmen die Paläste einen größeren Raum ein wie früher. Die 1721 unorganisch eingefügten Zusätze sind wieder gestrichen, ebenso die Beschreibung des Vatikans unter Hinweis auf den 1750 erschienenen Taja. Die um S. Carlo ai Catenari gelegenen Bauten werden in etwas veränderter Reihenfolge aufgeführt.

Natürlich hat er eine sehr große Anzahl neu entstandener Kunstwerke nachgetragen; die Beschreibungen von S. Apollinare, S. Paolino alla Regola, S. Lorenzo in Piscibus, S. Anna de’ Palafrenieri, um eine Reihe kleinerer Kirchen zu nennen, können als Beispiel dienen, und die Anhänge seines Buchs sind für die Geschichte des römischen Spätbarocks von großer Bedeutung.

Doch ist seine Bearbeitung nicht eigentlich kritisch zu #53 nennen. Er hat viele Bemerkungen Titis, die sich bei den im »Ammaestramento« neu erwähnten Werken finden, unterdrückt aus dem einfachen Grunde, weil diese Ausführungen inzwischen historisch geworden waren und die Generation Bottaris nicht mehr interessierten, dabei aber manchmal den Text mißverstanden und entstellt. Auch viele Werturteile Titis, die kulturgeschichtlich heute von Interesse sind, fehlen. Was er an Verbesserungen seines Vorgängers bringt, ist nicht allzu bedeutend. In vielem hat ihm Roisecco dafür als Quelle gedient.

Die Bedeutung Titis für die Guidenliteratur besteht nun darin, daß er den Bestand der in den Kirchen und zum Teil auch in den Palästen enthaltenen Kunstwerke gewissermaßen inventarisiert und für die nächste Generation festgelegt hat. Er hat das, was die »Cose maravigliose« ahnen ließen und was Celio und Baglione angestrebt hatten, vollendet und so eine anderthalb Jahrhunderte dauernde Entwicklung abgeschlossen. Sein Einfluß auf die Nachfolger ist denn auch sehr groß; wir werden sehen, wie bereits der »Ritratto di Roma moderna« von 1689 an einzelnen Stellen Teile des »Ammaestramento« bringt und wie seit etwa 1710 bis 1720 keine Guida mehr ohne den bestimmenden Einfluß dieses Buches denkbar ist.

Ein wissenschaftliches Werk hat der Abbate aus Città di Castello nicht schreiben wollen. Man findet bei ihm keine Geschichte der Kirchen und wird nicht über die mittelalterliche Kunst unterrichtet wie bei Ugonius, Panvinius oder Panciroli, er gibt keine Inschriftensammlung wie Alveri; demjenigen, der sich mit frühchristlicher oder mittelalterlicher Kunst befaßt, wird er kaum etwas bieten.

Die Kunst seiner Zeit und der Epoche, die ihr unmittelbar voranging, hat ihn allein interessiert und vom Standpunkt des Kenners des 17. Jahrhunderts aus hat er sein Buch geschrieben, das einseitig ist, wie alles, was Menschen schreiben. Aber in dieser Einseitigkeit, in der Beschränkung auf die Kunst der Spätrenaissance und des Barock liegt seine Stärke, die ihn auch uns noch zum unentbehrlichen Begleiter und Berater bei unseren Studien macht.

#54
c. »Descrizione di Roma Moderna« — »Roma Sacra Antica e Moderna«. (Spätere Auflagen.)
1. Ritratto (Descrizione) di Roma moderna.
α. Die Ausgaben der de Rossi.

Der Einfluß Titis auf die im ersten Abschnitt dieses Kapitels besprochenen Guiden macht sich bald geltend. Wir kehren nunmehr wieder zu dem ursprünglich von Totti herausgegebenen »Ritratto di Roma moderna«, dessen zweite und dritte Auflage von 1645 bzw. 1652 wir bereits kennen gelernt haben, zurück.

Die nach längerer Pause 1689 unter dem alten Titel »Ritratto« diesmal bei Michelangelo Rossi erschienene Neuauflage ist bereits an mehreren Stellen von Titis »Ammaestramento« abhängig. Die Beschreibung von S. Luigi dei Francesi, S. Andrea della Valle und S. Maria sopra Minerva sind ohne ihn nicht denkbar. Gegenüber der Ausgabe von 1652 ist die Neubearbeitung bedeutend bereichert, so werden S. Maria dei Miracoli und S. Maria di Monte Santo erstmalig erwähnt; auch der illustrative Teil des Buchs ist umfangreicher, die beiden genannten Kirchen sind abgebildet, ebenso die Fassaden von S. Carlo al Corso, S. Andrea della Valle u. a. m.

Eine gründliche Neubearbeitung und Verbesserung liegt vor in der bei Michelangelo und Piervincenzo de Rossi erschienenen »Descrizione« von 1697. Daß es sich um ein wesentlich verbessertes und bereichertes Werk handelt, sollte wohl schon in dem Titel »Descrizione di Roma« an Stelle der Bezeichnung »Ritratto« zum Ausdruck kommen; die Quellen, die auf dem Titelblatt genannt werden, Baronius, Ciacconius, Bosio und Panciroli, sollten dem Benutzer anzeigen, daß er ein gründlich durchgesehenes und zuverlässiges Buch in Händen hielt.

Die vorliegende Ausgabe ist ihrer Vorgängerin gegenüber um über 100 Seiten vermehrt, und zwar sind jetzt sämtliche Kirchen nach dem Vorbild Titis bearbeitet worden. So wird man bereits auf den ersten Seiten eine bedeutende Erweiterung des Textes bei der Beschreibung der Peterskirche feststel #55 len können. Völlig neu sind die Ausführungen bei der großen Menge der kleineren Kirchen, wie S. Angelo in Borgo, S. Anna de’ Palafrenieri; bedeutend systematischer, besser disponiert und darum brauchbarer die Behandlung etwa von S. Giacomo Scossacavalli, S. Pietro in Montorio u. a.

Von großer Wichtigkeit ist fernerhin die Einführung von guten Beschreibungen der Paläste; als Musterbeispiel kann neben dem Palazzo Farnese vor allem der Palazzo Barberini gelten. Sehr viele kleinere Profanbauten sind überhaupt hier zum erstenmal in der Guidenliteratur nachzuweisen.

Das gleiche gilt für Gärten und Villen: Giardino Cesio und Giardino Baberini werden im Borgo genannt; der Villa Borghese wird eine sehr eingehende Behandlung, die wohl durch den 1650 erschienenen Manili angeregt ist, zuteil.

Zu diesen Angaben ist der Herausgeber wohl durch den 1693 zum erstenmal veröffentlichten »Mercurio errante« des Pietro Rossini veranlaßt worden, doch kann von einem Abschreiben der Vorlage keine Rede sein. Beide Quellen sind selbständig und immer miteinander zu vergleichen. Die »Descrizione« geht dabei über die bisher erschienenen Ausgaben Titis hinaus, ebenso in manchen kleineren Bereicherungen des Textes, die für die Bauten in der Zeit zwischen 1686 und 1697 von Bedeutung sind.

Der illustrative Teil des Buchs ist ebenfalls beträchtlich erweitert, teils durch Einfügung vollkommen neuer Abbildungen, wie durch Verbesserung der alten verbrauchten Stiche.

Die nächste Auflage von 1708, mit der ein Nachdruck von 1719 identisch ist, ist wiederum um 60 Seiten erweitert. Neu ist in erster Linie die Einfügung der Bauten Clemens XI. und eine Anzahl von Illustrationen. Die Anlage des Hafens an der Ripetta findet die entsprechende Würdigung.

Die letzte selbständige Ausgabe ist 1727 unter dem Titel »Descrizione« bei den Fratelli de’ Rossi erschienen. Zu den #56 Notizen, die wir bereits 1708 über Clemens XI. fanden, sind noch verschiedene Ergänzungen hinzugekommen, außerdem ist einiges über den Pontifikat Innocenz XII. nachgetragen. Sonst sind wesentliche Zusätze nicht zu verzeichnen.

Diese Auflage ist 1739 von Gregorio Roisecco bzw. Fausto Amidei unverändert nachgedruckt worden. Die Bauten Clemens XII. sind in einem besonderen Anhang, der auf das Buch Gaddis, »Roma nobilitata nelle sue fabbriche dalla Stà. di N. S. Clemente XII.« (1736), zurückgeht, zusammengestellt.

β. Roisecco (1745).

Im Jahre 1745 ist dieser Guida, nachdem sie hundert Jahre lang bestanden und während dieser langen Zeit so manche Veränderung und Erweiterung erfahren hatte, eine grundlegende Neubearbeitung zuteil geworden. Sie ist in den Verlag des Gregorio Roisecco, der, wie wir sahen, 1739 noch einmal die alte Guida von 1727 unverändert wieder abgedruckt hatte, übergegangen. Die Ausgaben von 1745 und 1750, die bei Nicola Roisecco gedruckt sein sollen und unter diesem Namen des öfteren in den Bibliographien erscheinen, dürften nicht existieren. Als Verfasser oder Bearbeiter dieses neuen Buchs wird in der Literatur meist Roisecco genannt und man hat sich daran gewöhnt, es als Roisecco zu zitieren. Ob dieser Mann, der doch lediglich Buchhändler war, wirklich als der Kompilator anzusehen ist, bleibt allerdings zweifelhaft.

Das Werk ist zunächst im Umfang um einen Band gewachsen; doch hat der neu zugefügte dritte Band wenig zu bedeuten, da er nur eine »Descrizione de’ riti degli antichi Romani« enthält, sich also mit einzelnen Tatsachen der römischen Geschichte befaßt und für die Topographie auch des alten Rom wenig in Betracht kommt. In den beiden ersten Ausgaben von 1745 und 1750 ist er fast völlig unverändert.

#57

Die zweite wichtige Neuerung besteht darin, daß die Beschreibung des alten und neuen Rom nicht mehr wie früher voneinander geschieden, sondern in den Text gleichmäßig aufgenommen ist, so daß der Reisende fortlaufend über die antiken und die modernen Monumente eines Punktes der Stadt, z. B. des Marsfeldes oder des Forum Romanum, unterrichtet wird. (Vgl. dazu p. VII des Bd. I der Ausgabe von 1745.)

Damit geht Hand in Hand das Bestreben, die Führung durch die Stadt zusammenhängender zu verteilen, hier sicher unter dem Einfluß des Martinelli oder der schon früher von Roisecco herausgegebenen »Roma ampliata e rinnovata«. Das hat zu einer anderen Anordnung der Rioni, als sie früher üblich war, geführt.

Den Anfang bildet auch jetzt noch der Borgo, an den sich Trastevere anschließt. Doch ist innerhalb dieser Stadtteile der Giro stark verändert, und zwar tritt dabei immer das Bestreben hervor, die Bauwerke so, wie sie tatsächlich beieinander liegen, aufzuzählen, so daß das Buch als Führer für den Spaziergänger praktisch brauchbar wird. Dann folgen mit unverändertem Giro die Rioni Ripa, S. Angelo, Regola, Parione und Ponte. An Ponte schließen sich etwas abweichend von den früheren Bearbeitungen, Campo Marzo (anstatt Trevi), Colonna, Trevi, S. Eustachio, Pigna, Campitelli und Monti, alles Neuerungen, die die Führung bequemer für den Wanderer machen.

Im Inhalt sind nachhaltige Änderungen zu verzeichnen: die Beschreibungen der Kirchen sind durchweg um die Heiligenlegenden gekürzt und das Interesse des Verfassers ist mit noch stärkerer Intensität wie früher den Kunstwerken zugewandt. Der Autor mag in diesen Kürzungen manchmal vielleicht sogar etwas zu weit gegangen sein, denn manche Inschrift, die zuerst gegeben wurde, ist jetzt weggefallen.

Am umfangreichsten sind die Zusätze bei S. Peter, wie bei den sieben Hauptkirchen überhaupt; die kleineren Kirchen sind weniger berücksichtigt. Besonders ergiebig sind die Angaben der Guida für den Pontifikat Clemens XII. und die ersten Jahre Benedikts XIV.

#58

Um nun noch auf die Beziehungen Roiseccos zu den anderen Guiden zu kommen, so sahen wir, daß bereits die Bearbeiter der letzten Auflagen der »Descrizione« Titis »Ammaestramento« benutzt haben. Roisecco geht aber über das, was in der Ausgabe Titis von 1721 vorhanden ist, weit hinaus und wird jetzt der gebende Teil: Bottari hat ihn für seine Edition des Titi (1763) ausgiebig benutzt. Daneben käme noch als weitere Quelle, wenigstens für die Beschreibung der Paläste, der »Mercurio errante« des Pietro Rossini in Betracht. Doch stimmen sie eigentlich nur in dem durch die Tatsachen Gegebenen überein, in vielen Einzelheiten widersprechen oder ergänzen sie sich; jedenfalls läßt sich von einer Exzerpierung Rossinis auch durch Roisecco nicht sprechen.

Auf derselben Höhe wie der Text steht die Illustrierung des Buches, die Stiche der früheren Auflagen sind im allgemeinen wiederverwandt worden; außerdem ist es durch eine große Anzahl neuer Einschaltbilder bereichert worden, die ein lebendiges Bild von dem Aussehen Roms im Settecento geben.

So haben wir hier eine Höchstleistung der römischen Guidenliteratur vor uns: aus der lebendigen Tradition schöpfend, stellt der Verfasser alles, was ihm von den einzelnen Monumenten bekannt war, zusammen, ohne wie seine späteren Nachfolger die Vorgänger auszuschreiben.

Bereits fünf Jahre nach der Erstausgabe war eine zweite Auflage notwendig und es zeugt von der Energie des Verlegers, daß er eine völlige Umarbeitung herausbrachte.

Die Hauptänderung ist durch die neue Einteilung der Rioni durch Benedikt XIV. bedingt, die, wie wir sehen werden, sich auch sonst in der Literatur bemerkbar macht. Dadurch ist der gesamte Giro verändert, nur die ersten vier Rioni bleiben in der alten Reihenfolge, dann folgen Campitelli, Pigna, S. Eustachio, Parione, woran sich Ponte, Campo Marzo, Colonna und Trevi in derselben Reihenfolge wie in #59 der ersten Ausgabe anschließen. Den Beschluß macht der Rione Monti. Völlig verändert ist aber der Inhalt der einzelnen Stadtbezirke; es mag ausdrücklich nur darauf hingewiesen werden, daß der Palatin nicht mehr unter Rione Ripa, sondern Campitelli beschrieben wird. Für die Einzelmonumente sind die Variationen natürlich noch beträchtlich größer.

Weit wichtiger als diese Änderungen in der topographischen Anordnung sind die Verbesserungen im Text, die einer Neubearbeitung gleichkommen. Es genügt, die stark erweiterte und verbesserte Beschreibung des Vatikans daraufhin anzusehen. Charakteristisch ist weiterhin, daß auch die kleineren Kirchen jetzt systematisch beschrieben werden: es mag auf S. Paolino alla Regola, den Umbau von S. Apollinare, S. Claudio und S. Francesco di Paola als Beispiel hingewiesen werden. Außerdem sind bei den Hauptkirchen, vor allem S. Maria Maggiore und S. Croce in Gerusalemme, wichtige Zusätze zu verzeichnen.

Die Beschreibungen der einzelnen Monumente sind sehr eingehend; die Angaben über die Künstler gehen bis ins kleinste Detail und sind in vielem reichhaltiger wie bei Titi. Diese Umgestaltung macht die Ausgabe bedeutend brauchbarer und wichtiger als ihre Vorgängerin.

Die letzte, jetzt im Verlag von Niccolo Roisecco erschienene Auflage des Werks bietet keine prinzipiellen Neuerungen mehr: Giro und Beschreibungen sind im ganzen unverändert, im zweiten Band sind eine Anzahl Textillustrationen weggefallen, so daß er um eine Anzahl Seiten an Umfang verloren hat.

Auch hier bemerkt man wieder das Bestreben, den Text des Buches auf dem laufenden zu halten: so ist eine kleine Anzahl von Kirchen neu eingefügt worden und innerhalb derselben sind eine Menge von Änderungen, neuen Zuschreibungen und neuen Bildern zu verzeichnen. Am interessantesten mag dabei die Erwähnung der Villa Albani, bei der auch ein Einschaltbild gegeben wird, und die Beschreibung des Umbaus von S. Eusebio mit dem Deckenbild des Cavaliere Mengs sein.

#60

Der dritte Band weist jetzt eine Veränderung auf, indem eine »Relatione della Corte di Roma« angehängt ist. Sie befaßt sich mit den Hofchargen, den Zeremonien, der Gerichtspflege des päpstlichen Hofs und den Kardinälen, und war wegen dieser Angaben bei den Reisenden erwünscht.

Die Ausgabe von 1765 ist unter den von den Roisecco herausgebrachten Guiden die umfangreichste, reichhaltigste und zuverlässigste: die Höchstleistung dieser Hauptepoche der römischen Lokalliteratur. Und was von diesem Buche gilt, läßt sich von der ganzen Gruppe, deren Filiation wir nunmehr verfolgt haben, sagen: wir haben in ihr die gründlichere und für die Kunstgeschichte reichere und ergiebigere Richtung der römischen Stadtführer vor uns.

2. Roma sacra antica e moderna.
α. Die Ausgaben von 1687 und 1700.

Der sehr konservative Nachfolger Felinis, dessen erste Umarbeitung wir unter dem Titel »Descrizione di Roma antica e moderna« (1643) kennen gelernt haben, hat sich im Jahre 1687 zu einer Art Neuredaktion seines Buches entschlossen. Sie liegt vor in der bei G. B. Molo gedruckten und bei Vincenzo de Romanis verlegten »Roma sacra antica e moderna«.

Die drei Worte des Titels geben die Disposition des Buches an: zuerst »Roma sacra«, d. i. die Aufzählung der Kirchen immer noch nach der Einteilung, wie sie uns durch Felini geläufig geworden ist: auch hier wieder verschiedenes Neue, die Cappella Cibò, die Kirchen SS. Sudario und Gesù e Maria al Corso.

Der zweite Teil bietet die herkömmliche Beschreibung des antiken Rom, doch sind die Kapitel über den Vatikan und die Rioni gestrichen.

Aus diesen beiden fehlenden Abschnitten sowie aus der in der »Roma sacra« fehlenden Guida Romana ist der dritte Teil, die »Roma moderna«, kompiliert. Hier ist die moderne Stadt nach der Rionenteilung, zu der Totti sicher die An #61 regung gegeben hat, beschrieben. Der Hauptnachdruck liegt auf der Aufzählung der Paläste und ist als solcher von Wert, da hier Angaben über die daselbst befindlichen Privatsammlungen Vorkommen, sicher sehr lückenhaft, aber für die Feststellung von Provenienz und Besitzwechsel wichtiger Stücke von Bedeutung.

In ihren Angaben ist diese Bearbeitung, um darauf noch einmal hinzuweisen, sowohl dem Ritratto wie auch dem inzwischen erschienenen Titi gegenüber durchaus selbständig. Im Jahre 1700 ist, wieder bei Vicenzo de Romanis, ein unveränderter Neudruck veranstaltet worden.

β. Posterla (1707). Cecconi (1725).

1707 ist dieser Führer, nachdem er bereits 120 Jahre manchen Pilger durch die ewige Stadt geleitet hatte, durch Francesco Posterla neu herausgegeben worden. Jetzt übernimmt er die inzwischen allgemein gewordene Einteilung nach Rioni. Die Anordnung der Kirchen ist im wesentlichen dieselbe wie bei der »Descrizione di Roma«, die er zum Teil sogar wörtlich wiederholt, doch sind die Zusätze, die er bringt, soweit sie sich auf den Pontifikat Innocenz XII. und Clemens XI. beziehen, von deren Regierung er ein gutes Bild gibt, durchaus originell. Sonst hat Posterla allerdings für die Beschreibung der wichtigeren Kirchen, wie der Vergleich von S. Maria del Popolo und S. Marco lehrt, Titi stark zu Rat gezogen, den er, wie wir sahen, selber im Jahre 1708 neu bearbeitet hat.

Die letzte Ausgabe, die noch die alten Holzschnitte der Franzini aufweist, ist im Jahre 1725 im Verlag von Barbiellini erschienen und von einem Kanonikus Cecconi auf den Stand des neuesten Wissens gebracht worden. Die Anordnung der Rioni ist völlig verändert; nach dem Vorbild Pancirolis (1625), der auch im Titel genannt wird, sind Colonna und Trevi umgestellt. Die Anordnung der Kirchen innerhalb der Rioni entspricht aber durchaus der seiner Vorgänger und in der Beschreibung folgt er meist den bewährten Angaben Titis.

#62
γ. Amidei-Barbiellini (1741).

Die Guida Cecconis ist 1741 durch eine im Verlag von Gio: Lorenzo Barbiellini erschienene Neuauflage ersetzt worden. Das Buch ist jetzt in zwei handliche Bände geteilt, von denen sich der erste mit dem antiken und der zweite mit dem modernen Rom beschäftigt.

»Roma moderna«, das uns an dieser Stelle interessiert, ist von geringer Bedeutung; es bringt ziemlich denselben Text wie Cecconi. Doch ist es mit anderen Typen gesetzt und die alten Holzschnitte sind weggelassen. Sie sind durch eine Anzahl von Einschaltbildern ersetzt worden, die zum Teil von Piranesi, der mehrfach für die Illustration der römischen Guiden gearbeitet hat, stammen. Die Änderungen des Textes sind am stärksten bei der Beschreibung des Laterans; sonst beschränken sie sich meist auf Kürzungen und Zusammenfassung ganzer Abschnitte, die zum Teil besonders gegen Ende des Buches so weit gehen, daß sie es fast wertlos machen.

Ein Druck von 1744, der in den Bibliographien manchmal zitiert wird, scheint nicht zu existieren. Damit haben wir die letzte Redaktion dieser Guida, die den Zusammenhang mit den Ausgaben der »Cose Maravigliose« am stärksten bewahrt hat, vor uns, keine große Leistung. Sie war überlebt und hat keine Neubearbeitung von der Qualität Roiseccos gefunden.

II. Populäre Guiden. Martinelli — Rossini.

a. Martinelli.
1. Roma ricercata.

Die bis jetzt besprochenen Werke haben sämtlich den Ehrgeiz, dem Benutzer ein möglichst vollständiges Kompendium der »Memorabilia urbis Romae« in die Hand zu geben. Diesem vielseitigen Inhalt entsprechend haben sie #63 sich bald zu dickleibigen Bänden ausgewachsen. Gleichzeitig damit machte sich das Bedürfnis nach handlicheren Büchern geltend, die den Reisenden mit wenig Worten mit den Sehenswürdigkeiten der Alma Città bekannt machten. Dem sucht eine Gruppe von Guiden entgegenzukommen, die sich an den Kreis des gebildeten Reisenden, der nur kurze Zeit für den Besuch der Stadt Rom übrig hatte, wandte.

Hauptsächlich sind es zwei Schriften, die hier in Betracht kommen: die »Roma ricercata« des Fioravante Martinelli und der »Mercurio errante« des Pietro Rossini. Beide waren außerordentlich beliebt, und Martinelli hat sich nach allerlei Umarbeitungen bis in die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts gehalten.

Martinelli spricht sich in der Einleitung zur ersten Ausgabe seines Buches, die wegen der guten bibliographischen Angaben noch heute lesenswert ist, sehr klar über seine Absichten aus. »Per questa città dunque passeggiando ben spesso per diporto ò devotione; & osservandola da tutte le parti illustrata con nobili successi antichi, e santificata con illustri memorie & edifitii, li quali per la loro moltitudine non possono senza pericolo della verità fidarsi alla memoria dello spettatore, risolsi brevemente notare il tutto con quell’ ordine, che à me pareva più facile per trascorrerla: Ciò visto da amici, e giudicandolo necessario per il forastiero, il quale senza guida ben spesso rivolgendosi inestricabilmente per la città ne parte da quella, confuso sì dalla magnificenza d’ un chaos, ma non sodisfatto ne’ suoi desiderij, sono stato necessitato à publicarlo con l’ ordine medesimo, che mi sono prescritto.« Und weiter: »M’ accorgo, che vi potete dolere ch’ io vi guidi, con discorso troppo laconico, per la notitia di ciò, che si vede; ma credetemi, se vi volessi istruire delli principij, augumenti, ornamenti, e qualità di tutti gl’ istituti ...... mancarebbe la penna in un col tempo prescritto #64 alla vostra peregrinatione, poichè molti libri sarebbero necessarij per sodisfare alla curiosità vostra.«

In der Anlage bringt das Buch etwas Neues, das sehr lange fortgewirkt hat, dadurch, daß die Führung durch die Stadt auf zehn Tage verteilt wird. Der Ausgangspunkt der einzelnen Tagewanderungen liegt immer in der Nähe des Albergo dell’ Orso, denn: ».... essendo per la moltitudine degli alberghi notissima a’ forastieri la strada .... dell’ orso, e di Tor di Nona ..... facilmente prende la maggior parte d’ essi l’ habitatione in questa contrada: per il che da questa par mi necessario, che con la presente guida principij e termini giornalmente il viaggio che si fà per vedere le cose più curiose di Roma«.

Die beiden ersten Tagewanderungen sind Borgo und Trastevere gewidmet, also ein ähnlicher Beginn wie bei Totti. Die Führung durch die Stadt ist auf weitere sieben Tage verteilt, und zwar werden immer förmliche Kreissegmente von Süden nach Norden gehend herausgegriffen. Der dritte Tag behandelt die um Strada Giulia gelegenen Stadtteile bis zur Tiberinsel mit S. Giovanni dei Fiorentini als Ausgangspunkt, also etwa die Gegend zwischen dem heutigen Corso Vittorio Emanuele und dem Tiber (Da Strada Giulia all’ isola di San Bartolomeo). Von da ab gehen die Führungenimmer mehrnach Norden und Nordosten: am vierten Tag geht es von S. Lorenzo in Damaso über S. Maria in Cosmedin nach dem Aventin (Da San Lorenzo in Damaso al Monte Aventino), am fünften zum Celio und Palatin (Dalla Piazza di Pasquino per li monti Celio e Palatino) und am sechsten von S. Salvatore del Lauro über Piazza Navona, Araceli, Kapitol, Forum bis über das Colosseum hinaus und wieder über S. Pietro in Vincoli und S. Francesco di Paola zurück nach Piazza Navona (Giornata VI. Da San Salvatore del Lauro per Campo Vaccino e le Carine). Die drei weiteren Führungen des siebten, achten und neunten Tags erstrecken sich auf die nach dem westlichen Ende der Stadt, der Porta del Popolo zu, gelegenen Bezirke, und zwar geht Giornata VII. von S. Apollinare nach SS. Apostoli und der Gegend um S. Maria Maggiore nach dem Quirinal (Dalla Piazza dell’ Apollinare per il Monte #65 Viminale e Quirinale), daran anschließend Giornata VIII. vom Collegio Clementino durch Campo Marzo über Fontana Trevi nach den Diokletiansthermen (Da Piazza Nicosia alle Therme Diocleziane), während der Rest bis zum Pincio und Villa Borghese auf den neunten Tag verteilt wird (Da Piazza Borghese a Porta Pinciana). Der zehnte Tag ist der Besichtigung der sieben Hauptkirchen gewidmet. Dann folgen verschiedene Anhänge, die sich mit den Toren, den Hügeln, Straßen und Plätzen Roms befassen.

Dieser Führer, der in winzigem Format gedruckt auf wenigen Seiten einen brauchbaren Überblick über die Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt bot, hat sich einer ganz außerordentlichen Beliebtheit erfreut. Er hat, von den Drucken der »Cose maravigliose« abgesehen, die meisten Auflagen erlebt und ist vielfach modernisiert unter Martinellis Namen zum letztenmal im Jahre 1771 herausgekommen, hat aber auch dann noch unter verändertem Titel bis ins 19. Jahrhundert sein Dasein bewahrt. Sehr oft, zum erstenmal wohl 1650, ist er der »Relatione della Corte di Roma« des Girolamo Lunadoro angehängt worden.

Der Wert seiner Beschreibungen ist für die einzelnen Monumente recht verschieden. Die beiden ersten Ausgaben von 1644 und 1650 kommen an den meisten Stellen über eine einfache trockene Aufzählung der Kirchennamen nicht hinaus. Gut unterrichtet zeigt sich Martinelli über die Bauten Borrominis (Oratorium der Filippiner, Sapienza in der 1. Aufl., Palazzo Falconieri und Lateransbasilika in der zweiten), den er persönlich gekannt und geschätzt hat, wie aus seinen Ausführungen deutlich hervorgeht. Ebenso erwähnt er natürlich auch die Bauten Berninis, die in jener Zeit gerade Epoche machten.

Sehr erweitert und in etwas größerem Format gedruckt ist die dritte Auflage von 1658, die auch mit einigen guten Stichen, vor allem nach den erwähnten Bauten Borrominis, geschmückt ist. Auch sonst ist vieles, besonders die Bauten der regierenden Päpste, nachgetragen und wohl auch von den Bearbeitern der zeitlich späteren Auflagen des »Ritratto» und der »Descrizione« übernommen worden. Besonders #66 merkwürdig sind die eingehenden Beschreibungen von S. Niccolo in Carcere, wo er, wie er angibt, Dokumente benutzt hat, ferner von S. Maria della Pace und S. Maria del Popolo, die für Cortona bzw. Borromini aufschlußreich sind.

Diese dritte Auflage ist wohl die letzte, die Martinelli noch selbst bearbeitet hat. Als »Quarta impressione« ist ein Anhang zu der Ausgabe von Lunadoro von 1660 bezeichnet, der aber genau mit der als »Quinta impressione« bezeichneten Ausgabe von 1662 übereinstimmt. Überhaupt weichen die ganzen folgenden stets Lunadoro angehängten Exemplare von 1664, 1671, 1677, 1689 und 1702 untereinander nicht ab.

Ab 1687 kommt zum erstenmal der Zusatz »di nuovo corretta« zum Titel vor und als solches hat das Buch noch Ausgaben von 1699, 1702, 1707, 1715, 1722, 1725, 1750, 1761 und 1771 erlebt. Dabei ist zu beobachten, daß jetzt zwei Varianten Vorkommen: die eine, die sich auch im Format an die 4. bzw. 5. Auflage anschließt und mit guten kleinen Kupfern ausgestattet ist, liegt in Ausgaben von 1702 und 1703 bei den Eredi del Corbelletti vor. Sie ist recht gewissenhaft bearbeitet, ergänzt und erweitert die Nachrichten über Kunstwerke und Künstler sehr (man sehe daraufhin die Beschreibung von S. Giovanni dei Fiorentini durch) und weicht insofern von den früheren Auflagen des Buches ab, als gewisse Beschreibungen und Exkurse, die Martinelli, offenbar weil sie ihn persönlich besonders interessierten, sehr ausführlich gestaltet hat (z. B. S. Maria in Porticu, S. Maria del Popolo und S. Maria della Pace), hier stark gekürzt oder ganz gestrichen werden und das nur zum Vorteil des Buches. Die Bearbeitung, deren Autor sich nicht nennt, scheint aber abgesehen von einem Nachdruck des Jahres 1725 keine Nachfolge gefunden zu haben.

Die zweite Version, die zuerst 1687 bei Francesco Leone, dann 1699, 1702, 1707, 1715, 1722 und 1725 bei Pietro Leone, libraro a Pasquino all’ insegna di San Giovanni di Dio, erschien, ist in etwas größerem Format auf schlechtes Papier gedruckt und mit unzulänglichen Holzschnitten ver #67 sehen. Sie stellte offenbar den verbreitetsten und billigsten Führer durch die Stadt Rom vor. Die Ausgaben weichen untereinander wenig ab. Der Bearbeiter, 1699 nennt sich ein Francesco Valesio, hat sich enger als der Herausgeber der Auflage von 1703 an die älteren, noch von Martinelli selbst redigierten Ausgaben gehalten. So bringt er die gelegentlichen Abschweifungen Martinellis fast ungekürzt, legt mehr Wert auf Nachrichten über das antike Rom als der andere Bearbeiter und gibt schließlich weniger positive Notizen über Künstler und Kunstwerke. Der Giro durch Rom ist im wesentlichen derselbe; bloß die Ausgangspunkte der Giornata V. (Piazza di Monte Giordano an Stelle von Piazza di Pasquino) und VII. (S. Agostino an Stelle von S. Apollinare) sind geändert, ohne daß dadurch innerhalb der Führung des betreffenden Tags wesentliche Abweichungen hervorgerufen werden.

Einschneidender sind die Neuerungen bei den letzten Ausgaben von 1750, 1761 und 1771. Charakteristisch ist einmal, daß die Wanderung nicht mehr von Strada dell’ Orso, sondern von Piazza di Spagna ihren Ausgangspunkt nimmt. Dort an Piazza di Spagna lag jetzt im ausgehenden Settecento, wie bis zu einem gewissen Grad auch noch heute, das Fremdenviertel. Wichtig ist weiterhin, daß der Giro des zehnten Tags »Per le nove chiese« jetzt wegfällt und daß die sieben Hauptkirchen ihrer Lage entsprechend in die einzelnen Tagewanderungen eingereiht werden. Dafür wird die ursprüngliche Führung von Giornata IX. auf zwei Tage ausgedehnt, und zwar Giornata IX. »Dal Palazzo Borghese a Porta del Popolo« und Giornata X. »Dal Montecitorio alla Porta Pia e al Monte Pincio«. Die zweite einschneidende Neuerung besteht darin, daß der Versuch gemacht wird, die Kunstwerke der einzelnen Kirchen möglichst vollständig aufzuzählen, wobei in erster Linie Titi hat herhalten müssen.

Mit dem Jahre 1771 verschwindet der Name Martinellis aus der Guidenliteratur. Die beiden Führer, die im Jahre 1775 bei Bartolomichi bzw. bei Casaletti erschienen sind, weichen von Martinelli nicht ab und seien hier für sich erwähnt, weil Neuauflagen in diesen Verlagshäusern nicht erfolgt sind.

#68
2. Roma ampliata e rinnovata (1725).

Eine Neubearbeitung des martinellischen Buches hat zuerst der uns bereits bekannte rührige Verleger Gregorio Roisecco unternommen. Bevor er seinen großen Romführer herausgab, hat er unter dem Titel »Roma ampliata e rinnovata« eine kleine Beschreibung der ewigen Stadt herausgebracht. Er nimmt hier zuerst die Teilung der letzten Tagewanderung vor und sucht die einzelnen in den Kirchen befindlichen Kunstwerke anzugeben. Dadurch ist sein Buch innerhalb der kleineren römischen Guiden bahnbrechend; die Ausgaben von 1739 und 1750 sind nur wenig verändert. Doch ist die Bearbeitung von 1739 dadurch beachtenswert, daß sie die unter Clemens XII. in Rom errichteten Bauten in einem besonderen Anhang zusammenstellt. Sorgfältiger gedruckt, bringt sie genauere Beschreibungen der Monumente. Vor allem ist den Palästen mehr Raum gewidmet, die Angaben sind allerdings meist dem »Mercurio errante« des Pietro Rossini entnommen. Auch die Holzschnitte sind besser als in den letzten Ausgaben Martinellis.

Von der Beliebtheit dieses Führers legt die Tatsache ein Zeugnis ab, daß er auch ins Deutsche unter dem Titel »Herrlich erweitertes und erneuertes Rom« übersetzt worden ist. Diese Bearbeitung ist in Augsburg in den Jahren 1739 und 1740 gedruckt worden.

3. Nuova descrizione di Roma antica e moderna (1775).

Das Erbe der beiden eben besprochenen Guiden hat die 1775 zuerst erschienene »Nuova descrizione di Roma« angetreten, die durch acht Auflagen hindurch ihr Dasein bis zum Jahre 1842 gefristet hat. Sie hat die klassisch gewordene Einteilung in zehn Tagewanderungen übernommen, aber wesentlich Neues den letzten Bearbeitungen Martinellis und Roiseccos nicht mehr hinzugefügt. Die Beschreibung z. B. der neuen Sakristei von S. Peter, die die dritte Auflage von 1790 besonders erwähnt, ist völlig unzulänglich.

Bezeichnend für die Sterilität der Guida ist es, wenn der Sacco di Roma Napoleons I. sich kaum bemerklich macht: #69 nur gelegentlich liest man in der fünften Auflage von 1820 bei der Beschreibung der Transfiguration Raffaels in S. Pietro in Montorio, daß sich das Bild jetzt im Appartamento Borgia des Vatikans befindet; oder von der Trinità dei Monti heißt es: »anche questa chiesa fu soppressa l’ anno 1798«, von den Schicksalen der Bilder aber verlautet kein Wort.

Will man über diese ganzen Ausgaben ein abschließendes Urteil geben, so läßt sich sagen, daß die Guida als die verbreitetste und billigste ihre Informationen aus anderen umfangreicheren Bearbeitungen genommen hat. Doch weisen die in den Zeitraum von 1700—1725 fallenden Drucke die eine oder andere originelle Notiz auf. So findet man in der Redaktion von 1703 einige Angaben über Ghezzi (Bilder in S. Salvatore in Lauro und S. Giuseppe dei Falegnami), die sich sonst in keinem anderen Führer der Zeit finden dürfte. Der Spezialforscher wird auch hier bei eingehender Prüfung mitunter zu einem Resultat kommen. In den späten Auflagen Martinellis und vor allem in der »Nuova descrizione« tritt dann eine Stagnation ein: längst Gesagtes wird wiederholt, wir haben damit das Gepräge der Spätzeit der römischen Guidenliteratur vor uns.

b. Rossini.
1. Sebastiani (1683) und Nota (1664).

Ähnliche Zwecke wie Martinelli und seine Nachfolger hat Rossini in seinem »Mercurio errante« verfolgt. Auch ihm schwebte vor, einen handlichen Führer durch das alte und neue Rom zu schreiben. Er hat aber eine Eigenart, die seinem Werk besonderen Wert verleiht: an Stelle der üblichen Beschreibung der Kirchen legt er den Nachdruck auf die Schilderung der Paläste und des in ihnen enthaltenen Kunstbesitzes. Bevor wir aber zu seiner Arbeit übergehen, müssen wir zwei kleine Schriften erwähnen, die ihm vorausgehen und die auf die Entstehung seines Buches sicher von Einfluß gewesen sind.

Zunächst ist der sehr merkwürdigen »Nota delli musei« zu gedenken, die als Anhang einer 1664 in Rom gedruckten #70 Ausgabe der »Relazione della Corte di Roma« des Girolamo Lunadaro erschienen ist. Sie zählt auf wenigen (55) Seiten eine große Anzahl von Privatsammlungen (darunter Palazzo Barberini, Borghese, Propaganda Fide, Giustiniani, Vatikan und, sehr interessant, die Sammlungen der Königin Christine von Schweden) in alphabetischer Reihenfolge auf und bietet trotz der kurzen und trockenen Andeutungen, denn das Büchlein will, wie die Vorrede (p. 3) betont, eben nur eine »Nota« sein, eine ganze Menge von wichtigen und interessanten Notizen. Den Schluß der Schrift, als deren Verfasser Hülsen den Gio: Pietro Bellori vermutet, bildet ein Kapitel über die antiken römischen Malereien, das für die Geschichte der römischen Ausgrabungen nicht ohne Bedeutung sein mag.

Etwas ausführlicher sind die beiden Schriften eines gewissen Pietro dei Sebastiani (1683). Der »Viaggio di Roma sagra e profana«, der sich in der Hauptsache mit dem antiken Rom beschäftigt, interessiert uns in diesem Zusammenhang nicht weiter.

Anders der »Viaggio curioso de’ palazzi ...«. Hier werden die wichtigsten Paläste Roms wie Vatikan, Capitol, Quirinal, Corsini (Regina di Svezia), Farnese, Colonna, Chigi, Borghese, Barberini, Giustiniani und die Villen Borghese, Panfili, Montalto, Giustiniani, Medici, um nur einige der allerwichtigsten zu nennen, sowie, allerdings sehr kurz, auch die Villen von Tivoli und Frascati behandelt. Die Beschreibungen der Paläste sind nicht schlecht, eine große Anzahl der später bei Rossini vorkommenden Kunstwerke ist hier bereits angeführt. Trotz alledem hat das Büchlein, wahrscheinlich infolge der Konkurrenz mit Rossini, keine zweite Auflage erlebt und gehört zu den selteneren Schriften dieser Gattung.

2. Rossini. Die ersten fünf Auflagen (1693—1732).

Der Antiquar Pietro Rossini aus Pesaro hat im Jahre 1693 zum Nutzen der Fremden aus den Erfordernissen der Praxis heraus (»onde io professando servire d’ antiquario alli detti Signori specialmente dell’ inclita nazione Thedesca«, heißt es #71 in der Widmung an den Kardinal Lamberg) einen Führer verfaßt, dem er den schönen Namen »Mercurio errante« gegeben hat. Das Buch ist rasch beliebt geworden und hat, zehnmal aufgelegt und innerhalb der Neuauflagen mehrfach wiederabgedruckt, ein zähes Leben bis zum Jahre 1788 geführt.

Die Einteilung des Werks, die sich in den ersten fünf Auflagen kaum geändert hat, ist folgende: Teil I behandelt die Paläste, Teil II die Villen, während der dritte und letzte einen Überblick über die Ruinen des antiken Rom gibt.

Die Beschreibung der Paläste ist bedeutend reicher wie bei Sebastiani, und für die Geschichte der römischen Privatsammlungen von großer Wichtigkeit. Man mag die Abschnitte über die Palazzi Chigi, Colonna, Borghese, Farnese oder den Vatikan nachlesen. Innerhalb der verschiedenen Auflagen haben sich die Beschreibungen allerdings nicht sehr geändert. Auch die vorkommenden Villen sind eingehend behandelt.

Der dritte Teil über die Altertümer ist für den Kunsthistoriker insofern von Wert, als er auch eine Reihe von Angaben über Kirchenbauten bringt; der Umbau von S. Maria degli Angeli durch Michelangelo und die Landschaften Dughets und Brils in S. Martino ai Monti werden unter anderem erwähnt. Auch von Restaurationen an antiken Monumenten ist gelegentlich die Rede, so daß das Werk auch für die Scavi di Roma Bedeutung gewinnt. Von den neun Hauptkirchen handelt ein besonderes Kapitel.

An dieser Grunddisposition ist in den ersten fünf Auflagen nichts geändert worden; jede Auflage ist aber wie unser moderner Baedeker immer wieder aufs laufende gebracht worden; jedesmal erscheinen neue Paläste und bei den bereits erwähnten werden die neuen Besitzer genannt, alles das von großer Bedeutung für ihre Geschichte. Den Bauten Innocenz XII. wird nach 1700 ein besonderes Kapitel gewidmet.

Die Quellen Rossinis sind ziemlich klar. Es ist sicher, daß er Sebastiani gekannt hat, er verdankt ihm wohl die Anregung für die ersten beiden Teile seines Buches. Doch gehen seine Ausführungen über die seines Vorgängers hinaus. Für #72 die sehr eingehende Beschreibung der Villa Borghese kommt das 1650 erschienene Buch des Manilli in Betracht. Schließlich haben ihm auch die Bemerkungen von »Roma antica e moderna« (1687) Material geliefert. Doch ist das meiste gerade bei der Behandlung der Paläste selbständig. Titi ist von ihm jedenfalls nicht systematisch benutzt worden.

3. Die sechste bis neunte Auflage, 1739—1771.

In der sechsten Auflage ist eine wesentliche Neuerung insofern zu verzeichnen, als das zweite Buch »Delle principali chiese di Roma« betitelt ist und, nunmehr allerdings in starker Anlehnung an Titi, neben den Hauptkirchen noch 52 andere Kirchen beschreibt. Buch III handelt von den Villen, Buch IV von den Altertümern. Besonderen Quellenwert hat diese Auflage für den Pontifikat Clemens XII., der auch sonst für die Guidenliteratur von Bedeutung ist.

Diese Einteilung ist in der siebten Auflage beibehalten; Buch III und IV sind hier unter einer Überschrift zusammengefaßt. Wichtig sind die eingehenden Notizen über Vatikan, Lateran und die Peterskirche, wie überhaupt die Angaben über die Kirchen jetzt sehr bereichert sind. Einen besonderen Wert erhält die Auflage durch das Material, das sie für den Pontifikat des Papa Lambertini bringt. Man beachte die Bemerkungen über S. Apollinare, S. Niccolo dei Lorenesi und S. Lorenzo in Damaso.

Die achte Auflage hat in der Disposition nichts Neues gebracht, ergänzt aber ihre Vorgängerin noch weiter in ihren Angaben über den Pontifikat Benedikts XIV. Der Ausbau des Konservatorenpalastes, das schöne »caffeaus«, das der Papst im Quirinaisgarten erbauen ließ, Villa Albani und andere Bauten werden hier genannt.

Der neunten Ausgabe ist eine Beschreibung des kapitolinischen Museums angebunden.

4. Die zehnte Auflage, 1776.

Eine Umarbeitung des Werkes liegt in der zehnten Auflage vor. Die alte Einteilung ist jetzt aufgegeben und es ist #73 eine Wanderung von zehn Tagen für die Besichtigung der Stadt vorgesehen. Die Führung beginnt mit dem Kapitol, das mit seinen Altertumssammlungen sehr eingehend beschrieben wird. Die Ausgangspunkte der einzelnen Tagewanderungen sind verschieden; es lohnt nicht, darauf im einzelnen einzugehen. Den Schluß bildet ein Anhang, der die Villen der Umgebung Roms behandelt.

In dieser Neubearbeitung hat sich das Buch, das anfangs über eine Beschreibung der Paläste und Villen nicht hinausging, zu einem umfassenden Kompendium der römischen Sehenswürdigkeiten entwickelt.

Die letzte Redaktion von 1788 weicht nur darin von diesem Druck ab, daß sie durch eine Beschreibung der von Pius VI. erbauten Sakristei von S. Peter sowie durch einige Angaben über das Museo Pio Clementino erweitert ist.

III. Kleinere Guiden.

a. Pinaroli (1700).

Neben diesen weitverbreiteten, oft aufgelegten Guiden sind noch zwei kleinere Arbeiten zu erwähnen, die, obwohl weniger bekannt, doch einiges Interesse beanspruchen dürfen und auf manche Fragen oft eine brauchbare Antwort geben.

Der »Trattato delle cose memorabili« des Pinaroli (zuerst 1700, neugedruckt 1703, etwas verändert 1713 und in ita lienisch-französischer Parallelausgabe 1725) legt den Nachdruck auf die Beschreibung des antiken Rom, so daß große Partien des Buches für die Geschichte der neueren Kunst nicht in Betracht kommen. Der Giro, der im allgemeinen recht locker gehalten ist, geht vom Kapitol aus über Forum und Palatin nach dem Pantheon und Piazza Navona, Campo di Fiori und von da nach Trastevere bis Porta S. Pancrazio. Dann nach der Leostadt und in sehr willkürlicher Weise über Tiber #74 insei und Aventin nach S. Paolo fuori, S. Sebastiano fuori und wieder zurück in die Stadt nach S. Gregorio Magno (Bd. I).

Band II nimmt den Ponte Milvio als Ausgangspunkt, beschreibt im Anschluß daran Piazza del Popolo und geht über S. Maria degli Angeli nach dem Quirinal. Dann verliert die Führung den Zusammenhang: auf Palazzo Colonna, der noch hierhin paßt, folgen Palazzo und Villa Borghese, Teile des Corso und der Gesù mit den angrenzenden Palästen. Etwas konsequenter wird Pinaroli erst gegen Schluß des Buches, wo er S. Maria Maggiore, den Lateran, S. Croce in Gerusalemme und S. Lorenzo fuori in einem praktisch möglichen Giro bespricht. Den Beschluß des Werks bildet eine Beschreibung der Hauptorte des Albaner- und Sabinergebirgs, wobei noch Caprarola und Bagnaia genannt werden.

Ein Blick auf den Ammaestramento Titis zeigt die Quelle, aus der Pinaroli seine Beschreibungen der Kirchen genommen hat; er hat seinen Vorgänger mit starken Kürzungen, zum Teil aber auch, wie in der Einleitung zur Beschreibung des Gesù, wörtlich abgeschrieben. Hierin darf er also keine selbständige Bedeutung beanspruchen.

Was ihn aber doch recht wichtig macht, sind die Nachrichten, die er von den Palästen gibt. Vergleicht man seine Angaben über Palazzo Colonna, Borghese, Odescalchi oder der Cancelleria mit Rossini, der allein als Quelle in Betracht kommt, so wird man Übereinstimmungen nur finden, soweit sie durch die Natur des Gegenstands gegeben sind, sonst ist Pinaroli durchaus selbständig und in vielem ausführlicher.

Besonders interessant sind ferner seine Ausführungen über die Villa Benedetti (heute Abamelek), die, eine der merkwürdigsten Einfälle des Barock, mit all ihren seltsamen Inschriften eingehend behandelt wird. Abgesehen von der kleinen Schrift des Matthäus Mayer (1674) steht das in der gesamten Guidenliteratur vereinzelt da. Ebenso eingehend ist seine Beschreibung der vatikanischen Bibliothek.

Die Divergenzen der einzelnen Ausgaben sind, wie oben angedeutet, gering; nur die Ausgabe von 1713 bietet einige selbständige Nachrichten.

#75
b. Eschinardi (1696, 1750).

Eschinardis »Descrizione di Roma e dell’ agro Romano« kann hier kurz abgetan werden. Sie gehört nicht eigentlich in den Zusammenhang der römischen Stadtführer. Entstanden als Text zu einer Karte der römischen Campagna, beschäftigt sie sich mehr mit der Beschreibung derselben als mit der Stadt Rom.

Das Buch zerfällt in zwei Teile. Zunächst eine Einleitung, die sich mit dem alten Rom befaßt und von der die Abschnitte Rioni, Monti, Del Tevere, Dei Cimiteri, Della Destruzione di Roma einiges Interesse auch für den Kunsthistoriker haben.

Teil II beschreibt die Campagna und nimmt als Ausgangspunkt die vierzehn Tore der Stadt Rom; an diese Tore wird die Beschreibung der von ihnen ausgehenden Straßen und damit der Campagna und ihrer Gehöfte und Tenute angeschlossen. Ganz lebendig und zum Teil auch recht wichtig wegen ihrer Angaben sind dabei die Beschreibungen der Villen von Frascati. Manche seiner Ausführungen haben auch wieder für die Geschichte der Ausgrabungen Interesse.

1750 ist das Buch in zweiter, durchweg stark vermehrter Auflage herausgekommen, die vor allem durch einen »Catalogo delle tenute dell’ agro Romano« bereichert ist. Für die Stadt Rom selbst ist aber auch diese Bearbeitung nicht übermäßig ergiebig.

c. Sonstige Schriften.

Zum Schluß sind noch einige Schriften anzuführen, die zu der Guidenliteratur in enger Beziehung stehen.

Carlo Padredio hat in einem Schriftchen von winzigem Format »Misure delle sette e nove chiese« (1677) eine Zusammenstellung der Maße der sieben Hauptkirchen gegeben und in einem anderen Traktätchen die Entfernungen zwischen den vier Basiliken ausgemessen, was den Pilgern, die zum Jubiläum 1675 nach Rom kamen, wohl ganz erwünscht war. Für uns sind beide ohne Wert.

Über Sebastiani und die »Nota dei musei« wurde schon gesprochen. Von Bedeutung ist die Zusammenstellung der #76 Bauten Clemens XII. durch G. B. Gaddi (»Roma nobilitata nelle sue fabbriche dalla Santità di N. S. Clemente XII«, 1736), die, wie wir sahen, von Roisecco und anderen benutzt worden ist.

Auch die Beschreibung der neuen Rionenteilung Benedikts XIV. von B. Bernardini (zuerst 1744, wiederabgedruckt 1810) hat einen gewissen Einfluß auf die Guiden gehabt, da dieselben auf die neuen Stadtbezirke Rücksicht nehmen mußten und sich ihr anzupassen hatten. Es sei hier nur bemerkt, daß das Buch durch die übersichtliche Anordnung des Materials auch heute noch brauchbar ist und beim Suchen nach einer bestimmten Straße oder Bauwerk sehr oft von Nutzen sein kann.

Von geringer Bedeutung ist die Beschreibung Roms von 1759 (Lo stato presente di tutti i paesi), die den XVII. Band einer Beschreibung Gesamt-Italiens ausmacht.

#77

Kapitel III. Das Spätere 18. und das 19. Jahrhundert.

I. Die Führenden Guiden.
a. Vasi.

Mit den letzten Auflagen Titis und Roiseccos sowie der noch zu besprechenden Topographie des Ridolfino Venuti ist die große Zeit der Guiden zu Ende. Der Grund ist leicht anzugeben: die umfangreiche Bautätigkeit, die sich im 17. und 18. Jahrhundert, der eigentlich schöpferischen Epoche der römischen Kunst, entfaltet hatte, war abgeschlossen.

Was diese Kunst geschaffen hatte, ist in den besprochenen Kompendien mit wünschenswerter Vollständigkeit verzeichnet; was jetzt noch an Guiden erscheint, hat sich derselben bedient, sie ausgeschrieben und mehr oder weniger verwässert.

Es ist für die Epoche charakteristisch, daß wir unter den Guiden in erster Linie den Typ antreffen, den wir als populäre Guida bezeichnet haben. Die Bücher sind jetzt meist aus der Praxis des Fremdenführers heraus entstanden und bieten daher eine Auswahl der Monumente, die der gebildete Besucher gesehen haben mußte und durch die er geführt zu werden verlangte.

Der verbreitetste Führer der Spätzeit, Vasis »Itinerario istruttivo«, hat eine solche Entstehung. Er war ursprünglich als Begleittext zu den »Magnificenze di Roma antica e moderna«, dem großen Stichwerk des Verfassers, das dieser in den Jahren 1747—1761 publiziert hat, gedacht. Er hatte natürlich in diesen Stichen nicht alles geben können und sich daher auf das Wichtigste, was den Reisenden interessierte, beschränkt.

Sein Buch war im späteren 18. und im 19. Jahrhundert außerordentlich beliebt und hat, nahezu fünfzigmal aufgelegt, sein Dasein vom Jahre 1763 bis zum Jahre 1894 gefristet.

#78
1. Giuseppe Vasi.

Es handelt sich für uns zunächst darum, die Ausgaben der verschiedenen Bearbeiter voneinander zu sondern. Von dem Ahnherrn der Generation, Giuseppe Vasi, sind dem Verfasser sechs Auflagen bekannt geworden.

Die Editio princeps, die Grundlage aller späteren Ausgaben, ist im Jahre 1763 bei Pagliarini in Rom erschienen und trägt den Titel »Itinerario istruttivo«. Sie ist im Jahre 1765 durch denselben Pagliarini gänzlich unverändert nachgedruckt worden; auch die 1770 in Neapel erschienene Redaktion bietet keine textlichen Varianten.

Die Führung durch die ewige Stadt ist nicht nach Rionen sondern in acht Tagewanderungen eingeteilt. In der Anordnung der Monumente ist manches Originale. Den Ausgangspunkt bildet Ponte Molle, wo der Fremde ankam, dann geht es im wesentlichen den Corso hinunter über Capitol, Celio, Forum nach dem Lateran (1. Tag). Der zweite Tag behandelt mit S. Maria Maggiore beginnend den Bezirk um den heutigen Hauptbahnhof, greift bis nach S. Agnese fuori aus und geht schließlich über Villa Albani nach der Trinità dei Monti zurück. Die dritte Wanderung nimmt ihren Ausgang von Piazza del Popolo und geht durch Via del Babuino nach Piazza di Spagna, von da nach dem Quirinal und über die Kaiserfora durch die Via Panisperna nach der Porta di San Lorenzo und zur Basilika S. Lorenzo fuori. Der Giro des vierten Tags führt von Piazza del Popolo durch die Via Ripetta nach dem Pantheon, das mit den umliegenden Kirchen, S. Maria sopra Minerva, S. Eustachio, S. Luigi usw. eingehend behandelt wird, und endigt mit Piazza Navona. Von S. Andrea della Valle aus geht es am fünften Tag über den Palazzo Matthei nach S. Maria della Consolazione, dann über den Palatin, SS. Nereo ed Achilleo nach S. Paolo #79 fuori und wieder zurück über den Aventin und Testaccio nach der Tiberinsel. Das Pensum des sechsten Tags wird durch Trastevere bestritten. Am siebten Tag werden mit S. Salvatore in Onda als Ausgangspunkt die Viertel um die SS. Trinità dei Pellegrini, Campo di Fiori und der Palazzo Farnese behandelt, dann durchwandern wir die Strada Giulia bis S. Giovanni dei Fiorentini; damit ist die natürliche Überleitung zum Giro des letzten Tages gegeben, der mit Ponte S. Angelo beginnend den Borgo beschreibt.

An dieser Führung, die Vogel in seinem Buch »Aus Goethes römischen Tagen« sehr eingehend wiedergibt, ist im wesentlichen nichts geändert worden, nur der Umfang der einzelnen Giornate ist gelegentlich verkürzt oder erweitert worden. Die erste einschneidende Änderung findet sich in der Ausgabe von 1786, wo die erste Giornata mit dem Capitol abschließt und die zweite mit dem Campo Vaccino beginnt. Ähnliches begegnet bei der 6. und 7. Tagewanderung. Doch sind diese Abwandlungen so belanglos, daß es sich nicht lohnt, im einzelnen darauf einzugehen.

Betrachtet man die Arbeit Vasis, besonders die drei untereinander identischen Ausgaben von 1763, 1765 und 1770, so kann man sie nicht gerade als hervorragend bezeichnen. Seine Angaben sind im großen und ganzen sehr kursorisch und dürftig, sie haben durchweg den Charakter des Begleittextes zu den Tafeln seines Kupferstichwerks. Die Nummern der Tafeln seines großen Stichwerks sind denn auch bei den einzelnen Monumenten immer angegeben. Von seinen Vorgängern ist er überall durchaus abhängig, zum Teil hat er sie recht mangelhaft kopiert, (z. B. macht er in der Ausgabe von 1765, p. 250, aus Filippo Zucchetti Filippo Zuccheri.) Ein Blick auf die Beschreibung der hauptsächlichsten Kirchen genügt, um zu zeigen, wie flüchtig die ganze Arbeit angelegt ist. Daß er bei seinen Angaben über die kleineren Kirchen, die er lange nicht mit der Ausführlichkeit behandelt wie Titi, noch mehr versagt, leuchtet ohne weiteres ein. Man kann das Werk also nicht, wie es Vogel tut, als eine »für die #80 Ortskunde Roms sehr tüchtige Arbeit« bezeichnen. Vielmehr sind gerade die eben besprochenen ersten Auflagen völlig wertlos. Aber wegen seines handlichen Formats und der praktischen Anordnung der Führung hat das Buch immer wieder Liebhaber gefunden.

Die Veränderungen, die sich in den vielen Auflagen finden, sind sehr mannigfach und ganz unberechenbar, auf sehr verbesserte Ausgaben folgen stark verschlechterte, man kann also aus Erwähnung oder Nichterwähnung eines Gegenstandes keine bindenden Schlüsse ziehen. Die Ausgabe von 1773 bietet die ersten leichten Textänderungen, aber erst die »terza edizione corretta ed accresciuta« von 1777 bestrebt sich, die Guida wirklich zu verbessern und zu erweitern. Hier sind auch einige originelle Zusätze zu verzeichnen, so z. B. die sehr wichtige Stelle über die Vollendung von S. Lucia in Gonfalone (p. 442). Die letzte Auflage, die Giuseppe noch selbst bearbeitet hat, stammt von 1786 und stellt einen starken Rückschritt gegen die Arbeit von 1777 dar.

2. Mariano Vasi.

Sein Sohn Mariano Vasi hat die Calcografia des Vaters und mit ihr die weitere Redaktion des Itinerario übernommen. Die erste von ihm herausgebrachte Bearbeitung stammt aus dem Jahre 1791; bis 1816 hat er weitere Auflagen herausgegeben, doch finden sich mit einer Ausnahme keine besonderen Eigentümlichkeiten.

Allmählich gewahrt man das Eindringen der Kunstanschauungen des Klassizismus: gleich bei Piazza del Popolo wird die Kaserne Valadiers erwähnt, und das Studio Canovas gilt als besondere Sehenswürdigkeit.

Auch der Name Napoleons macht sich jetzt bemerkbar und gibt der Ausgabe von 1812 ihr Gepräge. Die Einleitung (p. III) betont den besonderen Wert des Buches ».... per essersi ridotta l’ esposizione secondo lo stato presente delle cose, non poco cangiato da quel ch’ era innanzi sotto l’ impero di Napoleone il Grande«. Wir #81 hören von der Entführung der Antiken der Villa Borghese (p. 170) und finden (p. 178) den Quirinal als Palazzo Imperiale bezeichnet; die Änderungen, die damals unter Leitung der Architekten Stern und Daru an dem Bau vorgenommen wurden, werden erwähnt. Einzelne Paläste und Villen tragen die Namen der Mitglieder der französischen Verwaltung, die sie damals bewohnten, und selbst der Vatikan hat sich die Bezeichnung »Palazzo Imperiale del Vaticano« gefallen lassen müssen. Wichtig ist auch die Notiz über die Einrichtung einer Accademia del disegno in den Räumen des Collegio Germanico unter dem Präsidium Canovas (p. 433).

Diese Zusätze sind in den Drucken von 1814 und 1816, den beiden letzten, die Mariano Vasi noch selbst redigiert hat, bereits wieder gestrichen.

3. Die Bearbeitungen Nibbys.

Im Jahre 1818 hat Mariano Vasi noch zu seinen Lebzeiten die Guida durch den jungen Archäologen Antonio Nibby bearbeiten lassen. Wesentliche Neuerungen und Verbesserungen sind aber nicht zu finden. Nibbys Interesse lag mehr auf dem Gebiet der Archäologie, seine Beschreibungen der modernen Kunstwerke sind oberflächlich, man beginnt jetzt noch mehr auszuwählen: ».... limitandomi ad osservare le cose che sono di maggior rilievo ...«; fernerhin nehmen die Museen und öffentlichen Privatsammlungen einen immer größeren Raum ein, die allmählich nach Art der modernen Reiseführer zu kurzen Katalogen werden.

Bemerkenswert ist die seit 1834 häufiger gegebene Aufzählung der in Rom lebenden Künstler mit ihren Ateliers (1834, p. XXXII. Catalogue des artistes qui vivent actuellement à Rome et des différents ateliers des Beaux-Arts).

4. Die späteren Ausgaben.

1844 ist die letzte Bearbeitung, die den Namen Nibbys trägt, erschienen, damit ist auch die unserer Betrachtung gesteckte Zeitgrenze so ziemlich erreicht. Wir befinden uns #82 jetzt in einer Epoche, die noch nicht Geschichte geworden ist, und so seien die letzten Bearbeitungen dieser langlebigen Guida nur der Vollständigkeit halber angeführt.

Von Nibby ist die Redaktion i. J. 1844 auf Agostino Valentini übergegangen, dessen Tätigkeit sich bis zum Jahre 1865 erstreckt.

Der letzte Bearbeiter (seit 1882) war Filippo Porena; die grünen oder braunen Bände der Casa Loescher (die letzte Ausgabe 1894) haben die Charakteristica der Führer der Gegenwart angenommen.

5. Von Nibby abhängige Guiden.
α. Cipriani (1835 und 1838).

Nibby-Vasi war die für das ganze Jahrhundert führende Guida. Nicht verwunderlich, daß man sich bemühte, seine Methode und den von ihm angewandten Giro durch die Stadt nachzuahmen, da beides die Garantie für einen guten Absatz des Buches beim Publikum bot. Es sind dabei zwei recht ansehnliche Leistungen entstanden.

Cipriani, ein Kupferstecher, hat es für angezeigt befunden, ein Album mit Ansichten zu der Beschreibung Nibbys in etwas trockenen Stichen herauszugeben.

Der Erfolg dieses Tafelbandes scheint ihn ermutigt zu haben, auch einen Text zusammenzustellen. In der Anordnung schließt er sich durchaus Vasi-Nibby an, ist aber insofern originell, als er jeden verbindenden Text zwischen den Monumenten wegläßt und bei seinen Beschreibungen nur die Lage der Kapelle, des Bildes und den Namen des Künstlers angibt. Also eine Sammlung ganz kurzer Stichworte.

Das Ganze ist zwar ohne irgendwelche Selbständigkeit, aber nach den älteren Quellen durchaus gewissenhaft gearbeitet und auch heute noch recht brauchbar. Eine Neuauflage hat es nicht erlebt.

#83
β. Pistolesi (1841).

Erasmo Pistolesi, dem wir die große Publikation über den Vatikan verdanken, hat sich bestrebt, das Werk Vasi-Nibbys in einer möglichst übersichtlichen Weise neu zu bearbeiten und hat das durch die Anordnung des Stoffs in Tabellenform zu erreichen gesucht. Die Einteilung ist die folgende:

Località Oggetti, Epoche et autori Cose meritevoli di particolare attenzione ed osservazione

Diese Anordnung ist sicher praktisch und übersichtlich. Inhaltlich geht die Arbeit Pistolesis, ebenso wie die Ciprianis, beträchtlich über Vasi hinaus. Mit gründlichem Fleiß, aber auch ohne besondere Originalität hat er sein reiches Material zusammengetragen. Es sind mehr Kirchen und innerhalb derselben bedeutend mehr Kunstwerke beschrieben wie bei Vasi. Unveränderte Nachdrucke lassen sich aus den Jahren 1846, 1848, 1852 und 1853 nachweisen.

γ. Mercuri (1855).

Mehr der Vollständigkeit als seiner Bedeutung wegen mag hier noch ganz kurz auf die »Nouvelle description de Rome« des Filippo Mercurj, von der mir zwei unveränderte Redaktionen aus den Jahren 1855 und 1863 bekannt geworden sind, hingewiesen werden. Die Führung erstreckt sich auf neun Tage und ist im wesentlichen durch Vasi-Nibby, der auch auf dem Titel erwähnt wird, bestimmt. Die Angaben sind ohne Originalität und bleiben noch hinter diesem zurück.

Überhaupt schließen sich viele Guiden der Spätzeit an das altbewährte Vorbild Vasis an: ich nenne nur Finardi (1864), dann Titel wie »Rome en dix jours«, »Itinerario o guida monumentale di Roma« usw. Sie sind sämtlich ohne Wert.

b. Fea (1820).

Zeitlich am nächsten, aber schon im 19. Jahrhundert entstanden, steht Vasi Carlo Fea, der es ebenfalls darauf ab #84 gesehen hat, eine Beschreibung der gesamten Stadt zu geben. Sein Werk ist 1820 in drei Bänden erschienen und hat Auflagen bis zum Jahre 1834 erlebt, ist also von ziemlich kurzer Lebensdauer gewesen.

Band I ist den beiden hervorragendsten Sehenswürdigkeiten Roms, dem Vatikan und dem Kapitol gewidmet, und zwar nimmt die Beschreibung der an beiden Stätten befindlichen Sammlungen, die schon fast in Katalogform gehalten ist, den Hauptraum ein.

Im zweiten Band schließt sich an das Kapitol das Forum an, worauf ein im wesentlichen durch Vasi bedingter Giro durch die Stadt folgt.

Das Buch ist also durchaus nicht originell und bringt wenig Neues, ist aber gut gearbeitet. Ebensowenig wie Vasi hat es eine vollständige Aufzählung der römischen Kirchen und Paläste angestrebt, aber in den Beschreibungen, die er gibt, ist er bedeutend sorgfältiger wie sein Vorgänger und so finden wir manche Notiz über Veränderungen und Restaurationen von Kirchen, so, um ein Beispiel anzuführen, über die Neugestaltung von San Lorenzo in Damaso. (Franz. Ausg. 1821, III, p. 94 s.)

Einen besonderen Wert erhält die Guida ferner dadurch, daß sie das Appartamento Borgia mit den aus Paris zurückgebrachten Bildern, die den Hauptbestand der heutigen vatikanischen Pinakothek ausmachen, eingehend beschreibt. Dieser Zustand hat bis zum Jahre 1824 gedauert, wo die Pinakothek in den Räumen oberhalb der Stanzen, die sie bis 1909 innegehabt hat, untergebracht wurde. In der Ausgabe von 1824 finden sich außerdem die ersten Angaben über den Braccio Nuovo.

Durch diese Facta erhält Feas an und für sich wenig originelle Arbeit doch einen gewissen Wert für die Geschichte der römischen Sammlungen.

c. Melchiorri (1834).

In der »Guida metodica« des Marchese Giuseppe Melchiorri (1796—1855) liegt die einzige originelle, in mancher Hinsicht neue Bahnen weisende Leistung dieses Zeitraums #85 vor, der würdige Abschluß der langen Reihe römischer Stadtführer, die wir bis jetzt verfolgt haben.

Die Einleitung bringt eine sehr beachtenswerte Kritik der damaligen Guiden, wie Vasi, Nibby, Manazzale und Piale. Das Werk selbst ist eingeteilt in vier Teile, die wieder in »Sezioni« zerfallen. Der erste Teil enthält »Notizie storiche, fisiche, politiche e statistiche«, die nicht ohne Bedeutung sind. Was er an Geschichtlichem bringt, hängt vor allem mit der Geschichte der Stadterweiterung zusammen und ist dadurch für den Kunsthistoriker von Wert. Die »Nozioni fisiche« behandeln Klima und Bodenbeschaffenheit und bieten u. a. eine chronologische Zusammenstellung der Tiberüberschwemmungen. Die dritte Sektion (»Nozioni politiche«) bietet etwa das, was Lunadoro in seiner »Relazione della Corte di Roma« gab. Von großem Interesse sind seine »statistischen« Angaben die u. a. Maß, Münze und Gewicht behandeln, daneben aber auch über Straßenreinigung und -beleuchtung, über die Bevölkerungsziffer und vieles andere mehr Aufschluß geben und dadurch einen guten Einblick in die Verhältnisse Roms in den Dreißigerjahren des vorigen Jahrhunderts gewähren.

Der zweite Hauptteil (Parte seconda) enthält die Beschreibung der modernen Stadt. Unter die Sezione I. »Religione« fällt die Beschreibung der Kirchen. Sie sind nach theologischen Prinzipien eingeteilt in Basiliche, Chiese stazionali, Chiese Titolari, Chiese parrocchiali, Chiese in cura del clero regolare und Chiese in cura del clero secolare. Durch einen »Modo analitico, onde osservare la città in giornate«, d. h. eine auf neun Tage im Anschluß an Nibby verteilte Führung, die auf wenigen Seiten die Namen der Denkmäler in topographischer Anordnung mit den Seitenzahlen der Guida gibt, wird die an sich wenig übersichtliche Anordnung des Materials bedeutend verbessert.

Die Angaben Melchiorris bei der Beschreibung der Kirchen sind nicht nur außerordentlich reichhaltig, sondern auch sehr verläßlich. Als Quellen hat er in erster Linie Titi, Roisecco und Venuti benutzt. Es fallt nicht schwer, wörtliche Entlehnungen nachzuweisen. Doch hat er sich seiner #86 Vorgänger mit guter Kritik bedient und offenbar auf Grund eigener Forschungen manches nachgetragen. Inwieweit diese seine Angaben richtig sind — vor allem scheinen viele seiner Daten sehr zuverlässig — und aus welchen Quellen er diese Angaben geschöpft hat, das nachzuweisen wäre die Aufgabe einer recht umfangreichen Spezialarbeit und geht über den Rahmen einer allgemeinen Bibliographie der römischen Guiden hinaus.

Die gleichen Qualitäten zeigt Sezione II »Monumenti«. Er bespricht nacheinander »Palazzi pontifici e del governo«, Tore, Brücken, Plätze, Brunnen, Obelisken, Säulen, Privatpaläste und Villen.

Die dritte Unterabteilung »Stabilimenti« befaßt sich mit den Hospitälern und behandelt somit das Thema etwa der »Opere Pie« des Piazza.

Von großem kulturhistorischen Interesse sind die drei letzten Abschnitte »Istruzione pubblica«, »Commercio ed industria« und »Divertimenti«, die die Notizie statistiche des ersten Teils in wünschenswertester Weise ergänzen.

Parte III. handelt von den Monumenten der antiken Stadt. Für den Kunsthistoriker ist der Abschnitt »Monumenti dell’ Epoca dei Papi« von Wichtigkeit, da hier einige mittelalterliche Denkmäler, wie die Torre delle Milizie, besprochen werden. Der letzte Hauptteil (Parte IV.) führt den Leser durch die Umgebung Roms.

Es zeugt für die Bedeutung der Guida, daß sie 1837/38 ins Französische übersetzt wurde. 1840 hat Melchiorri noch selbst eine zweite Auflage redigieren können, die aber gegen die erste nicht nennenswert verändert ist.

Eine dritte Auflage wurde 1856 von dem uns bekannten Filippo Mercuri besorgt; sie weist aber in den Teilen über das moderne Rom außer einigen Schlimmbesserungen keine bedeutsamen Veränderungen auf. Neu ist im Abschnitt »Roma antica« die »Bibliografia degli scrittori dell’ antica Roma« (p. 744), als deren Verfasser sich Mercuri nennt und die noch nicht die Beachtung gefunden zu haben scheint, die sie verdient. Diese Bearbeitung ist 1868 noch einmal unverändert abgedruckt worden.

#87

Abschließend darf man sagen, daß Melchiorri in seinen Angaben, sowohl was ihre Menge wie ihre Originalität anlangt, an erster Stelle steht und daß er durch seine historischstatistischen Angaben zu einer kulturgeschichtlichen Quelle ersten Ranges wird.

d. Rufini (1857).

Wir müssen zum Schluß noch kurz bei einer tüchtigen, wenn auch lang nicht so bedeutenden Arbeit wie der eben besprochenen verweilen. Alessandro Rufini, der im Jahre 1847 den noch heute unersetzten »Dizionario etimologico« veröffentlicht hatte, gab im Jahre 1851 ein Itinerar der römischen Kirchen heraus. Diese bescheidene Publikation verfolgte lediglich den Zweck, den kürzesten Weg zu den einzelnen Kirchen von Piazza Colonna als einzigem Ausgangspunkt zu geben und hat durch die Zusammenstellung der den einzelnen Kirchen zunächst gelegenen Monumente (p. 177 ss.) noch heute einigen Wert für den, der sich in die römische Topographie einarbeiten will.

1857 (Nachdruck 1858) hat er eine »Guida di Roma« herausgegeben. Die erste Auflage, ein recht bescheidenes Büchlein, läßt noch die Beschreibung der Sammlungen vermissen. Sie ist in die zweite, 1861 erschienene Bearbeitung, die gleichzeitig französisch herauskam und in dieser Sprache 1869 und 1877 nachgedruckt wurde, eingefügt worden.

Die Führung ist auf 10 Tage verteilt und weicht von der Nibbys, wenn sie auch durch ihn beeinflußt ist, in vielen Punkten erheblich ab. Die Angaben Rufinis sind unter Verwendung guter Quellen sehr gewissenhaft gearbeitet und erheben sich weit über den Durchschnitt. Ein besonders glücklicher Gedanke des Verfassers war es, die kleineren Kirchen und Oratorien in einem Anhang besonders zu behandeln. Selbständige Bedeutung gewinnt seine Arbeit dadurch, daß er die Neubauten Pius IX., wie die Scala Pia im Vatican und die Mariensäule auf Piazza Mignanelli, bringt: er bildet dadurch eine gute Quelle für die künstlerischen #88 Unternehmungen des letzten Beherrschers des Kirchenstaats.

Er hat Melchiorri nicht erreicht, aber er muß erwähnt werden als der letzte, der nach der Jahrhunderte alten Tradition der Guidenschreiber sich bemüht hat, Monument für Monument und Kunstwerk für Kunstwerk aufzuzählen.

II. Kleinere Guiden.

Wir haben uns nun noch mit einer Anzahl kleinerer Guiden zu beschäftigen, die unabhängig von Vasi-Nibby entstanden, sich neben diesem nicht haben halten können und daher, zum Teil auch infolge ihres inneren Unwerts, nur ein ephemeres Dasein geführt haben.

a. Magnan (1778/79).

Ähnlich wie Vasi hat Domenico Magnan ein großes vierbändiges Abbildungswerk von Rom unter dem Titel »La Ville de Rome ou description abrégée de cette superbe ville« in recht trockenen und mageren Stichen herausgegeben. Den Begleittext hat er 1779 in Form eines handlichen Führers gedruckt. Diese Beschreibung ist wie das Stichwerk nach den 14 Regionen Roms eingeteilt; im einzelnen ist sie sehr oberflächlich und dürftig; Vollständigkeit strebt der Verfasser auch gar nicht an, sein Ziel ist: ».... solamente di fare osservare le bellezze di Roma, e gli altri oggetti, che in questa superba città meritano principalmente di esser conosciuti.« Doch hat auch dies dürftige Opusculum sein spezielles Interesse. Der Autor hat jedem Rione einen eigenen Plan beigegeben, der eine sehr klare Vorstellung von der durch Benedikt XIV. durchgeführten Stadteinteilung vermittelt. Natürlich ist für solche Fragen stets an erster Stelle das bereits besprochene Buch von Bernardini heranzuziehen.

Piale ist im Jahre 1826 auf die merkwürdige Idee verfallen, dies sehr überflüssige Elaborat neu zu bearbeiten #89 und zu drucken. Das Unternehmen hat keinen Erfolg gehabt, weitere Auflagen sind nicht herausgekommen.

b. Chiusole (1782).

Ohne weitere Wirkung ist das Werkchen von Chiusole »Le pitture, sculture ed architetture più rare di Roma« geblieben. Es stellt einen gegen die Originalausgabe unveränderten Sonderabdruck aus einem Itinerar des gleichen Verfassers durch ganz Italien dar, ist im einzelnen recht verläßlich gearbeitet, umfaßt aber nicht entfernt das gesamte Material und ist daher für den Romforscher ohne besondere Bedeutung.

c. Manazzale (1794).

Wichtiger ist das Buch des Andrea Manazzale »Rome et ses environs«. Die Absicht des Verfassers war es, wie er in der Vorrede angibt, einen kurzen handlichen Führer zu geben. Die Führung nimmt ihren Ausgang beim Kapitol und geht über das Forum nach dem Lateran, S. Croce, S. Maria Maggiore, in vielem an den Giro Vasis anklingend, von dem sich aber der Autor, um das Druckprivileg seines Konkurrenten nicht zu verletzen, freizuhalten sucht.

Original sind seine Angaben durchaus nicht, auch stellenweise recht dürftig, wenn er auch gewissenhafter ist als Vasi in den gleichzeitigen Ausgaben. Die beiden ersten Drucke von 1794 und 1798 sind untereinander unverändert, die zweite Auflage von 1802 weist einige Verbesserungen auf; etwas wichtiger ist erst die dritte (1816 bzw. 1817), die den Titel »Itinerario di Roma« trägt und bei der F. A. Visconti, Lorenzo Re und G. A. Guattani ein Gutachten haben abgeben müssen, wonach das Druckprivileg Vasis nicht verletzt worden sei.

Besondere Bedeutung hat auch diese Guida nicht gewonnen.

d. Dalmazzoni (1803).

Irrelevant ist ferner der »Antiquaire« des mehr als nötig von sich überzeugten Angelo Dalmazzoni. Das Buch ist aus der Praxis des Verfassers als Fremdenführer entstanden und #90 will nur auf die künstlerisch wirklich bemerkenswerten Denkmäler hinweisen: ».... pour me borner uniquement à ce qui mérite d’être vu« (1804, p. 4). So strotzt das Buch von allen möglichen törichten Werturteilen.

Die Führung durch Rom ist in origineller Weise über 27 Tage verteilt, wobei sich der Verfasser vornimmt, nur einzelne Monumente oder ganz kleine Komplexe, die man wirklich an einem Tag besichtigen kann, zu beschreiben.

e. Roma Compiutamente Descritta (1830).

Wichtiger ist ein Führer »Roma compiutamente descritta«, der ohne den Namen eines Verfassers zuerst 1830 erschien.

Die Besichtigung der Stadt, auf sieben Tage verteilt, beginnt mit dem Pantheon und ist von dem Vorbilde Vasis ganz unabhängig. Die Ausführungen des Verfassers sind eingehend und nach guten Quellen gewissenhaft gearbeitet. Das Buch scheint aber nach der dritten Auflage von 1842 nicht mehr neu herausgekommen zu sein. Die zweite Auflage vermochte ich nicht nachzuweisen.

Von den weiteren Veröffentlichungen der Zeit, die sich mit den Guiden in Verbindung bringen lassen, möchte ich nur die kulturgeschichtlich interessante »Descrizione delle sezioni di Roma prescritte l’ anno I. della Repubblica Romana« besonders erwähnen.

In den Vierzigerjahren beginnt die große Reihe von kleinen Führern in Taschenformat mit dem Titel wie »Roma veduta in otto giorni«, die bis auf unsere Zeit fortleben. Sie sind sämtlich ohne Bedeutung. Eine besondere Erwähnung verdient nur die »Roma antica e Roma moderna« von A. Finardi (1864).

#91

Wir haben nunmehr, wie ich hoffe, einen Überblick über die Entwicklung der Guide di Roma, der der geschichtlichen Wahrheit einigermaßen entspricht, bekommen. Es stellten sich uns dabei drei große Phasen dar: zunächst die Entwicklung der »Indulgentiae ecclesiarum urbis Romae« zu dem wertvollen Buche Felinis. Dann als zweite Hauptphase das Eindringen eines lebhafteren Interesses für die künstlerischen Ereignisse in den Arbeiten Celios und Tottis, das mit dem Erscheinen Titis, von dem die späteren Bearbeiter Tottis abhängig sind, entscheidend gefördert wird. Hand in Hand damit gehen von der Mitte des 17. Jahrhunderts ab ausgesprochen populäre Guiden, deren erste, Martinelli und Rossini, für uns besonderen Wert besitzen. Dieser Typ übernimmt, nachdem die große Bautätigkeit des Sei- und Settecento in Rom ihren Abschluß gefunden hat, die Führung und wir haben als das verbreitetste Werk dieser Richtung das »Itinerario« Vasis anzusehen.

Damit ist das Bild noch nicht vollständig. Wir haben zunächst nur eine Seite der römischen Topographie verfolgt, die wichtigste, die uns gestattete, die Hauptetappen der Entwicklung zu erkennen. Wir müssen aber nunmehr darangehen festzustellen, ob und wann man neben diesen primitiven Aufzählungen der Kunstwerke zu einer tieferen Verarbeitung im Sinne einer wissenschaftlichen Stadtbeschreibung durchgedrungen ist.

#93

II. Wissenschaftliche Topographie

#95

I. Von Albertini zu Panciroli.

Einleitung.

Unter wissenschaftlicher Topographie des modernen Rom verstehe ich eine möglichst vollständige Beschreibung der Stadt, die jedes einzelne künstlerisch oder entwicklungsgeschichtlich bedeutsame Monument, seien es Kirchen, Paläste, Villen, Brunnen oder die Obelisken, die heute das Stadtbild bestimmen, nach der geschichtlichen und künstlerischen Seite hin gleichmäßig behandelt.

Ein solches Buch, das auf diese Weise ein erschöpfendes Bild von dem Werden der Stadt Rom gibt, besitzen wir nicht; unsere Darstellung wird uns zu zwei sehr verheißungsvollen Anfängen führen, die eine befriedigende Fortsetzung bis heute noch nicht gefunden haben.

Die Entwicklung setzt bereits im 16. Jahrhundert ein und bringt in diesem Zeitraum drei bedeutsame Werke hervor, die »Sette chiese« des Onofrio Panvinio, die »Storia delle stazioni« des Pompeo Ugonio und die »Tesori nascosti« des Ottavio Panciroli.

a. Albertini (1510).

Bevor wir aber zu diesen Arbeiten übergehen, müssen wir uns mit einer Schrift befassen, die innerhalb ihrer Zeit und der ganzen Literatur vereinzelt dasteht, dem »Opusculum de mirabilibus Novae et Veteris urbis Romae« des Francesco Albertini.

Das Schriftchen hat im ganzen noch sehr den Charakter eines Führers; doch liegt insofern Berechtigung vor, es unter den wissenschaftlichen Topographien anzuführen, als es sich hier um ein Werk handelt, das den bewußten Versuch macht, das Phänomen »Rom« vom universalhistorischen Gesichtspunkt aus zu sehen, d. h. ein geschlossenes Bild des alten #96 wie des neuen Rom zu geben als bewußte Neuredaktion der beiden Versionen der »Mirabilia urbis Romae«.

Das dritte Buch der Darstellung »De mirabilibus Novae Urbis Romae« steht nun innerhalb der Guidenliteratur völlig allein. Es gliedert sich in eine Reihe von Abschnitten, wie »De nonnullis ecclesiis, et cappellis«, »De Palatiis Pontificum«, »De Hospitalibus«, »De Bibliothecis« usw.

Im Kapitel »De ecclesiis« zeigt sich der Verfasser von den Mirabilien beeinflußt, da er die sieben Hauptkirchen in der üblichen Anordnung zu Beginn seiner Darstellung bringt. Von besonderem Wert sind seine Angaben für die Bautätigkeit Sixtus IV. und Julius II. sowie der von diesen Päpsten kreierten Kardinäle. Diese Angaben, die von dem üblichen hagiologischen Beiwerk der »Indulgentiae« völlig absehen, sind von großer Klarheit und schon deshalb von Bedeutung, weil hier, besonders in dem Kapitel »De sepulchris honorandis«, auch Künstlernamen Vorkommen.

Es ist schwer, dem »Opusculum« völlig gerecht zu werden. Die Darstellung, zu der der Autor durch eingehende Vorarbeiten befähigt war, ist alles andere als gleichmäßig durchgearbeitet, er hat das beschrieben, was ihn vom »Standpunkt des Florentiners aus« (Schlosser) interessierte und so in erster Linie die Kunst seiner Zeit behandelt und dabei vor allem florentiner Künstler erwähnt.

Sein Buch hat Auflagen in den Jahren 1510, 1515, 1519, 1520 und 1523 erlebt, hat also keine besondere Lebenskraft bewiesen. Es ist häufig benutzt worden, vor allem in den Partien über das alte Rom; man begegnet den Zitaten häufig bei den Antiquaren, aber auch bei Ugonius. Auch auf die »Indulgentiae« hat er eingewirkt; die immer wiederkehrende Baugeschichte des Vatikans sowie die Angaben über S. Spirito in Sassia, S. Maria del Popolo und S. Maria della Pace stammen von ihm.

#97
b. Panvinius (1570).

Panvinius hat sich als erster wirklich eingehend wissenschaftlich mit den sieben Hauptkirchen, außer denen er noch S. Maria in Trastevere, S. Prassede, S. Pudenziana und S. Maria degli Angeli behandelt, beschäftigt. Die Anordnung der Beschreibung folgt dem Giro, den der Pilger nahm: S. Peter, S. Maria in Trastevere, S. Paolo, Tre Fontane und Annunziatella, San Sebastiano, Domine quo vadis, Lateran, S. Croce, S. Lorenzo, S. Maria Maggiore, S. Prassede, S. Pudenziana, S. Maria degli Angeli.

In seinen Ausführungen sucht er die Baugeschichte der Monumente zu klären und sie durch die Jahrhunderte hindurch zu verfolgen. Seine Quelle, die er öfters zitiert, ist dabei neben den noch zu besprechenden Schriften der Antiquare das biographische Material, das in den Papstbiographien des sog. Anastasius Bibliothecarius, d. h. des Liber Pontificalis, und des Platina vorlag.

Die Beschreibung der Monumente ist sehr eingehend und anschaulich, besonders stark ist sein Interesse für die mittelalterliche Kunst. Er hat genau beobachtet: Malereien, Mosaiken, Grabmäler, Mosaikfußböden, viel Material, was heute verloren ist oder seinen Standort gewechselt hat, ist gewissenhaft dem damaligen Zustand entsprechend beschrieben. Dabei hat er sich die Mühe gemacht, die Stiftungsinschriften, soweit sie vorhanden waren, anzugeben.

Dadurch ist uns die Möglichkeit gegeben, vor allem zwei der wichtigsten Monumente Roms zu rekonstruieren: Alt S. Peter und den Lateran vor dem Umbau Sixtus V. Er beschreibt S. Peter noch vor Vollendung des Neubaus und entwirft ein hinreichendes Bild von dem Vorhof und den #98 Altären der alten Kirche. Verhältnismäßig noch weit ausgiebiger sind die Nachrichten, die er über den Lateran gibt. Die Darstellung wächst sich hier fast zur Monographie aus; die gesamten Kapellen und Oratorien, Baptisterium und Spital werden genau geschildert und bilden damit eine wichtige Quelle für die Rekonstruktion des mittelalterlichen Laterankomplexes.

Das Interesse des Verfassers erstreckt sich, wie bereits betont, in erster Linie auf die Kunst des Mittelalters. Die Künstler der neueren Zeit werden sehr selten und selbst dann nur bei den allerwichtigsten und bekanntesten Werken mit Namen genannt. Doch wird durch die Wiedergabe der Stifternamen sehr oft ein brauchbarer Anhalt zur Datierung gegeben. Die Beschreibung der übrigen Kirchen, auf die hier nicht näher eingegangen werden kann, steht auf derselben Höhe wie die der beiden eben besprochenen.

Eine ausgezeichnete Fortsetzung und Erweiterung hat er in dem Werke des Pompeo Ugonio gefunden.

c. Ugonius (1588).

Die »Storia delle stationi di Roma« des Pompeo Ugonio, die die 44 Kirchen, in denen Stationen stattfanden, behandelt, bezeichnet den Höhepunkt der topographischen Literatur des Cinquecento. Ihr Ziel ist im wesentlichen dasselbe wie das der »Sette chiese« des Panvinius. Ugonius gibt bei jeder Kirche unter Zuhilfenahme derselben Quellen, die seinem Vorgänger zur Verfügung standen, eine kurze Gründungsgeschichte, der sich die Aufzählung der verschiedenen Restaurationen, die das Bauwerk erfahren hat, anschließt. Neben den Papstbiographien und Dokumenten, deren Benutzung er zum Teil unter Angabe des Archivs, wo er sie gesehen hat, erwähnt, hat er die ganze bis jetzt besprochene Literatur der Antiquare und Guiden zu Rate gezogen, mit der er sich häufig polemisch auseinandersetzt. Gelegentlich solcher #99 Ausführungen kommt es auch zu Angaben über antike Monumente, die für den Archäologen nicht ohne Interesse sein dürften.

Was aber Ugonius über seine gesamten Zeitgenossen, auch Panvinius, hinaushebt, ist der klare Blick und die unbefangene Art und Weise, das große Interesse für jedes Detail, mit dem er die Monumente angesehen hat. Dadurch ist er zu einer einzig dastehenden Quelle für die Geschichte der mittelalterlichen Malereien und Mosaiken geworden, da er alles, was er in den Kirchen gesehen hat, mehr oder weniger eingehend beschreibt und fast immer die Stifterinschrift, soweit sich eine solche erhalten hat, angibt. Diese Ausführungen werden durch sein in der Kommunalbibliothek zu Ferrara befindliches Manuskript noch ergänzt.

Aber auch für die Kunst seiner Zeit hat er einen Quellenwert, der kaum überschätzt werden kann. Wenn er auch nur wenig Künstler namentlich aufführt (was er über Pollajuolo f. 55 sagt, ist von Albertini übernommen), so gibt er wie Panvinius mit großer Gewissenhaftigkeit moderne Stiftungen an, sehr oft mit Datum und unter Berufung auf die Stifterwappen. Dadurch ergänzt er die Quellen für die Kunstgeschichte der Spätrenaissance vorzüglich.

Hier mag die Bleistiftnotiz Platz finden, mit der Oskar Pollak in seinem Exemplar der »Storia« die Bedeutung Ugonios charakterisiert hat: »Ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeit; ganz selbständig; verwendet die gesamte ältere Literatur, aber prüft sie kritisch. Besonders wertvollwegen dersehr klaren Beschreibungen des Zustandes der einzelnen Kirchen und der Veränderungen, die sie zu seiner Zeit erlitten.«

d. Panciroli (1600, 1625).

Zwölf Jahre nach dem Erscheinen dieses ausgezeichneten Werkes ist das erste vollständige Kompendium der römischen Kirchen erschienen in Gestalt eines dickleibigen Bandes von Ottavio Panciroli, mit dem seltsamen Titel »Tesori nascosti di Roma«.

#100

Die erste Auflage geht nach einleitenden Abhandlungen über das Jubiläumsjahr, die Katakomben, die Titel und Stationen zu den sieben Hauptkirchen über und bespricht im Anschluß daran 313 römische Kirchen in alphabetischer Reihenfolge. Dabei überschreitet der Autor die Grenzen seines Themas; er hat Interesse auch für die Denkmäler des heidnischen Altertums und vergißt nie, sich mit den antiken Bauwerken zu beschäftigen, auf deren Ruinen die modernen Kirchen erbaut sind. Mit den Schriften seiner Vorgänger, der noch zu besprechenden Antiquare, zeigt er sich immer gut vertraut. Panvinius wie Ugonius hat er gekannt und zitiert sie beide. Den letzteren erreicht er in seinen Ausführungen nicht entfernt, von sklavischem Abschreiben kann aber auch nicht die Rede sein. Im allgemeinen sind die Angaben dieser ersten Bearbeitung noch dürftig und ungleich in ihrem Wert: meist ist jeder Kirche eine kurze Baugeschichte beigegeben, die im wesentlichen auf den Papstviten des sog. Anastasius beruht; doch ist sie selten bis auf die unmittelbare Gegenwart durchgeführt. Namentliche Erwähnungen einzelner Künstler fehlen fast völlig (sie finden sich z. B. bei der Kirche S. Sabina), daher ist der Wert des Buches für die kunstgeschichtliche Forschung noch ziemlich gering. Ein Verzeichnis der in den Kirchen befindlichen Reliquien und ein Traktat über deren Verehrung beschließen das Werk.

1625 ist eine zweite, in jeder Hinsicht verbesserte Auflage erschienen. Die Masse der Kirchen ist jetzt, zum erstenmal innerhalb der Guidenliteratur, nach den Rionen angeordnet. Den einleitenden Abhandlungen ist aus diesem Grund noch ein Traktat über die Rioni beigegeben. Die Angaben des Autors sind nun außerordentlich bereichert, so daß das Buch seinem ominösen Titel alle Ehre macht. Die endlosen Auseinandersetzungen über die Heiligen und deren Martyrien und Reliquien, die der Autor gibt, wirken zwar für den modernen Leser etwas störend und unbequem, aber bei genauerem Zusehen wird man eine Menge von Anhaltspunkten für Datierung der Bauten, Kapellen und Freskoausmalungen finden. Gerade für die Geschichte der Malerei der Spät #101 renaissance in Rom ist Panciroli eine wichtige und ausgezeichnete Quelle. Zum Teil werden Zahlen gegeben, sehr oft die Stifter genannt, dann wieder erfahren wir, welche Teile der Kirchen zu Lebzeiten des Autors gerade vollendet waren: kurz man wird für die meisten Bauten, die während der Pontifikate Clemens VIII., Pauls V. und auch noch Urbans VIII. entstanden sind, immer den einen oder anderen nützlichen Anhaltspunkt finden. So sei hier nur auf die Angaben über die Ausmalung von S. Prassede, auf die Baudaten der Chiesa Nuova und auf die Beschreibung des damaligen Zustands von S. Andrea della Valle hingewiesen.

Die Hauptbedeutung Pancirolis für die Weiterentwicklung der römischen Guiden besteht nun darin, daß er als erster eine Zusammenstellung sämtlicher Kirchen der Stadt Rom angestrebt und gegeben hat. Er hat, wie er in der Vorrede zur ersten Auflage sagt, die Zahl derselben von 141 auf 313 gebracht, was von den anderen Guiden sofort übernommen wurde. Felinis »Trattato Nuovo« wäre ohne diese grundlegende Vorarbeit gar nicht möglich gewesen. Auch mit seiner Rionenteilung weist er in die Zukunft. Wir sahen, wie sie von einer der führenden Guiden des 17. Jahrhunderts teilweise wenigstens übernommen worden ist.

Merkwürdig ist es, daß es bei diesen beiden Ausgaben des Buches geblieben ist. Die Bearbeitung von »Roma sacra antica e moderna« von 1725, bei der Pancirolis Name genannt wird, hat mit ihm nichts mehr zu tun. Sein Buch bedeutet eine durchaus persönliche Leistung wie die Schriften des Panvinius und Ugonius, die auch von dem rührigsten Verleger nicht weiter ausgebeutet werden konnten.

e. Severano (1630).

Als letzte Schrift dieser Reihe sind die zweibändigen »Memorie sacre delle sette chiese« des Gio. Severano zu nennen. Der erste Band, der allein in Betracht kommt (der zweite enthält nur die Gebete), greift über sein Thema, #102 ähnlich wie Panvinius, insofern hinaus, als er die wichtigsten der am Weg zu den Sette Chiese gelegenen Denkmäler, neben den Kirchen auch antike Monumente, bespricht.

Im einzelnen sind seine Ausführungen nicht gerade von überragender Bedeutung: die Beschreibung von S. Peter ist etwa deswegen von Wichtigkeit, weil er in erster Linie von Alt-St.-Peter spricht, wobei er sich des Manuskripts des Alpharanus bedient hat. Bemerkenswert sind außerdem die Bruchstücke, die er aus dem Werk eines Carlo Ferrante über den Vatikan mitteilt. Allerdings befassen sich die beiden Kapitel, die Severano abdruckt, mit den antiken Monumenten, die an der Stelle des heutigen St. Peter standen.

Besonders eingehend ist ferner die Beschreibung des Lateran. Sie gewinnt dadurch besondere Bedeutung, daß ihr ein Plan des gesamten Komplexes beigegeben ist, der die Ausführungen des Verfassers in ausgezeichneter Weise erläutert.

Seinen Wert hat das Buch vielleicht durch die Wiedergabe heute verlorener Inschriften. Über die Kunstwerke sagt es uns verhältnismäßig sehr wenig, so sind z. B. die von Sixtus V. und Paul V. erbauten Kapellen an S. Maria Maggiore, damals doch Ereignisse im römischen Kunstleben, in ihrer Bedeutung kaum gewürdigt. Die Hauptsache sind für den Verfasser immer die Reliquien und Stiftungen der Kirchen, und so dürfte der, der sich mit den Schätzen der römischen Kirchen beschäftigt, die eine oder andere brauchbare Angabe finden. Für die Entwicklung der römischen topographischen Literatur hat Severano jedenfalls keine einschneidende Bedeutung.

II. Martinelli — Alveri — Venuti.

Das 17. und 18. Jahrhundert hat wissenschaftliche Arbeiten von der Qualität der Schriften des Ugonius und Panvinius nicht aufzuweisen. Es läßt sich vielmehr eine Spezialisierung der Literatur auf einzelne Themen feststellen: Bosio gibt sein großes Werk über die Katakomben und #103 Ciampini seine Veröffentlichung der mittelalterlichen Mosaiken heraus.

Von den drei hier zu besprechenden Werken trägt das eine den Charakter eines wissenschaftlichen Essays, das andere ist nicht zu Ende geführt, auch Venuti stellt keine wirklich in die Tiefe gehende Leistung dar.

a. Martinelli (1653).

Zunächst ist das verdienstvolle Werk des Fioravante Martinelli, den wir als den Verfasser einer der verbreitetsten römischen Guiden kennen gelernt haben, die »Roma ex ethnica sacra« zu nennen.

Den Hauptbestandteil des Buches bildet nach den einleitenden Abschnitten über die Mauern, die Hügel und die Rionen der Stadt, über den Tiber usw. das Cap. VIII. »De templis sanctorum urbis« und Cap. XII. »De templis sanctorum obsoletis«. Es war die Absicht Martinellis, ein kurzes und dabei möglichst vollständiges Kompendium der römi #104 schen Kirchen zu geben. Diese Aufgabe hat er ohne Zweifel gut gelöst. Die Kirchen sind alphabetisch angeordnet und jede einzelne hat eine kurze Baugeschichte; die Mitteilungen des Autors sind dabei von recht verschiedenartiger Qualität. Für die ausübenden Künstler zeigt er wenig Interesse, sie finden nur in einzelnen Fällen, z. B. bei S. Luigi dei Francesi, Erwähnung.

Was diese Arbeit nun besonders wertvoll macht, ist die Wiedergabe von Inschriften, die sich in den Kirchen befanden und die heute zum Teil verloren sind, wobei der Verfasser besonders gern die den Pontifikat Innocenz X. betreffenden anführt. Darauf wird jeder Forscher, der sich mit der Kunstgeschichte des Barock beschäftigt, zu achten haben; es sei als besonders wichtiges Detail nur auf die Inschrift des Grundsteins von S. Agnese a Piazza Navona hingewiesen, (p. 451 s.). Daneben hat sich Martinelli auch mit Manuskripten und Urkunden beschäftigt und sie zum Teil abgedruckt, am ausgiebigsten bei Sta. Sanctorum.

Bedauerlich bleibt, daß das Buch nur den Charakter einer Sammlung von Essays hat, daß er es nicht nach allen Richtungen hin hat ausbauen können und daß es keine zweite, erweiterte Auflage erlebt hat, denn die Ausgabe von 1668 ist ein ganz unveränderter Abdruck der Erstauflage.

b. Alveri (1664).

Den Ansatz zu einer großzügigen Topographie der Stadt Rom hat Gasparo Alveri mit den zwei Quartbänden seiner »Roma in ogni stato« gemacht. Das Buch ist nie vollendet worden, der Tod scheint dem Autor die Feder aus der Hand genommen zu haben. Band I des Werkes gibt einen Abriß der römischen Geschichte und hat für uns keinerlei Bedeutung.

Um so wichtiger ist der zweite Teil. Hier wird in zwanzig Tagewanderungen ein Teil der Stadt Rom: Porta del Popolo und das an der Ripetta gelegene Viertel (Giornata I. bis VI.), Borgo (G. VII.—XV.) und Trastevere (G. XVI. bis XX.) beschrieben.

#105

Die Interessen des Verfassers gehen sehr weit; er befaßt sich nach Celio und Titi wohl am meisten mit den Werken der bildenden Kunst und nennt auch die ausführenden Meister. Leider sind seine Ausführungen alles andere als originell, sondern durchweg Vasari und vor allem Baglione z. T. wörtlich entnommen. Der Quellenwert des Buches ist also in dieser Hinsicht recht gering. Was ihn wichtig macht, ist ähnlich wie bei Martinelli das Interesse für die Inschriften: hier dürfte reiches Material vorliegen, das trotz Galletti und Forcella seinen Wert bis auf heute bewahrt. Eine Spezialität Alveris, die übrigens auch in dem langatmigen Titel des zweiten Bandes angedeutet wird, sind seine Ausführungen über die römischen Familien, über deren Wert ich mir kein Urteil erlauben kann.

Es ist schwer über dies Werk, das eben doch Torso geblieben ist, ein Urteil zu fällen. Wäre es vollendet worden, so würde es, eine Reihe stattlicher Quartanten, zweifellos wenigstens für die Inschriften auch heute noch ein unentbehrliches Kompendium sein. So aber, wie es jetzt vorliegt, ist es von geringer Bedeutung.

Eine Neuauflage oder Neubearbeitung hat es nicht gefunden; der Nachdruck von 1670 gibt trotz des Titelzusatzes »Corretta da molti errori« auch nicht die kleinste Veränderung.

c. Venuti (1766/67).

Die einzige Arbeit der gesamten Epoche, die als eine wissenschaftliche Beschreibung der gesamten Stadt gedacht war, liegt in der »Accurata e succinta descrizione topografica e historica di Roma moderna« des Abbate Ridolfino Venuti von 1766 bzw. 1767 vor. Der Verfasser, 1703 in Cortona #106 geboren, hat, da er 1763 starb, die Herausgabe seines Werkes nicht mehr erlebt.

1763 ist vor der »Roma moderna« die »Accurata e succinta descrizione topografica delle antichità di Roma« erschienen, deren Drucklegung er zum Teil noch selbst hat überwachen können. Es liegt also in diesen beiden Bänden der erste Versuch vor, eine großzügige Topographie des alten wie des modernen Rom zu geben.

»Roma antica« wird uns an anderer Stelle beschäftigen. Von der »Roma moderna« läßt sich nicht sehr viel Gutes sagen. Die Beschreibung ist in die 14 Rioni eingeteilt und beginnt mit dem Rione »Monti«. Die Ausführungen sind im einzelnen recht dürftig und beruhen in der Hauptsache auf den Angaben des Roisecco, die zum Teil ganz oberflächlich kopiert sind. Auch Druckfehler haben sich mehrfach eingeschlichen. Nur an einigen wenigen Stellen, wo er Kunstwerke auf bestimmte Jahre zu datieren weiß (z. B. die Bilder Vouets in S. Lorenzo in Lucina auf 1624) ist er selbständig. Allerdings ist es mir nicht gelungen, hier seine Quellen nach zu weisen.

Inwieweit man ihn für das Buch, so wie es heute vorliegt, verantwortlich machen kann, läßt sich nicht mehr feststellen. Viele Flüchtigkeiten fallen sicher den Herausgebern zur Last, die offensichtlich bei Lücken im Manuskript etwas zu skrupellos Roisecco zu Rate gezogen haben. So liegt die #107 Bedeutung seines Werks mehr darin, eine erste Anregung zu einer umfassenden Topographie der Stadt Rom gegeben zu haben. Darin erscheint er als der direkte Vorläufer Nibbys.

III. Nibby — Platner-Bunsen.

Das 19. Jahrhundert, die Zeit der beginnenden modernen Wissenschaft, hat uns die beiden ersten großen wissenschaftlichen Topographien der Stadt Rom gebracht. Zwei Werke liegen vor, »Roma nell’ anno 1838« des Antonio Nibby und die »Beschreibung der Stadt Rom« von Platner und Bunsen.

Nibby zieht das Fazit aus allen Guiden und Topographien, die wir bis jetzt kennen gelernt haben. Sein noch heute nicht überholtes Werk hält sich noch stark im Rahmen seiner Vorgänger. Platner-Bunsen haben dagegen vor allem in ihren Einleitungen versucht, das Werden Roms darzustellen und seiner Bedeutung für die Geistesentwicklung der Menschheit gerecht zu werden. Dadurch bilden sie den Ansatz zu etwas Neuem und weisen in die Zukunft, wenn sie auch in den Einzelheiten heute überholt sind und kaum mehr brauchbar erscheinen.

a. Nibby (1838/41).

Nibby, der sich seiner ganzen Geistesrichtung nach der älteren Epoche anschließt, mag den Anfang machen.

Sein Werk, vier stattliche Bände in Großoktav, zusammen nahezu 3500 Seiten, behandelt in je zwei Bänden das alte und das neue Rom.

Den Kunsthistoriker interessiert der einleitende Teil des ersten Bandes. Es ist bezeichnend für eine neue Zeit, daß er mit einer Abhandlung über die »Topografia fisica del suolo di Roma« eröffnet wird, daß sich ein Abschnitt über die Bevölkerung des alten Rom findet, daß er schließlich ein allgemeines Kapitel über das Material der Bauten und über die Konstruktion der antiken wie der mittelalterlichen Bau #108 werke gibt. Eine Geschichte der Rionenteilung der Stadt vom Altertum bis auf die Neuzeit, chronologische Tabellen der Geschichte der Stadt Rom wie der Künstler vervollständigen die Einleitung.

Die Beschreibung des antiken Rom hält sich im allgemeinen streng an ihr Thema und bietet nur gelegentlich Andeutungen zur Geschichte der neueren Kunst. Die Restauration des Konstantinsbogens wird erwähnt, dann finden sich sehr wichtige Bemerkungen zur Geschichte des Palatins (II, p. 465) und über den Palazzo Rospigliosi (II, p. 797).

Uns interessieren die beiden außerordentlich inhaltsreichen Bände, die sich mit den Denkmälern der modernen Stadt befassen. Der riesige Stoff ist in acht »Artikel« gegliedert. Davon umfaßt Artikel I. »Chiese« den ganzen ersten Band der Beschreibung. Die Kirchen sind in sehr übersichtlicher Weise alphabetisch angeordnet. Über seine Methode spricht er sich (p. 27) klar aus: »...... il metodo che seguirò nel descrivere le chiese, onde essere più chiaro, sarà d’indicare primieramente il sito, nel quale si trovano, poi darne succintamente la storia, quindi descriverne le parti, le attinenze ed i monumenti delle arti, che ivi conservansi, ed in ultimo luogo notare le memorie degli uomini insigni ivi sepolti.«

Dieses Programm hat er überall durchgeführt. Die Geschichte der Kirchen ist zum Teil sehr eingehend gegeben. Er beherrscht dabei die ganze in Frage kommende Literatur in erstaunlicher Weise. Die großen Werke des Ugonius, Ciampini, Bosio, Mabillon, um nur einige anzuführen, auch Manuskripte wie Alpharanus, wohl alle bis dahin erschienenen Monographien sind von ihm gewissenhaft benutzt worden. Natürlich sehr kompilierend, aber nicht ohne selbständige Kritik.

Die Beschreibung der einzelnen Kirchen und Kunstwerke ist für die Epochen von Renaissance und Barock sehr ergiebig. Es ist selbstverständlich, daß er hier auf die älteren Guiden zurückgreift, aber er setzt mit guter Kritik ein, er ist öfters den Quellen derselben nachgegangen und zitiert dabei die Vitenwerke Vasaris, Bagliones, Passeris und Pascolis. So ist es ihm gelungen, manche falsche Angabe zu #109 berichtigen und dem Denkmälerbestand der älteren Guiden das eine oder andere hinzuzufügen.

Seine Angaben beruhen sicher zum größten Teil auf Autopsie; man sieht, daß er z. B. Inschriften fleißig benutzt hat. Die Zahl der Kirchen, die er behandelt, ist sehr groß, er übertrifft Titi bei weitem, und es ist schwerlich zu viel gesagt, wenn man behauptet, daß hier die vollständigste Zusammenfassung des Materials vor dem Buche Armellinis vorliegt.

Von den restlichen sieben Artikeln (II.—VIII.), die den zweiten Band füllen, ist der erste (Art. II.) über die »Fontane« von größter Wichtigkeit; eine solche Zusammenfassung existiert in der ganzen Romliteratur sonst kaum und sie beruht im großen und ganzen auf eigener Arbeit.

Von geringerer Bedeutung für den Kunsthistoriker und mehr von kulturgeschichtlichem Wert sind die Art. III. und IV. »Luoghi di Beneficenza« und »Luoghi d’istruzione pubblica«. Die »Luoghi di Beneficenza« umfassen Spitäler usw. und geben damit das Material, das Fanucci in seinen »Opere Pie« und Piazza im »Eusevologio« behandelten. Der zweite Abschnitt beschäftigt sich, wie der Titel sagt, mit den Akademien, Bibliotheken, Universitäten und Schulen.

Größere Bedeutung hat Art. V. »Palazzi e gallerie«. Ein Buch über die römischen Paläste ist auch heute noch ein dringendes Desiderat. Da ihm hier nicht die Vorarbeiten wie für die Kirchen Vorlagen, steht dieser Teil etwas in der Ausführung zurück. Doch gibt er eine ziemlich erschöpfende Aufzählung der bedeutenderen Paläste seiner Zeit, deren Sammlungen er sehr eingehend, fast in Katalogform, beschreibt. Die Nachrichten Rossinis dürfen aber nicht außer acht gelassen werden. Ebenso wichtig sind Art. VI. und VII. Piazze und Strade. Sie enthalten alphabetische Verzeichnisse der Plätze bzw. der Straßen, bei den ersteren Notizen über die daselbst befindlichen Monumente.

Der letzte Abschnitt über die Villen zeichnet sich durch sehr eingehende Kataloge ihrer Kunstschätze aus; von besonderem Interesse ist die Beschreibung der in diesen Jahren erbauten Villa Torlonia (p. 960). Ein Anhang berichtet über die Theater Roms.

#110

Nibby ist der letzte der großen Kompilatoren. Seine Arbeit, nicht die eines genialen Geistes mit großen, selbständigen Ideen, bedeutet ein fleißiges Zusammentragen und Zusammenfassen des in der Romliteratur verstreuten Materials. Diese Aufgabe hat er gewissenhaft gelöst. Er beherrscht in ausgezeichneter Weise die gesamte einschlägige Literatur und verbindet damit eine erstaunliche Kenntnis der Denkmäler. Beides hat er wie keiner vor und nach ihm vereint und so in beharrlichem Fleiß ein Werk geschaffen, das bis auf den heutigen Tag weder ersetzt noch überholt worden ist. Die beiden letzten Bände seines Buches geben zusammen mit der Guida Melchiorris das anschaulichste Bild von dem Rom des beginnenden 19. Jahrhunderts, das wir besitzen.

b. Donovan (1842/44).

Nibby hat durch einen englischen Geistlichen, Jeremiah Donovan, eine Bearbeitung ins Englische erfahren.

Das Werk Donovans umfaßt ebenfalls vier Bände, doch ist die Anordnung des Stoffs von der Nibbys wesentlich verschieden. Band I enthält eine allgemeine Einleitung, die Nibby gegenüber wesentlich gekürzt ist, und geht dann zu der Aufzählung der Kirchen über, die noch die ersten 313 Seiten des II. Bandes einnimmt. Der Rest von Bd. II und Bd. III befassen sich mit den Palästen, Villen, Brücken, Plätzen, Schulen, Theatern usw., während Bd. IV das alte Rom und die Umgebung behandelt.

Über die bei der Abfassung seines Werkes befolgten Grundsätze spricht sich der Verfasser (Bd. I, p. VII ss.) sehr eingehend aus und bemerkt u. a.: »He (der Verfasser) has not sought to cover error or omission by vague generalities or a few well turned periods, conveying no real knowledge of the objects to be described: his descriptions have been not only penned but verified on the spot; and on entering a church, palace, museum or other edifice ancient or modern, the visitor will find the objects described consecutively, as they present themselves to his view. This plan, which no other writer has followed, was not to be carried out without en #111 countering occasional discourtesy, many a laborious journey, and many a toilsome hour; but it is the only plan, which could relieve the stranger from vexatious perplexity by giving him the desired information in an accurate as well as methodical form.«

Allerdings hat er diese löblichen Absichten nicht immer streng durchgeführt. Die Einteilung der Kirchen erfolgt nach der Rangordnung der kirchlichen Hierarchie in patriarchale Basiliken, Titularkirchen, Pfarrkirchen, Nationalkirchen usw. Kollationiert man nun seine Ausführungen mit Nibby, so hat man den Eindruck, als ob sie gewählt sei, um durch veränderte Anordnung des Stoffes das Plagiat zu verdecken.

Die Übersetzung ist bei den sieben Hauptkirchen fast wörtlich. In der Anordnung der Führung ist manches verändert; die Beschreibung ist ziemlich genau, aber dem Vorgänger gegenüber gekürzt, wobei hin und wieder wichtige Angaben weggelassen sind. Eine gewisse Selbständigkeit ist vielleicht in einigen Bemerkungen über altchristliche Denkmäler festzustellen. Auch die verwaltungstechnischen Details bei den Kirchen interessieren ihn mehr wie Nibby.

Bei der Beschreibung der großen Masse der römischen Kirchen ist das Bestreben zu beobachten, die Ausführungen seiner Quelle zu kürzen, vor allem wird die Baugeschichte stets auf ein Minimum reduziert; die Angaben über die Künstler sind dagegen nahezu vollständig wiedergegeben. Selbständig ist er in der Behandlung der englischen Nationalkirchen S. Andrew of the Scots (II, 213) und S. Thomas of Canterbury (II, 244 ss.), die für ihn und das englische Reisepublikum von besonderer Wichtigkeit waren.

Noch mehr ausgewählt und gekürzt, aber auch neu eingefügt hat er bei den Palästen, Plätzen und Villen; unter den Kollegien sind wieder das Collegio inglese und irlandese (III, 962 und 969 ss.) besonders hervorgehoben. Bemerkt mag noch werden, daß der Verfasser den Palazzo Zuccari mit den Fresken der Nazarener und das »Institute of archeological correspondence« sehr ausführlich erwähnt.

#112

Kulturgeschichtlich und geschichtlich interessant ist das der Vorlage gegenüber selbständige Kapitel »The Arts« (p. 1000 ss.) mit umfangreichen Listen der damals in Rom tätigen Künstler, ebenso Kap. XIV. »Miscellaneous notices« mit seinen heute sehr anschaulich wirkenden Angaben über Hotels, Wohnungs- und Verkehrsverhältnisse, Zeitungen usw., die für das englische Reisepublikum, um das sich Nibby nicht gekümmert hatte, geschrieben sind (p. 1054 ss.) und heute einen guten Einblick in das Leben dieser Zeit gewähren.

Der dritte Teil über die Altertümer hält sich ziemlich streng an sein Thema und befaßt sich nach einer allgemeinen Einleitung über Bauweise, Bautengattungen und Baumaterial der alten Römer mit den einzelnen Monumenten, wobei die Ausführungen Nibbys im allgemeinen stark gekürzt werden.

Von besonderem Interesse ist schließlich der Schlußabschnitt »Environs of Rome«, der hauptsächlich die Altertümer der betreffenden Orte behandelt. Doch findet man eine Besonderheit, die in der Reiseliteratur Italiens und besonders Roms bis auf den heutigen Tag nicht gerade häufig ist: er scheint die Gegend wirklich selbst durchwandert zu haben, wie der Kenner der Campagna gern feststellen wird, mag es sich nun um die Pfade zwischen Bellegra und Affile oder um den Wald von Anzio handeln.

c. Platner-Bunsen (1829/42).

Schon früher begonnen als Nibby, aber erst ein Jahr später abgeschlossen ist die Beschreibung der Stadt Rom durch Platner, Bunsen, Gerhardt, Roestell und Niebuhr.

Das Ziel des großen Werkes ist von dem Nibbys wesentlich verschieden; es handelt sich für die Bearbeiter weniger darum, ein erschöpfendes Denkmälerinventar der Stadt zu geben, als vielmehr das Entstehen und Wachsen derselben in einem umfassenden Gesamtbild darzustellen, das Ganze in der Erscheinung des geschichtlichen Werdens zu sehen, wobei Geschichte und Kunstgeschichte in gleicher Weise berücksichtigt werden.

#113

So befaßt sich der einleitende erste Band mit Problemen, die von den früheren Bearbeitern nur gestreift worden sind. Auf einen Abschnitt über die geographischen und klimatischen Bedingungen folgt eine historische Einleitung, die einen Überblick der Geschichte Roms von der Antike bis auf die Neuzeit enthält und dabei die Bedeutung der einzelnen Epochen für die Entwicklung des Stadtbilds herauszuheben versucht. Die anschließende kunstgeschichtliche Einleitung ergänzt und erweitert dieses Thema. Ein topographischer Teil befaßt sich speziell mit der Erweiterung der Stadt und ihren Mauern.

Nachdem der Leser damit in die großen welt- und geistesgeschichtlichen Zusammenhänge eingeführt ist, beginnt mit dem zweiten, in zwei Halbbände gegliederten Band die eigentliche Stadtbeschreibung. Dieser zweite Band ist ausschließlich der Beschreibung des vatikanischen Gebietes gewidmet. Entsprechend der breiten Anlage des Gesamtwerks beginnt er mit einer Geschichte des vatikanischen Gebiets und befaßt sich ebenso sehr mit Alt-St.-Peter wie mit der Geschichte der neuen Basilika. Daran schließt sich der Vatikanische Palast an, den Beschluß bilden Borgo und Engelsburg.

Der zweite Halbband dient der Beschreibung der vatikanischen Sammlungen, des Archivs und der Bibliothek.

Band III, der in drei besonders paginierte Unterabteilungen zerfällt, befaßt sich mit der übrigen Stadt. Dem Grundgedanken des Werkes, das organische Wesen Roms darzustellen, entsprechend, ist die Beschreibung des antiken und modernen Rom nicht voneinander getrennt. Der erste Teilband, der nach dem Beispiel Feas das Kapitol an die Beschreibung des Vatikans anschließt, behandelt daher die modernen und antiken Bauwerke desselben gleichmäßig. Die Bauten wie die Sammlungen, darunter auch die Pinakothek (p. 125) werden sehr eingehend gewürdigt. Dann folgen die Monumente des antiken Kapitols und des Forum Romanum, die im zweiten Halbband durch Nachträge noch ergänzt werden. Der Giro greift dann nach dem uns hinlänglich bekannten Schema auf Aventin und Celio über, womit der erste Teilband schließt.

#114

Es folgen Esquilin, Viminal, Quirinal und Pincio (III. 2) und im letzten Teilband Marsfeld, Tiberinsel und Trastevere, womit die Führung in der Nähe ihres Ausgangspunktes endet.

Das Werk ist in der Hauptsache von Platner und Bunsen verfaßt worden; außerdem sind einige nachgelassene Abhandlungen von Niebuhr aufgenommen worden, Gerhardt hat sich besonders um die Beschreibung des vatikanischen Museums verdient gemacht. Die Arbeitsteilung zwischen Bunsen und Platner war die, daß sich Bimsen mit den antiken und mittelalterlichen Monumenten und Platner mit den Werken der neueren Kunst befaßte.

Uns interessiert in erster Linie die Arbeit Platners. Er hat es entgegen Nibby darauf angelegt, nur die wesentlichsten Monumente und diese in ihrer kunstgeschichtlichen Bedeutung zu behandeln. Dabei ist die Geschichte der einzelnen Bauten sehr verschieden ausgestaltet. Dadurch ist das ganze Werk für praktische Zwecke nicht sehr brauchbar und unzureichend. Seine Hauptbedeutung besteht in der großen Gesamtauffassung und umfassenden Anlage; in dieser Hinsicht ist es nicht mehr erreicht worden.

#115

III. Pilgerführer — Poetisch-Didaktische Beschreibungen der Monumente — Fremdsprachliche Bearbeitungen

#117

I. Die Pilgerführer.

a. Fra Santi — Guida Angelica.

Unter »Pilgerführer« verstehe ich die Gruppe von Schriften, die es sich zur Aufgabe macht, »Gnad und Heiltum« der einzelnen Kirchen zu verzeichnen, d. h. die Ablässe, die man sich durch die Pilgerfahrt dorthin erwerben kann, zusammenzustellen und die Gebete abzudrucken, die an den einzelnen Altären zu sprechen sind.

Wir sahen zu Beginn unserer Betrachtung, wie die »Indulgentiae« ursprünglich lediglich diesen Zweck verfolgten und wie sich erst allmählich die Guiden aus diesen Anfängen heraus entwickelt haben. Unsere Aufgabe ist es jetzt, den Zeitpunkt festzustellen, wo sich Guida und Pilgerführer voneinander trennen und sich zu besonderen Schriftengattungen ausbilden. Das erfolgt nun charakteristischerweise in dem Augenblick, wo die Guiden anfangen, kunstgeschichtliche Nachrichten in reicherer Menge zu bringen: derselbe Fra Santi, der im Jahre 1588 die Romführer grundlegend neubearbeitet hat, gibt im gleichen Jahre ein (1595 wieder aufgelegtes) Stationsverzeichnis heraus. Das Buch ist mit den Holzschnitten Franzinis geschmückt und bietet in strenger Beschränkung auf sein Thema (Geschichte der Kirche und der Station, Leben der Heiligen, denen die Kirchen geweiht sind, Reliquien) kaum kunstgeschichtlich interessante Nachrichten.

1629, ein Jahrzehnt vor der Neugestaltung der Guiden durch Celio und Totti, veröffentlicht ein römischer Geistlicher, Stefano Gallonio, ein kleines Verzeichnis der Kirchenfeste, Indulgentien und Gebete nach den Tagen des Kirchenjahrs geordnet unter dem Titel »Guida angelica perpetua«. Die Urform des Büchleins, ein Flugblatt, von dem der Verfasser in der Einleitung zur ersten Buchausgabe spricht, scheint sich nicht erhalten zu haben. Die Schrift hat dem Bedürfnis eines Teils der damaligen Romreisenden offenbar entsprochen, bis zum Jubiläumsjahr 1750 sind neun Auf #118 lagen erhalten. Der Verfasser hält sich streng an sein Thema, die Denkmäler der Kirchen interessieren ihn nie: für die kunstgeschichtliche Forschung ist sein Werkchen entbehrlich.

b. Piazza — Vasi — Mazzolari.
1. Piazza.

Der Mann, der diese Art Schriften zu wissenschaftlichen Arbeiten umgewandelt hat, ist der Abbate Carlo Bartolommeo Piazza. In den dicken Bänden seines »Menologio Romano« (1675), das er später in dem »Emerologio« (1690) noch er weitert und ergänzt hat, knüpft er direkt an die »Guida angelica« an, indem er deren Angaben bereichert und eine Geschichte der Heiligen und der einzelnen Feste gibt. Natürlich werden auch die Kirchen in den Kreis der Betrachtung miteinbezogen, doch sind die dabei sich ergebenden Notizen recht belanglos.

Wichtiger für uns sind »Hieroxenia« und »Eorterologio« (1694 bzw. 1702).

»Hieroxenia« gibt eine Führung durch die sieben Hauptkirchen, die bei dieser Gelegenheit nebst den am Weg gelegenen Kirchen beschrieben werden. Besonders reichhaltig sind seine Mitteilungen gerade nicht; in erster Linie interessieren ihn die Reliquien, teilweise sind ihm auch ganz offenkundige Fehler unterlaufen. Die gleichzeitigen Guiden sind jedenfalls bedeutend ergiebiger.

Das »Eorterologio« (1702) gibt nach dem Vorbild des Ugonio eine Geschichte der Stationen, seinen großen Vorgänger hat Piazza jedoch nicht entfernt erreicht. Was er gibt, sind mangelhafte Auszüge aus Ugonio; auf die von diesem aufgeworfenen Probleme geht er meist überhaupt nicht ein. Einige Kirchen fehlen allerdings bei Ugonius, und hier, z. B. bei S. Bibiana, bringt er Nachrichten, die möglicherweise original sind.

#119

Für die Bibliographie der römischen Guiden kommen schließlich auch noch seine »Opere Pie« (1679) in Betracht. Das Buch enthält nach dem Vorbild des Camillo Fanucci Geschichte und Beschreibung von Spitälern, Seminaren, Konfratemiten usw. Die Nachrichten, die sich aus diesem Buch für die Kunstgeschichte ziehen lassen, sind jedoch recht spärlich. Fanucci bietet bei viel geringerer Weitschweifigkeit bedeutend größeres Material. Das Buch ist im Jahre 1698 unter dem Titel »Eusevologio Romano« neuaufgelegt worden; bemerkenswert sind die neuzugefügten Traktate XII. »Delle accademie Romane« und XIII. »Delle pubbliche e private celebri librarie«.

2. Mazzolari.

Am weitesten sind die »Guida angelica« bzw. das »Menologio« ausgesponnen worden in dem »Diario Sacro« des G. M. Mazzolari oder, wie er sich mit seinem Akademikernamen nennt, des J. M. Partenio. Von der unauffindbaren Erstausgabe habe ich nur Bd. III, »Le Sacre Vie« (1780) feststellen können.

Häufig sind die zweite (1805/08) und die dritte (1819/20) Auflage. Der eigentliche Diario ist in beiden Ausgaben auf vier Bände, von denen einer je ein Vierteljahr umfaßt, angewachsen, als Band V, VI (V in der III. Auflage) schließen sich in der zweiten Auflage die »Sacre Vie« und als Bd. VII die »Sacre basiliche« (in der III. Auflage Bd. VI) an. Band VIII, ebenfalls der zweiten Auflage, enthält einige selbständige Abhandlungen des Herausgebers Leonardo Adami. Das Interesse des Verfassers liegt aber in dem ganzen umfangreichen Werk lediglich auf den kirchlichen Funktionen, auch die Notizen von Bd. VII bieten nicht viel, und so bleibt die ganze Reihe ohne besondere Bedeutung für unser Thema.

3. Vasi.

Immerhin ist es bezeichnend dafür, wie solche Bücher verlangt und gekauft wurden, daß auch Giuseppe Vasi i. J. 1771 gewissermaßen als Ergänzung zu seinem Itinerar durch #120 die römischen Kunststätten einen Führer zu den römischen Reliquien, bei dem sich die Wanderung wie im »Itinerario« über acht Tage erstreckt, herausgegeben hat. Die kunstgeschichtlich wichtigen Nachrichten sind wie zu erwarten spärlich. Das Buch hat nur einen Nachdruck im Jahre 1778 erlebt.

c. Die Anni Santi.

Die Jubiläen haben bis auf den heutigen Tag stets besonders große Scharen von Reisenden nach Rom gezogen. Dementsprechend vermehrt sich auch die Zahl der Führer in diesen Jahren außerordentlich. Neben einer Menge von Bedeutungslosem ist gerade hier eine Reihe tüchtiger Leistungen zu verzeichnen.

Zunächst sei bemerkt, daß die mehrfach aufgelegten Schriften mit Titeln wie »Il pellegrino istruito nella visita delle chiese«, oder »Vero modo di visitare le quattro chiese«, oder die zweimal 1700 und 1725 aufgelegte »Guida fedele per il pellegrino devoto« eines gewissen Francesco Marchese keinerlei für die Kunstgeschichte wichtigen Hinweise ergeben, wie dies bei Anlage und Titel dieser Schriften auch nicht zu erwarten ist.

Einige dieser Bücher erfordern jedoch eine genauere Betrachtung. Die älteste Veröffentlichung, welche für ein Jubiläum veranstaltet worden ist, dürfte in dem Werk des J. B. Paulianus »De iobileo et indulgentiis« von 1550 vorliegen. In der Tat ist hier eine Anzahl römischer Kirchen erwähnt (p. 220/51), doch lediglich mit der Gründungsgeschichte, die über die Angaben der landläufigen Guiden nicht weiter hinaus geht, und dem Verzeichnis der Indulgentien.

Ein interessantes und brauchbares Kompilat hat ein nicht weiter bekannter P. F. Zino für das Jubiläum von 1575 mit dem Titel »L’ anno santo 1575 nel Pontificato di Gregorio XIII.« zusammengestellt. Neben einer Reihe von #121 lediglich auf das Anno Santo bezüglichen und für uns unergiebigen Abhandlungen sind hier die »Cose maravigliose« und die »Sette chiese« des Panvinius abgedruckt. Die zwei Jahre nach dem Jubiläum erschienenen »Pie narrationi« des A. Pientini, die immer wieder in den Bibliographien erscheinen, enthalten nur eine Beschreibung der im Anno Santo stattfindenden kirchlichen Zeremonien.

Demselben Anno Santo 1575 verdanken ferner die »Septem urbis Ecclesiae« des Marcus Attilius Serranus ihre Entstehung. Trotz des großen Aufwands an Gelehrsamkeit, mit dem sie geschrieben sind, enthalten sie keine wirklich bedeutsamen Mitteilungen. Ein Reliquien- und Stationsverzeichnis beschließt das Werkchen. Seiner geringen Bedeutung ungeachtet ist es zum Jubiläum von 1600 wiederabgedruckt worden.

Der sehr seltene »Sacro Pellegrinaggio«, den F. M. Torrigio zum Jubiläum von 1625 zusammengestellt hat, gibt auf 16 engbedruckten Seiten eine ganz kurze Führung durch die Kirchen Roms und verrät, obwohl der Verfasser nach seiner eigenen Versicherung (p. 4) nur über die »Sacri luoghi« Bescheid geben will, doch fast überall den feinen Kenner, der Torrigio war, wie vielleicht am besten die Stelle über SS. Quattro Coronati zeigt (p. 15).

Von wirklichem Wert dagegen sind die Kapitel über Peterskirche und Lateran in den sehr seltenen, 1649 erschienenen »Tesori dell’ anno Santo« des Marsilio Honorato. Hier liegen zwei Schilderungen römischer Kunsttätigkeit, die Ausschmückung der Peterskirche und die Umgestaltung der Lateransbasilika durch Borromini, vor, von einer Anschaulichkeit, wie sie uns in der Guidenliteratur selten begegnet. Die kurze »Fida scorta dei pellegrini« des gleichen Verfassers (1650) ist dagegen ohne Wert.

Die »Breve relatione delle quattro basiliche« von Francesco Massari (1675) enthält eine lebendige Beschreibung von #122 Engelsbrücke und Peterskirche. Der weitere Giro macht es sich zur Aufgabe, die Entfernungen zwischen den sieben Hauptkirchen festzustellen, wobei es zu gelegentlichen Angaben über die Denkmäler kommt. Doch sind die Ausführungen des Autors nicht sehr ergiebig, der Nachdruck liegt auf der Beschreibung der Feste und Zeremonien.

Wirklich gute Leistungen liegen dagegen in den folgenden vier Schriften vor, bei denen wir etwas eingehender verweilen müssen.

Die »Notizie istoriche delle quattro basiliche« des G. B. Vaccondio (1700) sind in ihrer Art sehr gründlich gearbeitet und haben besonderen Wert durch die Beschreibung des Zustands der Denkmäler im Jahre 1700. Man lese daraufhin die Angaben über das Grabmal der Königin Christine von Schweden und über die Statuen im Mittelschiff der Lateransbasilika nach.

Die im Jubiläumsjahre 1725 erschienene »Guida fedele per il pellegrino divoto« des Francesco Maria Gentili ist wichtig durch ähnliche Notizen, die sich nur hier finden, wie die Angaben über das Denkmal Alexanders VIII. in S. Peter und über die Restaurationen Benedikts XIII. in S. Paul.

Mit das beste Buch dieser Reihe ist die Schrift des Gio: Marangoni »II divoto pellegrino guidato ed istruito« (1749). Die Angaben künstlerischer Natur sind hier sehr reichhaltig und müssen für den Pontifikat Benedikts XIV. berücksichtigt werden.

Hier sind noch die »Notizie storiche per l’anno del giubileo universale« des Gio. Gambogi (1774) zu betrachten, die, nach dem Muster der beiden zuletzt genannten Schriften angelegt, eine Reihe kunsthistorisch beachtenswerter Nachrichten enthalten, aber dem Charakter ihrer Entstehungszeit nach nicht mehr den Wert wie ihre Vorgänger haben.

d. Weitere Schriften.

In diesem Zusammenhang interessieren uns noch eine Reihe von Veröffentlichungen.

#123

Der Traktat des Camillo Fanucci über die »Opere Pie« (1601) beschäftigt sich mit den Spitälern, Konfratemiten usw. in Rom und beschreibt bei dieser Gelegenheit eine große Anzahl von Kirchen und Oratorien sowie die den Bruderschaften gehörigen Kapellen. Die häufige Erwähnung von Stiftungen und Gründungen von Kapellen mit allen Daten verleihen dem Buch bedeutenden Wert für die Behandlung spezieller Themen.

Es hat 1625 in dem weniger umfangreichen Kompendium des Ameyden »De pietate romana« einen Nachfolger gefunden, der aber sein Vorbild nicht entfernt erreicht. Die »Opere Pie« des C. B. Piazza haben uns bereits beschäftigt.

Die sehr seltene »Guida spirituale« des P. M. Felini (1608) enthält nur eine Zusammenstellung von Gebeten und ist somit für uns entbehrlich.

Dagegen bietet die Beschreibung der neun Hauptkirchen des Remigio Bona (1698) reichliches, wenn auch nicht gerade originelles Material; mehr der Kuriosität halber sei das ebenfalls sehr seltene Büchlein eines gewissen Giovanni Lorenzo Lucchesini erwähnt »Roma è guida al cielo« (1698), weil es wohl die früheste Beschreibung des Deckengemäldes von Pozzo in S. Ignazio enthält.

Der dicke Quartband des G. A. Fioravanti »Visita privilegiata delle sette chiese« (1763) enthält keine kunstgeschichtlichen Bemerkungen, sondern nur eine Zusammenstellung der Privilegien der sieben Hauptkirchen und ist für unser Thema ohne Bedeutung.

Das gleiche gilt von den häufig gedruckten Traktätchen »Modo di visitare le sette chiese« usw., ebenso von den »Sedici pellegrinaggi« des Rudolf Grimming.

II. Poetische und Didaktische Beschreibung der Monumente.

a. Das 17. Jahrhundert.

Ein kurzes Kapitel muß den Schriften gewidmet werden, die die Monumente in dichterischer Form, in Epigrammen und Sonetten beschreiben oder sie zum Ausgangspunkt #124 ästhetischer Betrachtungen machen, sie entweder nach ihrem künstlerischen Wert beurteilen oder den Beschauer zur Betrachtung anleiten.

Streng genommen gehen wir hier über die Grenzen unseres Themas hinaus und greifen auf das Gebiet der Kulturgeschichte und der Geschichte der Ästhetik über. Für uns ist der Quellenwert dieser Bücher, die nicht eigentlich als Beschreibungen gedacht waren, gering. Aber sie gewinnen in unserem Zusammenhang Interesse, sobald Objekte behandelt werden, die heute verloren sind.

Das 16. Jahrhundert bietet, abgesehen von den »Coryciana« (1524), die die Stiftungen des Johann Goritz in S. Agostino behandeln, nichts von derartigen Elaboraten. Sie entstehen erst im 17. Jahrhundert, in dem Augenblicke, wo auch die Guiden erhöhtes Interesse für die Kunstwerke zeigen.

Die älteste Schrift dieser Gattung sind, soweit ich sehe, die »Ruinarum Romae epigrammata« des Andreas Marianus von 1625 (in zweiter Ausgabe 1641). Sie sind in drei Bücher eingeteilt und behandeln nicht nur wie der Titel sagt die Ruinen, sondern auch die Denkmäler des modernen Rom. Den meisten Kirchen und auch vielen Einzelmonumenten sind Epigramme gewidmet, die allerdings keinen bedeutenden Quellenwert in sich schließen.

Marianus hat dieser Sammlung noch die »Statuarum Romae epigrammata« folgen lassen, die für den Kunsthistoriker kaum in Betracht kommen, da sie sich ganz auf die antiken Bildwerke beziehen und außer Epigrammen auf den Moses und die Pietà von Michelangelo sowie auf die Geißelung Christi von Sebastiano del Piombo in S. Pietro in Montorio nichts von Werken neuerer Kunst bringen.

Wichtiger ist die »Pinacoteca« des J. M. Silos, die bereits von Schlosser kurz gewürdigt worden ist. Sie behandelt in zwei Büchern die Hauptwerke römischer Kunst und Bildnerei. Ihren besonderen Wert hat sie dadurch, daß Silos die Bestände der Privatsammlungen gekannt hat und sich daher aus seinen Angaben oftmals Schlüsse auf die Provenienz von Bildern ziehen lassen. Hauptsächlich sind die großen #125 Barockmaler und -bildhauer vertreten: es ergibt sich bei der ganzen Anlage des Werkes ein guter Einblick in die Bestände der römischen Sammlungen, wie der Giustiniani, Borghese, Cesi, Altemps usw.

Das gehaltvollste Buch der Reihe, das mehr wie die besprochenen in die Zukunft weist, sind die mehrfach aufgelegten »Monuments de Rome« von Raguenet. »... il faut entrer dans l’esprit des peintres, des sculpteurs, & architectes & y lire leurs pensées les plus intimes ... «, sagt der Verfasser in der Vorrede. Er will keine vollständige Aufzählung der römischen Monumente geben, sondern einige herausgreifen und diese gründlich behandeln. Dabei gibt er ein kulturhistorisch äußerst interessantes Bild von dem, was seine Zeit an den römischen Monumenten am meisten schätzte. Er wird damit ein Vorläufer zu den gleich zu behandelnden Schriften eines Milizia und Prunetti.

b. Das 18. Jahrhundert.

Die poetischen Ekphrasen des Barock verschwinden gegen Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Veröffentlichungen der Aufklärungszeit und des beginnenden Klassizismus nehmen den Charakter kunstpädagogischer und kunsttheoretischer Arbeiten an.

So beginnt der »Saggio Pittorico« des Michelangelo Prunetti (1786) mit einer theoretischen Einleitung über die »Canoni della Pittura« und bietet dann Abschnitte wie »Maniera o stili de’ diversi maestri«, »Degli originali e delle copie« und »Caratteri distintivi delle diverse scuole di pittura«.

Von wirklichem Wert ist auch heute noch der Schlußteil des Buches »Esame analitico dei più celebri quadri ...... di Roma«. Hier hat er die in den Kirchen und Palästen verstreuten Werke der Maler zu einem Oeuvreverzeichnis zusammengestellt, so daß man bei einzelnen Künstlern sehen kann, wo sich ihre Werke in Rom befinden. Damit ergänzt sein Büchlein die anderen römischen Guiden aufs glücklichste und es ist nur zu bedauern, daß der Verfasser sich auf eine verhältnismäßig geringe Anzahl von Meistern beschränkt hat.

#126

1818 ist sein Werk in zweiter, stark vermehrter Auflage heraus gekommen. Es ist bezeichnend, daß gerade die Abschnitte über die Kennerschaft vervollständigt worden sind, z. B. durch eine Anleitung über die Unterscheidung von Original und Kopie.

Von geringerer Bedeutung ist der in den Jahren 1808 und 1811 in zwei Bänden erschienene »Osservatore delle Belle Arti«. Es ist ein nach dem Muster Vasis angelegter Führer durch die Stadt (aber nicht in Tagewanderungen eingeteilt), der die Monumente unter Hervorhebung ihrer wichtigsten Charakteristika und mit gelegentlichen ästhetischen Anmerkungen beschreibt: lediglich kulturgeschichtlich interessant und für praktische Zwecke unbrauchbar.

Milizias bekannte Schrift »Roma della Belle Arti« (1787) zu würdigen, ist Sache einer Geschichte der Ästhetik. Hier mag sie nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden: für die Geschichte der Bauten bietet sie nichts. Die Epoche der großen Bautätigkeit war vorüber, so daß der Verfasser nichts von großen Neuanlagen, deren Aufzählung seinem Buch den Wert einer geschichtlichen Quelle verliehen hätte, zu berichten hatte.

III. Fremdsprachliche Bearbeitungen.

a. Das 15. und 16. Jahrhundert.

Die bis jetzt besprochenen Werke sind fast ausschließlich in italienischer Sprache schrieben, römische Antiquare waren ihre Verfasser. Es ist nun zu untersuchen, ob auch die anderen Nationen Europas selbständige Beiträge zur Romliteratur geliefert haben.

Während der Frühzeit kann von originellen fremdsprachlichen Bearbeitungen kaum die Rede sein. Die deutschen, französischen und spanischen Übersetzungen weichen vom lateinischen bzw. italienischen Original nur in wenigen Punkten ab.

Ein sehr seltenes Büchlein in vlämischer Sprache (1524) bietet etwas Besonderes. Es umfaßt, wie der Titel »Van die seven Kercken« besagt, lediglich die sieben Haupt #127 kirchen und gibt ein Verzeichnis der daselbst zu erlangenden Ablässe. Für die Kunstgeschichte ist es noch unergiebiger als die gleichzeitigen Guiden. Es sei hier nur aufgeführt als frühestes Beispiel selbständiger Anordnung des Materials.

Daß in den Übersetzungen der späteren »Cose maravigliose« von Selbständigkeit nicht die Rede sein kann, haben wir bereits gesehen.

b. Das 17. Jahrhundert.
1. Deutsche Bearbeitungen.

Erst im 17. Jahrhundert sind auf diesem Gebiet einige wichtige Erscheinungen zu verzeichnen.

Im Jubiläumsjahre 1600 hat ein Augsburger Drucker Dominicus Custodi als Erinnerungsgabe für die Pilger ein Büchlein mit Ansichten von Rom mit gegenüberstehendem Text zusammengestellt. Dieser ist nicht gerade reich und entbehrt aller originalen Angaben. Immerhin liegt hier wohl der erste Versuch einer Veröffentlichung vor, die von einem ausländischen Verleger völlig abweichend von dem damals allgemeinen Schema der Mirabilia für ein nichtitalienisches Publikum nach dessen Bedürfnissen geschaffen worden ist. Das Buch ist im Jahre 1613 wiederaufgelegt und 1625 auch ins Holländische, verbunden mit einer kleinen italienischen Sprachgrammatik, übersetzt worden.

»Fur die Teutsche Pilger«, wie das Titelblatt erklärt, hat 1620 der Rektor der Anima, Hermann Bavinck, seinen Wegweiser durch die sieben Kirchen verfaßt. Er will die im Hospiz der Anima wohnenden deutschen Pilger auf dem kürzesten und bequemsten Wege zu den sieben Hauptkirchen führen, wodurch eine von dem gewohnten Schema sehr verschiedene Anordnung des Stoffes entsteht. Wie der endlose Titel weiter mitteilt, geht es hier um das »Heiltumb« der heiligen Stätten. Die wenigen Mitteilungen des Verfassers über die Kunstwerke befassen sich daher nur mit den allerbekanntesten Objekten. #128 Einigermaßen selbständig ist die »Roma regina mundi« des Joh. Th. Sprenger (1660 und 1667). Von den Denkmälern Roms handeln nur Buch VI und VII des umfangreichen Werks; sie sind uns heute nur mehr kulturgeschichtlich interessant, weil sie nach Art unserer heutigen Reisehandbücher die Kunstwerke aufzählen, die sich damals der größten Berühmtheit erfreuten. Was den Tatsachenbestand anbetrifft, sind jedoch die Angaben Sprengers völlig gegenstandslos.

Als Führer gedacht ist auch die in Augsburg gedruckte »Roma regina mundi« (1686, 1687, 1688). Auf die Aufzählung der wichtigsten Paläste, Obelisken und Säulen folgen die sieben Hauptkirchen mit den wichtigsten Kirchen der Stadt. Dann aber geht die Führung weiter auf die anderen Hauptorte Italiens. Originell ist auch hier nichts.

Daneben ist schließlich noch eine Reihe anderer Produkte zu nennen, die speziell für den Rompilger verfaßt sind und als Pilgerführer eigentlich schon im vorigen Abschnitt hätten besprochen werden müssen. Sie sind für die Topographie ohne jeden Wert, da sie sich nur mit Reliquien, Heiligen und Ablaß beschäftigen. Schon die Titel, wie »Kurzer und andächtiger Wegweiser«, »Christliche Romfahrt« usw. zeigen, was diese Schriften in der Hauptsache enthalten.

2. Französische Bearbeitungen.
α. Bralion (1655/59.)

Ein in Anlage und Inhalt originelles, aber im ganzen nicht sehr bedeutendes Werk stellen die »Curiositez de l’une et de l’autre Rome« des Nicolas Bralion dar. Obwohl dreimal aufgelegt, gehört das Buch doch zu den größten Seltenheiten der gesamten Gattung.

Die beiden ersten Teile des dreibändigen Werks befassen sich mit dem christlichen Rom, davon der erste mit den sieben Hauptkirchen, die er in der üblichen Reihenfolge aufzählt. Unbedeutend ist, was der Verfasser über den Lateran zu berichten weiß, während St. Peter eine verhältnismäßig umfangreiche Baugeschichte gewidmet wird. #129 Nicht unwichtig ist seine eingehende Beschreibung des Tabernakels, die der Zeit seiner Entstehung noch ziemlich nahesteht. Hier fehlt es nicht an Angaben von Künstlernamen, die auch bei der Beschreibung der Grabmäler vorkommen. Eigene Kapitel (Sect. II, Chap. XV) sind den Grotten, den Kunstschätzen der Sakristei (Chap. XVI) und den Kapellen Sistina und Paolina (Chap. XVIII) gewidmet.

Daran schließt sich ein weiterer Abschnitt, vom Verfasser Sektion genannt, »Des choses notables qui sont en quelques églises voisines de S. Pierre«, worin die Borgokirchen, bis zu S. Pietro in Montorio übergreifend, verhältnismäßig eingehend besprochen werden. Aufschlußreich sind ferner die nächsten Abschnitte über S. Paul und S. Maria Maggiore, auch hier werden einige andere Kirchen des Rione in die Beschreibung miteinbezogen.

Der zweite Teil gruppiert die wichtigsten Kirchen in sieben Abschnitten um sieben Marienkirchen Roms mit dem Pantheon beginnend, wobei aber, mit alleiniger Ausnahme von S. Luigi dei Francesi (Sect. I, Chap. IV) keine sonderlich bedeutsamen Mitteilungen zu verzeichnen sind. Den Beschluß dieses Bandes bildet ein Traktat über die Katakomben. Band III ist dem antiken Rom gewidmet.

β. Deseine (1690.)

Zeitlich am nächsten steht diesem Werk die Guida des François Deseine, zuerst 1690 in vier Bänden erschienen, 1699 unverändert nachgedruckt und in der zweiten Auflage von 1713 auf sechs Bände erweitert.

Sie macht es sich zur Aufgabe, in handlichen Bänden ein Kompendium sämtlicher Sehenswürdigkeiten der Stadt Rom zu geben. Auch ein Band über den päpstlichen Hof, seine Zeremonien und seine Verwaltung ist beigefügt.

Was seine Quellen anbetrifft, so ist der Verfasser sehr ehrlich. Er nennt Nardini, Panciroli, Ugonio, Torrigio, Martinelli und Sebastiani als Gewährsmänner. »Mais le livre qui #130 a pour titre ‚Studio di pittura’.... dell’abbate Filippo Titi est celui dont je me suis le plus servi .... car je l’ai presque entièrement traduit.« So ist es auch mit den anderen Quellen geschehen, originale Bedeutung besitzt die Arbeit an keiner Stelle. Bemerkt muß noch werden, daß zu den sechs Bänden »Rome moderne« von 1713 noch vier Bände »L’ancienne Rome« kommen.

Auch eine holländische Bearbeitung ist Deseine im Jahre 1704 zu Teil geworden. Sie ist als glänzend ausgestattetes Tafelwerk erschienen.

γ. Weitere Schriften.

Nicht uninteressant ist ein 1671 in Paris in Taschenformat gedrucktes Buch mit dem Titel »Rome ancien et moderne«, das eine Zusammenstellung der Kirchen mit ganz kurzen Beschreibungen enthält. Wichtig ist Chap. XV. »Des principaux palais de Rome«; ferner findet sich eine Bibliographie der Romliteratur und im Schlußkapitel eine Zusammenstellung der wichtigsten Künstler und der besten Weine. (Chap. XVII. Des peintres et sculpteurs, tant anciens que modernes; et des meilleurs vins qui se boivent à Rome.)

Nodots »Nouveaux mémoires ... sur Rome« (1706) enthalten keine Notizen von besonderem Wert.

3. Englische Bearbeitungen.

England hat während dieser Epoche keinen bemerkenswerten Beitrag zur Romliteratur geliefert. Mehr der Kuriosität halber sei das Indulgenzenverzeichnis der sieben Hauptkirchen (und noch einiger anderer Kirchen) erwähnt, das unter dem Titel »Fiscus papalis« 1617 und 1621 in London gedruckt worden ist. Kunstgeschichtlich bietet das Heft nichts von Interesse.

Auch die Beschreibung einer Pilgerfahrt zum Heiligen Jahr 1700 (»A pilgrimage to the great jubilee in the year 1700«) berichtet in erster Linie von den kirchlichen Festen des Jubeljahres.

#131
c. Das Spätere 18. und Das 19. Jahrhundert.

An erster Stelle wäre hier das große Werk Platner-Bunsens zu nennen. Wir haben versucht, an anderer Stelle der Bedeutung dieser Leistung gerecht zu werden.

In Donovan sahen wir einen in verschiedenen Punkten selbständigen Bearbeiter Nibbys.

An eigentlichen Guiden sind von den italienischen Vorlagen unabhängige Arbeiten kaum zu verzeichnen. Vasi hat bereits 1773 eine französische Ausgabe herausgebracht, ebenso ist der »Antiquario« Dalmazzonis englisch und französisch erschienen. Auch die späteren Guiden von Melchiorri und Rufini sind ins Französische übersetzt worden. Die einzigen Führer, die zuerst französisch erschienen sind, sind die bereits besprochenen Arbeiten des Magnan und Manazzale.

Hier ist vielleicht noch das bemerkenswerte Buch von William Gell »The topography of Rome and its vicinity« (1834 und 1846) zu erwähnen. Gell befaßt sich weniger mit Rom als mit der Campagna. Obwohl hauptsächlich vom Standpunkt des Archäologen ausgehend, beschäftigt er sich auch mit dem Zustand der Campagnadörfer seiner Zeit und gibt dadurch Notizen, die von großem Wert sind. Die Orte sind alphabetisch angeordnet, so daß das Werk sehr bequem zu gebrauchen ist und noch heute eins der wichtigsten Handbücher für das Studium der römischen Campagna bildet.

#133

Anhang I. Die Antiquare

#135

I. Das 15. und 16. Jahrdundert.

a. Mirabilia Urbis Romae — Palladio — Descrizione Di Roma Antica.

Es kann natürlich nicht die Aufgabe dieses Abschnittes sein, eine Geschichte der Topographie des antiken Rom zu geben. Dies Problem ist in ausgezeichneter Weise in der »Topographie der Stadt Rom« von H. Jordan behandelt worden. Wir haben hier nur zu untersuchen, ob diese Schriften, von ihrem eigentlichen Thema abschweifend, Material auch für die neuere Kunstgeschichte liefern.

1. Mirabilia Urbis Romae.

Die »Mirabilia urbis Romae«, in ihrer ältesten Gestalt ins 12. Jahrhundert zurückgehend, suchen den Reisenden des Mittelalters durch die Trümmer der antiken Stadt zu führen. Sie beginnen mit den Befestigungen der Stadt; kurze Abschnitte über die Mauern, deren Umfang, die Tore, die Triumphbogen, die sieben Hügel, die Thermenanlagen, die Palastbauten, die Theater und die Brücken folgen. Alles das bezieht sich auf das Rom etwa der späten Kaiserzeit; dabei finden sich aber zwei Abschnitte »De locis que inveniuntur in Sanctorum passionibus« (p. 22 ss.) und »De Cimiteriis« (p. 29 ss.). Hier gibt der Verfasser ein kurzes Verzeichnis der Kirchen und Katakomben, das speziell für den Pilger bestimmt war. Den Beschluß bildet eine Reihe von Legenden, die sich in seltsam phantastisch-krauser Weise mit der Geschichte und den Monumenten Roms befassen.

Von dieser Fassung der »Mirabilia«, die man also von den bereits besprochenen »Indulgentiae« durchaus scheiden muß, besitzen wir datierte Drucke von 1475, 1491 und 1504. Gewöhnlich von der Stärke eines Bogens, werden sie den »Indulgentiae«, mit denen sie in vielen Fällen, ohne ein Druckdatum zu tragen, gleichzeitig sind, vorangesetzt. Sachlich #136 haben sie für unser Thema kaum irgendwelche Bedeutung. Doch müssen sie hier erwähnt werden als das Urbild der Bearbeitung Palladios, die seit 1554 den Ausgaben der »Cose maravigliose« regelmäßig beigegeben wird und daher von der Geschichte der Romführer nicht zu trennen ist.

Ein seltsames Opusculum, das in diese Reihe gehört, liegt vor in einem Unikum des British Museum, das den Titel »La edifichation de molti palazzi & Tempii .... de Roma« trägt (Venedig 1480). Es ist nach der Disposition der »Mirabilia« kompiliert und für die Romreise der Markgräfin von Ferrara Antonia degli Benzoni, der Gattin des Giovanni Visconti da Ollegio, verfaßt worden. An Tatsachen bringt es wohl kaum Neues, ist aber kulturgeschichtlich von größtem Interesse durch die Widmung an die Fürstin, die sich über den Zweck der kleinen Schrift ausspricht, sowie durch die vielen Legenden, die im Verlauf der Darstellung auftauchen und einen überaus anschaulichen Einblick geben in die Art und Weise, wie der mittelalterliche Mensch Rom betrachtete. So bildet es eine schöne Ergänzung zu der Schrift des Engländers Capgrave, deren Herausgeber dies Heftchen in ihren Anmerkungen benutzt haben

2. Palladio.

Die »Antichità di Roma« des Andrea Palladio sind 1554 zum erstenmal in Venedig erschienen. »... e massime per essermi venuto (non so come) alle mani un certo libretto intitolato: Le cose maravigliose di Roma, tutto pieno di strane bugie, & conoscendo quanto sia appresso ciascuno grande il desiderio d’intendere veramente l’antiquità, & altre cose degne di cosi famosa città, mi sono ingegnato di raccore il presente libro, con quanta più brevità ho potuto, da molti fedelissimi autori, antichi e moderni, che di ciò hanno diffusamente scritto, come da Dionisio Alicamaseo, Tito Liuio, Plinio, Plutarco, Appiano Alessandrino, Valerio Massimo, Eutropio, dal Biondo, dal Fulvio, dal Fauno, dal #137 Marliano, & da molti altri«, so erklärt Palladio selbst die Beweggründe, die ihn zur Abfassung seiner Schrift bewegten. Man vermag beim Lesen der Kapitelüberschriften noch einigermaßen die Disposition der Mirabilien wahrzunehmen. Im einzelnen ist die Darstellung bedeutend bereichert und, wie die zitierte Stelle der Einleitung hervorhebt, unter Benutzung der damals in Rom gerade erschienenen Schriften der Antiquare verfaßt worden.

Wie ein Blick auf das Register lehrt, hat die Schrift wie die Mirabilia und die ganzen Arbeiten der Antiquare in erster Linie den Zweck, das Stadtbild des antiken Rom nach den Ruinen zu rekonstruieren und kommt daher für die Geschichte der modernen Kunst verhältnismäßig wenig in Betracht. Nur die Kapitel »Del Palazzo Papale e del Belvedere«, »De le Torri« und »Del Tevere« (fol. 29 und 29’), die in der Hauptsache auf die Ausführungen Fulvios zurückgehen, vermögen unser Interesse durch einige, aber nicht eben wichtige Angaben zu fesseln.

Dieser Text bleibt in den folgenden sehr zahlreichen Auflagen im wesentlichen unverändert; auch die Bearbeitung Fra Santis von 1588 weiß außer einer Bemerkung über die Aufstellung des Obelisken (fol. 113’) nichts nennenswertes hinzuzufügen.

Entscheidend ist die Neuredaktion durch Felini (1610), wobei der Umfang der »Antichità« um 9 Kapitel erweitert wird. Eine ganze Reihe von Abschnitten haben neue Gestalt gewonnen und erhalten auch für unser Thema Bedeutung, so »Delle Acque« und »Delle Librarie«, worin die Bibliothek Sixtus V. besprochen wird.

Eine Bereicherung des Textes um weitere 15 Abschnitte auf 106 Kapitel bringt die »Descrittione di Roma Antica e Moderna« von 1643. Es handelt sich hier um Einfügung einiger neuer Teile über das antike Rom und dann vor allem um das neue Kapitel 106 »Delle regioni cioè Rioni e sue insegne«, wovon bereits die Rede war.

»Roma Sacra antica e moderna« von 1687 hat dagegen eine andere Gestalt angenommen. Hier heißt der das alte Rom betreffende Abschnitt »Dell’ origine e progresso dell’ #138 alma città di Roma«. Die Darstellung ist durch Umstellung einiger Abschnitte flüssiger geworden, die textlichen Änderungen bringen einiges Neue, so das Kapitel über die Tiberüberschwemmungen; ein besonderer Abschnitt ist der Aufstellung des Obelisken Berninis auf Piazza Minerva gewidmet.

Posterla und Cecconi haben in ihren Beabeitungen von Mitteilungen über das antike Rom ganz abgesehen.

Wir sahen, wie die 1741 erschienene »Roma antica distinta per rioni« in mancher Hinsicht noch mit der Guida Franzinis bzw. Cecconis in Zusammenhang steht. Das Buch weist einige Besonderheiten auf, so daß es eine nähere Erwähnung an dieser Stelle verdient. Die Beschreibung der antiken Stadt erfolgt nach der Rionenteilung, ist recht unergiebig und bringt einige unbedeutende Hinweise auf die Bautätigkeit Innocenz X. und Clemens XI. In dem Bestreben, ein handliches Kompendium für die antike Stadtbeschreibung zu geben, hat nun der Kompilator eine Reihe von seltenen Schriften zusammengestellt, so einen Abdruck des sog. Publius Victor, ferner eine Übersetzung der »Mirabilia« ins Italienische nach dem Texte Montfaucons (p. 177 ss.) und schließlich Auszüge aus Aldrovandi, Flaminio Vacca und Ficoroni.

3. »Ritratto di Roma antica«.

Totti hat noch vor Erscheinen des »Ritratto di Roma moderna« eine Topographie der antiken Stadt (1627 und 1633 in zweiter Auflage) veröffentlicht. 1645 ist sie unter dem Titel »Ritratto di Roma antica« dem »Ritratto di Roma moderna« beigegeben worden, ebenso 1689, seit 1697 trägt sie den Titel »Descrizione di Roma antica«; Roisecco hat dann, wie wir sahen, seit 1745 die Beschreibung des antiken Rom in die der modernen Stadt hineinverarbeitet.

Diese Bände halten sich im allgemeinen streng an ihr Thema; wie wir sehen werden, hat sich in dieser Epoche die Archäologie bereits zur selbständigen Wissenschaft entwickelt; nur die Abschnitte über die Obelisken, Wasserleitungen, Brücken u. a. bringen einzelne aber nicht sehr aufschlußreiche Mitteilungen.

#139

Besonders mag hier auf das Supplement der »Descrizione di Roma antica« von 1719 hingewiesen werden (p. 623 ss.), wo auch die Ergänzungen zur Beschreibung der modernen Stadt Platz gefunden haben. Sie sind in der nächsten Ausgabe von 1724 in den Text der »Descrizione di Roma moderna« eingefügt worden.

b. Die Antiquare.
1. Flavio Biondo und die ältere Generation.

Wir gehen nunmehr zu den Schriften der Antiquare über, die sich in bewußt wissenschaftlicher Weise mit den Ruinen des antiken Rom befassen, und suchen ihrer Bedeutung für unser Thema gerecht zu werden.

Zu beginnen ist mit Flavius Biondus, über den zuletzt ein Aufsatz Nogaras verschiedenes Neue gebracht hat. Von seinen Schriften kommt für uns nur die »Roma instaurata« in Betracht. »Roma trionfante« enthält zwar in Buch IX einen Abschnitt »Delle ville e de gli edifizii de la antica città di Roma«, doch beziehen sich die Ausführungen nur auf die technischen Arbeiten des Bauens, für die Topographie besitzen sie keinerlei Wert.

»Roma instaurata«, deren Text seit der Erstausgabe von 1481 nicht wesentlich mehr verändert worden ist (Zusätze sind in den späteren Auflagen immer in einem besonderen Anhang beigefügt worden), bietet für den Kunsthistoriker eine Reihe nicht unwichtiger Daten, da sich Biondo, wie auch seine Nachfolger noch öfters, an den regierenden Papst, in diesem Falle Eugen IV., wendet, auf dessen Bauunternehmungen dadurch einiges Licht fällt.

Um eine der wichtigsten Tatsachen herauszugreifen, so wäre etwa darauf hinzuweisen, wie die durch Eugen IV. veranlaßten Restaurationen des Pantheons, von S. Marco und S. Sebastiano fuori le mura geschildert werden. Aber noch wichtiger als diese gelegentlichen Anspielungen auf Bauten und Ereignisse seiner Zeit, wobei die Wohnungen #140 der wichtigsten Kardinäle genannt werden, sind die Namen der Kirchen, die uns begegnen, und die Fakta über Gründung und Stiftung derselben, die der Verfasser zu berichten weiß. Wenn er z. B. bei der Beschreibung des Vatikans die Gründung der Leostadt durch Leo IV. erwähnt und im Anschluß daran die dort befindlichen Tore aufzählt, oder die Gründung von SS. Quattro Coronati durch Honorius I. und die Restauration der Kirche durch Paschalis II. erwähnt, so sind das Tatsachen, die hier erstmalig in der Literatur erscheinen und von da ab von allen Nachfolgern, von Fulvius bis zu Ugonius, übernommen werden.

Durch solche Mitteilungen wird Biondo auch für den Geschichtsschreiber der neuen Kunst zu einer Quelle von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Neben dieser Leistung haben die Zeitgenossen kaum Nennenswertes geboten.

Das gilt von den 1513 erstmalig gedruckten Aufzeichnungen des Poggio Bracciolini; auch die kurzen Notizen des Pomponius Laetus (zuerst 1510) bieten kaum für unser Thema wichtige Mitteilungen.

Von Albertinis »Opusculum« war bereits ausführlich die Rede. Die Bücher I und II seines Werkes bringen die eine oder andere Nachricht; es ist ein besonderes Verdienst Schmarsows, diese Stellen im Anhang zu seiner Ausgabe der Nova Urbs abgedruckt zu haben.

2. Die jüngere Generation.
Fulvio — Marliani — Mauro - Aldrovandi — Gamucci — Boissard.

Von den Schriften der jüngeren Generation ist in erster Linie die in jeder Hinsicht epochemachende Leistung des Fulvius hervorzuheben. Bereits in seinem Gedicht »Antiquaria urbis« von 1513 sind Ansätze zu den reichen Mitteilungen enthalten, die die erste große Ausgabe von 1527 (mit dem Titel »Antiquitates urbis«) bringt.

#141

Sein Buch zeichnet sich dadurch aus, daß bei der Behandlung der einzelnen Monumente immer Hinweise auf ihren damaligen Erhaltungszustand gegeben sind. So finden sich z. B. in dem Abschnitt »Della Porta che oggi si dice di Santa Agnese« sehr bemerkenswerte Mitteilungen über S. Agnese und S. Costanza, auch auf die Kapitel über Porta S. Paolo, Porta Settimiana und Porta Vaticana mag in diesem Zusammenhang hingewiesen werden.

Noch wichtigeres Material als dieses erste Buch über die Tore bringt das zweite, das von den »Monti« handelt. Die Mitteilungen über Janiculus, Capitol und Aventin verschwinden dabei völlig gegen die überaus bedeutungsvollen Ausführungen Fulvios über S. Gio: Laterano (f. 66’), S. Maria Maggiore und den Lateran (f. 71’ f. und 83’f.), auf die im Lauf der Darstellung noch zurückzukommen sein wird.

Die restlichen drei Bücher bieten für den Kunsthistoriker nicht mehr allzuviel des Interessanten. Am wichtigsten ist noch Buch III mit seinen Ausführungen über die Tiberüberschwemmungen und -brücken, die stets bis auf die Zeit des Verfassers fortgeführt werden. Das Gleiche gilt von der Beschreibung der Wasserleitungen, die zum Teil eine förmliche Geschichte einiger berühmter römischer Brunnen gibt.

Von allergrößter Bedeutung ist schließlich noch das Kapitel »Delle basiliche e de templi edificati da i christiani« des fünften Buches. Hier werden die wichtigsten Kirchen aufgezählt und dabei ihre Gründungsgeschichte von den Bauten Konstantins bis auf die unmittelbare Gegenwart gegeben. Gerade die letzteren Angaben haben unmittelbaren Quellenwert, es sei auf die Ausführungen zu S. Giovanni dei Fiorentini, S. Lorenzo in Damaso und S. Giacomo degli Spagnuoli hingewiesen.

Das Werk des Andrea Fulvio hat begreiflicherweise eine große Verbreitung gefunden und eine ganze Reihe von Auflagen erlebt. Bereits in der Ausgabe von 1527 liegt der Text völlig redigiert vor, die Ausgaben von 1543 und 1545 haben daran kaum etwas geändert, erst 1588 erscheint #142 eine durch Pompeo Ferrucci redigierte Neuauflage, die eine Reihe von Zusätzen, die sich auf die Neuanlagen Pius IV., Julius III., Gregors XIII. und vor allem Sixtus V. beziehen, enthält und dadurch für die Kunstgeschichte dieser ganzen Epoche von größter Bedeutung ist. Die Zusätze sind jedesmal durch eine Überschrift »Additione« als solche gekennzeichnet.

Bereits Jordan hat darauf hingewiesen, daß die meisten Nachfolger Fulvios, Marliani nicht ausgenommen, von ihm 1534 abhängig sind. Marliani selbst (zuerst 1534, in zweiter umgearbeiteter Auflage 1544) kann in unserem Zusammenhang übergangen werden. Er beschäftigt sich in streng sachlicher Weise nur mit dem antiken Rom. Die Zusätze Ferruccis zur Ausgabe von 1588 sind mit denen der Fulvioausgabe des gleichen Jahres identisch.

Völlig abhängig und gänzlich unbedeutend ist die Arbeit Faunos (1548 u. ö.). Auch Palladio (zuerst 1554), über den bereits gesprochen wurde, Fabricius (1550 u. ö.), Ligorio (1553) und Mauro (1556 u. ö.) halten sich entweder streng an ihr Thema und behandeln das moderne Rom nicht oder erreichen Fulvio in ihren Angaben nicht entfernt. Das Gleiche gilt von dem ersten Buch der »Commentarii« des Onuphrius Panvinius (1558 u. ö.).

Der Anhang des Aldrovandi zu Mauro, der von den Statuensammlungen des damaligen Rom handelt, ist von Hübner in seiner Bedeutung für die Antikengeschichte der Renaissance besprochen worden. Hier mag darauf hingewiesen werden, daß er auch eine Anzahl von Mitteilungen über moderne Skulpturen, vor allem die Werke Michelangelos in Rom, enthält, die von Wert sind.

Der einzige unter den Antiquaren, der neben Fulvio eine Reihe selbständiger Angaben bringt, ist Gamucci (zuerst 1565). Man mag daraufhin das Kapitel über das Kapitol nachlesen und man wird weiterhin die Stellen, die von der Villa di Papa Giulio handeln, als ganz originell, vielleicht von dem Architekten Ammanati selbst, mit dem der Verfasser befreundet gewesen zu sein scheint, inspiriert finden.

#143

Unter den späteren Antiquaren ist das große Werk des J. J. Boissard zu nennen (1597—1602), das sich stets eine ziemlich scharfe Verurteilung hat gefallen lassen müssen. Für den Kunsthistoriker ist jedoch die über vier Tage verteilte Führung (vier Tage ist die Zeit, die der Pilger Aufnahme im Hospiz fand) nicht so ganz ohne Wert, wenn auch Boissard hier in vielem von seinem Vorgänger Aldrovandi abhängig ist.

Die »Roma admiranda« des Justus Lipsius (1598) ist keine eigentliche Topographie oder Guida, mag aber wegen der gelegentlichen Hinweise, die für die Geschichte des römischen Stadtbildes von Wert sind (im III. Buch), nicht übergangen werden.

Damit sind die wichtigsten Antiquare kurz besprochen; was daneben noch erschienen ist, findet sich unter den betreffenden Jahren in der Bibliographie aufgeführt und daselbst kurz charakterisiert. Wirklichen Wert für die neuere Kunstgeschichte haben, wie wir sahen, nur Biondo, Fulvio, und Gamucci.

3. Sonstige Schriften.

Zum Schluß noch einige Schriften, die teils von geringerem Umfang sind, teils sich nur sporadisch mit den »Antichità di Roma« befassen. Dahin gehören die Unterredungen der drei Pilger des Matthäus Sylvagius, die einige Berichte über den Stand der Baudenkmäler im 16. Jahrhundert bringen (1542).

Ohne besonderen Wert sind die »Descriptio brevissima priscae urbis Romae« (1544) und »I nomi antichi e moderni dell’ antica città di Roma« (1552), die die wichtigsten Daten zur flüchtigen Orientierung des Lesers zusammenstellen. Der »Gallus Romae hospes« des L. Demontiosius (Demontieux, 1585), eine Sammlung von fünf Abhandlungen, bietet auf S. 10 der ersten Abhandlung einen sehr interessanten Stich des Petersobelisken. Seine Beschreibung des Pantheons sowie gelegentliche Ausführungen über die Kirchen (im letzten Teil »De foro Romano«) kommen für uns nicht weiter in Betracht.

#144

Der »Specchio delle Antichità di Roma« des Gregorio Portio erstrebt eine handliche Zusammenfassung der damaligen Forschungsergebnisse (1625), auch er ist für unser Thema ohne Belang. Johann Conrad Dietrich hat ein ähnliches Kompendium speziell für die Bedürfnisse des deutschen Reisenden zusammengestellt (Antiquitates Romae, 1643).

II. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert.

Analog der Entwicklung der Guidenliteratur, die, wie wir sahen, immer sachlicher wird und sich immer mehr zur Behandlung der Einzelthemen spezialisiert, bildet sich die Archäologie zur Fachwissenschaft aus. So beschränken sich diese Schriften von der Mitte des XVII. Jahrhunderts ab streng auf ihr Thema und verlieren in unserem Zusammenhang an Interesse. Damit ist eine ganz kurz zusammenfassende Darstellung dieser Epoche gerechtfertigt.

a. Die Grossen Werke des 17. und 18. Jahrhunderts.
1. donatus (1638).

Unter den großen Arbeiten, die das 17. Jahrhundert auf dem Gebiet der Archäologie hervorgebracht hat, bietet für den Kunsthistoriker die »Roma vetus ac recens« des Alessandro Donato das meiste Interesse. In den ersten drei der Rekonstruktion des antiken Rom gewidmeten Büchern hält auch er sich sehr streng an sein Thema, nur Kapitel 19 des ersten Buches gibt einige Notizen über die Restauration der Stadtmauern durch die Päpste und anläßlich des Pantheons werden die Inschriften Urbans VIII. genannt.

Wichtig dagegen ist Buch IV. Hier macht der Autor den Versuch, eine Geschichte der christlichen Bauwerke Roms zu geben. Er führt das von den ältesten Zeiten ab durch unter Benutzung der Papstviten des sog. Anasta #145 sius, Platina und des neu erschienenen Ciacconius. Die Darstellung ist knapp und klar und erhält in dem letzten Kapitel (XII.) »Sixti V. & aliorum deinceps aedificia« eigenen unmittelbaren Quellenwert, besonders für das Pontifikat Urbans VIII. Die Angaben über Paul V. sind direkt aus Ciacconius übernommen. Die Nachrichten Donatos sind später ins Italienische übersetzt in die Viten Bagliones übergegangen.

Die zweite Ausgabe des Buches (1648) hat keine wesentlichen Erweiterungen trotz der Angaben des Titelblattes aufzuweisen. Erst die dritte Auflage (zuerst 1662, dann 1665, 1694 und 1725 unverändert wieder abgedruckt) bietet einige wenige selbständige, aber nicht eben bedeutende Ergänzungen.

2. Nardini (1665).

Im Gegensatz zu Donatus kommt die bekannte »Roma Antica« des Famiano Nardini für die moderne Kunstgeschichte gar nicht in Betracht. Nardini hält sich durchaus an sein Thema; irgendwelche Nachrichten für die neuere Kunst lassen sich bei ihm nicht finden.

3. Ficoroni (1744).

Wichtiger für unser Thema sind die 1744 erschienenen »Vestigia e rarità di Roma antica« Ficoronis, denen ein zweites Buch über die »Siugolarità di Roma moderna« angehängt ist

Schon Buch I behandelt außer den antiken Denkmälern auch die in den betreffenden Bezirken liegenden modernen Monumente. So sind die Beschreibungen, die er z. B. von S. Maria in Cosmedin, S. Luca e S. Martina, S. Prisca und S. Maria degli Angeli gibt, durchaus bemerkenswert und einige deswegen besonders wichtig, weil sie einzelne Werke als »in den letzten Jahren entstanden« bezeichnen #146 und dadurch unmittelbare Anhaltspunkte für die Datierung geben.

Die Tendenz des zweiten Buches geht ähnlich wie bei Raguenet daraufhin, nur die hervorragenden Kunstwerke zu erwähnen, daher sagt er von Titi (p. 42): »... dove troverà colle pitture riguardevoli anche le mediocri«. So befassen sich drei Kapitel mit S. Peter und dem Vatikan, drei weitere mit den Kirchen, Cap. VII mit den Palästen, Cap. VIII mit den Villen innerhalb Roms, Cap. IX mit Villa Borghese und Cap. X mit Villa Pamfili. Besonders groß ist natürlich der Wert dieser Schrift für die Kunstforschung nicht, doch ist sie immerhin geeignet, ein recht unmittelbares Bild von der Tätigkeit Benedikts XIV. für die Kunst zu geben. Wichtig und interessant ist jedenfalls die Nachricht von der Restauration der Farnesinafresken und der Verglasung der Loggia. Gut geschrieben bietet Ficoronis Buch noch heute eine anregende Lektüre und ist ähnlich wie Raguenet geeignet, darüber zu orientieren, welche Kunstwerke im Settecento für die bedeutendsten galten.

4. Venuti (1763).

Auch die umfangreiche »Accurata e succinta descrizione delle antichità di Roma« des Ridolfino Venuti kann in diesem Zusammenhang ganz kurz behandelt werden. Der Verfasser beschränkt sich, da er dem neuen Rom zwei eigene Quartbände gewidmet hat, ziemlich streng auf sein Thema. Doch ergibt sich an manchen Stellen ein lebendiges Bild von der Ausgrabungstätigkeit und der Gestalt der Stadt in dieser Epoche, das in seiner Anschaulichkeit die Ausführungen seiner »Roma moderna« zu ergänzen vermag.

Gelegentlich, z. B. bei S. Teodoro (P. I, p. 2) und beim Konstantinsbogen (p. 13), gibt er Berichte über die Restauration der Gebäude, wobei die leitenden Architekten genannt werden. Das gleiche gilt von seinen Mitteilungen über die Diokletiansthermen (p. 96) sowie von verschiedenen Angaben über S. Maria Maggiore u. a.

#147
b. Die Schriften des 19. Jahrhunderts.

Die Ausbildung der Archäologie zur Fachwissenschaft schreitet um die Wende des 19. Jahrhunderts mehr und mehr fort. Die Arbeiten dieser Epoche fallen damit eigentlich kaum mehr in den Kreis unserer Betrachtung. Das gilt bereits von der »Roma antica« des Abbate G. A. Guattani (1795 und 1805).

Die Bücher von Lumisden (Remarks on the antiquities, 1812), von Sachse (Versuch einer kurzgefaßten historischtopographischen Beschreibung der Stadt Rom, 1810 und 1824/28), von Burgess (Topography and antiquity of Rome, 1831) und Canina (Indicazione topografica, zuerst 1831; 1850 mit einem Abriß über die Geschichte der römischen Topographie) fallen ebenfalls völlig in das Gebiet der rein archäologischen Abhandlungen. Auch das kleine Handbuch von F. Schoell, »Description abrégée de Roma ancienne« (1811) für die Bedürfnisse der Reisenden berechnet, beschränkt sich streng auf sein Thema.

So ist es Aufgabe der Archäologie, sich mit der »Topographie der Stadt Rom« von W. A. Becker (1843) und dem Streit mit Platner-Bunsen-Urlichs auseinanderzusetzen. Die zahlreichen hierhergehörigen Streitschriften sind daher nicht mehr in unsere Bibliographie aufgenommen worden.

Nur das Werk des Engländers Burton »Description of the antiquities of Rome« (1821 und 1830/31; deutsch von Sickler, 1823), mehr für weitere Kreise berechnet, bringt einen eingehenden Abschnitt über das neue Rom (p. 383 ss. Engl. Ausg. 1830/31, Vol. II, p. 96 ss.). Originell sind seine Angaben nicht, sondern mehr didaktisch zur Belehrung des gebildeten Reisepublikums geschrieben, gewähren aber mitunter einen hübschen Einblick in das Leben Roms während dieser Jahre.

Ohne besonderen Wert für die Archäologie wie für die Kunstgeschichte ist Adlers »Ausführliche Beschreibung der Stadt Rom« (1781), die einige ziemlich unwesentliche Notizen über neuere Kunst enthält.

#148
c. Kleinere Schriften

Was neben diesen großen Werken entstanden ist, hat weder für den Kunsthistoriker noch für den Archäologen besonderen Wert.

Sebastianis »Roma avanti e dopo Romolo« (1670) ist zum Teil geschichtlich und in seinen Angaben höchst irrelevant und für die Kunstgeschichte ohne Wert. Ähnlich steht es mit der »Roma septicollis antiqua« des Matthäus Mayer (1677).

Isaac Voss »De antiqua Roma et aliarum quarundam urbium magnitudine« (1685) bietet in Kapitel I—VII lediglich Angaben über Anlage und Verfall des antiken Rom. Olaus Borricchius gibt in seiner Abhandlung »De antiquae urbis Romae facie« (1687) eine Regionenbeschreibung der antiken Stadt nach dem Vorbild des Nardini, ohne sich mit den Werken der neueren Kunst zu befassen.

Das gleiche gilt von dem Buche des Giulio Minutolo »Romana antiquitas« (1689); nur anläßlich der Stadtmauern finden sich einige belanglose Notizen über das moderne Rom. Nicht unwichtig sind dagegen seine kurzen bibliographischen Angaben.

Hier ist chronologisch die »Romae antiquae notitia« des 1696 Basil Kennett, zuerst 1696 erschienen, einzufügen. Sie befaßt sich nicht ausschließlich mit der Topographie Roms, sondern auch mit den römischen Privataltertümem. Der ausgiebige Abschnitt über die Topographie enthält einige wenige Angaben, die für uns in Betracht kommen. Es scheint das beim englischen Reisepublikum verbreitetste Buch gewesen zu sein; nicht weniger als 16 Auflagen trotz aller gegenteiligen Versicherungen der Titelblätter unter einander unverändert, legen Zeugnis ab von der Beliebtheit, der sich gerade dies Werk erfreute.

Gewissen Wert dagegen hat das Buch von B. Overbeke »Degli avanzi dell’ antica Roma«, das als Handausgabe des großen, mehrfach aufgelegten Tafelwerks desselben Verfassers erschienen ist. Es ist dadurch wichtig, daß die Beschreibung der antiken Monumente bis auf die Gegenwart fortgeführt wird und hat daher für die Geschichte der Ausgrabungen und Restaurationen nicht unerhebliche Bedeutung.

#149
d. Sammelbände.

Schon früh hat sich das Bedürfnis geltend gemacht, die grundlegenden Schriften dieser Gattung in handlichen Bänden zusammenzufassen. Das älteste Kompendium dieser Art ist ein 1520 in Bologna erschienener Druck, der unter anderem Publius Victor und Pomponius Laetus bringt. Besonders interessant durch den Abdruck von Albertinis Opusculum (daneben wieder Publius Victor und Pomponius Laetus) ist die Veröffentlichung von 1523 »De Roma prisca et nova«. 1552 und 1560 wurde in Lyon ein kleines Bändchen in Taschenformat gedruckt, in dem vor allem die Topographie des Marliani zu finden ist. 1568 zum erstenmal, dann 1573 und 1578 begegnen wir Livius-Ausgaben, die zur Erläuterung des Textes im Anhang einen Abdruck des Victor, Pomponius Laetus und Marliani bieten. Aus dem Jahr 1659 stammt eine englische Übersetzung, der die Topographie Marlianis beigegeben ist, die einzige Übersetzung ins Englische, die das Werk erlebt hat. Die »Roma admiranda« des Justus Lipsius und die »Roma« des Fabricius sind mit anderen Schriften zusammen in einem kleinen Bändchen, das meist unter dem Namen des Antonius Thysius geht, zuerst 1650, gedruckt worden.

Die monumentalste Publikation der ganzen Gruppe stellt der »Thesaurus antiquitatum Romanarum« des J. G. Graevius dar (1696), der Rufus, Victor, Marliani, Panvinius, Fabricius, Donatus, Nardini und andere enthält; sein Fortsetzer Sallengre (1716) hat noch Fauno und Poggio hinzugefügt. So fassen diese glänzend ausgestatteten Folianten das wichtigste Material an topographischen Schriften des Cinqueund Seicento zusammen.

Der Anteil dieser Schriften an der Beschreibung des modernen Rom ist verhältnismäßig sehr gering. Nur in der Frühzeit, bevor eine strengere Scheidung der Disziplinen eintritt, haben sie größere Bedeutung. Ihr Haupteinfluß ist mehr indirekter Natur: durch die Ausbildung einer festen Methode haben sie zur strafferen Ausgestaltung und zur größeren Sachlichkeit der Guiden nicht unerheblich beigetragen.

#151

Anhang II. Beschreibung der Einzelmonumente

#153

I. Von 1600 bis 1750

a. Kirchen.

Die Erwägung, daß eine Geschichte der römischen Stadtführer ganz ohne Eingehen auf die Beschreibungen der einzelnen Monumente zu einseitig ausfallen dürfte und daß man der Frage, ob solche Einzelbeschreibungen auf die Guiden zurückgewirkt haben und wer von beiden der gebende Teil ist, nachgehen muß, ließ es angezeigt erscheinen, wenigstens die wichtigsten Schriften dieser Gattung ganz kurz zu charakterisieren.

Am häufigsten begegnen uns die Monographien der Kirchen. Sie setzen mit einer Beschreibung von S. Maria del Popolo durch Jacopo Alberici ein (1599). Ihre Verfasser, und bereits Alberici, haben nun, und das ist für die ganze Gruppe charakteristisch und in der Natur des Stoffes begründet, in erster Linie historische Interessen: Gründungsgeschichte der Kirche, Stiftungen, Namen der Stifter und im Anhang ein Verzeichnis der Titularkardinäle oder der Kleriker ist das gewöhnliche Schema. Erst im weiteren Verlauf der Entwicklung erfahren wir von den Schicksalen des Baues, von Umbauten und den Namen der Künstler, die dabei mitgearbeitet haben. Wichtig sind diese Schriften in der Regel wegen der zahlreichen Inschriften, die sie abdrucken, sowie auch wegen der Manuskripte und Urkunden, deren sich ihre fleißigen Verfasser häufig bedient haben.

Dadurch sind die Werke des Alberici (S. Maria del Popolo, 1599 und 1600) und des Paulus de Angelis über S. Maria Maggiore (1621) charakterisiert.

Durch die Nennung der Namen lebender Künstler gewinnen die Monographien über S. Bibiana von Fedini (1627) und SS. Quattro Coronati von Decio Memmolo (1628) besondere Bedeutung. Auf diesem Niveau halten sich die Schriften für die nächsten Jahrzehnte; unter den Autoren sind in erster Linie Francesco Torrigio und der uns hin #154 länglich bekannte Fioravante Martinelli zu nennen, die uns brauchbare Monographien römischer Kirchen hinterlassen haben.

Eine gewisse Wandlung tritt gegen 1690 ein. Als symptomatisch sind zwei kleine Schriften zu nennen, eine Beschreibung der Gemälde des Filippo Gherardi in S. Pantaleo von Zanoni (1690) und die Erklärung, die Pozzo von seinem Deckengemälde in S. Ignazio gibt (1694). Hier werden zum erstenmal Malereien in den Kirchen rein um ihrer künstlerischen Qualitäten willen beschrieben. Bemerkenswert als Zeichen der Zeit, die sich mehr und mehr für die Monumente interessiert.

Bahnbrechend hat in diesem Sinn der Kanonikus von S. Maria in Cosmedin Gio: Mario Crescimbeni gewirkt, dessen Porträt Pier Leone Ghezzi in mehreren Karikaturen festgehalten hat. Seine Bücher über S. Maria in Cosmedin (1715 und 1719), S. Giovanni a Porta Latina (1716), S. Salvatore in Lauro (1716) und S. Anastasia (1722) stellen wissenschaftlich hervorragende Leistungen dar, berücksichtigen in gleicher Weise die Geschichte und Restauration wie den damaligen Zustand der Kirchen und bilden dadurch eine ausgezeichnete Quelle für die römische Kunstgeschichte in der Zeit von 1700—1720.

Zeitgenosse von Crescimbeni ist Filippo Rondinini, dem wir zwei gute Arbeiten über S. Clemente (1706) und SS. Giovanni e Paolo (1707) verdanken. Von seinen Nachfolgern sind noch die inhaltsreichen Bücher des Casimiro über Araceli (1736), des Fonseca über S. Lorenzo in Damaso (1745) sowie des Besozzi über S. Croce in Gerusalemme (1750) zu nennen, um wenigstens einige der wichtigsten herauszugreifen; für die Einzelheiten sei auf den Abschnitt VII unserer Bibliographie verwiesen.

#155

Erst um 1750 werden diese Schriften mehr als Führer gedacht. Doch verläuft die Entwicklung lange nicht so stetig wie bei den Guiden, neben wirklichen Führern laufen nach wie vor die gründlichen Arbeiten der Monsignori, wie wir sie bis jetzt kennen gelernt haben, her.

Unter den Kirchen haben natürlich die großen Komplexe des Lateran und Vatikan eine besonders reiche Literatur aufzuweisen, die daher besonders besprochen werden muß. Die älteste Schrift »De Lateranensibus parietinis« von 1625 von Niccolo Alemanni ist mehr eine Gelegenheitspublikation, die eine Restauration des Triclinio Leoniano unter Urban VIII. behandelt. In der folgenden Zeit sind eine Reihe von Arbeiten des Millino und Soresinus (1666 bzw. 1672 und 1674) über Sta. Sanctorum zu nennen, bis die Lateranskirche ihre erste gründliche, noch heute wertvolle Behandlung durch Baldeschi zusammen mit dem bereits genannten Crescimbeni erfährt (Stato della SS. Chiesa Papale Lateranense nell’ anno MDCCXXIII).

Die Literatur über St. Peter läßt zuerst von allen römischen Kirchenmonographien einen wirklich periegetischen Charakter erkennen. So sind bereits die »Sacre Grotte« des Torrigio (zuerst 1618, dann in stark erweiterter Ausgabe 1638) durchaus als Führer durch das Labyrinth der Räume unter S. Peter gedacht. Die etwa ein Jahrhundert später erschienene Beschreibung der Kirche durch G. B. Ghizzi (1721) stellt das erste Werk dieser Art dar, das den Besucher lediglich mit den dort befindlichen Kunstschätzen bekannt machen will. In den fundamentalen Werken Tajas (1750) und Chattards (1762/67) liegen weitere ausgezeichnete Arbeiten periegetischer Art zur Beschreibung von Kirche und Palast vor.

Daneben gehen nun noch Tafelwerke mit architektonischen Aufnahmen des Baus. Das älteste derselben, das Stichwerk des Costaguti-Ferrabosco, muß nach dem Zusatz zum Titel der zweiten Auflage von 1684 zum erstenmal 1620 erschienen sein, doch ist es mir nie gelungen, ein Exemplar mit dieser Jahreszahl aufzutreiben. 1694 erscheint in Carlo Fontanas großer Monographie die erste gründliche und eingehende Aufnahme des Bauwerks, der sich eben #156 bürtig das ausgezeichnete Werk des Filippo Bonanni anschließt, das nach der Methode des Verfassers, von den Münzen auszugehen, die die Päpste zur Verherrlichung ihrer Bauunternehmungen haben schlagen lassen, den seltsamen Titel »Numismata« trägt. Es ist viermal in den Jahren 1696, 1700, 1706 und 1715 aufgelegt worden.

Eine besondere Art von Literatur hat sich um die Kuppel gebildet. Schäden, die sie aufwies, haben hier eine ganze Reihe von Gutachten meist aus den Jahren 1742/43 veranlaßt, die zum Teil auch gedruckt worden sind. Sie sind am besten gesammelt in einem Miscellaneenband der Biblioteca Cicognara (V, 3849) und dann später in dem großen Folioband des Giovanni Poleni über die Kuppel verarbeitet worden (1748).

Neben diesen Werken sind noch kleinere Einzelbeschreibungen der von Carlo Fontana erbauten Taufkapelle (1697) und der an der linken Seite der Vorhalle aufgestellten Statue Karls des Großen von Cornacchini (1725) zu verzeichnen.

Außer diesen Büchern, die sich mit Bau und Ausstattung der Kirchen beschäftigen, sind noch eine Reihe kleinerer Opuscula zu nennen, die die Geschichte der wundertätigen Bilder zum Thema haben. Sie gehen ebenfalls bis ins 19. Jahrhundert und sind durch die Stiftungsurkunden und Dokumente, die sie mitunter heranziehen, gelegentlich von Nutzen. Die Abhandlungen über Sta. Sanctorum wurden bereits genannt. Eine ganze Reihe von Pamphleten, eine Polemik zwischen Torrigio und Martinelli, hat ein Bild in SS. Domenico e Sisto hervorgerufen (1635 ss.). Auch die Madonnenbilder in S. Maria in Porticu, S. Maria Maggiore und S. Pietro in Montorio haben ihre Bearbeiter gefunden.

Zum Schluß sind noch eine Reihe von Gelegenheitsschriften zu nennen. Das Peterstabernakel und die Kolon #157 naden Beminis haben, wie der Petersobelisk die Dichter Sixtus V., die Poeten Urbans VIII. und Alexanders VII. in Aufregung versetzt und zu poetischen Ergüssen veranlaßt. Kultur- und literargeschichtlich interessant, haben sie für die Kunstgeschichte keinen großen quellengeschichtlichen Wert.

b. Paläste — Villen — Obelisken — Museen.

Wie in den Guiden die Paläste gegenüber den Kirchen verhältnismäßig wenig berücksichtigt werden, so treten auch die Monographien derselben hinter der reichen Literatur, die sich um die Kirchen gebildet hat, stark zurück. Nur gelegentlich erscheinen Veröffentlichungen dieser Art. Die erste wichtige Publikation nach der poetischen Beschreibung des von Gregor XIII. erbauten Collegio Romano durch Antonius Quaerengus (1582) ist das Werk des Tetius über den Palazzo Barberini (1642, in zweiter Auflage 1647), das eine sehr eingehende Beschreibung der Deckenfresken Cortonas gibt. Daneben kommen nur noch die kurze Monographie der Sapienza von Macedo (1661) sowie die Schrift Fontanas über den Palazzo di Montecitorio (1694 und erweitert 1708) in Betracht. Auch die Stichwerke Borrominis über die Sapienza und das Oratorium der Filippiner (1720 und 1725), sowie die Veröffentlichungen der Fresken Albanis im Palazzo Verospi und Annibale Carraccis im Palazzo Farnese sind vielleicht in diesem Zusammenhang zu erwähnen.

Von den Villen sind nur zwei eingehender behandelt worden. 1650 ist das Buch von Manilli über Villa Borghese erschienen, die erste Monographie einer römischen Villa, die sehr sachlich die ganze Anlage nebst den Sammlungen beschreibt und daher für die Feststellung der Provenienzen und des Besitzwechsels der Kunstwerke von großer Bedeutung ist. Sie ist im Jahre 1700 durch das etwas eingehendere Buch des Montelatici ersetzt worden. Das große Gedicht des Brighentius (1716) dagegen hat nur durch seine Abbildungen einigen Wert.

#158

Beachtenswert ist ferner die Beschreibung, die Matthäus Mayer von der wunderlichen Villa des Elpidio Benedetti (Villa del Vascello) gegeben hat (1677).

Der Transport und die Aufstellung des Petersobelisken unter Sixtus V. bedeutete für die Zeit ein ganz außergewöhnliches Ereignis. Neben dem prächtigen Kupferwerk des Domenico Fontana, das die einzelnen Phasen der Arbeit wiedergibt, legen eine ganz ungewöhnlich große Zahl von Gelegenheitsschriften, zum Teil wissenschaftlicher, zum Teil poetischer, zum Teil hagiologischer Art von dieser hervorragenden technischen Leistung Zeugnis ab.

Ein zweites Unternehmen des Papstes, der Bau der Acqua Felice, hat zu einer kleinen Gelegenheitsschrift eines Guilelmus Blancus Anlaß gegeben. Bau und Ausmalung der vatikanischen Bibliothek Sixtus V. sowie die daselbst befindlichen Sammlungen sind in dem Werk des Mutio Pansa (1590) eingehend beschrieben.

Im 17. Jahrhundert hat die Anlage des Vierflüssebrunnens auf Piazza Navona durch Bernini großes Aufsehen erregt. Die kleinen Schriften, die 1651 anläßlich der Enthüllung erschienen sind, gehören daher zu den interessantesten Veröffentlichungen der gesamten Epoche.

II. Von 1750—1840.

a. Kirchen.

Die weitere Entwicklung bis ins 19. Jahrhundert zeigt kein wesentlich verändertes Bild. Nur für einige wenige Bauten sind wirkliche Guiden mit ausgesprochen periegetischer Tendenz zu verzeichnen.

Vor allem kommt hier der Vatikan in Betracht. An Schriften, die als Führer für die weiteren Kreise der Gebildeten gedacht sind, ist zunächst die sehr brauchbare »Descrizione della Basilica Vaticana« des Francesco Cancellieri (1788) zu nennen, deren Bibliographie in der Einleitung erwähnt wurde. Auch Mariano Vasi hat (1794) einen kurzen Führer durch die Peterskirche verfaßt. Am verbreitetsten war aber die #159 »Descrizione« des Briccolani, die, zuerst 1791 erschienen, in den Jahren 1800, 1816 und 1828 neuaufgelegt worden ist. Von besonderer Originalität ist keine dieser Schriften.

Daneben geht eine Reihe sehr wertvoller wissenschaftlicher Arbeiten. Hier sind wohl ihrer Bedeutung nach an erster Stelle zu nennen die 1773 zuerst erschienenen, 1828 nachgedruckten und 1840 von Sarti und Settele mit einem Supplement versehenen Monumente der Grotten (Sacrarum Vaticanae Basilicae cryptarum monumenta) des Filippo Lorenzo Dionigi, ein Buch, das bis heute seinen Wert behalten hat und noch nicht eigentlich geschichtlich geworden ist.

Eine besondere Literatur hat sich um die von Pius VI. erbaute Sakristei gebildet. Cancellieri hat außer der kurzen Beschreibung von 1784 darüber ein vierbändiges Werk hinterlassen (»De segretariis Basilicae Vaticanae«, 1786), das mit einer ungeheuren Weitschweifigkeit eine sehr große Menge brauchbarer Nachrichten verbindet. Das Problem der Kuppel hat Anstoß zu mehreren Dissertationen von Chiaveri (1767), Dotti (1793) und Burri (1849) gegeben.

An großen Prachtwerken, die eine Beschreibung des ganzen Komplexes bringen, sind die Arbeiten des Erasmo Pistolesi (1829/38) und des Valentini (1845/55) anzuführen. Schließlich sei der dritte Abdruck des Werkes von Ferrabosco (1812) und der fünfte der »Grotte« des Torrigio (1867, allerdings nach der Erstausgabe) erwähnt.

Der obengenannte Valentini hat ferner der Lateransbasilika (1832/36, 2 Bde.) und der Kirche S. Maria Maggiore (1839, 1 Bd.) je eine reich mit Kupfern illustrierte Publikation gewidmet.

Umfangreich ist die Literatur über S. Paolo. Wenige Jahre vor dem Brande (1815) ist die ausgezeichnete umfassende Monographie von N. M. Nicolai erschienen, die durch die Wiedergabe vieler heute verlorener Denkmäler hervorragenden Quellenwert besitzt. Nach der Zerstörung geben eine große Anzahl von Schriften Vorschläge für den Wiederaufbau; eine Reihe von Dissertationen befaßt sich mit Einzelmonumenten, Grundriß und Plan der alten Basilika.

#160

Im einzelnen auf die Monographien der römischen Kirchen einzugehen, die während dieses Zeitraums entstanden sind, lohnt hier nicht. Von Verfassern sind in erster Linie die Namen Cancellieri und Piale zu nennen. Mit der Gründung der Accademia pontificia di archeologia ist in der wissenschaftlichen Bearbeitung des Stoffs ein großer Fortschritt zu verzeichnen.

Diese Arbeiten gehören nicht mehr in unser Thema. Sie haben mit den Guiden nichts zu tun, behandeln ihr Thema im Sinn der modernen wissenschaftlichen Methode und sind zum großen Teil heute noch nicht geschichtlich geworden.

Daneben laufen immer noch gelegentlich Schriften her über die heiligen Bilder und wundertätigen Crocifissi, die der Erbauung der Gläubigen dienen, aber hin und wieder einen nützlichen Hinweis auf die Geschichte der Bauten geben.

b. Beschreibung von Palästen und Villen. Sammlungskataloge.

Die Monographien der Paläste sind auch jetzt noch selten. Eigentlich kommen nur zwei Arbeiten Cancellieris über den Palazzo Pamphili (1811), ein Buch, das bis heute grundlegend geblieben ist, und über den Palazzo Sforza-Cesarini (1821) in Betracht.

Größer ist die Literatur über die römischen Villen: Canina hat z. B. in der Beschreibung der von ihm in Villa Borghese ausgeführten Bauten ein interessantes kulturgeschichtliches Dokument gegeben. Das Monumentalwerk Sterns über die Villa di Papa Giulio (1784), die wichtige Monographie des Conte Massimo über Villa Massimo (1836) sowie das Stichwerk Bouchets über die Villa Pia sind verdienstvolle Leistungen.

Schließlich wäre noch ein Wort über die jetzt entstehenden Kataloge der Sammlungen zu sagen. Die Sammlertätigkeit des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts hat sich in erster Linie auf das Sammeln von Antiken erstreckt. #161 Die Begründung der großen römischen Antikensammlungen ist das Werk dieser Epoche. Die Bibliographie dieser Werke fällt nicht in das Bereich unserer Arbeit, sie liegt in denkbar umfassendem Maß vor in dem Katalog des deutschen Archäologischen Instituts in Rom.

Hier sollen nur die ersten Kataloge von Sammlungen moderner Kunstwerke aufgeführt werden. Zu nennen sind zunächst die Kataloge des Kapitols, die, obwohl in erster Linie den Antiken gewidmet, doch meist ein Verzeichnis der Bilder der Gemäldegalerie enthalten. So schon die »Descrizione« von 1775, dann der oft aufgelegte Katalog von Tofanelli und das große Galeriewerk von Righetti (1833/36).

Im 18. Jahrhundert noch, 1783 bzw. 1794, haben die beiden größten Privatsammlungen Roms, die Galerie Colonna und die Galerie Doria, ihre ersten gedruckten Kataloge erhalten, die damit die ältesten Werke ihrer Gattung in Rom darstellen.

III. Monographien und Guiden.

Monographien und Guiden haben wenig Berührungspunkte miteinander. Zu Beginn dieses Abschnittes wurde auf die Verschiedenheit der Gesichtspunkte, von der beide Schriftengattungen ausgehen, hingewiesen. Im Verlauf der Darstellung sahen wir, daß sich eigentlich nur um den Vatikan eine ausgesprochene periegetische Literatur gebildet hat.

Es ist auch nicht anzunehmen, daß die Guiden die ersten Verfasser von Kirchenbeschreibungen zu ihren Arbeiten angeregt haben, ausgenommen vielleicht bei S. Peter. Vielmehr sind dieselben wesentlich aus historischen Interessen entstanden, und die zum Teil sehr gründlichen Ausführungen der Verfasser haben nur in geringem Ausmaß Eingang in die Guidenliteratur gefunden. In dem Augenblick, wo daselbst das Interesse für die Kunstwerke allgemeiner wird, lag bereits der große Führer Titis vor: sowohl Crescimbeni wie Casimiri haben ihn in ihren Arbeiten benutzt. Die #162 Führer Briccolanis und Vasis durch S. Peter, und Taja sowie Chattard sind natürlich durchaus von den Guiden inspiriert. So darf man sagen, daß die Guiden für die kunstgeschichtlichen Notizen, die die Monographien bringen, sehr oft der gebende Teil sind. Gründliche Verfasser haben hin und wieder Angaben derselben berichtigt.

Eingehend hat sich die wissenschaftliche Topographie mit diesen Arbeiten befaßt. Zunächst sind es mehrere Werke der Topographen, deren Angaben viel benutzt worden sind: Albertini, Panvinius und vor allem Ugonius und Panciroli sowie auch noch Martinelli (»Roma ex ethnica sacra«). Die umfangreichen Nachrichten, die sich in diesen grundlegenden Schriften gesammelt finden, sind gern benutzt worden. Eine Rückwirkung der Monographien auf die Topographien läßt sich feststellen zum Teil schon bei Martinelli selbst, dann vor allem bei Alveri sowie bei den großen Werken des 19. Jahrhunderts, bei Platner-Bunsen und bei Nibby, die beide das hier enthaltene Material kritisch verarbeitet haben und von denen der letztere die römische Lokalliteratur wie kaum ein zweiter gekannt und beherrscht hat.

#163

Schlussbetrachtung

#165

Die Bedeutung der Guiden.

Unsere Darstellung ist zu Ende. Ihre Aufgabe ist erfüllt, wenn es gelungen ist, ein klares Bild dieser weitverzweigten Literatur zu geben, die verschiedenen Abarten der Guiden zu charakterisieren und ihre gegenseitige Beeinflussung zu zeigen. Wenn diese Ausführungen sehr trocken ausgefallen sind, so liegt das nicht zum mindesten an dem Gegenstand der Arbeit. Die Guiden sind Reisehandbücher, jeder persönliche Charakter der Darstellung, der sich etwa in Werturteilen äußern kann, liegt ihnen fern. Nur aus der Art, wie einzelne Monumente erwähnt oder nicht erwähnt sind, läßt sich vielleicht ein Schluß auf den geistigen Habitus des Reisepublikums, für das diese Schriften bestimmt sind, sowie auf den Geschmackswandel, der sich im Lauf der Jahrhunderte vollzogen hat, ziehen.

Und so scheint es doch geboten zu sein, zum Abschluß dieser Betrachtungen das Problem ins Auge zu fassen, welche Dienste diese dickleibigen, schlecht gedruckten Bücher in Taschenformat den Reisenden wirklich geleistet haben, ob sie tatsächlich das Material enthalten, das sich die Besucher Roms anzueignen pflegten. Das bedeutet mit anderen Worten festzustellen, welcher Art das Bild war, das sich die Reisenden dieser Jahrhunderte von Rom machten, und welche Denkmälergruppen aus dem reichen Schatz römischer Monumente ihrer Geistesrichtung entsprachen. Eine Frage, die an die tiefsten Probleme geschichtlicher Betrachtung rührt und vielleicht überhaupt unlösbar bleiben wird, denn sie erfordert eine Kenntnis von Kunst- und Weltanschauung des Menschen vergangener Jahrhunderte, die immer von der persönlichen und geistesgeschichtlichen Einstellung des einzelnen Forschers abhängig bleiben wird.

#166

Wir haben gesehen, daß die ältesten Guiden einen rein hagiologischen Inhalt hatten und gemutmaßt, daß vielleicht noch vor den »Indulgentiae ecclesiarum« die »Mirabilia«, die die Beschreibung der Ruinen des antiken Rom zum Gegenstand haben, entstanden sind. Diese beiden Typen von Guiden scheinen dem Bedürfnis der Romfahrer bis weit ins 16. Jahrhundert entsprochen zu haben. Rom war für die Reisenden, die im 15. und 16. Jahrhundert noch nicht allzu zahlreich gewesen sein können, einerseits der Mittelpunkt der kirchlichen Hierarchie und andererseits die Hauptstadt des antiken Imperiums.

Wie etwa ein Deutscher des 15. Jahrhunderts Rom gesehen hat, zeigen die Aufzeichnungen des Nikolaus Muffel, der im Jahre 1452 im Gefolge Friedrichs III. anläßlich der letzten deutschen Kaiserkrönung, die in Rom stattfand, sich daselbst aufgehalten hat. Lediglich kirchliche Interessen scheinen ihn geleitet zu haben: die Pilgerfahrt durch die sieben Hauptkirchen, die Reliquien, die Ablässe, die Stationstage, das sind die Hauptpunkte, von denen er zu berichten weiß. In den Kirchen hat er sich umgesehen, manche seiner Beobachtungen sind ganz anschaulich, aber von künstlerischen Interessen in unserem Sinn nirgends diktiert. Auch die Ruinen des antiken Rom haben ihn wenig beeindruckt.

Der Münchener Hofprediger Dr. Jakob Rabushatzum Jubiläumsjahr 1575 eine Pilgerfahrt unternommen. Während zu Muffels Zeiten höchstens handschriftliche Kirchen- und Stationsverzeichnisse zirkulierten, war 1575 der Typ des römischen Stadtführers durch Palladio seit bereits einem Jahrzehnt ausgebildet. Der Moses Michelangelos, die Geißelung Christi von Sebastiano del Piombo und die Transfiguration (beide in S. Pietro in Montorio) sind hier schon als weltberühmte Kunstwerke aufgeführt. Die von Shakerley zusammengestellte »Guida Romana« leitete zum Besuch #167 der Ruinenstätten an. Danach hat es den Anschein, daß man an den in der jüngsten Vergangenheit geschaffenen Werken nur geringen Anteil genommen hat und im wesentlichen noch wie zu Muffels Zeiten Rom als Mittelpunkt von Kirche und Imperium verehrte.

Die Schrift des Rabus sowie die kurz darauf entstandenen Werke des Montaigne (1580/81) und des Fynes Mo- ryson (1594) bestätigen diese Auffassung. Rabus hat seine Ausführungen ausdrücklich als Erbauungsbuch gedacht, nur gelegentlich erscheinen Kunstwerke wie die Capella Sistina und der Moses; der Name Raffael kommt nicht vor; reichhaltiger ist seine Schilderung des alten Rom.

Montaignes Reflexionen über Rom, die er in seinen Reiseerinnerungen niedergelegt hat, gehen unendlich über Rabus hinaus. »Touts ces jours là, il ne s’amusa qu’à étudier Rome. Au commancement il avoit pris un guide françois; mais celui-là, par quelque humeur fantastique, s’estant rebuté, il se pica, par son propre estude, de venir à bout de cete sience, aidé de diverses cartes & livres qu’il se faisoit lire le soir, & le jour alloit sur les lieus mettre en pratique son apprentissage: si que en peu de jours il eût ayséement re guidé son guide. « Also zum erstenmal ein bewußtes Studium der Monumente. Was er nun in erster Linie gesehen hat, sind die Ruinen des alten Rom; seine Ausführungen darüber sind berühmt. Dazu kommen die Statuen im Belvederehof und die Galleria delle carte geografiche Gregors XIII., die auf den Reisenden dieser Epoche mindestens denselben Eindruck macht wie die Stanzen Raffaels, ferner die Vatikanische Bibliothek, deren Kuriositäten auch in den nächsten Jahrhunderten immer wieder angestaunt werden; außerdem werden die auch in der Guida Romana genannten Villen des Kardinals d’Este auf dem Quirinal, die Farnesischen Gärten auf dem Palatin, die Villen Orsini, Sforza, Medici und Cesi hauptsächlich wegen ihrer Altertümer besucht. Das Interesse für die neuere Kunst ist auffallend #168 gering; wir sehen z. B. daß er wie auch seine nächsten Nachfolger die Gemälde der Sala Regia betrachtet hat, aber hauptsächlich ihres literarischen Inhalts wegen; unter den wichtigsten modernen Statuen führt er den Moses des Michelangelo, ohne den Namen Michelangelo zu nennen, und die Justitia vom Grabmal Pauls III. an.

Ein großer Nachdruck seines Berichts liegt auf der Beschreibung der kirchlichen Zeremonien. Wie alle Reisenden der Zeit hat auch er nicht versäumt, eine Hinrichtung auf dem Platze vor der Engelsburg mitanzusehen; den Ghetto hat er besucht, um einer Beschneidung beizuwohnen. Nach Ostia und Tivoli hat er von Rom aus Ausflüge gemacht.

Fynes Moryson, ein reiselustiger englischer Jurist, hat 1594 vier Tage in Rom geweilt und uns Aufzeichnungen über seine recht flüchtigen Eindrücke hinterlassen. In der Hauptsache haben ihn die antiken Monumente interessiert; sonst deckt sich das Bild, das er von Rom gewonnen hat, im wesentlichen mit dem Montaignes. Eingehender sind in seinem Bericht erwähnt die Kapellen Sixtina und Paolina, deren Malereien er aber untereinander verwechselt, ferner die Loggien Raffaels, die seiner Ansicht nach »Fairely painted and guilded« sind (p. 279). Von Arbeiten der jüngsten Vergangenheit weiß er zu nennen: die Capella Gregoriana in S. Peter, den Bau des Quirinais, die Acqua Felice, die Grabkapelle Sixtus V. in S. Maria Maggiore, die zusammen mit ihrem unter Paul V. entstandenen Gegenstück auf lange Zeit hinaus zu den größten Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt gerechnet wird. Diese Angaben sind wahrscheinlich der Guida Franzinis von 1588 entnommen. Eine Stelle über Palazzo Farnese mag als besonders charakteristisch hier Platz finden: »The pallace of the Cardinal Farnese is seated in a plain, being one of the fairest in Rome, which for the dignity of such a city hath very few stately Pallaces« (p. 300).

#169

Die hier betrachteten Werke bringen die persönlichen Eindrücke der Reisenden und sind nicht zur Belehrung späterer Italienfahrer geschrieben. Sehr groß scheint ihre Zahl im 16. Jahrhundert nicht gewesen zu sein. Erst allmählich im 17. Jahrhundert hat der Fremdenstrom zugenommen und nun muß man unter den Reisebeschreibungen zwei Typen unterscheiden, einmal Reiseeindrücke und dann die Reisehandbücher, die bewußt als Führer für das Publikum gedacht sind.

Das geographische Handbuch Leandro Albertis vom Jahre 1568 sieht in Rom eigentlich nur die Hauptstadt des antiken Kaiserreichs und befaßt sich kaum mit der modernen Stadt. Im Jahre 1600 ist dann der verbreitetste Reiseführer des 17. Jahrhunderts, das Itinerarium des A. Schotus, erstmalig erschienen. Es enthält einen Abschnitt über die sieben Hauptkirchen und ein alphabetisches Register der Kirchen. Aber auch noch in der Auflage von 1659 läßt sich ein Hinausgehen über den bis jetzt als typisch erkannten Denkmälerbestand kaum feststellen. Man muß schon zu den 1700 erstmalig erschienenen »Delices d’Italie« des Rogissard greifen, um einer grundlegenden Neubearbeitung der Reisebeschreibungen zu begegnen.

Durchaus auf dem Boden der älteren Reisebeschreibungen steht die Schilderung der Erlebnisse des Fürstbischofs Aschhausen in Rom. Er hat sehr wenig von Rom gesehen, das Tabernakel in S. Stefano Rotondo wird erwähnt, weil es von einem deutschen Bäcker geschnitzt ist; von den Orten der Umgebung werden Tivoli und Frascati besucht, die Wasserkünste der Villa d’Este finden als Kuriositäten, nicht ihrer landschaftlichen Reize wegen Bewunderung. Die Auszüge aus dem Manuskript der Italienreise des J. J. Bouchard, die Marcheix herausgegeben hat, sind #170 leider so knapp, daß sich aus diesen schon durch ihr frühes Datum bemerkenswerten Aufzeichnungen nichts für unser Thema herauslesen läßt. Es mag angemerkt werden, daß Bouchard an den Cavaliere del Pozzo in Rom empfohlen war.

Vom November 1644 bis zum Karneval 1645 war John Evelyn in Rom. Ein verhältnismäßig umfangreicher Abschnitt seines von 1641—1705 reichenden Tagebuchs gibt von seinen Eindrücken Kunde. Diese Aufzeichnungen sind nun von hervorragender Bedeutung, da sie zum erstenmal eine ganz bedeutende Erweiterung des Interesses für moderne Kunst verraten.

Den Statuenhof im Belvedere, Campo Vaccino und Palatin, die Obelisken hat er wie Montaigne besichtigt, vielleicht sind noch eine Reihe von Monumenten, die sein Vorgänger nicht ausdrücklich nennt, hinzugekommen. Auch an prunkvollen Aufzügen, an den Zeremonien, an den Festen des Karnevals und an dem Leben im Ghetto nimmt er regen Anteil. Originell und neu ist aber die Art und Weise, wie ihn das künstlerische Leben der Gegenwart, einer Epoche der stärksten Bautätigkeit, die Rom gesehen hat, bewegt. Zusammenfassend bemerkt er am Schluß seiner Aufzeichnungen: »For sculptors and architects we found Bernini and Algardi were in the greatest esteeme; Fiammingo as a statuary, who made the Andrea in St. Peters, and is said to have died mad because it was placed in bad light. Among the painters Antonio de la Cornea, who has such an address of counterpainting the hands of the ancient masters so well as to make his copies for Originals; Pietro da Cortona, Mons. Poussine a Frenchman and innumerable more. Fioravanti for armour plate, dead life, Tapistry, &c. « Zum erstenmal innerhalb der Reisewerke erfolgt eine solche Zusammenstellung.

Von den Kirchen hat er eine sehr große Anzahl besucht: Gesù, Chiesa Nuova, S. Susanna, S. Maria della Vittoria, #171 S. Maria Maggiore, wo ihn aber nur die Kapellen Sixtus V. und Pauls V. fesseln, S. Maria della Concezione, Trinità dei Monti, S. Giacomo degli Incurabili, S. Maria del Popolo, S. Andrea della Valle, S. Maria sopra Minerva, S. Marco, S. Pietro in Vincoli, die Basilika des Lateran, »a church of extraordinary devotion, though for outward form not comparable to St. Peters, being of gothique ordonance« (p. 104), doch wird der Name des Pietro Pisano als Schöpfers der Fresken im Obergaden des Mittelschiffs genannt, S. Croce in Gerusalemme, S. Lorenzo fuori und S. Paolo fuori; ferner in Trastevere: S. Maria, S. Cecilia; auf dem Aventin S. Sabina und schließlich noch S. Niccolo in Carcere.

Von Palästen hat er besucht: Palazzo Farnese, wo außer den Antiken die Galerie Annibale Carraccis Beachtung findet, Palazzo Barberini mit der damals gerade vollendeten Decke Cortonas, Palazzo und Villa Borghese, Palazzo Spada, den Quirinal und natürlich den Vatikan, in dem er neben den Stanzen Raffaels vor allem die großen Historien der Sala Regia besieht, sowie die sixtinische Kapelle, wo er sich sogar zu einigen Worten über die Decke versteigt. Die Bibliothek mit ihren Handschriften und Kuriositäten hat auch ihn stark gefesselt.

Dazu kommen noch die Privatsammlungen, die eine Anzahl von Gelehrten besaßen; in dieser Zeit handelt es sich vor allem um die Kabinette des Cav. del Pozzo, des P. Athanasio Kircher und eines Signor Angeloni. Ferner hat er einer Adunanz der Accademia degli Umoristi, die in dem Haus eines Signor Mancini tagte, beigewohnt. Zweifellos ist in diesen Sammlungen manch bedeutendes Kunstwerk, vor allem aber Kuriositäten, besonders Gemmen und Münzen, zu finden gewesen; daneben müssen sie aber auch den Treffpunkt der gelehrten Welt im Sinn der späteren Salons gebildet haben.

Von der Umgebung hat er außer den sehr gepriesenen Ville suburbane wie der Famesina, der Villa Borghese, Medici, Aldobrandini und Ludovisi, in der er wie seine sämtlichen Nachfolger ein Prunkbett von phantastischem Wert ganz besonders bestaunt, Frascati und Tivoli besucht. Die #172 Künstler, die ihm am geläufigsten sind und deren Werke er häufiger erwähnt, sind neben Raffael und Michelangelo von seinen Zeitgenossen in erster Linie Guido Reni und Bernini, in starkem Abstand folgt etwa Pietro da Cortona.

Wir mußten bei diesem Buche etwas länger verweilen, da die nächsten Arbeiten von Skippon (1663), Lassels (1670), Marquis de Seigneley (1671), Burnet (1685/86) und Misson (1689) über diesen Gesichtskreis kaum hinausgehen. Addison, der hier noch genannt werden mag (1701/3), beschäftigt sich ausschließlich mit den Antiken.

Ich möchte aus all diesen Büchern nur den Satz anführen, mit dem Lassels seine Darstellung beschließt: »For if those places be thought by all men, the best places to live in, where a man may learn, the most experimental knowledge, & how to manage great affairs; where can a man learn more knowledge than in Rome? where all languages are spoken, all sciences are taught, the ablest men of Europe meet, all the best records are found, all wits appear as upon their true theatre, all forraign ambassadors render themselves, all Nuncios at their retum to Rome unload themselves of the observations they have made abroad; and where every stone almost is a book; every statue a master; every inscription a lesson, every antichamber an Academy?«

Einen besonderen Hinweis verdient die merkwürdig wenig bekannt gewordene Arbeit des Marquis de Seigneley, dessen Geschmacksurteile zum erstenmal individueller werden. #173 Stellen, wie der Bericht über sein Zusammentreffen mit Bernini, finden sich sonst in dieser Zeit noch nicht.

Dem gebildeten Reisenden des 18. Jahrhunderts genügten Bücher wie das Itinerar des Schotus nicht mehr als Führer. So sind die »Délices d’Italie« von Rogissard und Havard (zuerst Amsterdam 1700) gegenüber den Itineraren des Seicento ganz beträchtlich erweitert, die »modernen« Kunstwerke erscheinen in sehr viel größerer Anzahl und bei den meisten Monumenten werden die Namen der Künstler angegeben, ein Beweis für das wachsende Interesse des Publikums. Zu diesen Angaben sind natürlich die Guiden zu Rate gezogen worden. 1740 ist das deutsche Handbuch von Keyssler, 1766 die »Description« des Abbé Richard erschienen, der 1768 die bekannte »Voyage d’Italie« Lalandes und 1770 das für uns Deutsche lange Zeit unentbehrliche Handbuch Volkmanns gefolgt sind.

Für diese Reisewerke ist mit geringen Erweiterungen derselbe Denkmälerbestand maßgebend wie für Evelyn. Wie sehr das antike Rom seine Stellung im Interesse der Völker bewahrt hat, dafür ist folgender Satz bei Richard bezeichnend: »Mais la Rome moderne, moins connue, presque toujours négligée par les voyageurs qui d’ordinaire vont chercher dans les mines antiques qui y restent, des objets de curiosité ...«

Was nun an den Notizen des Grafen Caylus (1714 in Rom) gegenüber den früheren Reisebeschreibungen modern anmutet, sind die scharf persönlichen Urteile, sein sehr fesselnder individueller Stil, doch geht bei näherer Betrachtung sein Bild über den Ausschnitt aus dem Gesamtbilde Roms, den wir bis jetzt als typisch erkannt haben, nicht hinaus. Sein Urteil über mittelalterliche Bauten kann durch #174 seine Ausführungen über S. Paul erläutert werden: »Aux environs d’un mille, se trouve la basilique de Saint-Paul. L’église n’a nulle beauté; elle est grande et ancienne; après S. Pierre c’est la plus étendue de Rome. Sa strueture est vilaine et sans aucun ornement .... Des tableaux de Lanfranco sont tout ce quej’aivu. « (p. 185 s.) Gleich temperamentvoll und sicher in seinem Urteil ist Montesquieu (1729 in Rom); eingehender wollen wir bei de Brosses verweilen, dessen Ausführungen mit Recht, da sie gleich gründlich in der Beobachtung wie fesselnd in der Darstellung sind, als die wertvollsten des 18. Jahrhunderts gelten dürfen.

Wir suchen nun im folgenden festzustellen, was de Brosses im einzelnen in Rom gesehen hat. Von den Kirchen natürlich S. Peter, dann Trinità dei Monti mit der Kreuzabnahme Daniele da Volterras; ferner S. Andrea delle Fratte, S. Maria della Concezione, S. Maria degli Angeli, S. Susanna und S. Maria della Vittoria, S. Romualdo, den Gesù, S. Maria sopra Minerva, S. Andrea della Valle, S. Luigi dei Francesi, S. Agnese a Piazza Navona, S. Maria dell’ Anima, S. Pietro in Montorio, S. Cecilia in Trastevere, S. Francesco a Ripa, S. Maria Araceli, S. Martina, S. Pietro in Vincoli, SS. Giovanni e Paolo, San Gregorio, S. Stefano Rotondo, S. Paolo fuori, S. Andrea al Quirinale, S. Maria Maggiore, S. Bibiana, S. Croce in Gerusalemme und S. Giovanni Laterano.

Von den Palästen hat er aufgesucht Palazzo Farnese wegen der Antiken und der Galleria Farnese Annibale Car #175 raccis, den Vatikan wegen der Arb eiten Raffaels, das Kapitol, Palazzo Borghese, Chigi, Barberini, den er am meisten rühmt, Palazzo Colonna, Palazzo Pamphili am Corso, Palazzo Venezia (»un vieux vilain logement tout-à-fait indigne de recevoir un procureur général du roi«, vol. II, p. 106), Collegio Romano, Palazzo Altieri und Strozzi, Giustiniani, Quirinal und Consulta, Palazzo Rospigliosi und den Lateranpalast.

Von den Villen nennt er Villa Medici mit ihren Antikensammlungen, Villa Borghese, Villa Ludovisi, Villa Mattei und Villa Aldobrandini. Von der Umgebung Roms hat er sich in Albano, Castel Gandolfo, Genzano, Grotta Ferrata, Frascati und Tivoli längere oder kürzere Zeit aufgehalten.

Unter den Antiken, die er besonders preist, steht an erster Stelle das Pantheon, es folgen etwa die Trajansäule und die Dogana (die heutige Börse). Die Antikenmuseen, vor allem den Lateran und das damals im Entstehen begriffene kapitolinische Museum, hat er fleißig besucht.

Vergleichen wir dies Bild von Rom rückschauend mit dem Evelyns, so läßt sich eine prinzipielle Erweiterung des Gesichtskreises nicht feststellen, worüber der sprühende Stil des Verfassers nicht hinwegtäuschen darf.

Was das Bild, das sich der Gebildete des 18. Jahrhunderts von Rom machte, ungefähr umfaßte, davon geben weiterhin die von uns bereits besprochenen »Observations« des Raguenet eine Vorstellung. Raguenet beschäftigt sich zunächst mit einer stattlichen Reihe von Antiken, die uns hier nicht weiter interessieren, ich nenne nur als Beispiel Monumente wie die Trajan- und Mark-Aurel-Säule, die Statuen im Kapitol und im Belvedere sowie die Sammlungen Giustiniani, Ludovisi, Villa Medici und Mattei.

Was nun an Werken neuerer Kunst aufgezählt wird, sei im folgenden nach Epochen chronologisch zusammengestellt. Kein einziges Denkmal der altchristlichen und mittelalterlichen Kunst wird genannt, ebenso verlautet nichts von den Werken der Frührenaissance; die ersten Künstler, die uns begegnen, sind Raffael und Michelangelo. #176 Die Stanzen, besonders die Konstantinsschlacht, die Transfiguration und die Farnesina mußte man gesehen haben, ebenso das jüngste Gericht (aber nicht die Decke) der Sixtina und den Moses. Dazu kommen noch eine Reihe von Werken beider Meister in Privatsammlungen, Zuschreibungen, die der modernen Kritik meist nicht mehr standhalten. Von Tizian erwähnt Raguenet ein »Abendmahl« im Palazzo Borghese und einen »Ecce homo« im Palazzo Giustiniani, von Correggio die »Danae« im Palazzo Odescalchi, von Veronese eine »Venus« im Palazzo Colonna, von Tintoretto eine »Magdalena«, alles Arbeiten, die ihn aber nicht so beeindrucken, wie die Kreuzabnahme des Daniele da Volterra in der Trinità dei Monti. Von den Bildhauern der Renaissance wird neben Michelangelo nur Guglielmo della Porta genannt.

Wirklich lebendig wird das Bild aber erst, wenn wir beim 17. Jahrhundert anlangen. Domenichino und Guido Reni sind hier die Meister, die sich des größten Ruhms erfreuen: die Fresken in S. Andrea della Valle, die Allegorien in S. Carlo ai Catenari und die Tondi in S. Silvestro al Quirinale, die Assunta in S. Maria in Trastevere werden sehr ausführlich gewürdigt. Noch höher war wohl Guido Reni geschätzt: es begegnen eine ganze Anzahl von Tafelbildern in Sammlungen, ferner die heute in der Vatikanischen Pinakothek befindliche Kreuzigung Petri aus Tre Fontane, die Trinität in der Trinità dei Pellegrini und vor allem das über alles gepriesene Fresko der Aurora. Daran schließen sich die Hauptwerke Annibale Carraccis: die Galleria Farnese und die Kreuzabnahme in S. Francesco a Ripa (heute Paris, Louvre), während Caravaggio und Lanfranco sehr viel weniger Beachtung finden. Unter den Bildhauern überragt Bernini alle anderen: fast seine sämtlichen Werke, die heute in Villa Borghese befindlichen Statuen, seine großen Arbeiten in S. Peter, ferner die Heilige Teresa und die Beata Albertoni finden ihr Elogium. Nur die H. Cecilie Stefano Madernas kann sich damit an Berühmtheit messen.

Vergleichen wir nun damit den »Esame analitico dei più celebri quadri delle chiese di Roma« in dem »Saggio pit #177 torico« des Michelangelo Prunetti (Rom, 1818), so finden wir in der Zusammenstellung der Gemälde, die 1818 für die berühmtesten galten, noch keine wesentliche Veränderung dieses Gesichtskreises. Wie lange überhaupt dieser Kanon klassisch geblieben ist, beweist der Umstand, daß ein deutsches Reisehandbuch von J. F. Neigebaur, das 1840 in Leipzig erschienen ist, nur in seiner entschiedenen Ablehnung Berninis darüber hinaus geht; erst Melchiorri hat in seinem ausgezeichneten, aber schwerlich für weitere Kreise berechneten Buche 1834 als erster auch die wichtigsten Monumente der mittelalterlichen Kunst und der Frührenaissance aufgenommen; ihm ist aber die Bearbeitung Nibbys durch Valentini (1865) und Rufini (1861) durchaus nicht in allen Punkten gefolgt.

Fassen wir nun zusammen: der große Strom der Reisenden setzt zu Beginn des 17. Jahrhunderts ein. Davon haben wohl alle in erster Linie in Rom das Zentrum der antiken Welt gesehen; die Katholiken haben es als Mittelpunkt der Kirche verehrt; kirchliche und antiquarische Interessen haben also zuerst die Romfahrer bewegt. Erst gegen Mitte des Seicento hat sich ein gewisser Bestand von Monumenten moderner Kunst herausgebildet, den der Gebildete sich besah. Das Bild der ewigen Stadt, das er auf diese Weise gewann, dünkt uns heute sehr einseitig und eng; es umfaßt in erster Linie die Werke des 17. Jahrhunderts: Bernini, Reni und Domenichino stehen im Mittelpunkte des Interesses. Die altchristliche und mittelalterliche Kunst sind so gut wie unbekannt. Die Arbeiten eines Bosio und Ciampini sind immer nur in ganz engen Kreisen wirksam gewesen und sehr lange muß es gedauert haben, bis das Werk d’Agincourts auf weitere Kreise eingewirkt hat. Völlig vergessen waren auch die Werke der Frührenaissance, wir finden z. B. keinerlei Erwähnung der quattrocentistischen Malereien der Sixtina; nur die Malereien Pisanellos im Lateran und die Apsis von S. Croce werden mitunter als Kuriositäten ge #178 nannt, einer gewissen Popularität hat sich nur Giottos Navicella erfreut. Merkwürdig wenig Beachtung finden auch die Werke der Hochrenaissance, wenn man von Raffael und Michelangelo absieht. Die Cancelleria erscheint de Brosses als »triste tout en dehors qu’au dedans« (II, 121). Den Gipfelpunkt der Kunst bildet immer Raffael: die Loggien und die Farnesinafresken gelten als die größten Kunstwerke Roms — von Sodomas Fresko der Hochzeit Alexanders mit Roxane in derselben Farnesina dagegen kein Wort. In geringem Abstand folgt auf Raffael Annibale Carracci, dessen farnesische Galerie man gesehen haben mußte, dann kommen in erster Linie Reni, der Meister der »Aurora«, und Domenichino, der Maler der letzten Kommunion des H. Hieronymus.

Zu de Brosses Zeiten hat sich bereits eine bestimmte Stufenfolge herausgebildet: vier Bilder gelten als die besten, die Transfiguration Raffaels, die Kreuzabnahme von Daniele da Volterra, die letzte Kommunion des H. Hieronymus von Domenichino und der H. Romuald Sacchis. Ebenso gibt es vier Statuen: die H. Bibiana Berninis, die H. Agnes von Algardi, die H. Cecilie von Mademo, die H. Martina von Menghino oder auch die H. Susanna von Duquesnoy (II, 296).

Dies deckt sich im wesentlichen auch mit dem Bild, das die Guiden von Rom geben. Sie sind, wie wir gesehen haben, aus der Betrachtung der Werke der lebenden Kunst entstanden und haben entsprechend dem Wachstum der Stadt an Umfang gewonnen. Die Prüfung der Reisebeschreibungen hat ergeben, wie das in ihnen enthaltene Material den Reisenden ihre Vorstellung der alma città vermittelt hat. Und so gesehen, geben uns diese trockenen Aufzählungen der Monumente ein recht lebendiges Bild europäischer Geistesgeschichte.

Es läßt sich mit ziemlicher Sicherheit aus Guiden und Reisebeschreibungen feststellen, was die Besucher daselbst gesehen haben. Wie sie aber ihre Eindrücke verarbeitet haben, was ein Aufenthalt in Rom für sie bedeutete, darüber lassen sich nur Vermutungen anstellen. Der Typus des #179 Kunstkenners hat sich jedenfalls erst allmählich entwickelt. Die ersten Reisenden haben sich neben eigentlichen Kunstwerken viele Seltsamkeiten angesehen, die manheute als Kuriositäten bezeichnen würde; wir haben damit das Kunstinteresse vor uns, das sich in den Kunst- und Wunderkammern der Renaissance manifestiert. Bis weit ins 18. Jahrhundert hinein kehrt das Prunkbett in der Villa Ludovisi, das eine unglaubliche Summe gekostet hat, fast in jeder Reisebeschreibung wieder; das Mosaikporträt Pauls V. von Paolo Rossetti, damals in Palazzo, heute in Villa Borghese, scheint die Kustoden des 17. Jahrhunderts mit demselben Enthusiasmus erfüllt zu haben, wie ihre Kollegen von heutzutage. Sehr trocken und rein registrierend sind die Aufzeichnungen von Evelyn und Skippon, Werturteile kommen kaum vor. Auch Montesquieu und de Brosses gehen über das allgemeine Geschmacksurteil ihrer Zeit nicht hinaus. Beide leben in den Kunstdoktrinen ihrer Zeit und wenden dieselben auf die Kunstwerke, die sie vorfinden, an. Ein wirkliches Erlebnis, eine innere Umwandlung bedeutet für sie die Romfahrt nicht. Man hat es besucht, um sich zu bilden, um zu lernen, um den Schatz seiner Kenntnisse im Sinne der Polyhistorie des 17. und 18. Jahrhunderts zu erweitern. Der ganze geistige Habitus, mit dem der kuriöse Reisende dieser Zeit Rom sah, scheint mir in den oben angeführten Worten von Lassels zu liegen.

Die grundlegende Änderung erfolgt durch Winkelmann. Die Vorstellung, die auch er noch vom modernen Rom hat, entspricht durchaus dem von uns als typisch erkannten Bilde, allerdings findet Bernini eine entschiedene Ablehnung. Neu sind aber Worte von so selbstbewußter persönlicher Färbung, wie er sie an Berendis schreibt: »Ich glaube, ich bin nach Rom gekommen, denjenigen, die Rom nach mir sehen werden, die Augen ein wenig zu öffnen« und weiter »... denn alles, was von den Werken der Kunst in Rom geschrieben ist, ist herzlich schlecht und gehört ein wenig mehr Aufmerksamkeit dazu, um besseres zu liefern.« #180 So beginnt mit ihm eine andere Art der Rombetrachtung und -beschreibung, seine Ausführungen bedeuten keine Anwendungen feststehender Kunstregeln auf die Monumente, sondern sie sind »Umsetzungen der Impression, die der Geist in einem Augenblick weihevoller Betrachtung empfing, in eine Reihe von Bildern und Begriffen, ganz so wie der Künstler seine schöpferische Anschauung allmählich in plastische Wirklichkeit umsetzt«. Diese Art, sich in die Monumente einzuleben, bedingte ein anderes Verhältnis zur Stadt und zum Boden Roms, so daß ihm der Aufenthalt zum Erlebnis wurde und zu einer Umwandlung seiner gesamten Persönlichkeit geführt hat. Diese Art des Sehens war neu und dessen ist er sich bewußt gewesen; sie kommt aber in erster Linie der Antike zugute.

Auch Goethes Vorstellung von Rom hält sich innerhalb dieser Grenzen. Raffael und Domenichino sind die von ihm am höchsten geschätzten Meister; neu ist seine Bewertung Michelangelos, wo er mit dem Blick des Genies weiter gesehen hat als die meisten seiner Zeitgenossen. Das Rom des Barock und die Antike ist der Ausschnitt aus dem Gesamtbilde Roms, den er sieht. Neu aber ist die Art und Weise, wie die »Italiaenische Reise« als ein Teil seiner Gesamtbiographie erscheint, in der sie einen Wendepunkt seines Lebens darstellt. Es ist das subjektive Erlebnis, was Goethe gibt, kein Aufzeichnen des bloßen Wissensstoffes; Italien bringt ihm die Neugeburt des Menschen durch Kunst, Natur und Licht des Südens, die ihn befähigte Egmont, Iphigenie und Tasso hier zur Reife zu bringen. Damit erscheint die »Italiaenische Reise« als ein Selbstbekenntnis, das in überragender Höhe dasteht und auf eine neue Ära der Interpretation Italiens hinweist.

#181

Zweiter Teil: Bibliographie

#183

Erster Abschnitt: Die Guiden

#185

I. Indulgentiae Ecclesiarum Urbis Romae.

A. Lateinische Ausgaben.

1475.
#519

Verzeichnis der in der Bibliographie verwendeten Abkürzungen

A. Angelica = Biblioteca Angelica, Rom.

A. I. = Bibliothek des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom.

A. I. Pl. = Bibliotheca Platneriana des Deutschen Archäologischen Instituts. Alessandrina = Biblioteca universitaria Alessandrina, Rom.

Slg. Ashby = Romsammlung des Herrn Dr. Thomas Ashby, Rom.

Berlin = Preußische Staatsbibliothek, Berlin.

B. M. = Bibliothek des British Museums, London.

Cas. Casanatense = Biblioteca Casanatense, Rom.

Cat. = Catalogue of books printed in the XVth Century now in the British Museum. Part IV. Subiaco and Rome. London 1916. — Part V. Venise. London 1924.

Slg. Fossati, Florenz = Sammlung des Herrn Comm. L. V. Fossati-Bellani, Florenz.

Fum. = Fumagalli, G., und Belli, G. Catalogo delle edizioni romane di Antonio Blado Asolano ed Eredi (1516—1593) possedute dalla Biblioteca Nazionale Centrale Vittorio Emanuele di Roma. Fase. I, II. Roma 1891/96.

H. = Bibliotheca Hertziana der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Rom.

L.-B. = Landesbibliothek.

London = Bibliothek des British Museums, London.

München = Bayrische Staatsbibliothek, München.

Olschki = Antiquariat Leo S. Olschki, Florenz und Rom.

Paris = Bibliothèque Nationale, Paris.

Rappaport= Antiquariat C. E. Rappaport, Rom.

Sarti= Biblioteca Romana Sarti, Rom.

Senat = Biblioteca del Senato del Regno, Rom.

U.-B. = Universitätsbibliothek.

V. Vat. = Biblioteca Apostolica Vaticana.

V. Barb. = Biblioteca Barberina der Biblioteca Vaticana.

V. Cic. = Biblioteca Cicognara der Biblioteca Vaticana.

V. Chig. = Biblioteca Chigiana der Biblioteca Vaticana.

V. Rossiana= Biblioteca Rossiana der Biblioteca Vaticana.

V.-E. = Biblioteca Nazionale Centrale »Vittorio Emanuele«, Rom.

Wien = Nationalbibliothek in Wien.

Die kleineren Bibliotheken sind bei den betreffenden Nummern stets mit vollem Namen angeführt.

Die vollen Titel der benutzten Inkunabelbibliographien finden sich in der Einleitung dieses Buches (S. 9—15).

#185
1 EXT.

(Indulgentiae.)

fol. 1 r.: Sanctus Silvester scribit in Coronica sua  Rome fuerunt Mille quingente quin ecclesie que nunc pro maiori parte sunt distructe. Et inter illas tantũ sũt septem principales privilegiate maiori privilegio gratia, dignitate & sanctitate  alie. Quarum prima est sacro sancta Lateranensis ecclesia que est caput totius orbis & urbis: Deinde ecclesia Sancti Petri.

fol. 8 v.: Finis indulgentiarum Rome. Anno MCCCC. LXXV. Prima februarii. Deo gratias. 8 Bl. 8° (Hain *9176. München, Inc. c. a. 4.)

1489.
2 Kubikat

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur, quomodo Romulus et Remus nati sunt et educati. Et postea Romulus factus est primus Romanorum rex et conditor Romanae urbis: Quomodo et quamdiu ipse et successores sui rexerunt. Et etiam de imperatoribus Romani imperii: qualiter imperaverunt a primo Julio Cesare usque ad tempus Constantini magni imperatoris: Quomodo Constantinus a lepra est curatus, et a beato Silvestro baptizatus: Quomodo sanctus Constantinus ecclesiam Romanam dotavit: beato Silvestro omnibusque suis successoribus Romanis pontificibus totam Italiam, omnes provincias occidentales: regiones: loca: civitates: insulas quae circa Italiam sunt pio affectu dedit. De indulgentiis omnium ecclesiarum et reliquiis, quae Rome existunt. De stationibus in eisdem per circulum anni.

Impressum Romae per Magistrum Stephanum Plannck de Patavia. Anno MCCCCLXXXIX die VII. Mensis Novembris. Sedente Innocentio VIII. anno sexto. 51 Bl. 8° (Hain 11193. V.-E. Hülsen, No. 1.)

Ich gebe in den folgenden Auflagen den Titel stets abgekürzt. Der genaue Titel findet sich in den angeführten Inkunabelbibliographien.

#186
1491.
3 EXT.

(Mirabilia und Indulgentiae)

fol. alr. In isto opusculo dicitur quomodo Romulus et Remus nati sunt et educati .....

fol. a3—a10. Mirabilia urbis Romae.

fol. a11r. Roma civitas sancta, caput mundi.

fol. g4r. Impressum Rome per Euchariũ Silber as Franck: Anno M.CCCC.XCI. die. XXIIIJ. mensis Januarij: sedente Innocentio. VIIJ. anno septimo.

fol. a16, b—f8, g4 = 60 Bl. 8° (Hain 11195. Paris. Bibliothèque Ste. Geneviève. N°. 606.)

Erste Ausgabe, in der Mirabilia und Indulgentiae bei durchgehender Bogenbezeichnung in einem Band vereinigt sind.

4 EXT.

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur quomodo Romulus & Remus nati sunt & educati .....

Impressum Rome per magistrũ Stephanũ Plannck de Patavia. Anno MCCCCXCJ. die XXIJ. mensis Februarij, sedente Innocentio VIIJ. anno VIJ. 52 Bl. 8° (Hain *11194. München. Hülsen, No. 2.)

1492.
5 EXT.

(Indulgentiae.)

fol. 2 r.: In isto opusculo dicit̃, quomodo Romu & Remus nati sunt et educati ...

fol. 60 r.: Impressum Rome per magistrũ Stephanum Planck de Patavia. Anno. MCCCCXCIJ. die XVIIJ. mensis Januarij. Sedente Innocentio. VIIJ. Anno octavo. fol. a—f8, g4 = 60 Bl. 8° (Hain 11196. U. B. München, Inc. 56. Hülsen No. 3.)

6 [[NA]]

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur, quomodo Romulus & Remus nati sunt & educati ....

f. g 4 r.: Impressum Rome Anno MCCCCLXXXXII. die XI. Julii. Sedente Innocentio VIII. Anno VIII. 52 Bl. 8° (Proctor, 3850. Catalogue, IV, p. 134. B. M. Der Druck wird dem Andreas Freitag zugeschrieben.)

#187
7 EXT.

(Indulgentiae.)

fol. a 2 r.: In isto opusculo dicitur quomodo Romulus & Remus nati sunt & educati.

fol. g 8 r.: Impressum Rome per Magistrũ Stephanũ Plannck de Patavia. Anno. MCCCCXCIJ. die ultima Mensis Octobris. Sedẽ te Alexãdro Maximo Pont. VI. Anno eius Primo. fol. a—g 8 = 56 Bl. 8° (Hain *11197. München. Hülsen No. 4.)

1494.
8 EXT.

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicit̃ quomodo Romulus & Remus nati sunt & educati ...

Impressum Rome per Joannẽ besicken & Sigismũ dũ mayr. Anno dñi. MCCCCXCIIIJ. die  o. XX. mensis Martij. Sedente Alexãdro max. pont. VJ. Anno ejus secundo.

56 Bl. 8° (Reichling, 1274. Exemplar im Besitz des Herrn C. E. Rappaport, es fehlen die Blätter C 1 und C 8. Metz, St.-B.)

9 [[NA]]

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur ....

fol. g 8 r.: Impressum Rome per Joannẽ besicken & Sigismũ dũ Mayer Anno dñi. M.CCCC.XCIIII. die  o. XVI. mensis Junii. Sedente Alexandro pont. max. sexto. Anno eius secũdo.

fol. a—g 8 = 56 Bl. 8° Es fehlen fol. a 1 und d 2. Erhalten also 54 Blatt. (Posen, Diözesanbibliothek.) Nach gütiger Mitteilung von Archivdirektor Dr. E. Maikowsky.

10 [[NA]]

(Indulgentiae.)

fol. a 1 r.: In isto opusculo dicitur, quomodo Romulus & Remus nati sunt & educati.

fol. f 8 r.: Impressum Rome per Andream Fritag de Argẽtina. Anno dñi M CCCCLXXXXIIIJ. die IJ. Decembris. fol. a 8—f8 = 48 Bl. Es fehlen fol. a 7 und a 8, erhalten 46 Bl. (Solothurn, Kantonsbibliothek.)

#188
1496.
11 EXT.

(Indulgentiae.)

fol. a 2 r.: In isto opusculo dicitur, quomodo Romulus & Remus nati sunt & educati ....

fol. g 8 r.: Impressum Rome per magistrũ Stephanũ Planck de Patavia. Anno. M. CCCCXCVI. die o. XIIII. mensis Martii. Sedẽte Alexandro. VI. põtifice maximo Anno eius quarto.

fol. a—g 8 = 56 Bl. 8° (Münster, Priesterseminar M 12. 3. Hülsen, No. 7.)

1497.
12 EXT.

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur ....

Impressum Rome per magistrũ Stephanum Planck Patavieñ Anno MCCCCXCVII. die vero VI mensis Novẽbris. Sedẽte Alexãdro VI. pontifice maximo Anno eius Sexto.

54 Bl. 8° (Hain *11199. Proctor 3722. München. — Kassel, L.-B. —Hülsen, No. 8.)

1499.
13 EXT.

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur ....

Impressum Rome per magistrũ Stephanum Planck Patavieñ. Anno Dñi. MCCCC.XCIX. die vero XI. mensis Januarij. Sedente Alexandro VI. pontifice maximo. Anno ejus Septimo.

56 Bl. 8° (Hain 11200. V.-E. Wien. V. Salothurn, Kantonsbibl. Inc. 372. Hülsen, No. 9.)

14 [[NA]]

(Indulgentiae.)

fol. a 1 r.: In isto opusculo dicitur .....

fol. a 1 v.: Holzschnitt mit Rhea Silvia.

fol. g 8 r.: Impressum Rome  magistrũ Petrum de la Torre. Anno dñi. M.CCCC.XCIX. die o. XVIJ. Maij. Sedente Alexandro. VI. pontifice maximo. Anno eius Septimo.

fol. a7, b—g 8 = 55 Bl. 8° (Reichling, No. 628. Paris. — Palermo.)

#189
15 Kubikat

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur ....

Impressum Rome in Campo flore per Eucharium Silber as. franck. Anno dñi. M.CCCC.XCIX. Die XIJ. mensis Septembris.

fol. a—g 8, h 4 = 60 Bl. 8° (Hain *11201. München. Exemplar der Firma Leo S. Olschki. U. -B. Würzburg.)

16 Kubikat

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur .....

Impressum Rome per magistrũ Stephanum Planck Patavieñ. Anno dñi. MCCCCXCIX. die vero XV. Novembris. Sedente Alexandro VJ. pontefice maximo. Anno ejus octavo.

56 Bl. 8° (Hain *11202. München. Hülsen, No. 10.)

1500.
17 [[NA]]

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur quomodo Romulus & Remus nati sunt & educati ....

Impressum Rome per Martinũ de Amsterdã & Joannẽ Besicken Almanos. Anno MCCCCC. die XXIIIJ. mẽsis Januarij. Sedente Alexãdro. VJ. põtifice maxĩo. Anno eius Septĩo.

56 Bl. 8° (Hain 11203. Proctor, 3997. Catalogue, IV., p. 141. B. M.)

18 EXT.

(Indulgentiae.)

fol. a 2 r.: In isto opusculo dicitur quomodo Romulus & Remus nati sunt & educati ....

fol. g 8 r.: Impressum Rome per magistrũ Stephanũ Planck Patavieñ. Anno domini. M.CCCCC. die vero VIJ. Marcij. Sedente Alexandro VJ. pontifice maximo. Anno eius octavo.

fol. a—g 8 = 56 Bl. 8° (Weimar, Landesbibliothek. Hülsen, No. 11.)

19 EXT.

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur, quomodo Romulus & Remus nati sunt & educati ....

#190

Impressum Rome per Martinũ de Amsterdam et Joannẽ Besicken Almanos Anno MCCCCC. die. XXX. mensis Aprilis. Sedẽte Alexandro VJ. põtifice maximo. Anno ejus octavo.

56 Bl. 8° (Hain *11204. München.)

20 [[NA]]

(Indulgentiae.)

fol. a 2 r.: In isto opusculo dicitur quomodo Romulus & Remus nati sunt & educati ....

fol. g 8 v.: Impressũ Rome per Martinũ de Amsterdã & Joanne besicken Almanos. Anno M.CCCCC. die. XIJ. mensis Julij. Sedente Alexandro. VJ. pontifice maximo: anno eius octavo.

fol. a—g 8 = 56 Bl. 8° (U. -B. Münster.)

21 [[NA]]

(Indulgentiae.)

f. a 1 r.: In isto opusculo dicitur .....

f. g 8 v.: Impressum Rome per magistrũ Stephanũ Planck Patavieñ. Anno dñi. MCCCCC. dio o. XXII. Julij. Sedente Alexandro VI. põtifice maximo. Anno eius octavo.

56 Bl. (Hain 11206. Proctor, 3727. B. M. — Paris. —Hülsen, No. 12.)

22 EXT.

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur ....

Impressum Rome per Martinũ de amsterdam & Joannem besicken Almanos. Anno MCCCCC. die. XVI. mensis Augusti. Sedẽ te Alexãdro VI. põtifice maximo. Anno eius nono. 56 Bl. 8° (Hain *11207. Casanatense.)

23 [[NA]]

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur .....

Impressum Rome per Joannẽ Besicken et Martinũ de Amsterdam Anno MCCCCC die XXI mensis Decembris. Sedente Alexandro VI. pontefice maxĩo. Anno eius nono.

56 Bl. 8° (V. Rossiana, No. 1000. Unbeschrieben.)

1501.
24 Kubikat

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur ....

#191

Impressum Romae per Joannem Besicken, MCCCCCJ. die XXVJ mensis Novembris. Sedente Alexandro VJ. pontefice maximo. Anno ejus decimo.

56 Bl. 8° (Im Besitz der Firma Leo S. Olschki.)

1504.
25 EXT.

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur, quomodo Romulus & Remus nati sunt & educati ....

Impressum Rome per Magistrũ Johannẽ Besicken. Anno MCC.CCCIIII. die vero. IX. mẽsis Martii. Sedẽte Julio. II. pontifice maximo. Anno eius primo.

56 Bl. 8° (Paris.)

(Indulgentiae.)

26 Kubikat

In isto opusculo dicitur ....

Impressum Rome per Joannem Besicken Anno Domini MCC.CCCIIIJ. Die vero XV. mensis Octobris. Sedente Julio IJ. pontifice Maximo. Anno ejus primo.

56 Bl. 8° (V.-E.)

27 [[NA]]

(Indulgentiae.)

fol. alv. In isto opusculo dicitur .....

fol. h4r. Impressum Rome in Campo flore per Eucharium Silber als. Franck. Anno dñi. M.CCCCCV. die ultima Aprilis.

fol. a—g8, h4 = 60 Bl. 8° (Im Besitz des Herrn C. E. Rappaport.)

1506.
28 [[NA]]

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur ....

fol. g 8 r.: Finis. Impressum Rome, per Ioannem Besicken Alamanum. Anno. MCCCCCVJ. die. XXV. men. Septẽbris. Sedente Julio secundo põtifice maximo. Anno eius tertio.

fol. a—g 8 = 56 Bl. 8° (U.-B. Königsberg.)

#192
1507.
29 [[NA]]

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur ....

Impressum Rome in Campo Flore per Eucharium Silber as. Franck. Anno dñi. MCCCCCVII. Kal. Marci.

60 Bl. (V.-E.)

1508.
30 [[NA]]

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur ....

Impresse Rome per Euchariũ Silber as. Franck. Anno MCCCCCVIIJ.

56 Bl. 8° (V. Ross, stamp. 7626 und Chig. B. XIII. 1063.)

1509.
31 [[NA]]

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur ....

Impressum Rome per Euchariũ Silber as. Franck. Anno MCCCCCIX. VIJ. Octob.

56 Bl. 8° (V. Ross, stamp. 7627.)

32 [[NA]]

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur ....

Impressum Rome per Eucharium Silber, dictus Franck. Anno MCCCCCIX.

56 Bl. 8° (V.-E.)

1511.
33 EXT.

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur ....

Impressum Rome per Marcellum Silber as. Franck. Año. Dñi. MDXI. die VIII. Januarij.

56 Bl. 8° (Angelica. KK. 7. 35.)

34 Kubikat

Indulgentiae ecclesiarum urbis Romae.

Impressum Rome per Stephanum guillireti & Herculem nani socios. Anno MDXI.

56 Bl. 8° (Casanatense, Misc, in 8° Vol. 530. — München.)

#193
1512.
35 EXT.

Indulgentiae ecclesiarum urbis Romae.

Impressum Rome per Marcellum Silber as. Franck. Anno dñi. MDXIJ. Die. IIIJ. Martij.

56 Bl. 8° (Paris.)

1513.
36 Kubikat

Indulgentiae ecclesiarum urbis Romae.

Impressum Rome per Marcellum Silber als. Franck. Anno Dñi. MDXIII. Die. V. Octobris.

56 Bl., außerdem mehrere Allegate. 8° (V. Barb. Stamp. V. VIII. I.)

1514.
37 [[NA]]

Indulgentiae ecclesiarum Urbis.

Impressum Rome per Marcellum Silber als. Franck. Anno Dñj. MDXIV. Die V. Octobris.

56 Bl. 8° (B. M.—V.-E. Das Exemplar der V.-E. ist unvollständig.)

1515.
38 EXT.

Indulgentiae ecclesiae urbis.

Impressum Rome per Marcellum Silber as. Franck. Año. Dñi. MDXV. die XIIII. Februarij.

56 Bl. 12° (V.-E. 18. 2. A. 16.)

1516.
39 Kubikat

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur ....

Impressum Rome per Antoniũ de Bladis d̃ Asula. Anno Dñi. MDXVI. Die XXI Novembris.

48 Bl. 8° (V.-E. 2 Exemplare.— V. Ross. —Fum. No. 1.)

1518.
40 Kubikat

Indulgentiae ecclesiarum urbis Romae.

Impressum Rome per Marcellum Silber as. Franck. Anno dñi. M.D.XVIII. die. XII. Martij.

56 Bl. 8° (V.-E. 2 Exemplare. — U.-B. Göttingen.)

#194
1519.
41 EXT.

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur .....

Impressum Rome per Marcellum Silber as. Franck: Anno Dñi. MDXIX. die. XXII. Februarij.

56 Bl. 8° (München. — London.)

1520.
42 Kubikat

Indulgentiae ecclesiarum urbis Romae.

Impressum Rome per Marcellum Silber as. Franck. Anno Dñi. MDXX. Die XVIII. Julii.

56 Bl. 8° (V.-E. — München. — London.)

1522.
43 EXT.

(Indulgentiae.)

In isto opusculo dicitur .....

Impressum Rome per Marcellum Silber as. Franck. Anno dñi. MDXXII.

56 Bl. 8° (München.)

1523.
44 [[NA]]

Indulgentiae ecclesiarum urbis Romae.

Rome, per Antoninum Bladum Anno Dñi. MDXXIII. Die XVII. Jullii.

56 Bl. 8° (Exemplar der Firma Leo S. Olschki. Choix des livres rares, V. 1923., p. 2022. No. 4856.)

1524.
45 EXT.

Pontus, Antoninus

Mirabilia urbis Rome nova recognita & emendata, at in verum sensum reducta per Antoninum Pontum, virum diligentiss. sicut alias nun fuerunt. Quod cognosces, si hec nostra cum aliis conferes. Ubi hec et alia continentur.

f. 120: Explicit liber mirabiliũ urbis utilissimus foelicem ad finem perductus Rome per Antoninum Bladum de Asula non minus fauste impraessus. Anno salutis MDXXIIII. Die vero XVI Mensis Septembris.

#195

Paginiert: 120 Bl. (V.-E. 18. 4. A. 33).

Enthält: Bl. 1—10 die »Mirabilia«, Bl. 11—60 die Indulgentiae, Bl. 61—63 die Stationes. Den Rest bilden verschiedene Anhänge, Modus confitendi usw., die für die Topographie nicht in Betracht kommen. Trotz des umfangreichen Titels bietet das Buch nichts neues. (Fum. No. 12.)

1535.
46 EXT.

Mirabilia urbis Romae. Indulgentiae sanctorum, reliquie & stationes urbis ac quemadmodum ea a Romulo condita: Ad hec ipsius Romuli vita: omniũ que ab eo regum & Cesarũ usq. in constantinum magnum imp. Qui Romanam ecclesiam pontifice Silvestro dotavit.

Rome, per Valerium Doricum Anno Dñi. MDXXXV. Jullii. 48 Bl. 8° (V.-E. — München.)

1548.
47 EXT.

Mirabilia urbis Romae, indulgentie sanctorum, reliquie & stationes urbis ac quemadmodum ea a Romulo cõdita, ad hoc ipsius Romuli vita õniũ que ab eo regũ & Cesarũ usque in Constantinum magnum Imp. qui romanã ecclesiã põtifici Silvestro dotavit.

Rome, impressum per Valeriũ Doricum et Ludovicum fratres Brixianos. MDXLVIII.

40 Bl. 8° (V.-E.)

1550.
48 Kubikat

Mirabilia urbis Romae nova recognita, et emendata, atque in verum sensum reducta. Anno Jubilei MDL.

Rome, apud Antoninum Bladum Asolanum, 1550.

31 Bl. 8° (V.-E. — Casanatense.)

1618.
49 Kubikat

Lupardi, Giovanni

Mirabilia urbis Romae, ubi agitur de ecclesiis, stationibus, reliquiis et corporibus sanctis. Cum duce Romano, qui docet peregrinos & advenas invenire praecipua eiusdem urbis loca. Catalogo quoque summorum pontificum .... Opus recens correctum & ampliatum hoc anno MDCXVIII et egregiis #196 delineationibus adornatum. Adjunctis omnibus quae facta sunt a summis pontificibus Xysto V., Clemente VIII., & Paulo V. Latine redditum et multis locis correctum & ampliatum a Joanne Lupardo Romano.

Romae, Tip. Camerae apostolicae, 1618. Sumptibus Hieronymi Bonae.

104 S. 8° (V. — München. — B. M.)

B. Italienische ausgaben.

1. Ausgaben bis 1554.
ca. 1492—1503.
50 [[NA]]

x Roma cita santa: capo del mõdo: edificata fu dopo la distruttione di Troia anni CCCCV.

Casanatense, Inc. No. 1322. Unvollständig, Bogen a—g 8. Es fehlen Blatt a 1, a 6, a 7 und die Lage g 1, g 8. Da Titel und letztes Blatt fehlen, besteht keine Möglichkeit einer genauen Datierung. Das ungefähre Datum ergibt sich aus dem Wappen Alexanders VI. (Hain, 11220. Hülsen, No. 17.)

51 EXT.

(Indulgentiae.)

fol. a 1 r: In questa operetta si contiene come Romolo & Remo nacquono & allevati furono.

a 6, b—h 8, i 4 = 66 Bl. 8° (Florenz, Bibl. Naz. G. 6. 2.)

Ohne Druckangabe und Datum. Das Wappen Alexanders gibt die ungefähre Datierung. Der Vergleich mit der Inkunabel von Palermo (No. 14) läßt erkennen, daß es sich um einen Druck des Petrus della Torre handelt, danach ist die Entstehung in der zweiten Hälfte der 90er Jahre wahrscheinlich.

Der Text gibt in der Beschreibung des Laterans bedeutend mehr wie die übrigen Mirabilien. Auch die Holzschnitte weisen Bereicherungen auf.

ca. 1522/23.
52 EXT.

Indulgentie & Reliquie de le chiesie de Roma.

60 Bl. 8° (V. E. 18. 4. A. 27. — Fum. No. 10.)

Ohne Angabe von Drucker, Druckort und Jahr. Die Datierung ergibt sich durch das Wappen Hadrians VI. (1522/23.)

#197
1541.
53 Kubikat

Le cose maravigliose della città di Roma, con le indulgentie de di in di, che sono in tutte le chiese di essa tradotte da Latino in Volgare.

In Vinegia, per Guglielmo da Fontaneto, MDXXXXI. adi XXIIII Marzo.

35 Bl. 8° (Im Besitz der Firma Leo S. Olschki. Veröffentlicht in:,, Choix des livres rares«, V. 1923. p. 2023. No. 4857.)

1544.
54 Kubikat

Le cose maravigliose della città di Roma con le indulgentie di dì in dì che sono in esse tradotte in lingua volgare.

In Vinegia, per Guglielmo Fontaneto, MDXLIIII.

64 S. unp. 8° (V.-E.)

1546.
55 [[NA]]

Le cose maravigliose della città di Roma con il nome delle reliquie e le stationi con le indulgentie, che di giorno in giorno in tutte le chiese di essa sono. Aggiontovi di nuovo il nome delli sommi pontefici; delli imperatori: delli Re di Franza: delli Re di Napoli: delli Dogi di Venetia e delli Duchi di Milano. Tradotti da Latino in Volgare.

Stampato in Roma, per Valerio Dorico e Luigi Fratelli nel 1546. 40 Bl. unp. (München.)

1550.
56 [[NA]]

Le cose maravigliose della città di Roma con il nome delle reliquie, e stationi, con le indulgentie, che di giorno in giorno in tutte le chiese di esse sono. Aggiontovi di nuovo il nome delli sommi pontefici, delli imperatori, delli re di Francia, delli re di Napoli, delli Dogi di Venetia & delli duchi di Milano. Tradotti, da Latina in lingua volgare.

Stampato a Roma, per Valerio Dorico e Luigi Fratelli, 1550. 40 Bl. unp. (V.-E.)

#198
2. Von 1554—1587.
1554.
57 Kubikat

Palladio, Andrea

Descrittione de le chiese, stationi, indulgentie & reliquie di corpi santi, ehe sono in la città di Roma. Brevemente raccolte da M. Andrea Palladio & nuovamente poste in luce.

In Roma, appresso Vincenzo Lucrino, 1554. 50 Bl. unp. (H.-V.)

1557.
58 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle Chiese, Stationi, Indulgenze, & Reliquie de i Corpi Santi, che sono in essa. Con un breve Trattato delle Antichità, chiamato La Guida Romana. Et i nomi de i Sommi Pontefici, de gl’Imperadori, de i Re di Francia, Re di Napoli, de i Dogi di Venetia & Duchi di Milano: ultimamente ristampate.

Stampate in Roma, per Valerio Dorico l’Anno del MDLVII. Alla chiavica di S. Lucia. 68 Bl. 8° (Im Besitz der Firma Leo S. Olschki.)

Erste Ausgabe mit der »Guida Romana«, als deren Verfasser sich ein gewisser »Schakerlay Inglese« nennt. Vgl. zu dieser und der folgenden Ausgabe Ashby in »Roma«, II. p. 202 ss.

1558.
59 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese, stationi, indulgenze, & reliquie de i corpi santi, che sono in essa. Con un breve trattato delle antichità, chiamato la guida romana. Et i nomi de i sommi pontefici, de gl’imperadori, de i re di Francia, Re di Napoli, de i Dogi di Venetia & Duchi di Milano: ultimamente ristampate.

Stampato in Roma, per Valerio Dorico l’anno del MDLVIII. Alla chiavica di S. Lucia. 60 Bl. 8° (H.)

Ebenfalls mit der »Guida Romana«, als deren Verfasser sich wiederum »Schakerlay Inglese« nennt.

1562.
60 EXT.

(Le cose maravigliose ....)

Fol. g 4 v.: Stampata in Roma per Antonio Blado Stãpator Cam. l’anno MDLXII. (B. M.)

#199

Es fehlen die Blätter A—E 4. Vorhanden E 5—G 4 mit der Signatur des Druckers. Dritte Ausgabe einer »Guida Romana« mit dem Namen Shakerleys als Verfasser. Cf. »Connoisseur«, II. 1902. p. 204, woselbst die Reproduktionen des Titelblatts der »Guida Romana« und des letzten Blatts mit der Signatur des Druckers, und Ashby a. a. O. p. 206 s.

1563.
61 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese, stationi, indulgenze & reliquie de i corpi santi, che sono in essa. Con un breve trattato delle antichità e cose moderne di essa chiamato la guida romana. Et i nomi de i sommi pontefici, degl’imperadori, de i Re di Francia, re di Napoli, de i Dogi di Venetia & duchi di Milano ultimamente corrette, ampliate & ristampate.

Stampatain Romaper Valerio Dorico, l’anno del MDLXIII. alla Chiavica di Santa Lucia. 69 Bl. 8° (V.-E.)

Mit dieser Ausgabe beginnt der Titel der »Cose maravigliose« stereotyp zu werden; ich kürze ihn daher im folgenden stets ab.

62 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma. Dove si tratta delle Chiese .... Con la Guida Romana .... Et i nomi .... Aggiontovi ultimamente un trattato delle Antichità di Roma di M. Andrea Palladio.

In Roma, Per Antonio Blado stampatore Camerale, L’anno 1563. 57 Bl. 8°

Angbd., aber noch besonders paginiert:

Palladio, Andrea

L’antichità di Roma. Di M. Andrea Palladio. Raccolta brevemente da gli Auttori antichi e moderni. Di nuovo ristampata & corretta.

In Roma, Per Antonio Blado, stampatore della Camera Apostolica. L’anno del Signore 1563. 19 Bl. 8° (Slg. Ashby.)

1565.
63 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese ..... Con la guida romana, ch’insegna facilmente a tutti i forestieri a ritrovare le più notabili cose di Roma. Et i nomi .....

Venetia, Giovanni Varisco, 1565. 45 Bl. 8° (V.-E.)

#200
64 Kubikat

Le cose maravigliose della città di Roma, dove si tratta delle chiese ... Con la guida romana et i nomi ....

Venetia, per Pellegrino Amador, 1565. 45 Bl. 8° (V.-E. München.)

1566.
65 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese Con la guida Romana .... Et i nomi .... Con un trattato d’acquistar l’indulgentie.

Roma, appresso Giulio Bolano degli Accolti, 1566. 39, 17 n. n. Bl. 8° (V.-E. Berlin.)

66 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma. Dove si tratta delle chiese Con la guida Romana .... Et i nomi .....

In Venetia, per Gio: Varisco e compagni, 1566. 45 Bl. 8° (B. M. Slg. —Ashby.)

1568.
67 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese Con la Guida Romana .... et li nomi ... Con un trattato d’acquistar l’indulgentie.

Roma, appresso Giulio Accolti, 1568. 56 Bl. 8° (Wien.)

1571.
68 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese Con la guida romana .... Et li nomi .... Con un trattato d’acquistar l’indulgentie. Aggiuntovi un discorso sopra li fuochi degli antichi.

Roma, Giovanni Osmarino Gilioti, 1571. 64 Bl. 8° (München.)

fol. 46. L’antichità di Roma di M. Andrea Palladio ....

1572.
69 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese ..... Con la Guida Romana .... Et i nomi ...

Roma, Gio: Osmarino Gilioto, 1572. 44 Bl. 8° (H.)

#201
1573.
70 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese ..... Con un trattato d’acquistar l’indulgentie. La guida romana ... li nomi ... l’antichità di Roma brevemente raccolta. Et un discorso sopra li fuochi de gli antichi. Tutti nuovamente purgati e corretti.

In Roma, appresso Giovanni Osmarino, MDLXXIII. 96 Bl. 8° (American Academy, Rom.)

1574.
71 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese .... Con la guida romana .... et li nomi de i sommi pontefici .... con un trattato d’acquistar le indulgentie.

Roma, Vincentio Accolto, 1574. 29, 15 Bl. (V.-E.)

1575.
72 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese Con un trattato d’acquistar l’indulgentie. La guida romana .... li nomi .... l’antichità di Roma brevemente raccolta. Tutti nuovamente purgati e corretti. Et una epistola del Cardinale Borromeo del Giubileo dell’anno santo.

Venetia, o. Dr., MDLXXV. 176 S. 8° (V.-E. —A. I. — Jena. — München.)

p. 107. Neuer Titel: L’antichità di Roma di M. Andrea Palladio ....

73 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese con un trattato d’acquistar l’indulgentie ... la guida romana .... li nomi .... l’antichità di Roma brevemente raccolta et un discorso sopra i fuochi degli antichi, tutti nuovamente purgati & corretti et una epistola del Cardinal Borromeo del giubileo dell’anno santo.

Roma, Heredi di Antonio Blado, 1575. 108 Bl. 8° (V.-E.)

fol. 65. Neuer Titel: L’antichità di Roma di M. Andrea Palladio .....

#202
74 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese Con un trattato de acquistar le indulgentie. La guida romana ... et li nomi .... l’antichità di Roma brevemente raccolte & un discorso sopra i fuochi de gli antichi.

Roma, Vittorio Eliano, MDLXXV. 52 Bl. 8° (Berlin).

75 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese Con un trattato d’acquistar l’indulgentie. La guida romana ... Li nomi ... l’antichità di Roma brevemente raccolta. Et un discorso sopra i fuochi degli antichi. Tutti nuovamente purgati & corretti. Et una epistola del Cardinale Borromeo del Giubileo dell’ anno santo.

In Roma. Appresso Giuseppe degl’Angeli, alla Minerva. MDLXXV. 102 Bl. 12° (Senat. —Paris.)

fol. 65. Neuer Titel: L’antichità di Roma di M. Andrea Palladio ....

1580.
76 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese .... Con un trattato d’acquistar l’indulgentie. La guida romana ... Li nomi.. L’antichità di Roma brevemente raccolta. Et un discorso sopra i fuochi de gli antichi. Tutti nuovamente purgati e corretti. Con le poste d’Italia.

In Roma, appresso Giovanni Osmarino, MDLXXX. 64 Bl. 8° (München—Paris.)

f. 43. Neuer Titel: L’antichità di Roma di M. Andrea Palladio. Raccolta brevemente da gli autori antichi & moderni. Aggiuntovi un discorso sopra li fuochi de gli antichi.

1585.
77 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese Con un trattato d’acquistar l’indulgentie, la guida romana ... Li nomi ... L’antichità di Roma ... et un discorso sopra i fuochi degli antichi. Con le poste d’Italia. Tutti nuovamente purgati e corretti.

#203

In Roma, per Giovanni Osmarino Giliotto, MDLXXXV.

64 Bl. 8° (Berlin.)

fol. 43. Neuer Titel: L’antichità di Roma di M. Andrea Palladio ....

1587.
78 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese .... Con un trattato del modo d’acquistar l’Indulgentie. La Guida Romana ... Li nomi .... L’antichità di Roma brevemente raccolta. Et un discorso sopra i fuochi degli Antichi. Con le Poste d’Italia. Tutto nuovamente purgato & corretto.

Roma, appresso Tito & Paolo Diani, 1587. 128 S. 8° (U. -B. Giessen.)

p. 81. Neuer Titel: L’antichità di Roma di M. Andrea Palladio ....

79 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese .... Con un trattato del modo d’acquistare l’indulgentie, la Guida Romana ... Li nomi .... L’antichità di Roma ... et un discorso sopra i fuochi de gli antichi. Con le poste d’Italia. Tutto nuovamente purgato e corretto.

In Roma, appresso Gio: Martinelli, 1587. 128 S. 8° (V.-E.) p. 81: Neuer Titel: L’antichità di Roma di M. Andrea Palladio ... Roma, Nella stamperia di Tito & Paolo Diani, MDLXXXVII.

In diesem Exemplar fehlen die Seiten 17 und 18.

80 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese .... Con un trattato del modo d’acquistar l’indulgentie. La Guida Romana ... li nomi .... l’antichità di Roma .... et un discorso sopra i fuochi degli antichi. Con le poste d’Italia. Tutti nuovamente purgati & corretti.

In Roma, per gl’ heredi di Giovanni Osmarino Gigliotto, 1587. 64 Bl. 8° (V.-E.)

fol. 43. Neuer Titel: L’antichità di Roma di M. Andrea Palladio ... ...

81 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese Con un trattato d’acquistar l’indulgentie.

#204

La guida romana ... Li nomi .... L’Antichità di Roma .... Et un discorso sopra i fuochi degli antichi. Tutti nuovamente purgati e corretti. Et una epistola del Cardinale Borromeo del Giubileo de l’anno Santo.

In Venetia, appresso Fabio & Agostino Zoppini fratelli, MDLXXXVII. 176 S. 8° (Berlin, Museumsbibliothek.)

p. 107. Neuer Titel: De l’antichità di Roma. Di M. Andrea Palladio ... In Venetia, MDLXXXVII.

3. Von 1588—1750.
1588.
82 Kubikat

Santi (Solinori), Fra

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si veggono il movimento delle guglie, e gli acquedotti per condurre l’Acqua Felice, le ample e commode strade, fatte a beneficio publico dal Santissimo Sisto V. P. O. M. et si tratta delle chiese, rappresentate in disegno da Gieronimo Francino, con le stationi & reliquie et un trattato del modo d’acquistare l’indulgenze, la guida romana ... li nomi .... il numero delle parrocchie .... l’antichità ... ... Nuovamente corretti & purgati da molti errori & ampliato dal Rev. Padre Fra Santi de Sant’Agostino.

In Venetia, per Girolamo Francino, MDLXXXVIII. 127 Bl. 8° (H. V.-E. Berlin. München.)

Erster Führer, der wirklich bedeutende neue Zusätze sowie Illustrationen enthält.

1589.
83 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese ..... Con un trattato del modo d’acquistar l’indulgentie. La guida romana ... i nomi .... l’antichità di Roma brevemente raccolte. Un discorso sopra i fuochi degli antichi. Con le poste d’Italia. Tutto nuovamente corretto e purgato.

Roma, Gio: Martinello, 1589. 128 S. 8° (V.-E.)

84 [[NA]]

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese ... Con un trattato del modo d’acquistar

#205

l'indulgentie. La Guida Romana ... i nomi.. l’antichità di Roma brevemente raccolte. Un discorso sopra i fuochi degli antichi. Con le poste d’Italia. Tutto nuovamente purgato e corretto.

Roma, appresso Vincenzo Accolti in Borgo. 1589. 128 S. 8° (München.)

p. 83. Neuer Titel: L’antichità di Roma di M. Andrea Palladio.

1591.
85 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese .... Con un trattato del modo d’acquistar l'indulgentie. La guida romana .... I nomi .... Et di nuovo corretto ed ampliato con le cose notabili fatte da Papa Sisto V.

Roma, appresso Vincentio Accolti in Borgo, 1591. Ad istantia d’Antonio Facchetti. 94 S. 8° (Angelica.)

1594.
86 EXT.

Santi, Fra

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si veggono il movimento delle guglie, & gli acquedotti .... le ample e commode strade Et si tratta delle chiese rappresentate in disegno da Gieronimo Francino, con le stationi e reliquie de' corpi santi che vi sono. La guida romana ... Li nomi ... Il numero delle parrocchie & compagnie che sono in Roma. L’antichità di Roma. Nuovamente corrette & purgate da molti errori & amplite (sic!) dal Reverendo Padre Fra Santi da S. Agostino. Aggiuntovi di nuovo le otto meraviglie del mondo. Con le poste d’Italia.

In Venetia, per Geronimo Francino, al segno della Fonte. MDXCIIII. 84 Bl. 8° (American Academy, Rom.)

Fol. 72. Neuer Titel: L’antichità di Roma di M. A. Palladio In Venetia, per Geronimo Francino, MDXCIIII.

Der Titel stimmt an den hier nicht ausgeschriebenen Stellen mit dem von No. 82 überein.

#206
1595.
87 EXT.

Flaminio Primo da Colle

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese .... Con la guida romana .... I nomi ..... Et di nuovo corretto et ampliato con le cose notabili fatte da Papa Sisto V. Per Flaminio Primo da Colle.

In Roma, presso a Guglielmo Facciotto, 1595. 94 S. 8° (Wien.) Santi, Fra

88 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma co’l movimento delle guglie & gli acquedotti, le ample & commode strade ... ... Et le chiese rappresentate in disegno da Girolamo Francino con le stationi e reliquie de’ Corpi Santi che vi sono. La Guida Romana Li nomi ... il numero delle parochie .... Le antichità di Roma ... Nuovamente corette & purgate da molti errori & ampliate dal Rev. Padre Fra Santi da Santo Agostino.

Roma, Guglielmo Facciotto, 1595. Ad instanza di Girolamo Francini al segno della Fontana. 4 Bl., 247 S. 8° (U. -B. Göttingen. — München.)

p. 199: Neuer Titel: L’antichità di Roma di M. A. Palladio .... Per Geronimo Francino .... MDCXV. (sic!)

1596.
89 [[NA]]

Flaminio Primo da Colle

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese ... Con la guida Romana ... Et i Nomi .... adornati di bellissime figure. Con le poste d’Italia. Di nuovo corretto e ampliato con le cose notabili fatte da Papa Sisto V. per Flaminio Primo da Colle.

Angbd. Palladio, Andrea

L’antichità di Roma di M. Andrea Pallaio (sic!) aggiuntovi un discorso sopra gli fuochi degli antichi.

Roma, Per Nicola Mutij, 1596. Ad instanza di Camillo Franceschini. 88, 38 S. 8° (V.— Berlin.— Paris.) Flaminio Primo da Colle

90 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma Et di nuovo corretto et ampliato con le cose notabili fatte da Papa Sisto V. & da Clemente VIII. Per Flaminio Primo da Colle.

#207

In Roma, appresso Guglielmo Facciotto, 1596. 94 S. 8° (Im Besitz des Herrn C. E. Rappaport.)

Dazu gehörig:

Palladio, Andrea

L’antichità di Roma di M. Andrea Pallaio (sic!) raccolta brevemente da gli autori antichi e moderni. Aggiontovi un discorso sopra li fuochi de gli antichi.

In Roma, appresso Guglielmo Facciotto, 1596. 39 S. 8° (Im Besitz des Herrn C. E. Rappaport.)

Nachdruck von No. 89.

1599.
91 EXT.

Flaminio da Colle

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma ... Et di nuovo corretto & ampliato con le cose notabili fatte da Papa Sisto V. & da Papa Clemente VIII. Per Flaminio da Colle.

In Roma, appresso Guglielmo Facciotto, 1599. 94 S. 8° Angbd.

Palladio, A.

L’antichità dell’alma città di Roma di M. Andrea Palladio, raccolte brevemente da gli auttori antichi e moderni. Aggiontovi un discorso sopra li fuochi degli antichi.

In Roma, appresso Guglielmo Facciotto, 1599. 40 S. 8° (British School, Rom.)

Nachdruck von No. 89 und 90.

1600.
92 Kubikat

Flaminio da Colle

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese .... Et di nuovo corretto & ampliato con le cose notabili fatte da Papa Sisto V. & da Clemente VIII. Per Flaminio da Colle.

In Roma, appresso Andrea Fei & Ant. Facchetti MDC. S. 8°

Angebunden:

Palladio, Andrea

L’antichità dell’alma città di Roma di M. Andrea Palladio ... ....

#208

In Roma, appresso Andrea Fei & Ant. Facchetti MDC. 39 S. 8° (Slg. Ashby.)

93 [[NA]]

Flaminio Primo da Colle

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma ..... Et di nuovo corretto & ampliato con le cose notabili fatte da Papa Sisto Quinto & da Papa Clemente Ottavo, per Flaminio Primo da Colle.

In Roma appresso Guglielmo Facciotto, MDC. 88 S. 8° Angbd. Palladio, Andrea

L’antichità dell’alma città di Roma .....

In Roma, appresso Guglielmo Facciotto, MDC. 40 S. 8° (Senat. — U.-B. Göttingen.)

Nachdruck von No. 92.

94 Kubikat

Parisio, Prospero

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, anfiteatro del mondo, con le chiese, et antichità rappresentate in disegno da Girolamo Francino. Con l’aggiunta del Dottor Prospero Parisio Patritio Romano.

In Roma, ad instanza di Gio: Antonio Franzini, & herede di Girolamo Franzini, MDC. 8 Bl. n. n., 364 S. 8°. (V.-E. München.)

p. 177: Neues Titelblatt: Aggiunta di Prospero Parisio Romano V. J. D. all’antichità dell’alma città di Roma, anfitheatro del mondo. Con la descrittione de’ fuochi de gli antichi. Ad instanza di Gio: Ant. Francini al segno della Fõtana.

Roma, appresso Andrea Fei & Antonio Facchetti, MDC.

1609.
95 Kubikat

Cherubini, Gio: Battista

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese .... Con la Guida Romana .... I nomi ... Con le poste d’Italia. Di nuovo corrette & ampliate. Con un aggiunta di tutte le cose fatte dalla felice memoria di Papa Clemente VIII. Et ristauratione di Chiese, Cappelle fatte da N. S. Paolo Papa V. I nomi de’ pittori, & altre cose notabili.

#209

Raccolte per Gio: Battista Cherubim. Ad instanza di Pietro Paolo Giuliani all’ insegna del Griffo.

In Roma, appresso Giacomo Mascardi, MDCIX. 79, 40 S. 8° (Angelica. — München.)

1610.
96 [[NA]]

Cherubim, G. B.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma .... Di nuovo corrette & ampliate. Con un’ aggiunta di tutte le cose fatte dalla fel. mem. di Papa Clemente VIII. Et ristauratione di chiese, cappelle fatte da N. S. Paolo Papa V. I nomi de’ pittori ed altre cose notabili. Raccolte per G. B. Cherubini

In Roma, appresso Giacomo Mascardi, 1610. Ad instanza di Mauritio Bona. 88 S. 8° (Angelica.)

1611.
97 [[NA]]

Cherubini, G. B.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma Di nuovo corrette .... Et ristaurazione di chiese ..... I nomi dei pittori ....

Roma, appresso Giacomo Mascardi, 1611. Ad instanza di Mauritio Bona. 88 S. 8° (V.-E.)

Unveränderter Abdruck von No. 96.

1612.
98 EXT.

Cherubini, G. B.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma ....

In Roma, appresso Giacomo Mascardi, MDCXII. Ad instanza di Mauritio Bona. 88 S. 8° (V.-E.)

Unveränderter Abdruck von No. 96 bzw. 97.

1614.
99 [[NA]]

Cherubini, G. B.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma .....

In Roma, appresso Pietro Discepolo, 1614. Ad instanza di Mauritio Bona. 80 S. 8° (Angelica.)

Inhaltlich unverändert.

#210
1615.
100 [[NA]]

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma ... (?)

Titelblatt fehlt. 247 S. 8° (V.-E. 18. 2. A. 24.) Die Datierung ergibt sich aus dem Datum des Titelblatts der »Antichità (p. 199):

L’antichità di Roma di M. Andrea Palladio, raccolte brevemente da gli autori antichi e moderni. Aggiuntovi un discorso sopra i fuochi de gli antichi.

In Roma, per Gironimo Francino, MDCXV.

Identisch mit No. 88?

1616.
101 [[NA]]

Facciotto, Guglielmo

Le nuove et antiche meraviglie dell’alma città di Roma, dove si tratta de le chiese .... Con la Guida Romana .... Con le poste d’Italia. Et i nomi ... Di nuovo corrette & ampliate. Con un aggiunta di tutte le cose fatte dalla fel. mem. di Papa Clemente VIII. Et ristauratione di Chiese e Cappelle fatte da N. S. Paolo Papa V. Con li nomi de' pittori & altre cose notabili. Per Guglielmo Facciotto.

In Roma, appresso Guglielmo Facciotto, MDCXVI. Ad instanza di Gio: Senese. 88 S. 8° (V.-E.)

102 [[NA]]

Palmerio da Scandriglia, Fra

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese ... Et i maritaggi di povere zitelle, che in diversi luoghi si fanno. Con la guida Romana ... I nomi ... Di nuovo corrette & ampliate di molte cose nel presente anno MDCXVI & adornate di bellissime figure. Con un’aggiunta di tutte le cose fatte dalla F. M. di Papa Clemente VIII. E ristauratione di chiese, cappelle fatte da N. S. Papa Paolo V. I nomi di pittori & altre cose notabili. Raccolte per Francesco Palmerio da Scandriglia.

In Roma, per Giacomo Mascardi MDCXVI. Ad instanza di Mauritio Bona. 88 S. 8° (Angelica.)

#211
1619.
103 EXT.

Torrigio, Francesco Maria

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese .... Et i maritaggi di povere zitelle, che in diversi luoghi si fanno. Con la guida romana .... I nomi ... Di nuovo corrette & ampliate dal R. D. Francesco Toriggio Romano di molte cose nel presente anno MDCXVIII. & adornate di bellissime figure. Con un’aggiunta di tutte le cose fatte dalla fel. mem. di Papa Clemente VIII. e ristauratione di Chiese, Cappelle fatte da N. S. Papa Paolo V. I nomi de’ pittori, & altre cose notabili.

In Roma, per Giacomo Mascardi, MDCXIX. Ad instanza di Mauritio Bona, in Piazza Navona. 96 S. 8° (Angelica.)

1622.
104 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese ... E di diversi maritaggi di povere zitelle, che si fanno. Con la guida romana ... I nomi .... Con le principali poste d’Italia. Di nuovo corrette, ampliate, & ornate di bellissime figure. Con un’aggiunta di tutte le cose fatte da Clemente VIII. & da Paolo V. fel. mem. Le sette maraviglie del mondo & altre cose notabili.

In Roma, per Giacomo Mascardi, MDCXXII. Ad instanza di Mauritio Bona, al Morion d’oro in Navona. 112 S. 8 (B. M.)

105 [[NA]]

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma: dove si tratta delle chiese ... Et i maritaggi di povere zitelle che in diversi luoghi si fanno. Con la guida Romana .... I nomi ... Con le principali poste d’Italia. Di nuovo con molta diligenza corrette, ampliate & ornate di bellissime figure. Con un’aggiunta di tutte le cose fatte da Papa Clemente VIII. E ristauratione di chiese, e cappelle fatte dalla fel. mem. di Papa Paolo V. Con le sette meraviglie del mondo & altre cose notabili.

In Roma, per Giacomo Mascardi, MDCXXII. Ad instanza di Mauritio Bona, in Piazza Navona, all’insegna del Morione d’oro. 112 S. 8° (B. M.)

Variante des vorigen, durch das Titelblatt unterschieden.

#212
1625.
106 Kubikat

Anno Giubileo MDCXXV.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese ... Con la guida romana .... I nomi ..... Con le principal poste d’Italia. Di nuovo corrette, ampliate et ornate di bellissime figure di Roma. Con licentia de superiore.

Ad instanzia di Jacmo. Crul. Marcucci. In Roma, per Lodovico Orgniani (sic!). 144 S. 8° (U.-B. Göttingen.)

1634.
107 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese .... Et di diversi maritaggi di povere Zitelle, che si fanno. Con la guida romana ... I nomi ... Con le principali poste d’Italia. Di nuovo corrette, ampliate, & ornate di bellissime figure. Con un’aggiunta di tutte le cose fatte da Clemente VIII. e da Paolo V. fel. mem. Le sette Meraviglie del Mondo, & altre cose notabili.

In Roma, per Francesco Cavalli, 1634. Ad instanza di Mauritio Bona, al Morion d’Oro in Piazza Navona. 112 S. 8° (Zürich, Zentralbibliothek.)

1635.
108 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese .... Et di diversi maritaggi di povere zitelle, che si fanno. Con la guida Romana .... I nomi ... Con le principali poste d’Italia. Di nuovo corrette, ampliate, & ornate di bellissime figure. Con un aggiunta di tutte le cose fatte da Clemente VIII. & da Paolo V. fel. mem. Le sette Meraviglie del Mondo, & altre cose notabili.

In Roma, per Francesco Cavalli, 1635. Ad instanza di Mauritio Bona, al Morion d’Oro in Piazza Navona. 112 S. 8° (U. B. Jena.)

1636.
109 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese ... Et di diversi maritaggi di povere zitelle, #213 che si fanno. Con la guida romana ... I nomi ... Con le principali poste d’Italia. Di nuovo corrette, ampliate & ornate di bellisime figure. Con un aggiunta di tutte le cose fatte da Clemente VIII. e da Paolo V. fel. mem. Le sette meraviglie del mondo & altre cose notabili.

Roma, Francesco Cavalli, 1636. Ad instanza di Mauritio Bona. 112 S. 8° (V.-E. München.)

1640.
110 EXT.

Le cose maravigliose di Roma, cioè chiese e luoghi Pij; con la delineatione dell’edificio, loro historia, ornamenti, pitture, e sculture; co’l nome de’ pittori, e scultori, che l’han fatte. Cimiterij, Reliquie, Corpi Santi, Stationi, & Indulgenze che vi sono; co’l modo di conseguirle, e visitare i sette altari, e far la Scala Santa. Solennità, maritaggi, & altre opere pie che si fanno. Antichità, Tempij, Archi, Teatri, Anfiteatri, Colonne, Guglie, Condotti, Statue, Palazzi, Giardini, & altri edificij anco moderni, delineati al naturale con bellissime figure. La Guida Romana, che insegna a’ Forastieri di trovar facilmente le sudette cose. I nomi ... Le sette famose Maraviglie del Mondo. Con le poste principali d’Italia, & altre cose notabili. Tutte nuovamente corrette, & abbellite.

In Roma, per il Facciotti, 1640. Ad instanza di Mauritio Bona al Morion d’Oro. 120 S. 8° (U.-B. Rostock.)

1642.
111 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, cioè chiese, e luoghi pij; con la delineatione dell’edificio, loro historia, ornamenti, pitture e sculture, co’l nome de’ pittori, e scultori, che l’hanno fatte, cimiterij, reliquie, corpi santi, stationi & indulgenze che vi sono; co’l modo di conseguirle e visitare i sette altari, & far la scala santa. Solennità, maritaggi & altre opere pie che si fanno. Antichità, tempij, archi, teatri, anfiteatri, colonne, guglie, condotti, statue, palazzi, giardini, & altri edificii anco moderni delineati al naturale con bellissime figure. La guida romana .... I no page 214 mi ... le sette famose meraviglie del mondo .... con le poste .... Tutte nuovamente corrette & abbellite.

In Roma, per il Moneta, 1642. Ad instanza di Mauritio Bona. 120 S. 8° (Slg. Ashby.)

1648.
112 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese ... Et di diversi maritaggi di povere zitelle che si fanno. Con la guida romana ... I nomi .... Con le principali poste d’Italia. Di nuovo corrette, ampliate & ornate di bellissime figure con aggiunta d’altre cose fatte da Clemente VIII., Paolo V. & da Urbano VIII. fel. mem. Con le sette meraviglie del mondo & altre cose notabili.

Roma, Catalani, MDCXLVIII. Ad instanza di Ant. Maria Gioiosa. 112 S. 8° (V.-E. München.)

1650.
113 [[NA]]

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si veggono il movimento delle guglie & gli acquedotti per condurre l’acqua felice, le ample e commode strade, fatte a benefitio pubblico da Papa Sisto V. e si tratta delle chiese, rappresentate in disegno da Girolamo Franzini, con le stationi e reliquie de’ corpi santi che vi sono. La guida romana .... Li nomi .... Il numero delle parrocchie & compagnie che sono in Roma. L’antichità di Roma brevemente raccolta & un discorso sopra i fuochi degli antichi. Di nuovo ampliate, reviste e corrette. Aggiontovi di nuovo le otto meraviglie del mondo. Con le poste d’Italia.

Roma, Giacomo Fei, L’anno del Giubileo MDCL. Ad instanza di Gio: Domenico Franzini. 103 Bl. 8° (V.-E. — München.) (Im Original falsch mit 84 Bl. paginiert.)

Fol. 72. Neuer Titel: L’antichità di Roma di M. Andrea Palladio ... ...

1661.
114 EXT.

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma. Dove si tratta delle chiese .... e diversi maritaggi di povere Zitelle, #215 che si fanno. Con la guida Romana ... Li nomi ... Con le principali Poste d’Italia. Di nuovo corrette, ampliate, & ornate di bellissime figure. Con aggiunte d’altre cose sacre da Clemente VIII., Paolo V., Urbano VIII., Innocentio X. & Alessandro VII. Con le sette meraviglie del Mondo, & altre cose notabili.

In Roma, per il Mancini, 1661. Si vendono in Navona al Morion d’Oro. 112 S. 8° (U. -B. Breslau.)

1669.
115 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma. Dove si tratta delle chiese .... Con la Guida Romana .... Li nomi .... Di nuovo corrette, ampliate, & ornate di bellissime figure. Con aggiunta d’altre cose Sacre da Clemente VIII., Paolo V., Urbano VIII., Innocentio X. & Alessandro VII. Con le sette meraviglie del Mondo & altre cose notabili.

In Roma, per il Mascardi, 1669. Si vendono in Navona al Morion d’Oro. 115 S. 8° (H.)

1672.
116 [[NA]]

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese ... Con la Guida Romana ... Li Nomi ... con le principali Poste d’Italia. Di nuovo corrette, ampliate, & ornate di bellissime figure. Con aggiunta d’altre cose Sacre da Clemente VIII., Paolo V., Urbano VIII., Innocentio X. & Alessandro VII. Con le sette Meraviglie del Mondo, & altre cose notabili.

In Roma, Per il Suc. Masc. 1672. Si vendono in Navona al Morion d’Oro. 115 S. 8° (U. -B. Breslau.)

1675.
117 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese ... Con la guida romana .... li nomi ... Con le principali poste d’Italia. Di nuovo corrette, ampliate & ornate di bellissime figure. Con aggiunta d’altre cose fatte da Clemente VIII., Paolo V., Urbano VIII., Inno #216 centio X., & Alessandro VII. e con le sette meraviglie del mondo & altre cose notabili.

Roma, Dragondelli, 1675. 115 S. 8° (V.-E.)

1684.
118 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma, dove si tratta delle chiese .... e diversi maritaggi che si fanno di povere zitelle. Con la guida romana ... Li nomi ... con le principali poste d’Italia. Di nuovo corrette, ampliate & ornate di bellissime figure. Con aggiunta d’altre cose sacre da Clemente VIII., Paolo V., Urbano VIII., Innocentio X. & Alessandro VII. e con le sette maraviglie del Mondo, & altre cose notabili.

In Roma, per il Mascardi, 1684. Si vendono in Piazza Navona al Morion d’Oro. 115 S. 8° (U. -B. Göttingen.)

1724.
119 Kubikat

Le cose maravigliose della città di Roma con gran studio ricercate, dove si tratta delle chiese .... Con la guida romana .... Li nomi .... Arricchite delle memorie sacre fatte da Clemente VIII., Paolo V., Urbano VIII., Innocenzo X., Alessandro VII., Innocenzo XII. e Clemente XI. E della notizia delle sette meraviglie del mondo con altre cose notabili. Aggiuntevi le antichità di Roma con le sue figure, e di nuovo corrette, ampliate & ornate.

Roma, Gaetano Zenobj, MDCCXXIV. Si vendono in Piazza Navona da Mutio Mauritio, e fratelli Bona. 168 S. 8° (V.-E.)

p. 106. Neuer Titel: Le antichità della città di Roma di M. Andrea Palladio.

1750.
120 Kubikat

Le cose maravigliose dell’alma città di Roma con gran studio ricercate, dove si tratta delle chiese .... Con la guida romana .... li nomi ... Arricchite delle memorie sacre fatte da Clemente VIII., Paolo V., Urbano VIII., Innocenzo X., Alessandro VII., Innocenzo XII., Clemente XI., Clemente XII., e Benedetto XIV. E della notizia delle sette meraviglie #217 del mondo, con altre cose notabili, aggiuntovi le antichità di Roma con le sue figure e di nuovo corrette, ampliate & ornate.

Roma, MDCCL. Nella stamperia di Giovanni Zempel. 136 S. 8° (München.)

p. 106: Neuer Titel: Le antichità della città di Roma di M. Andrea Palladio.

C. Deutsche Ausgaben.

1481.
121 EXT.

(Indulgentiae.)

Item in dem püchlein stet geschriben wie Rom gepaut ward und von dem ersten Künig auch von yeglichem Künig zu rome wie si geregieret haben.

f. 50 v.: Also hat das püchlein ain end Jhesus uñ Maria uns allen unsern kumer wend. Anno dñi. MCCCC LXXXI. an sant Michels abent. Hanns Awrl. 50 Bl. 8° (Hain *11209. München. Paris, Rés. K. 529.)

1482.
122 EXT.

(Indulgentiae.)

Item in dem püchlin stet geschriben, wie Rom gepaut ward ....

f. 50 v.: Also hat diss püchlein ain end. Jhesus un Maria unsern Kumer wend. Gedruckt und volendet von Hans schawer zu München. Anno domini MCCCCLXXXII. iar an sant Peter und sant Pauls abent. 50 Bl. 8° (Hain *11210. München.)

1487.
123 [[NA]]

(Indulgentiae.)

fol. 1 v.: Item in dem puchlin stet geschriben ....

fol. 56 v.: Also hat diss buchli ein ende von der grossẽ gnad und ablas võ allen nãhaeftigen Kirche zu Rom der alten und acuh (sic!) der nuwen die in kurtzen iaren gepauwen sind. das hate gedrucket mit grossẽ fliss und zusamẽ #218 gelessen maister Barthlome Guldinbeck von sultz in dem iar als man zalt. von Cristus gepurt. M. CCCC. und LXXXVII. iar an sant augustis tag.

56 Bl., ohne Bogen- und Seitenbezeignung. 8° (Hain 11211. Berlin, Inc. 3392.)

1489.
124 [[NA]]

(Indulgentiae.)

fol. 2 r.: Item in dem puchlin stet geschriben ....

fol. 56 r.: Also hat das puchlin ein ende. und ist getruckt mit flyss in dem iar als mã zalt von Xr̃s. gepurt. M. CCCC. und. LXXXIX. iar. am XX. tag im November.

56 Blatt, ohne Blatt- oder Bogenbezeichnung. 8° (Berlin, Inc. 3411. Hülsen, No. 15. Reproduziert als Jahresgabe der Wiegendruckgesellschaft mit Einleitung von Christian Hülsen, Berlin, 1925.)

1491.
125 [[NA]]

(Indulgentiae.)

Item in dem puchlin stet geschribẽ wie Rom gepauet wart und von dem ersten Kunige und võ itlichen Kunigẽ zu Rom wie sie regiret haben.

fol. 55 v.: Also hat das puchlin ein ende: und ist getruckt mit flys in dem iar als man zalt von Xr̃s. gepurt MCCCC und LXXXXI iar am XVI. tag in Hewmanet.

56 Bl. 8° (London. Pr. 3694, nicht bei Hain. In dem Exemplar fehlen Fol. 16 und 32. Hülsen, No. 16.)

126 [[NA]]

(Indulgentiae.)

Item in dem püchlein stet geschriben wie Rome gepauet wart und von dem erste Kunig und von ytlichen Kunig zu Rome wie sye geregiret haben.

fol. 59 v.: Gedruckt und volend in keyserlichen statt Nurnberg. Nach cristi unsers herñ gepurt thausendvierhundert und im eynssundneutzigsten iar. Am mitwoch vor dez heyltum.

a—f 8, g 4, h 8 = 60 Bl. (Hain 11212. Paris. — Berlin.)

#219
1493.
127 [[NA]]

(Indulgentiae.)

fol. 1.: Weiss.

fol. 2 r.: In dem buechlin stet geschriben wie Rome gepauet wart und von dem ersten kunig und von einem ytlichen kunige zu Rom wie sie gereigieret haben.

fol. 60: Getrucket zu Rom durch Meister Steffan Plannck vo Passau: in de iar als man zalt. M. CCCC und XCIII.

fol. a 8—f 8, ferner 8 und 4. n. n. Bl. = 60 Bl. 8° (Berlin Inc. 3457. Ohne das letzte Blatt mit der Druckerangabe. Komplettes Exemplar in Williamstown, Mass. Die Druckangabe nach den Scheden des Gesamtkatalogs der Wiegendrucke. Hülsen, No. 5.)

1494.
128 EXT.

(Indulgentiae.)

In dem buechlin stet geschribẽ wie Rome gepaut wart und von dem ersten Kunig und võ einẽ ytlich Kunige zu Rom wie sie gereigieret haben.

fol. 60: Getrucket zu Rom durch Johanne besicken und Sygismundum Mayr: in dem iar als man zalt MCCCC und XCIIIJ. zu der zyt des pabst Alexãders des VJ. In seine zweydẽ iar.

60 Bl. 8° (Hain *11213. München.)

1495.
129 [[NA]]

(Indulgentiae.)

fol. 2 v.: (In diesem Buechlein) steet geschriben, wie ro(m gepauet ward) und von dem ersten Kuni(g und von ei)nem yetlichen Kunig zum Ro(m wie si gere)giret haben.

fol. 60 r.: Getruckt zu Rom durch maister Steffan planck võ Passaw in dem iar als man zalt M. CCCC. uñ. XCV. zu der zeit des babsts Alexanders des VJ. in seinem dritẽ iar.

Vermutlich a—g 8, h 4 = 60 Bl. Es fehlen die Blätter a 1, a 8, f 4, f 5, gl. Außerdem sind mehrere Blätter falsch gebunden. (U.-B. München. Inc. deutsch, No. 20.—Hülsen, No. 6.)

Die hier eingeklammerten Worte sind in dem Original nicht erhalten.

#220
1500.
130 [[NA]]

(Indulgentiae.)

fol. a 2 r.: In dem buechlin stet geschribẽ ....

fol. h 4: Getruckt zu Rom durch Johannẽ besicken und Martinũ amsterdam: in dem iar als man zalt. M. CCCCC. zu der zyt des babst Alexanders des VJ. In sinem achten iar.

60 Bl. 8° Nicht identisch mit Hain 11216. (Berlin, Inc. 3545.)

131 [[NA]]

(Indulgentiae.)

In dem buechlin stet geschriben wie Rome gepaut ward ...

Getrucket zu Rome durch Jahnnẽ besicken und Martinũ Amsterdam: in dem iar als man zalt MCCCCC. zu der zyt des pabst Alexanders des VI. In sine achten iar.

60 Bl. 8° (Hain 11216. Proctor 3999. B. M.)

132 EXT.

(Indulgentiae.)

In dem buechlin stet geschribẽ .....

Getruckt zu Rom durch Johanne Besicken und Martinum Amsterdam in dem jar als man zalt MCCCCC zu der zyt des babst Alexander des VI. In sinem nũden iar.

60 Bl. 8° (Hain *11219. München.)

133 Kubikat

(Indulgentiae.)

In dem buechlin stet geschriben wie Rom gepauet wart und von dem ersten Kunig..

Getruckt zu Rom durch maister Steffan planck võ Passaw in dem iar als man zalt MCCCCC zu der zeit des pabst Alexanders des VI. in seinem achten iar.

59 Bl. 8° (Hain *11215. V.-E. Hülsen, No. 13.)

134 EXT.

(Indulgentiae.)

In dem büchlin steet geschriben ....

Getruckt zu Rom am Campo Flore, ym gulde iar. MCCCCC.

60 Bl. 8° (Hain *11214. München.)

135 EXT.

(Indulgentiae.)

Hie yn diesem buechlin vindet mã die grossẽ wũder werck der heyligen stat Rome wie sie gebawet wart und võ dem erste Künig uñ Keyser wie lãg ein ietlicher geregirt hab. Auch wz ablasz heltũ uñ genad in dẽ kirchẽ allẽ ist.

#221

fol. 2 r.: In diesem büchlin stet geschryben wie Rome võ erst gebauet wart ....

fol. 39 v.: Gedrückt und vollendet zu Strassburg da mã zalt Nach Christi Jhesu unsers Lyeben herren gepurt; Tüsent uñ funffhundert iare.

fol. a8, bc6, d4, e6, f4, g6 = 40 Bl. 8° (Cop. 4057. Proctor, 754. Nicht bei Hain. Catalogue I., p. 166. B. M. — Berlin.)

136 [[NA]]

(Indulgentiae.)

fol. a 1 r. (I)tem in dem puchlein stet geschryben wie Rome gepawet wart ....

fol. h 7 v. Gedruckt tzu Nuremberg vonn Peter Wagner am freitag vor d’herren vassnacht. Im funfftzehenhundertzsten Jare.

fol. a—f 8, g 4, h 8 = 60 Bl. 8° (Bamberg, Bibliothek des Domkapitels. — Prag, U.-B.)

1510.
137 [[NA]]

(Indulgentiae.)

In dissem buchelein steet geschriben, wie Rom gepawet ward.

Getruckt zu Rom als man zalt von crist gepurt MDX iar XX. Junij.

60 Bl. 8° München. Bibl, des bayr. Nationalmuseums, No. 1572.)

1518.
138 [[NA]]

(Indulgentiae.)

fol. a 1 r.: Dis seyn die Kirchen und der ablas zu Rom.

fol. a 1 v.: In dissem buchelein steet geschriben, wie Rom gepawet wart ....

fol. h 4 r.: Getruckt zu Rom als man zalt von crist gepurt. MDXVIIJ. iar. XX. Martij.

60 Bl. 8° (B. M.)

1523.
139 [[NA]]

(Indulgentiae.)

fol. a 1 r.: Dis seyn die Kirchen und der ablas zu Rom.

fol. a 1 v.: In dissem buchelein steet geschriben wie Rom gepawet wart ...

#222

fol. m 3 r.: Getruckt zu Rom durch Antonium Bladis im iar als mã zalt von Christ geburt M. D. XXIII. und im XXII. tag Junii.

fol. a—m 4 = 48 Bl. 8° (Berlin.)

1525.
140 [[NA]]

(Indulgentiae.)

fol. a 1 r.: Dis seyn dei (sic!) Kirchen und der ablas zu Rom.

fol. a 2 r.: In dissẽ buchelein stet geschribẽ wie Rome gepawet wart ....

fol. h 3 r.: Getruckt zu Rom durch Antoniũ Bladum de Asula: in dem iar als man zalt M.CCCCC.XXV. zu der zyt des babsts Clement. VIJ. In sinem zuen iar.

fol. a—g 8, h 4 = 60 Bl. 8° (Berlin.)

D. Französische Ausgaben.

1499.
141 [[NA]]

Les merueilles de romme, églises, corps saincts et lieux dignes, que visitent les pelerins et pelerines qui y uõt avecques les indulgẽces et remissiõs quilz acquierent.

Paris, Geoffroy de Marnef, 1499. (Reichling 259. — Cat. Rosenthal XXIV. No. 996.)

1519.
142 EXT.

Les maravilles de Rõme: pelerinages, esglises, corps saincts & lieux dignes avecques les indulgẽces e remmissiõs qlz. acquirẽt.

f. 72 v.: les maravilles de Romme: pelerinaiges, esglises & corps saincts & lieux dignes avecs les indulgences & remissions que acquirent. Pelegrins & pelegrines sont nouvellement imprimees a Romme pars Maistre Eisteine Guillery de Lorẽgne. L’an de nostre Seigneur Jesus crist. MDXIX. Et fuit acheve ledict livre le XVIJ. Jour du moyes doguste.

72 Bl. 8° (Paris.)

#223
1536.
143 EXT.

Les merveilles de Rome, pelerinages eglises corps saincts & lieulx dignes avecques les indulgẽ ces & remissiõs qlz. acquerẽt.

Nouvellement imprimées a Rome par Maistre Valerio Dorico de Gheto. MDXXXVI. à XXII Jour du moys de Aprilis.

64 Bl. 8° (München.)

1608.
144 EXT.

Launay, Pompée de

Les merveilles de la ville de Rome, où il est traicté des églises, stations & reliques des corps saincts, qui y sont. Avec le guide qui enseigne aux estrangers à aysement trouver les choses plus remarquables de Rome. Avec les postes d’Italie, les noms des papes, empereurs & autres princes chrestiens. Nouvellement corrigé & amplifié: avec une addition de tout ce qui s’est faict par le Pape Clement Huictiesme d’heureuse mémoire. Et de la restauration des églises, chapelles faicte par N. S. Pere le Pape Paul cinquiesme. Avec les noms des peintres et aultres choses remarquables. Le tout traduit d’Italien en François par Pompée de Launay.

Roma, Giacomo Mascardi, 1608. Ad instanza di Pietro Paolo Giuliani all'insegna del Griffo. 95 S. 8°

Angebunden: Les antiquitez de la ville de Rome. Briefvement recueillies des Autheurs tant antiques que modernes, par M. Andrea Palladio. Avec un discours sur les feux des Anciens. Le tout traduict d’Italien en François, par P. de L.

In Roma, appresso Giacomo Mascardi, 1608. Ad instanza di Pier-Paolo Giuliani. 47 S. 8° (Slg. Ashby.)

1612.
145 EXT.

Palladio, A.

Les antiquitez et merveilles de la ville de Rome, remarquées et recueillies de divers auteurs antiques et modernes, par M. Andre Palladio. Ou est aussi traicté de ses églises, Chapelles, & monasteres, avec déclarattion des Reliques & Corps Saincts qui y sont. Plus l’ordre & suite des Papes #224 depuis S. Pierre jusques à N. S. P. Paul V. Le tout traduit d’Italien en Français par Pompée de Launay.

A Arras, De l’imprimerie de Robert Maudhuy, libraire jure au nom de Jesus 1612. 12 n. n., 112, 215 S 8° (U.-B. Göttingen.)

Zuerst Abdruck der »Antiquités«, dann »S’ensuit la seconde partie, traictant des Merveilles de ladicte ville«.

1614.
146 [[NA]]

Launay, Pompée de

Les merveilles de la ville de Rome ... ....

In Roma, appresso Andrea Fei, MDCXIV. Ad instanza di Piero Paolo Giuliano. 95 S. 8° (V.-E.)

Angbd. Palladio, A. Les antiquitez de la ville de Rome ...

In Roma, appresso Andrea Fei, 1614. Ad instanza di Pierpaolo Giuliani. 47 S. 8°

Unveränderter Abdruck von No. 144.

1616.
147 EXT.

Les merveilles de la ville de Rome .....

A Toul, par Simon S. Martel, Imprimeur de Monseigneur de Toul, MDCXVI. 2 Bl. 168, 80 S. 8° (München. Berlin.)

Angbd. Palladio, A. Les antiquitez de la ville de Rome ... Nachdruck der vorigen Ausgabe, aber anonym, der Zusatz »Le tout traduit .... « fehlt.

1628.
148 EXT.

Launay, Pompée de

Les merveilles de la ville de Rome .... Avec les sept merveilles du monde et autres choses notables. Et nouvellement orné de plusieurs très belles figures. Le tout traduict d’Italien en Français par Pompée de Launay.

Rome, Guileaume Facciotti, 1628. 191 S. 8° (V.)

Der Titel enthält die hier gegebenen neuen Zusätze.

1637.
149 EXT.

Launay, Pompée de

Les Merveilles de la ville de Rome ....

#225

A Rome, par Vital Mascardi, MDCXXXVII. Elles se vendent en Place Navone à l’enseigne de la Louve d’Or. 191 S. 8° (Paris.)

p. 129. Neuer Titel: Les antiquités de la ville de Rome, briefvement recueillies .... par André Palladio ....

1646.
150 Kubikat

Launay, Pompée de

Les merveilles de la ville de Rome .....

A Rome, per Mario Catalani, MDCXXXXVI. 191 S. 8° (V.-E.)

Abdruck der vorigen Ausgabe, der Titel ist unverändert.

1652.
151 EXT.

Launay, Pompée de

Des merveilles de la ville de Rome ....

A Rome, par Vital Mascardi, MDCLII. Elles se vendent en place Navone à l’enseigne de la Louve d’Or. 190 S. 8° (Paris.)

p. 131. Neuer Titel: Les antiquités de la ville de Rome ...

1668.
152 EXT.

Launay, Pompée de

Les merveilles de la ville de Rome .... Avec une table alfabéthique à la fin, le tout traduit d’Italien en François par P. de L.

A Rome, de l'Imprimerie de feu Mascardi, MDCLXVIII. Elles se vendent à la Sapience à l’enseigne de la Louve d’Or. 191 S. 8° (Paris.)

p. 131. Neuer Titel: Les antiquités de la ville de Rome ....

1676.
153 Kubikat

Launay, Pompée de

Les merveilles de la ville de Rome .... Avec la guide .... Ensemble les noms ... Nouvellement corrigé & amplifié avec une addition de tout ce qui s’est faict depuis Pape Clement

#226

Huictiesme jusques à présent. Et de la restauration des églises. Les noms des peintres plus célèbres, & autres choses remarquables. Les sept merveilles du monde. Le tout traduit d’Italien en François par P. de L. On y a ajouté la guide des chemins de Rome aux principales villes d’Italie ... Et une table alphabétique des matières.

A Rome, de l’imprimerie de feu Mascardi, MDCLXXVI. Elles se vendent à la Sapience à l’enseigne de la Louve d’Or. 189, 3 n. n. S. 8° (Paris.)

p. 126. Neuer Titel: Les antiquités de la Ville de Rome brievement racueillies des autheurs tant antiques que modernes. Par M. Andre Palladio ....

1686.
154 EXT.

Les merveilles de la ville de Rome Avec la guide ... Ensemble les noms.. Nouvellement corrigé & amplifié ..... Les sept merveilles du monde. Beaucoup corrigé & augmenté en cette impression. On y a ajouté la guide des chemins ... Et une table alphabétique des matieres. Avec privilège du Pape Innocent XI. & licence des superieurs.

A Rome, Chez François Tizzoni, MDCLXXXVI. Elles se vendent à la Place Madame chez François Leon. 188, 4 n. n. S. 8° (London.)

1690.
155 EXT.

Les merveilles de la ville de Rome ....

A Rome, chez Jean François de Buagni, MDCXC. Elles se vendent en Place Madame chez François Leon. Titelstich, 198 S. 8° (Paris.)

Titel gegen den vorigen unverändert.

1718.
156 EXT.

Les merveilles de la ville de Rome ....

On le vend en Parion dans la Boutique de Pierre Leon à l’Enseigne de S. Jean de Dieu.

A Rome, Chez Bernabò, MDCCXVIII. Titelstich, 216 S. 8° (Paris.)

#227
1725.
157 Kubikat

Les merveilles de la ville de Rome ..... On y a ajouté la guide des chemins de Rome aux principales villes d’Italie, & lieux circonvoisins, avec le voyage de S. Jacque en Galice. Et une table alphabétique des matières.

Rome, Pierre Leon, MDCCXXV. Chez Bernabò. Titelstich, 6 n. n., 216 S. 8° (H.)

Abgesehen von dem kleinen Zusatz des Titels von der vorhergehenden Auflage nicht verschieden.

1750.
158 Kubikat

Les marveilles de la ville de Rome .....

Rome, Chez Ansillion, MDCCL. On les vend en Pasquin dans la boutique de Nicolas Brondi à l’Enseigne de S. Jean de Dieu. Titelholzschnitt, 202 S. 8° (München.)

E. Spanische Ausgaben.

1519.
159 EXT.

Las yglesias y indulgentias de Roma en vulgar Castellano.

Stampato in Roma per mastro Antonio de Bladi de Asula. Adi IIJ. d. Agosto MDXIX. 64 Bl. 8° (V. Ross. Stamp. 7109.)

1524.
160 EXT.

Las yglesias y indulgentias de Roma en vulgar Castellano.

Stampato en Roma por mastro Antonio de Bladi de Asula. Adi XXIX. de Otubrio MDXXIIII. 64 Bl. 8° (München.)

Nachdruck der vorigen Ausgabe.

1561.
161 [[NA]]

Fol. *lr: Las yglesias, Indulgencias, y staciões De Roma, cõ los nõbres delas reliuas, y Delos summos Põtifices, Emperadores, y Reyes de Frãcia, Napoles y Sicilia. Añadidas de nuevo algunas yglesias, las staciones de todo el año, y la Guia Romana, y otras cosas, todo emedãdo y corregido, y nuevamẽte puesto en lus.

#228

Imprimido en Roma, a costa de Francisco, y Faustino Hermanos libreros, Junto a sãctiago de los spañoles.

fol. L 7 v: Finis. En Roma por Valerio Dorico l’Año. MDLXI.

4 n. n., 76, 12 n. n. Bl. (Fol. *4, a—1 8) 8° (U.-B. Cagliari.)

1575.
162 Kubikat

Mirabilia Romae adonde se trata de las yglesias, reliquias, stationes desta santa civdad a sy dentro como fuera de sos muros, con el catalogo dellos sumes pontifices, Emperadores, y de otros principes Christianos. Con la Guia Romana que ensenha los forasteros a hallar las cosas de Roma mas notables. Con la Antiguidad della mesma civdad de Roma hecha por Andreas Palladyo. Con el itinerario e diversas tyerras y con la Sinificacion, Benedicion y virtud de los Agnusdei Benditos. Nuevamente revistas y corregidas de nuevo.

En Roma, per Juan Osmarino Giliotto, l’anno 1575. 96 Bl. 12° (München.)

1589.
163 Kubikat

Las cosas maravillosas dela Santa Civdad de Roma, adonde se veeu el movimiento de las Agujas, y las Canales, por donde viene a Roma el agua Felice. Las anchas y accomodadas calles hechas por beneficio publico, por orden del Sanctissimo Padre Sixto V. P. O. M. Tambien se trata de las yglesias, con las estaciones que ay en ellas, y los cuerpos Sanctos que alli estan. La guia Romana ... Los nombres de los sumos pontifices ... El numero de las Parochias de Roma, y confradios que ay en ella. Las antiguadas de Roma, recogidas brevemente, con un discurso a cerca los fuegos de los Antiguos. Las virtudes de los Agnusdei. Los cementerios de la civdad de Roma. Y tambien ay un Tratado de las ocho meravilias del mondo agora puesto en luz.

En Roma, Por Hieronymo Francino librero a la enseña de la Fonte, MDLXXXIX. 16 n. n., 260 S. 8° (Wien.)

Auf der letzten Seite der Vermerk: En Roma por Alexandro Gardano y Francisco Coattino Compañeros, MDLXXXIX.

#229

p. 201. Neuer Titel: Las antiguedades de Roma, sacadas y recopiladas brevemente de todos los authores antiguos y modernos. Por Andrea Palladio. Y aggiongido un descurso sobre los fuegos de los Antiguos.

En Roma, por Hieronymo Francino, librero a la ensegna de la Fonte, MDLXXXIX.

Sehr erweiterte Übersetzung der Guida Franzinis ins Spanische.

164 Kubikat

Las cosas maravillosas dela Sancta civdad de Roma, donde se trata delas yglesias, reliquias, estaciones, indulgencias, y delos cuerpos Sanctos, y el modo de ganar las indulgencias. Tratase tambien todas las cosas hecha hasta ay di da nuestro Señor Sixto Papa V. es asaber: El levantamiento de las Agujas, los Canales, por donde viene el agua, y las anchas y accomodadas callas hechas por beneficio publico. Ay tambien los nombres de los Summos Pontifices .... La guia Romana ... El numero delas Parochias y Cofradias. Las antiguallas recogida brevemente, con un discorso de los fuegos de los antiguos: y las virtudes delos Agnus dei.

En Roma, Por Tito y Pablo Dianos, 1589. 143 S. 8° (B. M.)

p. 105. Neuer Titel: Las antiguedades de Roma, sacadas y recopiladas brevemente de todos los authores antiguos y modernos por Andres Palladio. En Roma, MDLXXXVIIII.

1600.
165 EXT.

Cabrera, Francisco

Las iglesias de Roma con todas las reliquias y estaciones, donde se trata del modo de ganar las indulgencias, la significazion de los Agnusdeies, la succession de Romanos pontifices, emperadores, y otros principes christianos. Tambien se pone la Guia de los Peregrinos, pora que se puedan enterar facilmente delas cosas de Roma, de cuias antiguedades se trata en general al cabo desta obra, corregida, y augmentada con varias adiciones por el doctor Francisco de Cabrera.

En Roma, por Luis Zannetti. A instancia di Gio: Antonio Franzini, Heredero de Jeronymo Franzini. Anno MDC. 16 n. n., 306, 5 n. n. S. 8° (Slg. Ashby.)

#230

p. 191. Neuer Titel: La Guia delos forastieros pora ver las cosas mas notables de Roma y sus antiguidades sacadas de la cronologia universal, de Geronymo Bardi Fiorentino, nuevamente corregida e augmentada con varias adiciones por el doctor Francisco de Cabrera.

1627.
166 [[NA]]

Las cosas maravillosas dela sancta civdad di Roma. En donde se trata de las Yglesias, Estaciones, Reliquias y Cuerpos Sanctos que ay en ella. Y de diversos casamientos de potres donzellas que se hazen. Con la guia romana, que ensenha facilmente à los Estrangeros el modo de hablar las cosas mas notables de Roma. Los nombres de los sommos pontefices, Emperadores y Reyes Christianos. De nuevo corregidas, ampliadas, y adornadas con bellissimas figuras. Con una anadidura de todas las cosas hechas por Clemente VIII. hasta Urbano VIII. Los siete maravillas del Mundo, y otras cosas notables.

Roma, Facciotto, 1627. 184 S. 8° (V.)

1648.
167 [[NA]]

Las cosas maravillosas dela sancta civdad de Roma .....

Con una anadidura de todas las cosas hechas por Clemente VIII. hasta Innocencio X ... ...

En Roma, por Manelfo Manelfi, MDCXLVIII. A instancia de Juan Antonio Delfini en Plaça Navona, a la libreria del Delfin. 184 S. 8° (B. M.)

p. 133. Neuer Titel: Antiguedades dela civdad de Roma sacadas y recopiladas brevemente de todos los auctores antiguos y modernos por Andres Palladio ...

En Roma, por Manelfo Manelfi, MDCXLVII. (sic!)

1676.
168 Kubikat

(Las cosas maravillosas dela sancta civdad de Roma ....)

Bogen 1 nebst Titelblatt fehlt. Die bei durchlaufender Seitenzahl angebundenen »Antichità« des Palladio zeigen folgendes Titelblatt:

#231

Palladio, Andrea

Antiguedades dela Civdad de Roma sacadas y recopiladas brevemente de todos los auctores antiguos y modernos por Andres Palladio. Con buen adorno de figuras y un discurso sobre los fuegos que los antiguos acostumbravan.

En Roma, por el Mascardi, MDCLXXVI. 177, 3 n. n. S. 8° (Slg. Ashby.)

1711.
169 EXT.

Vaccondio, Juan Baptista

Las cosas maravillosas de la Santa civdad de Roma, en donde se trata de las Yglesias, Estaciones, Reliquias, y Cuerpos Santos, que ay en ella, y de diversos casamientos de pobres Donzellas, que se hazen. Con la guia Romana, que enseña facilmente à los Estrangeros el modo de hallar las cosas mas raras de Roma. Los nombres de los Sumos Pontifices, Emperadores, y Reyes Christianos, y otras cosas notables. De nuevo corregidas, ampliadas, y adornadas con bellissimas figuras, con las postas de Roma à Madrid. Con una ondidura de todas las cosas hechas por Clemente VIII., Alexandro VII., Innocentio XII. hasta Clemente XI. por el Doctor Juan Baptista Vaccondio Romano.

A Istancia de Pedro Leone en la plaça de Pascuin à la libreria de S. Juan de Dios.

En Roma, por Roque Bernabò Impressor año de MDCCXI. 224 S. 8° (Berlin.)

1729.
170 EXT.

Cosas maravillosas de la santa civdad de Roma, en donde se trata delas Yglesias .... y de diversos dotes de pobres donzellas, que se hazen. Con la Guia Romana .... Las nonbres .... De nuevo corregidas, ampliadas, y adornadas con bellissimas figuras, con las postas de Roma a Madrid. Con una noticia de todas las cosas hechas per Clemente VIII., Alexandro VII., Innocencio XII., hasta Clemente XI., Innocencio XIII., Benedetto XIII.

Roma, por Zenobj, MDCCXXIX. A instancia de Pedro Leon en la plaça de Pasquino en la libreria de S. Juan de Dios. Titelstich, 278 S. 8° (B. M. — Slg. Ashby.)

#232
1769.
171 Kubikat

Compendio de las cosas mas particulares de la santa civdad de Roma con la noticia de sus iglesias, estaciones, reliquias, cuerpos de santos, i dotes para donzellas que ai en ella. Guia puntual para que los forasteros hallen con facilidad sus mas notables maravillas, nombres de Sumos Pontifices, emperadores, i Reyes Christianos de la Europa. De noevo corregido, i aumentado de laminas, i los Dias de los Postas de Roma para España.

En Roma, MDCCLXIX. Presso Miguel Angel Barbiellini al Palacio Massimi. 256 S. 8° (H.)

F. Vlämische Ausgaben.

1521.
172 EXT.

Van die seven Kercken vã Romen eñ vandẽ aflaten die mẽ daer in dienen mach unt die Staciẽ vã den heyligen door dat gansse iaer. Ende ooc die aflaten des heyligen landes met ten crysganc ons heeren Jhũ Xr̃i. Ende ooc die aflaten des Rosencrans onser liever vrouwẽ. Ende di X. doechden onser vrouwen met veel goets beschepts.

f. 108 v.: Gheprint in dye stadt van Antwerpẽ buyten dye Camer poorte. In den guldẽ Eenhoorẽ Gimi Willem Vorstermã. Int iaer ons heeren M. u. D. ende XXI. Den XX. dach vã februarius.

fol. A—C 8, D 4, E—H 8, J 4, K 8, L 4, M—P 8 = 108 Bl. 12° (B. M.)

#233

II. Felini.

A. Italienische Ausgaben.

1610.
173 Kubikat

Felini, Pietro Martire

Trattato nuovo delle cose maravigliose dell’alma città di Roma diviso in due parti. Nella prima si discorre brevemente delle cose più essentiali appartenenti a trecento e più chiese. Nella seconda con facilità, e bellissimo ordine si mostrano, & dichiarano tutte l’antichità della detta alma città. Composto da F. Pietro Martire Felini da Cremona dell'ordine de’Servi.

In Roma per Bartolomeo Zanetti, MDCX. Ad instanza di Gio: Antonio Frãzini, & Herede di Girolamo Frãzini. 136 S. 8°

Angebunden:

Felini, Pietro Martire

L’antichità dell’alma città di Roma, già da Prospero Parisio aumentate, et hora con diligenza da Frà Pietro Martire Felini da Cremona de l’ordine de Servi corrette & molto ampliate.

In Roma, appresso Bartolomeo Zanetti. Ad instanza di Gio: Antonio Frãzini, & Heredi di Girolamo Frãzini. MDCX. 109, 3 n. n. S. 8° (B. M. — Slg. Ashby. Beim Exemplar der Slg. Ashby fehlt das Titelblatt.)

Erste Ausgabe des »Trattato Nuovo« ohne Illustrationen, von großer Seltenheit. Nachgedruckt zum Jubiläum von 1650, vgl. No. 177.

174 Kubikat

Felini, Pietro Martire

Trattato nuovo delle cose maravigliose dell’alma città di Roma ornato de molte figure, nel quale si discorre di 300 e più chiese. Composto da F. Pietro Martire Felini da Cremona dell’ordine de’ Servi et de tutte le antichità figurate d’essa città già da Prospero Parisio aumentate, et hora dal sopradetto F. Pietro Martire con diligenza corrette, ampliate e con bellissimo ordine disposte.

In Roma, per Bartolomeo Zanetti, MDCX. Ad instanza di Gio: Antonio Franzini, & heredi di Girolamo Franzini. 16 n. n., 436, 4 n. n. S. 8° (H. V.-E. V, Berlin. München.)

#234
1615.
175 Kubikat

Felini, Pietro Martire

Trattato nuovo delle cose maravigliose dell’alma città di Roma .....

In Roma, Per Bartolommeo Zanetti, MDCXV. Ad instanza di Gio: Domenico Frãzini & Heredi di Girolamo Frãzini. 16 n. n., 436, 4 n. n. S. 8° (H. V.-E. Berlin.)

Unveränderter Neudruck der vorigen Ausgabe.

1625.
176 Kubikat

Felini, Pietro Martire

Trattato nuovo delle cose maravigliose ... ... et hora in quest’ultima impressione con diligenza corrette, e con bellissimo ordine disposte & ampliate sino al pontificato di N. S. Urbano VIII.

In Roma, per Andrea Fei. L’anno del Giubileo MDCXXV. Ad istanza di Gio. Domenico Franzini, & heredi di Girolamo Frãzini. 16 n. n., 437, 3 n. n. S. 8° (H. — V.-E. — U.-B. Jena.)

1650.
177 Kubikat

Felini, Pietro Martire

L’antichità dell’Alma Città di Roma già da Prospero Parisio aumentate e diligentemente da Frà Pietro Martire Felini da Cremona dell’ordine de’ Servi corrette, e molto ampliate.

In Roma, Nella stamperia di Giacomo Fei. L’anno del Giubileo MDCL. Ad istanza di Gio: Domenico Franzini all’insegna della Fonte à Pasquino 136 S. 8°

Angbd. Titelblatt fehlt:

Dell’origine e progresso dell’alma città di Roma, et sue antichità.

Auf dem letzten Blatt der Druckvermerk: In Roma, per Bartolomeo Zanetti, MDCX. (sic!) 109, 3 n. n. S. 8° (H.)

Unveränderter Nachdruck von No. 173. Bei den »Antichità« ist der Druckvermerk am Schluß des Buches unverändert beibehalten worden. Das Titelblatt der »Antichità« ist in dem Exemplar der Bibliotheca Hertziana offenbar an Stelle des verloren gegangenen Titelblatts des ersten Teils dem Buch vorgesetzt worden.

#235

B. Spanische Ausgaben.

1610.
178 EXT.

Felini, Pietro Martire

Tratado nuevo de las cosas maravillosas de la alma civdad de Roma, adornado de muchas figuras, y en el se va discurriendo de trezientas y mas yglesias, compuesto por F. Pedro Martyr Felini, del orden de los Servitas. Traduzido en lengua espanola por el muy reverendo P. F. Alonso Muñoz del orden de Predicadores, natural de Caranaca en el Reyno de Murcia. Tratase de todas las Antiguedades figuradas de la alma civdad de Roma antes por Prospero Parisio adnotadas y hagora con diligencia adnotadas, ampliadas y con buen orden per el mesmo Auctor dispuestas.

In Roma, per Bartholome Zanette, MDCX. A instancia de Joan Anton Franzini, Herederos di Hieronyme Franzini. 461 S. 8° (Berlin. München.)

1619.
179 EXT.

Felini, Pietro Martire

Tratado nuevo de las cosas maravillosas de la alma civdad de Roma ....

En Roma, per Bartholome Zannette, MDCXIX. A instanzia de Juan Domingo Franzini, y Herederos de Hieronymo Franzini. 16 n. n., 461, 3 n. n. S. 8° (V.-E. München.)

#236

III. Celio.

180 Kubikat

Celio, Gaspare

Memoria fatta dal Signor Gaspare Celio dell’ habito di Christo. Delli nomi dell’artefici delle pitture, che sono in alcune chiese, facciate e palazzi di Roma.

Napoli, Scipione Bonino, 1638. 152 S. 16° (H.—V.-E.— V.— Paris.)

IV. Totti — de Rossi — Roisecco.

A. Die dem »Ritratto di Roma Moderna” (1638) Vorangehenden Ausgaben.

1627.
181 Kubikat

Ritratto di Roma antica, nel quale sono figurati i principali tempij, teatri, anfiteatri, cerchi, naumachie, archi trionfali, curie, basiliche, colonne, ordine del trionfo, dignità militari, e civili, riti, cerimonie, medaglie & altre cose notabili. Con le vite & effigie de’ primi Re d’essa. E le dichiarationi di Bartolommeo Marliani Milanese e d’altri autori.

In Roma, per Andrea Fei, MDCXXVII. A spese di Pompilio Totti libraro. 18 n. n., 362, 6 n. n. S. 8° (V.-E. Wien.)

1633.
182 Kubikat

Ritratto di Roma antica Seconda impressione.

In Roma, per Andrea Fei, MDCXXXIII. A spese di Pompilio Totti. 16 n. n., 370, 7 n. n. S. 8° (V.-E. Berlin. München.)

1637.
183 Kubikat

Totti, Pompilio

Ristretto delle Grandezze di Roma, raccolto da Pompilio Totti.

In Roma, per Vital Mascardi MDCXXXVII. 24 n. n., 288 S. 12° (H. — V.-E. — V.)

#237

B. Ritratto Di Roma Moderna.

1638.
184 Kubikat

Ritratto di Roma moderna.

In Roma, per il Mascardi. Ad instanza di Pompilio Totti. L’anno MDCXXXVIII. Titelstich, 26 n. n., 531 S. 8° (H. — V.-E. — V. — Angelica. — München. — Wien. — Paris.)

Nähere Inhaltsangabe auf Fol. *3: Ristretto della presente opera distinto in sei giornate, dove si contengono chiese, monasterij, hospedali, compagnie de’ Secolari, collegij, seminarij, palazzi, architetture, librerie, musei, pitture, scolture, giardini, e ville sì dentro Roma, come fuori. Con una tavola copiosissima di tutta l’opera.

C. Die Ausgaben der de Rossi.

1. Filippo de’ Rossi.
1645.
185 Kubikat

Ritratto di Roma antica, nel quale sono figurati i principali tempij .... & altre cose notabili. Aggiuntovi di nuovo le Vite & Effigie de’ primi Rè di essa, e le grandezze dell’Imperio Romano. Con l’Esplicationi Istoriche di B. Marliani, e de’ più celebri Antiquarij.

In Roma, appresso Francesco Moneta, MDCXLV. Ad instanza di Filippo de’ Rossi. 16 n. n., 423 S. 8° (Slg. Ashby. — Berlin.)

186 Kubikat

Ritratto di Roma moderna, nel quale sono effigiati chiese, monasterij, hospedali, compagnie de secolari, collegij, seminarij, palazzi, architetture, librarie, musei, pitture, scolture, giardini, e ville, sì dentro Roma, come fuori: distinto in sei giornate da diversi autori, con le dichiarationi historiche di quanto in esso si contiene. In questa nuova editione accresciuto e migliorato in diversi luoghi.

In Roma, appresso Francesco Moneta, 1645. Ad instanza di Filippo de’ Rossi. 28 n. n., 531 S. 8° Am Schluß der #238 Vermerk: In Roma, ad instanza di Pompilio Totti, MDCXXXVIII. Appresso Vitale Mascardi. (Berlin. — Paris.)

Unveränderter Abdruck von No. 184.

1652.
187 Kubikat

Ritratto di Roma moderna, nel quale sono effigiati chiese, corpi santi, reliquie, indulgenze, monasterij, hospedali, oratorij, compagnie de’ secolari, collegij, seminarij, palazzi, fabbriche, architetture, pitture, scolture, librarie, musei, giardini, fontane, e ville, sì dentro la città come fuori. Pontefici, Cardinali, e Principi, che l’hanno illustrata, & altre cose notabili. Distinto in sei giornate da diversi autori, con le dichiarationi historiche di quanto in esso si contiene. In questa nuova edizione accresciuto e migliorato in molti luoghi.

In Roma, appresso Filippo de’ Rossi, MDCLII. Titelstich, 6 n. n., 560, 23 n. n. S. 8° (H. München.)

1654.
188 Kubikat

Ritratto di Roma antica, nel quale sono figurati i principali tempij Con l’esplicationi istoriche de’ più celebri antiquarij.

Roma, Filippo de’ Rossi, MDCLIV. 16 n. n., 413, 3 n. n. S. 8° (München.)

Titel bis auf den Endzusatz gegen den von No. 185 unverändert.

2. Michelangelo Rossi.
1688.
189 Kubikat

Ritratto di Roma antica formata nuovamente con le autorità .....

Roma, Michel’ Angelo Rossi a Pasquino, all’insegna della Salamandra, 1688. 10 n. n., 462, 18 n. n. S. 8° (V. — Slg. Ashby.)

Für den ausführlichen Titel siehe die folgende Ausgabe.

#239
1689.
190 Kubikat EXT.

Ritratto di Roma antica formato nuovamente con le auttorità di Bartolomeo Marliani, del P. Alessandro Donati, di Famiano Nardini, e d’altri celebri Antiquarij, accennati nell’epistola al lettore. Nel quale si descrivono gli archi, aquedotti, basiliche, circi, colonne, curie, fori, librerie, naumachie, obelischi, palazzi, pitture, ponti, statue, teatri, anfiteatri, tempij, terme, vie & altri edificij Romani. Adornato di moltissime figure in Rame, di varie medaglie e di curiose notitie istoriche.

Roma, Nella libreria di Michel’Angelo Rossi, a Pasquino, all’insegna della Salamandra, 1689. 10 n. n., 462, 18 n. n. S. 8° (München.)

191 EXT.

Ritratto di Roma moderna: nel quale sono descritte le sacre basiliche, le chiese, collegij, confraternite, librerie, ospedali, monasteri, fontane, giardini, palazzi, pitture, sculture, e statue più famose, esistenti dentro e fuori della città. Con la narratione dell’opere pie, dell’indulgenze, e reliquie de’ Santi, le quali conservansi nelle sudette chiese, come ancora de’ sommi pontefici, e cardinali, fondatori o ristauratori delle medesime. Distinto in quattordici Rioni, abbellito con figure di rame, e raccolto dall’auttori, accennati nel primo tomo.

Roma, Michel’Angelo Rossi, 1689. Titelstich, 565, 23 n. n. S. 8° (München.)

3. Michelangelo und Pier Vincenzo Rossi.
1697.
192 Kubikat

Descrizione di Roma antica formata nuovamente con le autorità di Bartolomeo Marliani, Onofrio Panvinio, Alessandro Donati, Famiano Nardini, e d’altri celebri scrittori antichi & antiquarij moderni, accennati nella lettera al lettore. Nella quale si discorre de gl’archi, acquedotti, basiliche, circhi, colonne, curie, fori, librerie, naumachie, obelischi, palazzi, pitture, ponti, statue, teatri, anfiteatri, tempij, terme, vie & altri famosi edificij Romani. Accres #240 ciuta di moltissime figure in rame, di varie medaglie, e di curiose notizie istoriche.

Roma, MDCXCVII. Nella libreria di Michel’Angelo e Pier Vincenzo Rossi, à Pasquino, all’Insegna della Salamandra. 10 n. n., 483, 47 n. n. S. 8° (München.)

193 Kubikat

Descrizione di Roma moderna formata nuovamente con le autorità del Cardinal Baronio, Alfonso Ciaconio, d’Antonio Bosio, Ottavio Panciroli, e d’altri celebri autori accennati nella lettera al lettore: nella quale si discorre delle sagre basiliche, chiese, collegij, confraternite, librerie, monasterij, ospedali, fontane, giardini, palazzi, pitture, sculture, e statue più famose, che son dentro e fuori della città; come ancora dell’opere pie, indulgenze, e reliquie de’Santi custodite nelle dette chiese, e de’ sommi pontefici, e cardinali fondatori o restauratori delle medesime. Distinta in quattordici rioni, abbellita con figure nuove di rame, & accresciuta di molte notizie istoriche.

Roma, MDCXCVII. Nella libreria di Michel’Angelo e Pier Vincenzo Rossi, à Pasquino, all’Insegna della Salamandra. 6 n. n., 698, 37 n. n. S. 8° (H. München.)

1707.
194 EXT.

Descrizione di Roma antica formata nuovamente con le autorità di Bartolomeo Marliani nella quale si discorre .... Accresciuta di moltissime figure in rame, di varie medaglie, di curiose notizie istoriche, e della cronologia di tutti gli re, consoli, e imperadori romani. Tomo I.

In Roma, MDCCVII. Nella libreria di Michel’Angelo e Pier Vincenzo Rossi, alla Salamandra, presso al Banco di S. Spirito. Titelstich, 12 n. n., 612 S. 8° (B. M.)

195 EXT.

Descrizione di Roma moderna formata nuovamente con le autorità ..... nella quale si discorre delle sacre basiliche .... Distinta in quattordici rioni, abbellita con figure nuove di rame, & accresciuta di molte notizie istoriche, e della cronologia di tutti li sommi pontefici romani. Tom. II.

#241

In Roma, MDCCVII. Nella libreria di Michel’Angelo, e Pier Vincenzo Rossi alla Salamandra, presso al Banco di S. Spirito. Titelstich, 4 n. n., 792 S. 8° (B. M.)

1708.
196 Kubikat

Descrizione di Roma antica .... .... Tom. I.

In Roma, nella libraria di Michel’Angelo e Pier Vincenzo Rossi all’insegna della Salamandra, MDCCVIII. Titelstich, 12 n. n., 612 S. 8° (München.)

197 Kubikat

Descrizione di Roma moderna ..... Tom. II.

In Roma, nella libraria di Michel’Angelo e Pier Vincenzo Rossi all’insegna della Salamandra, MDCCVIII. Titelstich, 4 n. n., 792 S. 8° (München.)

Variante der vorigen Ausgabe, von der sie sich nur dadurch unterscheidet, daß der Zusatz »presso al Banco di S. Spirito«, der in der Ausgabe von 1707 auf dem Titelblatt vorkommt, fehlt.

1719.
198 Kubikat

Descrizione di Roma antica .... T. I.

Roma, Michel’Angelo e Pier Vincenzo Rossi all’insegna della Salamandra, MDCCXIX. Titelstich, 12 n. n., 643, 4 n. n. S. 8° (H. München.)

199 Kubikat

Descrizione di Roma moderna .... T. II.

Roma, Michel’Angelo e Pier Vincenzo Rossi all’insegna della Salamandra, MDCCXIX. Titelstich, 4 n. n., 792 S. 8° (H. München.)

Neudruck der Ausgabe von 1707 bzw. 1708; der erste Teil ist durch ein »Supplemento, e correzioni aggiunte alla descrizione di Roma antica« erweitert. (p. 613—643.) Der zweite mit No. 197 völlig identisch.

1727.
200 Kubikat

Descrizione di Roma antica ..... T. I.

Roma, MDCCXXVII. Fratelli de’Rossi, all’insegna della Salamandra. Titelstich, 6 n. n., 614 S. 8° (V.-E.)

#242
201 Kubikat

Descrizione di Roma moderna ..... T. II.

Roma, Fratelli de’ Rossi, MDCCXXVII. Titelstich, 4 n. n., 780 S. 8° (V.-E.)

Der Titel stimmt mit den vorhergehenden Ausgaben überein.

D. Roisecco.

1739.
202 EXT.

Descrizione di Roma antica ..... T. I.

Roma, MDCCXXXIX. Si vende da Fausto Amidei, Mercante di libri al Corso. Titelstich, 6 n. n., 614 S. 8°

203 EXT.

Descrizione di Roma moderna .... Nella quale si discorre .... Coll’aggiunta di tutte le fabbriche fatte dal regnante pontefice Clemente XII. e col disegno della Facciata della Basilica di S. Giovanni in Laterano. Distinta in XIV. Rioni .... T. II. Titelstich, 4 n. n., 780, 16 n. n. S. 8° (B. M.)

Neudruck von No. 200 und 201, durch einen Bogen, der, unnumeriert angebunden, eine Aufzählung der Bauten Clemens XII. enthält, erweitert.

204 EXT.

Descrizione di Roma antica .... T. I.

In Roma MDCCXXXIX. Appresso Gregorio Roisecco libraro in Piazza Navona sotto l’orologio di S. Agnese. 6 n. n., 614 S. 8°

205 EXT.

Descrizione di Roma moderna .... Nella quale si discorre .... Distinta in XIV. Rioni, abbellita con figure nuove di rame & accresciuta di molte notizie istoriche, e della cronologia di tutti li sommi pontefici Romani. T. II.

Roma, Gregorio Roisecco, MDCCXXXIX. 4 n. n., 780, 16 n. n. S. 8° (American Academy, Rom.)

Variante der vorigen Ausgabe; die Guida geht damit in den Verlag des Gregorio Roisecco über.

1745.
206 Kubikat

Roma antica e moderna ossia nuova descrizione della moderna città di Roma, e di tutti gli edifizj notabili, che sono in essa, e delle cose più celebri, che erano nella antica Roma. #243 Con le autorità del Cardinal Baronio, Ciacconio, Bossi, Panciroli, Marliani, Panvinio, Donati, Nardini, Grevio, Ficoroni e di altri classici autori sì antichi & moderni. Abbellita con duecento e più figure in rame, con curiose notizie istoriche, e con la cronologia di tutti li sommi pontefici, re, consoli, e imperadori romani accresciuta in questa nuova edizione di un tomo terzo, dove si tratta di tutti li riti, guerre più considerabili e famiglie più cospicue degli antichi romani. Tom. I. —III.

In Roma, nella stamperia di Giovanni Zempel, 1745. Ad instanza di Gregorio Roisecco, Mercante di libri in Piazza Navona.

Bd. I. 14 n. n., 510 S. — II. 654 S. — III. 2 n. n., 524 S. 8° (H. — V.-E.)

1750.
207 Kubikat

Roma antica e moderna o sia nuova descrizione di tutti gl’edificj antichi, e moderni, tanto sagri, quanto profani della città di Roma, formata con l’autorità del Card. Baronio .... Abellita con duecento e più figure di rame, e con curiose notizie istoriche. Distinta in 14. Rioni secondo l’ultimo ripartimento, fattone per comandamento di N. S. Benedetto XIV. felicemente regnante. Divisa in tre tomi.

In Roma, appresso Gregorio Roisecco, MDCCL. Nella stamperia Puccinelli.

T. I. XVI, 654 S. — T. II. 694 S.

T. III. Descrizioni delle riti, guerre più celebri, e famiglie più illustri degl’antichi Romani. Desunta da molti classici autori, ed abbellita di diverse figure in rame, con la cronologia in fine dei Re, consoli, Imperatori, e dei Sommi Pontefici Romani. 4 n. n., 523 S. 8° (H. — V.-E.)

1765.
208 Kubikat

Roma antica e moderna ossia nuova descrizione, di tutti gl’edifizj antichi e moderni sagri e profani della città di Roma: co’ nomi degl’autori di tutte le opere di architettura, scultura e pittura. Colla notizia degl’acquecondotti, strade, #244 costumi, riti, magistrati, e famiglie antiche Romane. Una relazione della presente corte di Roma de’ suoi ministri, congregazioni e tribunali, e la cronologia de’ Re, consoli, Imperatori, e Pontefici Romani: con duecento e più figure in rame. Il tutto cavato dal Baronio, Bosio, Nardini, Grevio, ed altri classici autori. Tom. I. —III.

In Roma, MDCCLXV. A spese di Nicola Roisecco Mercante libraro e stampatore in Piazza Navona.

T. I. XVI, 678 S. — II. 670 S. — III. 581 S. 8° (H.)

E. Übersetzungen.

1661.
209 EXT.

Afbeelding van’t Oude Romen, waar in vertoont worden, de voornaamste Tempelen Schouburgen .... en andere gedenkwaerdige saken. Als ook een Beschryving van de Grootheit des roomschen Gebieds. Alles met 128 çierlijke kopere Platen, den Schilderen, Beeldhouweren, Bouwmeesteren, en andere Lief-hebberen ten dienste verrijkt. Nu nieuw uit het Italiaans vertaalt.

t’Amsterdam, By Jacob van Meurs, Plaetsnijder en Boeckhandelaer, op de Zingel, over de Appelmarkt, in de Stadt Meurs, 1661.

Titelstich, 14 n. n., 436, 10 n. n. S. 12° (Slg. Ashby. — Berlin. — H.)

210 Kubikat

Afbeeldinge van’t Nieu Romen. Waer in vertoont zijn de Kerken, H. Lichnamen, Reliquien, Indulgentien, Kloosters, Hospitalien, Oratorien, Compagnien von Wereltlyke Persoonen, Collegien, Paleisen, Gebouwen, Architecturen, Schilderien, gesnedene Beeiden, Bibliotheken, Studeerplaetsen, Hoven, Fonteinen, ende Vlekken, so binnen als buiten Romen, Paleisen, Cardinalen ende Princen, die de selfde vercieret hebben, en andere seer aenmerkelijke dingen. Den Schilderen, Beeldhouweren, Bouwmeesteren, en andere Liefhebberen ten dienste, verrijkt mit 82 kopere platen.

#245

t’Amsterdam, By Jacob van Meurs, Platesnijder en Boeckhandelaer op de Zingel, over de Appelmarkt, in de Stadt Meurs, 1661. Titelstich, 34 n. n., 792 S. 8° (Berlin.)

1662.
211 Kubikat

Abgebildetes altes Romm. Darinn die weyland gewesenen Kirchen, Schawbuerge, Runden-Schawbürge, Ren-Kreisse, Schiffgefecht-Plaetze, Triumph-Bogen, Rahthäuser, Palläste, Säulen, Triumph-Process, Kriegs- und Bürger-Dignitäten, Gebraeuche, Ceremonien, und dergleichen denckwürdige Sachen dero Stadt Rom, allen Liebhabern der Antiquitaet zu dienst, nicht nur mit Worten gründlich beschrieben, sondern auch mit 128 zierlichen wohlgetroffenen und recht lebendigen Kupferstuecken gleichsam gegenwaertig vor Augen gestellet werden. Sampt einem Appendix von der Grösse des römischen Gebietes. Aus dem Italienischen ins Hochteutsche mit Fleiss übergesetzet von Alberto Reimaro Lubecense.

Aernhem, Joh. Friedr. Hagen, MDCLXII. 8 n. n., 434, 6 n. n. S. 12° (München.)

212 Kubikat

Abgebildetes neues Romm, darinnen die heute vorhandene Kirchen, H. Leiber, Reliquien, Ablass, Kloester, Hospitaele, Beht-Kapellen, Societaeten der Welt-Personen, Collegia, Hohe-Schulen, Pallaeste, Gebaewe, Gemaehlde, oder Schilderyen, gehawene und geschnitzte Bilder, Bibliothecen, Studirkammern, Gaerten, Brunnen, Forwercke oder Meyerhoefe, auch Baepste, Cardinaele, Fuersten und dergleichen merckwuerdige Herrlichkeiten dero Stadt Rom, allen Liebhabern obegelegtener fuertrefflicher Oerter zu Gefallen nicht nur mit Worten gruendlich beschrieben, sondern auch mit 82 zierlichen, wohlgetroffenen und recht lebendigen Kupferstuecken gleichsam gegenwaertig vor Augen gestellet werden. Auss dem Italienischen ins Hochteudsche uebergesetzet von Alberto Reimaro Lubecense.

Aernhem, Johann Friedrich Haagen, 1662. Titelstich, 34 n. n., 791 S. 12° (H. München.)

#246

V. Baglione.

1639.

213 Kubikat

Baglione, Giovanni

Le nove chiese di Roma di Giovanni Cavalier Baglione Romano dell’habito di Cristo. Nelle quali si contengono le historie, pitture, scolture ed architetture di esse.

Roma, Andrea Fei, 1639. 204 S. 12° (H. — V.-E.)

VI. Roma Antica e Moderna.

A. Die Ausgaben der Franzini.

1643.
214 Kubikat

Descrizione di Roma antica e moderna, nella quale si contengono chiese, monasterij, hospedali, compagnie, collegij e seminarij, tempij, teatri, anfiteatri, naumachie, cerchi, fori, curie, palazzi e statue, librerie, musei, pitture, sculture & i nomi degli artefici. Indice de’ sommi pontefici, Imperatori e Duchi. Con due copiosissime tavole.

Roma, Andrea Fei, MDCXLIII. Ad istanza di Gio: Domenico Franzini. 14 n. n., 787, 9 n. n. S. 8° (H. — V. — Angelica. — Berlin. — München.)

1653.
215 Kubikat

Roma antica e moderna, nella quale si contengono chiese, monasterij, hospedali, compagnie, collegij, e seminarij; tempij, teatri, anfiteatri, naumachie, cerchi, fori, curie, palazzi, e statue, librarie, musei, pitture, sculture, & i nomi de gli artefici. Indice de’ Sommi Pontefici, Imperatori, e Duchi. Con una copiosissima tavola, & altre nuove aggiunte.

Roma, Giacomo Fei, MDCLIII. Ad instanza di Gio: Domenico Franzini, all’insegna della Fontana a Pasquino. 32 n. n., 796 S. 8° (München.)

#247
1657.
216 EXT.

Roma antica e moderna .....

Roma, Giacomo Fei, MDCLVII. Ad instanza di Gio: Domenico Franzini all’insegna della fontana di Pasquino. 32 n. n., 796 S. 8° (V.-E.)

Unveränderter Neudruck der vorigen Ausgabe, die Titel sind beidesmal völlig identisch.

1660.
217 Kubikat

Roma antica e moderna .....

Roma, Giacomo Fei, MDCLX. Ad instanza di Gio: Domenico Franzini. 32 n. n., 796 S. 8° (H. München.)

Unveränderter Neudruck der vorigen Ausgabe.

1668.
218 Kubikat

Roma antica e moderna, nella quale si contengono chiese .... Indice de’ Sommi pontefici .... Con una copiosissima tavola, e aggiunta di tutte le cose notabili fatte sino al presente.

In Roma, per il success. al Mascar. (sic!) MDCLXVIII.

A spese di Federigo Franzini. Titelstich, 28 n. n., 832 S. 8° (München.)

1677.
219 Kubikat EXT.

Roma antica e moderna, nella quale si contengono chiese .... Indice de’ Sommi pontefici ... Con una copiosissima tavola & aggiunta di tutte le cose notabili fatte sino al presente.

Roma, Mascardi, MDCLXXVII. A spese di Federigo Franzini. Titelstich, 28 n. n., 838 S. 8° (V.-E.)

1678.
220 Kubikat EXT.

Roma antica e moderna ....

Roma, Mascardi, MDCLXXVIII. A spese di Federigo Franzini. Titelstich, 28 n. n., 838 S. 8° (München.)

#248

Derselbe Druck, wie der vorhergehende. Bloß die Jahreszahl des Titelblatts ist verändert. p. 509: Titelblatt der »Roma antica figurata« trägt die Jahreszahl 1677.

B. Spätere Ausgaben.

1687.
221 Kubikat

Roma sacra antica e moderna figurata e divisa in tre parti. Nella prima delle quali si contengono tutte le chiese, reliquie, stationi, indulgenze, ospedali, monasteri, compagnie, collegij, seminari, pitture, e sculture, con la vita de’fondatori, e nomi de gl’artefici. Nella seconda si contiene la genealogia di Romolo, la serie de i Re, consoli, e imperatori, teatri, anfiteatri, naumachie, cerchij, fori, curie, palazzi, & altre antichità. Nella terza si contiene la descrittione dello stato presente secondo l’ordine di quattordici rioni, con le loro strade, piazze, fontane, palazzi, gallerie, musei, librarie, ville, giardini, statue, quadri, studij, accademie, medaglie, di tutti i pontefici delineate dal famoso Tempesta, e nomi dell’Imperatori, Re e Duchi. Cavate da Tito Livio, Lucio Floro, Suetonio, Nardino, Rosini, Gammucci, & altri gravi autori; con tavola copiosa, & aggiunta di tutte le cose notabili.

Roma, G. B. Molo, MDCLXXXVII. A spese di Vincenzo de Romanis libraro a Pasquino. Titelstich, 22 n. n., 456, 256, 142 S. 8° (H. V.-E. München. Paris.)

1700.
222 Kubikat

Roma sacra antica e moderna figurata e divisa in tre parti ....

In Roma, per Ant. de Rossi, l’anno del Giubileo MDCC. A spese di Vincenzo de Romanis. Titelstich, 22 n. n., 456, 256, 142 S. 8° (American Academy, Rom. — München. — Paris.)

Nachdruck der vorigen Ausgabe.

#249
1707.
223 Kubikat

Posterla, Francesco

Roma sacra e moderna abbellita di nuove figure di rame, e di nuovo ampliata, ed accresciuta con le più fedeli autorità del Baronio, Ciacconio, del Panciroli, e d’altri gravi autori; nella quale si da esatta notizia delle sacre basiliche, chiese, ospedali, monasterj, confraternite, collegij, librerie, accademie, palazzi, giardini, ville, fontane, pitture, sculture, architetture, e statue più famose, che sono dentro e fuori della città, con i nomi degli artefici, e de’ fondatori più celebri, come ancora dell’opere pie, stazioni, reliquie de’ Santi custodite nelle dette chiese, e de’ Sommi Pontefici, ed eminentissimi Porporati e d’altri cospicui personaggi fondatori o restauratori delle medesime. Accresciuta al presente di varie erudizioni, ed istorie, e divisa in XIV. Rioni, senza che resti più cosa da desiderarvi sino al giorno presente. Con diligenza e studio da Francesco Posterla Romano.

Roma, Francesco Gonzaga, in Via Lata, 1707. Titelstich, 16 n. n., 692, 12 n. n. S. 8° (München.)

1725.
224 Kubikat

Cecconi, Gio: Francesco

Roma sacra e moderna giù descritta dal Panciroli ed accresciuta da Francesco Posterla, con una esatta notizia delle basiliche .... Abbellita con nuove figure di Rame, & ampliata con varie erudizioni ed Istorie, e divise in XIV. Rioni e di nuovo con somma diligenza e studio riordinata da Gio: Francesco Cecconi, canonico delle chiese di S. Marco e di S. Teodoro. Aggiuntovi anche in fine un diario istorico, che contiene tutto ciö che è accaduto di più memorabile in Roma dalla clausura delle porte sante 1700. fino all’apertura delle medesime nell’anno 1724. sotto il pontefice regnante Benedetto XIII.

Roma, l’anno del Giubileo, 1725. Nella stamperia del Mainardi nella piazza di Monte Citorio. Si vendono in detta stamperia, e da Gio: Lorenzo Barbiellim libraro a Piè di Marino, e da Muzio Bona a Pasquino. 8 n. n., 775 S. 8° (H.)

#250
1741.
225 Kubikat

Roma antica distinta per regioni, secondo l’esempio di Sesto Rufo, Vittore e Nardini. Ornata di Rami, delle più celebri fabbriche antiche, diligentemente intagliate; coll’aggiunta dello stato di Roma nel secolo XII., e delle memorie di varie Antichità trovate in diversi luoghi della città di Roma scritte da Ulisse Aldrovandi, Flaminio Vacca, Francesco de’Ficoroni, Pietro Santi Bartoli, ed altri fino all'anno MDCCXLI. Tomo. I.

In Roma, MDCCXLI. A spese di Lorenzo Barbiellini libraro a Pasquino. Appresso il Bernabò e Lazzarini. XVI, 378 S. 8° (H. — V.-E.)

226 Kubikat

Roma moderna distinta per rioni, e cavata dal Panvinio, Pancirolo, Nardini, e altri autori, ornata di varj Rami diligentemente intagliati rappresentanti le basiliche, e altre insigni fabbriche fino all’anno MDCCXLI. state da Sommi pontefici e da altri fabbricate, il tutto con nuovo metodo, e diligenza in questa nuova impressione descritta. Tom. II.

In Roma, MDCCXLI. A spese di Gio: Lorenzo Barbiellini libraro a Pasquino. Appresso il Bernabò e Lazzarini. 396 S. 8° (H. — V.-E.)

227 EXT.

Roma antica distinta per regioni ..... Tom. I.

In Roma, MDCCXLI. A spese di Fausto Amidei libraro al Corso sotto il palazzo del signor Marchese Raggi. Appresso il Bernabò e Lazzarini. XVI, 378 S. 8° (Angelica.)

228 EXT.

Roma moderna distinta per rioni ..... Tom. II.

In Roma, MDCCXLI. A spese di Fausto Amidei. Appresso il Bernabò e Lazzarini. 396 S. 8° (Angelica.)

Variante des vorigen. Das Buch ist in einen andern Verlag übergegangen.

#251

VII. Martinelli — Nuova Descrizione di Roma.

A. Martinelli.

1. Die Ersten Drei Auflagen.
1644.
229 Kubikat

Martinelli, Fioravante

Roma ricercata nel suo sito e nella scuola di tutti gli Antiquarij dal Signor F. Martinelli e descritta con breve e facil modo per istruttione del curioso e devoto forastiere nel visitare li piò celebri luoghi antichi e moderni della città.

In Roma, appresso Bernardino Tani, MDCXXXXIV. 14 n. n., 228 S. 24° (H. V.-E.)

1650.
230 Kubikat

Martinelli, F.

Roma ricercata nel suo sito e nella scuola di tutti gli antiquarij: e descritta con breve e facil modo per visitare li luoghi antichi e moderni della città, del Signor Fioravante Martinelli. Seconda impressione, revista e corretta dall' autore in molti luoghi. Accresciuta del modo di acquistare il Giubileo dell’anno santo, MDCL.

Roma, Alberto Tani, 1650. 12 n. n., 220, 32 n. n. S. 24° (V.-E.)

231 Kubikat

Martinelli, F.

Roma ricercata nel suo sito ..... e descritta con breve e facil modo per istruttione del curioso, e devoto forastiero nel visitare li più celebri luoghi antichi e moderni della città.

In Padoa, per Paolo Frambotto, 1650. 133, 27 n. n. S. 16° (H. V.-E. München.)

Das Exemplar der V.-E. ist an Lunadoro, »Relazione della Corte di Roma angebunden. Erstes Exemplar dieser Art.

1658.
232 Kubikat

Martinelli, F.

Roma ricercata nel suo sito ..... Terza impressione, revista, corretta, & aggiunta dall’autore in molti luoghi con figure, e con antiche e moderne eruditioni.

#252

A spese di Biagio Deversin, libraro al segno della Regina. In Roma per il Mascardi, MDCLVIII. Titelstich, 16 n. n., 487, 34 n. n. S. 12° (H. V.-E.)

2. Die Vierte Und Fünfte Auflage.
1660.
233 Kubikat

Martinelli, F.

Roma ricercata nel suo sito ..... Quarta impressione. Revista corretta & accresciuta dall’autore in molti luoghi, con antiche, & moderne eruditioni.

Venetia, Brigonci, MDCLX. 178, 14 n. n. S. 12° (München.)

1662.
234 Kubikat

Martinelli, F.

Roma ricercata ... ... Quinta edizione ... ...

Venetia, Gio: Pietro Brigonci, MDCLXII. 178, 14 n. n. S. 12° (V.-E. Senat.)

Trotz der Bezeichnung als »Quinta edizione« Nachdruck des vorigen. Titel unverändert. Die folgenden Nummern 235—239 sind sämtlich Nachdrucke der Ausgabe von 1660.

1664.
235 Kubikat

Martinelli, F.

Roma ricercata ....

Venezia, Brigonci, MDCLXIV. 178, 14 n. n. S. 12° (München.)

Angbd. an Lunadoro, Relazione della Corte di Roma.

Nachdruck von No. 233.

1671.
236 Kubikat

Martinelli, F.

Roma ricercata .... Quinta impressione ....

Venetia, Zaccaria Conzato, MDCLXXI. 174, 14 n. n. S. 8° (München.) Angbd. an Lunadoro, Relazione della Corte di Roma.

Nachdruck von No. 233.

#253
237 EXT.

Martinelli, F.

Roma ricercata .... Quinta impressione ....

Venetia, MDCLXXI. Per Giovanni Francesco Valvasense. 174, 14 n. n. S. 8° (V.)

Nachdruck von No. 233.

1677.
238 [[NA]]

Martinelli, F.

Roma ricercata .... Quinta impressione ....

Venetia, Milocco, MDCLXXVII. 174, 14 n. n. S. 8° (München.)

Nachdruck von No. 233.

1689.
239 EXT.

Martinelli, F.

Roma ricercata .... Quinta impressione ....

Venetia, MDCLXXXIX. Appresso Antonio Tivanni. 174, 14 n. n. S. 8° (München.) Angbd. an Lunadoro.

Nachdruck von No. 233.

3. Spätere Nachdrucke Und Bearbeitungen.
1677.
240 Kubikat

Martinelli, F.

Roma ricercata .... Quinta impressione. Revista, corretta ....

Venetia, Gio: Francesco Valvasense, MDCLXXVII. S. 8° (München.) Angbd. an Lunadoro.

1687.
241 Kubikat

Martinelli, F. und Flentin, Matteo

Roma ricercata nel suo sito, con tutte le curiosità, che in essa si ritrovano, tanto antiche, come moderne, cioè chiese, monasterij, hospidali, collegij, seminarij, tempij, teatri, anfiteatri, naumachie, cerchi, fori, curie, palazzi, e statue, librarie, musei, pitture, sculture, & i nomi degli #254 artefici. Del Sigr. Fioravante Martinelli Romano. Di nuovo corretta, & accresciuta dal Sigr. Matteo Flentin Lieggese.

Roma, Francesco Tizzoni, 1687. A spese di Francesco Leone, Libraro in Pasquino. 8 n. n., 184 S. 8° (V.)

1693.
242 Kubikat

Martinelli, F. und Flentin, Matteo

Roma ricercata ..... Di nuovo corretto & accresciuto dal Signor Matteo de Flentin Liegese.

A spese di Francesco Leone libr. in Piazza Madama.

In Roma, per Gio: Francesco Buagni, 1693. 8 n. n., 177, n. n. S. 8° (A. I.)

1699.
243 Kubikat

Martinelli, F. und Valesio, Francesco

Roma ricercata nel suo sito, con tutte le curiosità che in essa si ritrovano, tanto antiche come moderne ..... Del Signor F. M. Romano. Di nuovo corretta & accresciuta dal Signor Fr. Valesio Romano. A spese di Pietro Leone Libraro.

In Roma, per Gio: Francesco Buagni, 1699. Titelstich, n. n., 183, 5 n. n. S. 8° (München.)

1700.
244 EXT.

Martinelli, F. und Valesio, Francesco

Roma ricercata nel suo sito .... del Signor F. M. Romano. Di nuovo corretta & accresciuta dal Signor Fr. Valesio Romano.

A spese di Pietro Leone libraro in Parione all’Insegna di S. Giovanni di Dio. In Roma, per Gio: Francesco Buagni, 1700. Titelstich, 8 n. n., 183, 5 n. n. S. 8° (U. B. Breslau.)

1702.
245 Kubikat

Martinelli, F.

Roma ricercata ..... Quinta impressione ....

Venetia, Antonio Bortoli, MDCCII. 184, 14 n. n. S. 8° (München.) Angbd. an Lunadoro. Nachdruck von No. 240.

#255
246 Kubikat

Martinelli, F.

Roma di nuovo esattamente ricercata nel suo sito, con tutto ciò di curioso in esso si ritrova sì antico come moderno, cioè chiese .... di F. M. Di nuovo con ogni diligenza corretta & accresciuta con belle figure.

In Roma, per gl’eredi del Corb. (sic!), 1702. A spese di Giuseppe San-Germano Corvo Libraro a Pasquino. 12 n. n., 216, 12 n. n. S. 8° (Senat. — B. M.)

Wiedergedruckt 1703 und 1725.

1703.
247 Kubikat

Martinelli, F.

Roma di nuovo esattamente ricercata .....

In Roma, per gli eredi del Corb. (sic!), 1703. A spese di Luigi Neri. Titelstich, 12 n. n., 216, 12 n. n. S. 8° (H. München.) Neudruck von 246.

1707.
248 EXT.

Martinelli, F.

Roma ricercata nel suo sito, con tutte le curiosità ..... Di nuovo corretta & accresciuta con la descrizione delle fabbriche moderne, e delle ville più celebri, che sono ne’ contorni di Roma. A spese di Pietro Leone libraro.

Roma, Gaetano Zenobj, MDCCVII. Titelstich, 8 n. n., 201, 6 n. n. S. 8° (München.)

1715.
249 Kubikat

Martinelli, F.

Roma ricercata .....

A spese di Pietro Leone. Roma MDCCXV. Nella stamperia di Rocco Bernabò. Titelstich, 10 n. n., 203, 5 n. n. S. 8° (München.) Titel mit dem vorigen identisch.

1722.
250 Kubikat

Martinelli, F.

Roma ricercata nel suo sito con tutte le antichità che in essa si ritrovano, tanto antiche come moderne, cioè .... #256 di F. M. Romano. Di nuovo corretta & accresciuta con la descrizione delle fabbriche moderne, e delle ville più celebri, che sono nei contorni di Roma.

A spese di Pietro Leone ... In Roma, nella stamperia del Bernabò, 1722. Titelstich, 199, 7 n. n. S. 8° (H.)

1725.
251 Kubikat

Martinelli, F.

Roma di nuovo esattamente ricercata .....

In Roma, nell’Anno del Giubileo 1725. A spese di Giuseppe Sangermano-Corvo libraro nella Piazza di Pasquino. 12 n. n., 216, 12 n. n. S. 8° (Slg. Ashby.)

Nachdruck von No. 246 bzw. 247.

252 Kubikat

Martinelli, F.

Le magnificenze di Roma antica e moderna ricercate nel proprio sito con tutte le cose notabili, ch’in essa si trovano, cioè ..... di F. M. Romano. Di nuovo corretta ed accresciuta con la descrizione delle fabbriche moderne e delle ville più celebri, che sono ne’ contorni di Roma, e il compendio delle vite de pontefici fino al Regnante.

Roma, Bernabò, 1725. A spese di Pietro Leone ... 199, 7 n. n. S. (H.)

Trotz des veränderten Titels ein unveränderter Abdruck von No. 250.

1750.
253 Kubikat

Martinelli, F.

Roma ricercata nel suo sito con tutte le curiosità, che in essa si ritrovano, tanto antiche, come moderne, cioè chiese .... In questa nuova impressione ampliata e rinnovata colla descrizzione delle fabbriche, che fino al presente si veggono, ed arricchita di varie figure.

In Roma, nella stamperia di Francesco Ansillioni, 1750. Si vendono da Giuseppo Agazzi in Piazza Navona all’insegna della Carità. Titelholzschnitt, 2 n. n., 228 S. 8° (Senat.)

#257
1761.
254 Kubikat

Martinelli, F.

Roma ricercata .....

In Roma, presso gli eredi Barbiellini a Pasquino, MDCCLXI. Titelholzschnitt, 2 n. n., 228 S. 8° (H.)

Nachdruck des vorigen.

1769.
255 EXT.

Martinelli, F.

Roma ricercata nel suo sito ....

In Roma, MDCCLXIX. Presso Michelangelo Barbiellini al Palazzo Massimi. 256 S. 8° (H.)

Titel mit No. 253 identisch.

B. Nuova Descrizione.

1775.
256 Kubikat

Nuova descrizione di Roma antica e moderna e di tutti li più nobili monumenti sagri e profani, che sono in essa e nelle sue vicinanze, cioè archi ... basiliche, e chiese ... si aggiunge un breve ragguaglio dell’origine ed istituzione dell’Anno Santo e la cronologia di tutt’i pontefici romani.

In Roma, nella stamperia di Giovanni Zempel. A spese di Giuseppe Monti Mercante Libraro in Piazza Navona sotto l’orologio di Sant’Agnese. VII, 294 S. 8° (H.)

257 Kubikat

Nuova descrizione di Roma antica e moderna .... con un breve ragguaglio dell’origine ed istituzione dell’anno santo, e la cronologia de’ pontefici romani fino al regnante pontefice Pio VI. Edizione seconda. In cui si è aggiunta la relazione della corte di Roma e della solenne cavalcata che si fa dal pontefice in occasione del solenne possesso con altre notizie molto interessanti.

In Roma, MDCCLXXV. Nella stamperia di Gio: Zempel. A spese di Giuseppe Monti ... VII, 264, XXXVI S. 8° (V.-E.)

#258
1780.
258 Kubikat

Nuova descrizione di Roma antica e moderna e di tutti li più nobili monumenti sagri e profani, che sono in essa, e nelle sue vicinanze: cioè archi ..... Edizione prima. Nella quale si è aggiunta la descrizione di tutte le nuove fabbriche fino al presente giorno, ed arricchita di figure in rame.

In Roma, 1780. Per il Cannetti all'Arco della Ciamb. (sic!). 2 n. n., 232 S. 8° (Slg. Ashby.)

1784.
259 Kubikat

Nuova descrizione di Roma antica e moderna ... .... ed infine la cronologia di tutt’i Romani pontefici. Edizione seconda, nella quale si è aggiunta ....

In Roma, 1784. Per il Cannetti. 240 S. 8° (V.-E. München.)

Titel identisch mit dem vorigen.

1790.
260 Kubikat

Nuova descrizione di Roma antica e moderna ..... Edizione terza ....

In Roma, 1790. Nella stamperia di Salvator Baldassari alla catena della Sapienza. 228 S. 8° (H.)

1793.
261 Kubikat

Nuova descrizione ..... Edizione terza .....

In Roma, 1793. Per il Cannetti vicino alla Rotonda. 232 S. 8° (American Academy, Rom.)

262 Kubikat

Nuova descrizione .... Edizione terza .....

In Roma, 1793. Per il Barbiellini alla Minerva. 232 S. 8° (American Academy, Rom.)

Variante des vorigen.

1796.
263 Kubikat

Nuova descrizione ..... Edizione terza .....

In Roma, 1796. Per il Cannetti vicino alla Rotonda. 232 S. 8° (H.)

#259
1806.
264 Kubikat

Nuova descrizione .... Edizione quarta ....

In Roma, MDCCCVI. Nella stamperia di Filippo Baldassari. 232 S. 8° (American Academy. — V.-E.)

1820.
265 Kubikat

Nuova descrizione .... Edizione quinta .....

In Roma, 1820. Nella stamperia Cannetti, si vende alla Catena della Sapienza No. 24. 260 S. 8° (H.)

1824.
266 Kubikat

Nuova descrizione .... Edizione sesta ....

Roma, 1824. Nella stamperia dell’Ospizio Apostolico. A spese di Pietro Aurelj librajo alla Catena della Sapienza Num. 24. 258 S. 8° (Slg. Ashby.)

1828.
267 Kubikat

Nuova descrizione .... Edizione settima ....

Roma, 1828. Presso Pietro Aurelj, stampatore, e librajo in Via de’ Sediarj Num. 24. 258 S. 8° (H.)

1842.
268 Kubikat

Nuova descrizione .... Edizione ottava .....

Roma, Pietro Aurelj, 1842. 275 S. 8° (H.)

C. Roma Ampliata e Rinnovata.

1. Italienische Ausgaben.
1725.
269 Kubikat

Roma ampliata e rinnovata, o sia nuova descrizione della moderna città di Roma e di tutti gli edifizj notabili, che sono in essa cioè basiliche, chiese, monasterj, conventi, ospedali, collegij, seminarj, palazzi, curie, ville, giardini, fontane, obelischi, archi, teatri, anfiteatri, ponti, fori, biblio #260 teche, musei, pitture, scolture, ed altro. Colla notizia delle sacre reliquie, che si conservano ne’ santuarj della medesima: degli architetti, pittori, scultori, ed altri eccellenti artefici de’ sudetti edifizj: e delle cose più celebri, che erano nell’antica Roma: come anche di alcune chiese, ville e fabbriche insigni, che sono nelle vicinanze di essa città.

Roma, Pietro Ferri, MDCCXXV. Si vendono da Gregorio Roisecco. Titelstich, 191 S. 8° (München.)

1739.
270 Kubikat

Roma ampliata e rinnovata, ossia nuova descrizione della moderna città di Roma .... Coll’aggiunta delle nuove fabbriche errette nel pontificato di Papa Clemente XII.

In Roma, MDCCXXXIX. Appresso Gregorio Roisecco mercante de’ libri in Piazza Navona. 191, 16 n. n. S. (V.-E.)

Neudruck der vorigen Ausgabe erweitert durch einen Anhang mit den Bauten Clemens XII.

1750.
271 Kubikat

Roma ampliata e rinnovata o sia nuova descrizione dell’antica e moderna città di Roma, e di tutti gli edifizj notabili, che sono in essa, cioè .... Colla notizia delle sacre reliquie ... Come anche di alcune chiese, ville e fabbriche insigni, che sono nelle vicinanze di essa città. Coll’aggiunta delle nuove fabbriche erette fino al presente giorno. Accresciuta in questa nuova edizione della cronologia di tutti li sommi pontefici, e di una narrativa dell’origine dell’istituzione del santo giubileo dell’anno santo.

Roma, MDCCL. Si vendono nella libreria di Gregorio Roisecco. Per Ottavio Puccinelli. 6 n. n., 215 S. 8° (H.)

2. Deutsche Ausgaben.
1739.
272 EXT.

Herrlich erweitert- und verneuertes Rom, oder neue Beschreibung der jetzigen Welt-beruehmten Stadt Rom, und aller merckwuerdigen rahren Gebaeuen, so sich darinn be #261 finden, als vornehme Kirchen, Kloester, Convent, Hospitaeler, Collegien, Seminarien, Pallaest, Bericht-Haeuser, Land-Gueter, Gaerten, Spring-Brunnen, Hocher Saeulen, Kuenstlich Alte und neue Schaubuehnen, Brucken, Mahlereyen, Bild-Hauereyen, und Anderes; Mit der Nachricht aller heiligen Reliquien, so in dem Heiligthum ueberall aufbehalten werden: auch von denen vornehmsten Bau-Meisteren, Mahleren, Bild-Haueren und andern Kuenstlern, so in dieser Stadt gearbeitet haben. Wie auch der beruehmtisten Sachen, welche in dem alten Rom gewesen; Ingleichen nicht weniger von einigen Kirchen, Land-Gueter und anderen Raritaeten, so ausserhalb dieser Stadt zu sehen seynd. In eine Zehen-Taegige Zeit-Vertreibung eingerichtet und von dem Italienischen Exemplar in das Teutsche uebersetzt Durch J. A. HK.

Augspurg, Druckts und verlegts Johann Michael Labhart 1739 4 n. n., 311 S. 8° (München.)

1740.
273 EXT.

Herrlich erweitertes und verneuertes Rom ....

Augspurg, Druckts und verlegts Johann Michael Labhart, 1740. 4 n. n., 311 S. 8° (München.) Variante des vorigen.

3. Roma Antica e Moderna.
1775.
274 Kubikat

Roma antica e moderna ossia nouva descrizione della città di Roma, e di tutti gli edifizj notabili si antichi che moderni che sono in essa, cioè basiliche ... Colla notizia delle sacre reliquie, che si conservano ne' santuarj della medesima, de gli architette, pittori, scultori, ed altri eccellenti artefici de' suddetti edifizj. Come anche di alcune chiese, ville e fabbriche insigni, che sono nelle vicinanze di essa città. Coll'aggiunta delle nuove fabbriche erette fino al presente, divisa in dieci giornate, ed in questa nuova edizione arricchita di varie figure, con la cronologia di tutti li sommi pontefici.

#262

In Roma, MDCCLXXV. Nella stamperia di Giovanni Bartolomicchi. 186 S. 8° (München.)

275 Kubikat

Roma antica media e moderna, o sia guida per la città di Roma, divisa in dieci giornate per osservarne le sue magnifizenze sagre e profane, cioè chiese ... In questa nuova impressione si è aggiunto il nuovo museo Clementino, ed altre fabbriche, che fino al presente si veggono. Ed arricchita di varie figure.

In Roma, 1775. Dalle stampe del Casaletti a Sant’ Eustachio. 219 S. 8° Am Schluß des Buchs: »Si vendono da Giovanni Bartolomicchi al Corso su la chiavica di Fiani." (H. — München.)

4. Nuova E Succinta Descrizione.
1825.
276 Kubikat

Nuova e succinta descrizione di Roma antica e moderna e de’ monumenti sacri e profani, che sono in essa e nelle sue vicinanze, corredata di figure in rame.

Roma, Stamp. Perego Salvioni, 1825. Si vende da Francesco Archini libraio. VI, 254, 9 n. n. S. 8° (American Academy, Rom. H.)

1829.
277 Kubikat

Nuova e succinta descrizione di Roma ....

Roma, 1829. Presso Pietro Aurelj stampatore e librajo in Via de’Sediari num. 24. 246 S. 8° (H.)

1838.
278 Kubikat EXT.

Nuova e succinta descrizione di Roma ....

Roma, 1838. Nella stamperia Perego Salvioni. Si vende da Francesco Archino librajo. VI, 254, 9 n. n. S. 8° (American Academy, Rom.)

#263

VIII. Nota Delli Musei.

1664.

279 Kubikat

Nota delli musei, librerie, galerie, et ornamenti di statue e pitture, ne’ palazzi, nelle case, e ne’ giardini di Roma.

In Roma, appresso Biagio Deversin, e Felice Cesaretti. Nella stamperia del Falco. 1664. 66, 5 n. n. S. 12° (H. — V. — München.)

Das münchener Exemplar ist angebunden an Lunadoro, Relazione della di Roma, 1664.

IX. Titi.

1674.

280 Kubikat

Titi, Filippo

Studio di pittura, scoltura et architettura nelle chiese di Roma, dell’Abb. Filippo Titi. Nel quale si hà notitia di tutti gl’artefici, che hanno ivi operato con una breve introduttione delle conditioni, e ristori delle medesime chiese, e strada facile per ritrovarle.

In Roma, per il Mancini, 1674. 24 n. n., 477 S. 8° (H.)

1675.

281 Kubikat

Titi, Filippo

Studio di pittura, scultura & architettura nelle chiese di Roma, dell’abb. Filippo Titi. Nel quale si hà notitia di tutti gl’artefici che hanno ivi operato; con una breve introduttione delle fondationi, e ristori delle chiese, e strada facile da trovarle.

Roma, et in Macerata, per Giuseppe Piccini, 1675. 12 n. n. 264 S. 8° (München. — H.)

1686.

282 Kubikat

Titi, Filippo

Ammaestramento utile e curioso di pittura, scultura ed architettura nelle chiese di Roma, palazzi Vaticano, di Monte Cavallo, & altri che s’incontrano nel cammino facile, che si #264 fà per ritrovarle. Dell’abbate F. T. Overo nuovo studio per sapere l’opere de’ professori delle virtù sudette, che si vedono nelle medeme chiese, ò palazzi, le loro fondationi, ò ristoramenti, e chi ne hà la cura, ò tiene il possesso. Con l’indice delle chiese, e de’ virtuosi, che si nominano. Et in fine una aggiunta, dove è descritto il Duomo di Città di Castello.

Roma, Giuseppe Vannacci, 1686. 24 n. n., 456, 32 n. n. S. 12° (H.)

1708.

283 Kubikat

Titi, Filippo

Nuovo studio di pittura, scoltura et architettura nelle chiese di Roma, palazzi Vaticano, di Monte Cavallo, & altri. Dell’abbate F. T., in cui si da notitia di tutte l’opere de’ professori delle virtù sudette, che si vedono nelle medesime chiese, e palazzi. Aggiuntevi da Francesco Posterla al presente tutte l’opere fatte di nuovo nelle sudette chiese, e palazzi, con quanto di magnifico, e di grande ha fatto fin’ora inalzare e ristaurare la Santità di N. S. Papa Clemente XI. Con l’indice delle chiese, e de’ virtuosi, che si nominano.

A spese di Pietro Leone libraro all’insegna di San Giovanni di Dio in Parione. In Roma, MDCCVIII. Per il Zenobj. 16 n. n., 456, 36 n. n., 41, 7 n. n. S. 8° (H.)

1721.

284 Kubikat

Titi, Filippo

Nuovo studio di pittura ... nelle chiese di Roma, Palazzo Vaticano ... Dell’abbate F. T. In cui si da notitia di tutte le opere de’ professori ... Aggiuntevi al presente tutte le opere fatte di nuovo nelle sudette chiese, e palazzi, con quanto di magnifico, e di grande s’è fatto fin ora innalzare, e ristaurare nell’anno MDCCXXI. Regnante la Santità di N. Sig. Papa Innocenzo XIII. Con l’indice delle chiese, e de virtuosi che si nominano.

A spese di Pietro Leone ... In Roma, per il Tinassi, MDCCXXI. 528 S. 8° (H.)

#265

1763.

285 Kubikat

Titi, Filippo

Descrizione delle pitture, sculture ed architetture esposte al pubblico in Roma. Opera cominciata dall’abbate Filippo Titi da Città di Castello. Con l’aggiunta di quanto è stato fatto di nuovo fino all’anno presente.

In Roma, MDCCLXIII. Nella stamperia di Marco Pagliarini. XII, 487, 108 S. 8° (H.)

Angbd. Indice delle Antichità che si custodiscono nel palazzo di Campidoglio alla destra del Senatorio vicino alla chiesa d’Araceli.

#266

X. Rossini.

1693.

286 Kubikat

Rossini, Pietro

Il Mercurio Errante delle grandezze di Roma, tanto antiche che moderne; cioè de’ palazzi, ville, giardini, & altre rarità della medesima. Diviso in tre parti, la prima, e la seconda delle quali, si contengono nel primo libro. Descritte da P. R. da Pesaro, antiquario di diverse nationi e professore di medaglie antiche in Roma.

Roma, Gio: Molo, 1693. 8 n. n., 129, 3 n. n. S. 12° (München.)

Angebunden: Il Mercurio Errante delle antichità di Roma, quali di presente si vedono di P. R. da Pesaro antiquario di diverse nationi e professore di medaglie antiche in Roma. Parte terza. 159, 8 n. n. S.

1700.

287 Kubikat

Rossini, Pietro

Il Mercurio Errante delle grandezze di Roma tanto antiche, che moderne, di P. R. da Pesaro antiquario e professore di medaglie antiche. In questa seconda edizione diligentemente revisto e corretto dall’istesso autore ed ampliato di diverse altre rarità con l’aggiunta delle fabbriche fatte in Roma, e fuori da Innocenzo XII. Diviso in tre libri, nel primo si tratta delli palazzi principali di Roma e sue rarità di statue, pitture, & altre curiosità. Nel secondo delle ville tanto dentro che fuori, nel circuito e distretto della medesima. Nel terzo si contengono tutte le antichità, che di presente si vedono in essa, e suo contorno.

In Roma, per il Buagni, l’anno del Giubileo, 1700. 8 n. n., 156, 3 n. n. S. und 190, 16 n. n. S. 8° (H. München.)

1704.

288 Kubikat

Rossini, Pietro

Il Mercurio Errante ..... Seconda edizione ....

Roma, Ant. de’Rossi, 1704. Si vendono da Gaetano Capranica. 8 n. n., 156, 3 n. n., 190, 16 n. n. S. 8° (H. München.)

Nachdruck der zweiten Auflage von 1700.

#267

1715.

289 Kubikat

Rossini, Pietro

Il Mercurio Errante delle grandezze di Roma tanto antiche che moderne .... In questa terza edizione diligentemente revisto e corretto dal Sig. Gio: Pietro Rossini figliuolo dello stesso autore, ed ampliato in diverse altre rarità. Con l’aggiunta delle fabbriche fatte in Roma e fuori da Innocenzo XII., e Clemente XI. regnante.

Roma, Zenobj, MDCCXV. A spese di Gaetano Capranica. 22 n. n., 312 S. 8° (H.)

1725.

290 Kubikat

Rossini, Pietro

Il Mercurio Errante delle grandezze di Roma ..... 290

Riveduto da Gio: Pietro R. figliuolo dell'autore. In questa quarta edizione migliorato, ed accresciuto con l’aggiunta delle fabbriche fatte in Roma, e fuori fin al presente pontefice Regnante Benedetto XIII.

Roma, Zenobj, MDCCXXV. A spese di Gaetano Capranica. 20 n. n., 303 S. 8° (H. München.)

1732.

291 Kubikat

Rossini, Pietro

Il Mercurio Errante ... Riveduto da Gio: Pietro R. figliuolo dell’autore. In questa quinta edizione megliorata ed accresciuta con l’aggiunta delle fabbriche fatte in Roma, e fuori fin’al presente pontefice regnante Clemente XII.

Roma, Giovanni Zempel, 1732. A spese di Gaetano Capranica. 20 n. n., 286, 2 n. n. S. 8° (V.-E. München.)

1739.

292 Kubikat

Rossini, Pietro

Il Mercurio Errante .... in questa sesta edizione migliorato ed accresciuto con l'aggiunta delle fabbriche fatte in Roma, e fuori fin'al presente pontefice regnante Clemente XII.

#268

Im Roma, 1739. Per Gio:Zempel presso Monte Giordano. A spese di Gaetano Capranica all'insegna dell'Ercole tra le due catene della Sapienza. 10 n. n., 355 s. (Müchen.)

1741.

293 Kubikat

Rossini, Pietro

Il Mercurio Errante .... in questa sesta edizione migliorato .....

In Roma, MDCCXLI. Si vendono da Fausto Amidei libraro al Corso. 10 n. n., 355 S. 8° (H. München.)

Unveränderter Neudruck der VI. Auflage.

1750.

294 Kubikat

Rossini, Pietro

Il Mercurio Errante ..... in questa settima edizione migliorato ed accresciuto, con l’aggiunta delle fabbriche fattevi fin’al presente, diviso in due parti: la prima contiene palazzi, e chiese, la seconda ville, giardini, terme, acque, teatri, cerchi, archi trionfali, guglie, sepolcri, ed altre antichità, e cose singolari di Roma.

A spese di Fausto Amidei. In Roma 1750. Per Generoso Salomone. 8 n. n., 192, 146, 8. n n. S. 8° (H.)

1760.

295 Kubikat

Rossini, Pietro

Il Mercurio Errante ..... In questa ottava edizione migliorato ed accresciuto, con l’aggiunta delle fabbriche fattevi fin’al presente: Diviso in due parti, la prima contiene palazzi e chiese, la seconda ville, giardini, terme, acque, teatri, cerchi, archi trionfali, guglie, sepolcri, ed altre antichità, e cose singolari di Roma.

A spese di Fausto Amidei. In Roma, 1760. Per Generoso Salomone. 10 n. n., 418 S. 8° (H.)

1771.

296 Kubikat

Rossini, Pietro

Il Mercurio Errante .... in questa nona edizione migliorato, ed accresciuto con l’aggiunta delle fabbriche #269 fattevi fin’al presente: diviso in due parti, la prima contiene palazzi e chiese, la seconda ville, giardini, terme, acque, teatri, cerchi, archi trionfali, guglie, sepolcri, ed altre antichità, e cose singolari di Roma.

In Roma, MDCCLXXI. Nella libreria di Fausto Amidei al Corso. Nella stamperia di Lorenzo Capponi. 4 n. n., 432 S. 8°

Angebunden: Museo Capitolino ossia descrizione delle statue, iscrizioni, ed altre antichità, e de’ quadri de’ più bravi pennelli, che si custodiscono ne’ palazzi del Campidoglio. 135 S. 8° (H.)

1776.

297 Kubikat

Rossini, Pietro

Il Mercurio Errante ..... diviso in due parti nelle quali si tratta de’ palazzi, chiese, ville, giardini, terme, acque, teatri, cerchi, naumachie, archi trionfali, guglie, sepolcri, altre antichità e cose più singolari di Roma: con l’aggiunta delle fabbriche fatte fino al presente. Edizione decima, migliorata ed accresciuta. P. I. II.

In Roma, MDCCLXXVI. Presso Gaetano Quojani libraro alle Convertite al Corso. 2 Voll. Vol. I. 2 n. n., XLIII, 439 S. — II. 526, 18 S. 8° (V.-E.)

1788.

298 [[NA]]

Rossini, Pietro

Il Mercurio Errante ..... diviso in due parti, nelle quali si descrivono le antichità, statue, bassi rilievi, pitture, e cose più singolari, che si ammirano ne’ palazzi, chiese, ville, giardini, ed altri luoghi della città di Roma. Aggiuntavi la descrizzione del Museo Clementino Pio, della nuova sagrestia Vaticana, ed altre fabbriche fatte sino al presente da G. Q. L. R. Parte Prima, Tomo I. II. XLIII, 439 S. — Parte Seconda, T. I. II. 526, 18 S. 8°

In Roma, MDCCLXXXVIII. Appresso da Natale Barbiellini, Mercante di libri a Pasquino. (V.-E.)

#270

1789.

299 Kubikat

Rossini, Pietro

Il Mercurio errante delle grandezze di Roma .... diviso in due parti, nelle quali si descrivono le Antichità .... aggiuntavi la descrizzione del Museo Clementino Pio, della nuova Sagrestia Vaticana, ed altre fabbriche fatte sino al presente, Parte I. II.

In Roma, MDCCLXXXIX. Appresso Natale Barbiellini, Mercante di libri a Pasquino. P. I. XLIII, 439 S. — P. II. 526, 18 S. 8° (Götingen U.-B.)

Variante der vorigen Ausgabe. Es fehlen die Worte des Titelzusatzes »da G. Q. L. R. « Ebenso die Angabe »Tomo I. II.« nach Parte I. bzw. II.

#271

XI. Eschinardi.

1696.

300 Kubikat

Eschinardi, Francesco

Espositione della carta topografica dell’agro Romano, con la eruditione antica e moderna. Dal P. Francesco Eschinardi della compagnia di Gesù.

Roma, Dom. Ant. Ercole, MDCXCVI. XXIV, 527 S. 12° (H. V.-E.)

1750.

301 Kubikat

Eschinardi, Francesco

Descrizione di Roma e dell’agro Romano. Fatta già ad uso della carta topografica del Cingolani dal Padre F. E. In questa nuova edizione accresciuta notabilmente con figure in rame, e corretta dall’abbate Ridolfino Venuti ... con un discorso sopra la coltivazione dell’agro Romano, e un catalogo infine delle tenute con i nomi de moderni possessori, e quantità del terreno delle medesime.

Roma, MDCCL. Per Generoso Salomone nella Piazza di S. Ignazio. A spese di Domenico Francioli, libraro in P. Colonna all’insegna del SS. Nome di Maria. 14 n. n., 401 S. 8° (H. V.-E.)

#272

XII. Pinaroli.

1700.

302 EXT.

Pinaroli, Giacomo

Trattato delle cose più memorabili di Roma, tanto antiche come moderne, con l’eruditioni di alcune statue e bassirilievi, palazzi, chiese, e funzioni pubbliche di detta città. L’origine di Frascati, e sue antichità, di Tivoli, Albano, Marino e Velletri; l’origine del fiume Aniene e Tevere con una breve descrittione dell’anno Santo. Diviso in due tomi.

In Roma, MDCC. Per Antonio de Rossi alla Piazza di Ceri.

P. I. 22 n. n., 396 S. — P. II. 20 n. n., 331, 2 n. n. S. 12° (V.-E.)

1703.

303 Kubikat

Pinaroli, Giacomo

L’antichità di Roma con le cose più memorabili che in essa di presente antiche e moderne si trovano, aggiuntevi le spiegazioni di bassi rilievi, & iscrizioni con la notizia delle chiese, palazzi, giardini, e statue che l’adornano, con le funzioni solite farsi dal pontefice. I diporti di Frascati, Tivoli, Albano, Marino, e Velletri e quanto di antico in esse si osserva. L’origine delli fiumi Tevere, & Aniene. Opera divisa in due tomi. T. I. II. Di Giacomo Pinarolo Milanese. E di nuovo fatto ristampare da Gaetano Capranica.

Roma, Antonio de Rossi, 1703. Si vendono dal sudetto Gaetano Capranica, all’insegna dell’ Ercole alla catena della Sapienza.

Vol. I. 24 n. n., 396 S. — Vol. II. 24 n. n., 331, 16 n. n. S. 8° (Casanatense. — München.)

1713.

304 EXT.

Pinaroli, Giacomo

L’antichità di Roma con le cose più memorabili tanto antiche che moderne. Aggiuntevi le spiegazioni di bassi #273 rilievi, & iscrizioni, che sono nelle chiese, palazzi, e giardini, e i diporti delle ville fuora di essa città, con quanto in essa di raro si osserva. L’origine de Fiumi Tevere & Aniene. Opera divisa in due tomi di G. P. Milanese. Terza edizione, con l’aggiunta d’altre notizie antiche e moderne di G. B. V. (Giovanni Battista Vaccondio). T. I. II.

Roma, per Gaetano Zanobj, MDCCXIII. A spese di Gaetano Capranica libraro all’insegna dell’Ercole trà le due catene della Sapienza.

Tom. I. 16 n. n., 389 S. — II. 12 n. n., 324 S. 12° (H. V.-E.)

1725.

305 Kubikat

Pinaroli, Giacomo

Trattato delle cose più memorabili di Roma tanto antiche come moderne, che in esse di presente si trovano. Aggiuntevi le spiegazioni de bassirilievi, & inscrizioni colla notizia delle chiese, palazzi, giardini e statue che l’adornano colle principali funzioni sacre, solite a farsi dal Sommo Pontefice. I diporti di Frascati ..... L’origine dei Fiumi Tevere & Aniene .... Una breve ma esatta descrizione dell’anno Santo. Opera divisa in tre tomi, e descritta in Italiano e Francese. Con un’aggiunta dell’importanza dello studio delle medaglie antiche coi loro prezzi, & il modo di formarne una erudita serie. T. I.—III.

Roma, stamp. di S. Michele a Ripa, MDCCXXV. Si vendono da Gio: Lorenzo Barbiellini.

T. I. 16 n. n., 493, 22 n. n. S. — II. 429, 16 n. n. S. — III. 541, 14 n. n. S. 8° (V.-E. Casanatense. München.)

Italienisch-französische Parallelausgabe; Titel des französischen Teils: Traité des antiquités de Rome, et de ce qui s’y trouve aujourd’hui de plus remarquable pour l’antique & le moderne.

#274

XIII. Vasi.

A. Das Stichwerk.

1747/61.
306 Kubikat

Vasi, Giuseppe

Delle magnificenze di Roma antica e moderna libro primo che contiene le porte e mura di Roma .... Da Giuseppe Vasi e dal medesimo fedelissimamente disegnate ed incise in Rame secondo lo stato presente. Con una spiegazione istorica di tutte le cose notabili di dette porte. Composta dal P. Giuseppe Bianchini Veronese.

In Roma, MDCCXLVII. Nella stamperia del Chracas presso S. Marco al Corso. LXXXIX, 2 n. n. S. Taf. I.—XX.

Libro secondo che contiene le piazze principali di Roma con obelischi, colonne ed altri ornamenti.

In Roma, nella stamperia di Apollo, presso gli eredi Barbiellini, MDCCLII. 52, 2 n. n. S. Taf. XXI—XL.

Libro terzo, che contiene le basiliche e chiese antiche di Roma.

Roma, Stamp. Apollo, MDCCLIII. 42 S. Taf. XLI—LX.

Libro Quarto, che contiene i palazzi e le vie le più celebri di essa.

Roma, Nicolò e Marco Pagliarini, mercanti di libri a Pasquino, MDCCLIV. 50, 2 n. n. S. Taf. LXI—LXXX.

Libro quinto, che contiene i ponti e gli edifizi sul Tevere.

Roma, eredi Barbiellini, MDCCLIV. 48 S. Taf. LXXXI—C.

Libro sesto che contiene le chiese parrocchiali.

Roma, Niccolò e Marco Pagliarini, MDCCLVI. 54 S. Taf. CI—CXX.

Libro settimo che contiene i conventi e case dei chierici regolari.

Roma, Niccolò e Marco Pagliarini, MDCCLVI. 75 S. Taf. CXXI—CXL.

Libro Ottavo, che contiene i monasteri e conservatori di Donne.

Roma, Niccolò e Marco Pagliarini, MDCCLVIII. 48 S. Taf. CXLI—CLX.

#275

Libro Nono che contiene i collegj, spedali e luoghi pii.

Roma, Niccolò e Marco Pagliarini, MDCCLIX. 52 S. Taf. CLXI—CLXXX.

Libro Decimo che contiene le ville e giardini più rimarchevoli.

Roma, Niccolò e Marco Pagliarini, MDCCLXI. 48 S. Taf. CLXXXI—CC. 10 Voll. qu. = 4° (H.)

B. Italienische Ausgaben.

1. Giuseppe Vasi.
1763.
307 Kubikat

(Vasi, Giuseppe)

Itinerario istruttivo diviso in otto stazioni o giornate per ritrovare con facilità tutte le antiche e moderne magnificenze di Roma.

In Roma, MDCCLXIII. Nella stamperia di Marco Pagliarini. 8 n. n., 399 S. 8° (Casanatense.)

1765.
308 Kubikat

Vasi, Giuseppe

Indice istorico del gran prospetto di Roma, ovvero itinerario istruttivo per ritrovare con facilità tutte le antiche e moderne magnificenze di Roma, con una breve digressione sopra alcune città e castelli suburbani.

Roma, Marco Pagliarini, MDCCLXV. 14 n. n., 399 S. 8° (H.)

1770.
309 EXT.

Vasi, Giuseppe

Indice istorico .....

Napoli, MDCCLXX. Nella Reale stamperia. 10 n. n., 399 S. 8° (V.-E.)

Unveränderter Neudruck der vorigen Ausgabe.

1777.
310 Kubikat

Vasi, Giuseppe

Itinerario istruttivo diviso in otto giornate per ritrovare con facilità tutte le antiche e moderne magnificenze di #276 Roma cioè tutte le opere di pittura, scultura ed architettura con nuovo metodo compilato dal cavalier Giuseppe Vasi. Terza edizione corretta ed accresciuta di molte notizie e di rami dal medesimo autore. Con una breve digressione sopra alcune città, e castelli suburbani.

Roma, MDCCLXXVII. Nella stamperia di Arcangeli Casaletti. 8 n. n., 584 S. 8° (H.)

2. Mariano Vasi.
1791.
311 Kubikat

Vasi, Mariano

Itinerario istruttivo de Roma ossia descrizione generale delle opere più insigni di pittura, scultura e architettura e di tutti i monumenti si antichi e moderni di quest’alma città, e parte delle sue adjacenze, di Mariano Vasi accademico etrusco. T. I. II.

In Roma, MDCCXCI. Per Luigi Perego Salvioni stampator Vaticano. Si trova dall'autore nella casa nuova di Barazzi presso la strada della Croce.

2 Voll. durchp. XII, 828 S. 8° Vol. I. p. 1—366. (V.-E.)

1794.
312 Kubikat

Vasi, Mariano

Itinerario istruttivo di Roma o sia descrizione generale di pittura, scultura e architettura di tutti i monumenti antichi, e moderni di quest’alma città, e parte delle sue adiacenze di Mariano Vasi Romano. T. I. II.

In Roma, MDCCXCIV. Per Luigi Perego Salvioni stampator Vaticano. Si trova dall’autore nella casa nuova di Barazzi presso la strada della Croce. 2 Voll. durchp. X, 888 S. 8° Vol. I. p. 1—436. (Senat.)

1804.
313 Kubikat

Vasi, Mariano

Itinerario istruttivo di Roma antica e moderna, ovvero descrizione generale dei monumenti antichi e moderni e delle #277 opere le più insigni di pittura, scultura ed architettura di questa alma città e delle sue adjacenze di Mariano Vasi Romano accademico etrusco di Cortona. T. I. II. Nuova edizione corretta, accresciuta ed arricchita di Rami dal medesimo autore.

Roma, Lazzarini, MDCCCIV. 2 Voll. in 1 Vol. durchp. XXXVI, 730 S. 8° Vol. I. p. 1—335. (A. I. — V. E.)

1807.
314 Kubikat

Vasi, Mariano

Itinerario istruttivo di Roma ..... T. I. II.

In Roma, presso l’autore, nella via del Babuino verso la Piazza di Spagna, num. 122. MDCCCVII. 2 Voll. durchp. XL, 707 S. 8° Vol. I. p. 1—324. (V.-E.)

1812.
315 Kubikat

Vasi, Mariano

Itinerario istruttivo ..... T. I. II.

In Roma, presso l’autore nella Via del Babuino verso la Piazza di Spagna, num. 122. MDCCCXII. XXIV, 479 S. 8° Vol. I. p. 1—220. (H. — V.-E. — Paris.)

Am Ende des Buchs der Druckvermerk: Dai torchj di Luigi Perego Salvioni, l’anno 1812.

1814.
316 Kubikat

Vasi, Mariano

Itinerario istruttivo ... ... T. I. II.

In Roma, si trova presso l’autore, MDCCCXIV. 2 Voll. durchp. XXIV, 548 S. 8° Vol. I. p. 1—251. (V.-E.)

1816.
317 Kubikat

Vasi, Mariano

Itinerario istruttivo ..... T. I. II.

In Roma, si trova presso l’autore, MDCCCXVI. 2 Voll. durchp. XX, 548 S. 8° Vol. I. p. 1—252. (H. — Slg. Ashby.)

#278
3. Die Ausgaben Antonio Nibbys.
1818.
318 Kubikat

Vasi, Mariano und Nibby, Antonio

Itinerario istruttivo di Roma antica e moderna, ovvero descrizione generale dei monumenti antichi e moderni e delle opere più insigni di pittura, scultura ed architettura di questa alma città e delle sue vicinanze del Cavalier M. Vasi antiquario Romano. Riveduta, corretta ed accresciuta da A. Nibby. T. I. II.

Roma, de Romanis, MDCCCXVIII. 2 Voll. XXIV, 588 S. durchp. 8° Vol. I. p. 1—280. (H. — A. I. Pl.)

1820.
319 Kubikat

Vasi, Mariano

Itinerario istruttivo ... ... Corretto ed accresciuto dall’autore medesimo. T. I. II.

Roma, MDCCCXX. Si trova presso l’autore. 2 Voll. in 1 Vol. durchp. XXVI, 636 S. 8° Vol. I. p. 1—300. Bd. II. trägt das Datum 1819. (B. M.)

1824.
320 Kubikat

Nibby, Antonio

Itinerario istruttivo di Roma e delle sue vicinanze compilato già da Mariano Vasi ora riveduto, corretto ed accresciuto secondo lo stato attuale dei monumenti dal professore A. N. T. I. II.

Roma, MDCCCXXIV. Presso Luigi Nicoletti all’antica calcografia Vasi. 2 Voll. durchp. 679 S. 8° Vol I. p. 1—324. (H.)

1827.
321 Kubikat

Nibby, Antonio

Itinerario di Roma e delle sue vicinanze compilato secondo il metodo di M. Vasi da A. Nibby. T. I. II.

Roma, 1827. Nella tipografia Poggioli. Presso Luigi Nicoletti via del Babuino no. 122. 2 Voll. durchp. 854 S. 8° Vol. I. p. 1—405. (Slg. Ashby.)

#279
1830.
322 Kubikat

Nibby, Antonio

Itinerario di Roma .... Terza edizione. T. I. II.

Roma, Tip. Aurelj, 1830. Presso Luigi Nicoletti. 2 Voll. durchp. XXXVI, 770 S. 8° Vol. I. p. 1—344. (H.)

4. Die bei Valentini Erschienenen Ausgaben.
1844.
323 EXT. EXT.

Nibby-Valentini

Itinerario di Roma e delle sue vicinanze compilato secondo il metodo del Vasi da A. Nibby. Edizione V. Colle aggiunte d’ogni nuova scoperta archeologica, e dei cambiamenti relativi alla materia contenute nell’opera, che abbiano avuto luogo sino al presente. Tom. I. II.

Roma, 1844. Proprietà di Agostino Valentini. Dalla tipografia Marini e compagno. 2 Voll. 8° Vol. I. XLIV, 324 S. — II. 399 S. (V.-E.)

1847.
324 EXT.

Nibby-Valentini

Itinerario di Roma e delle sue vicinanze compilato dal fu A. Nibby secondo il metodo di Vasi. Nuova edizione rettificata ed accresciuta dall’editore proprietario Agostino Valentini, sopra le diverse opere dello stesso Nibby e di altri celebri archeologi, con giunte che servono di guida esatta al forestiere per recarsi con ogni facilità da un edificio all’altro. Vol. I. II.

Roma, 1847. Dai tipi di Clemente Puccinelli. Proprietà di Agostino Valentini. 2 Voll. durchp. L, 758 S. 8° Vol. I. p. 1—333. (Im Besitz des Herrn C. E. Rappaport.)

1861.
325 Kubikat

Nibby-Valentini

Itinerario di Roma e delle sue vicinanze compilato da Antonio Nibby secondo il metodo del Vasi. Settima edizione diligentemente rettificata dall’editore Agostino Va #280 lentini con giunte riguardanti ogni nuova scoperta archeologica e qualunque innovazione relativa alla materia di quest’opera. Volume unico.

Roma, 1861. Stab. tip. Aurelj e Cie. LII, 706 S. 8° (V.-E.)

1865.
326 Kubikat

Nibby-Valentini

Itinerario di Roma e delle sue vicinanze ..... Ottava edizione diligentemente rettificata .... Volume unico.

Roma, Stab. tip. Aureli e Cie., 1865. LII, 706 S. 8° (H.)

1870.
327 Kubikat

Nibby-Valentini

Itinerario di Roma ..... Ottava edizione diligentemente rettificata .... con giunte risguardanti ..... e qualunque innovazione avvenuta dopo l’edizione precedente.

Roma, Enrico Sinimberghi, 1870. XLV, 606 S. 8° (Senat.)

5. Die von Porena Besorgten Ausgaben.
1879.
328 EXT.

Nibby-Porena

Itinerario di Roma e suoi dintorni di A. N. corretto ed ampliato secondo le ultime scoperte e gli studi più recenti dal Prof. Filippo Porena. Nona edizione.

Roma, Ermanno Loescher & Co. 1879, XXX, 494 S. 8° (Bibliothek des holländischen historischen Instituts in Rom.)

1882.
329 EXT.

Nibby-Porena

Itinerario di Roma e suoi dintorni di Antonio Nibby corretto ed ampliato secondo le ultime scoperte e gli studi più recenti dal Prof. Filippo Porena. Nona edizione.

Roma, Ermanno Loescher & Co., 1882. XXX, 494 S. 8° (V.-E.)

#281
1883.
330 EXT.

Nibby-Porena

Itinerario di Roma .... Nona edizione.

Roma, Ermanno Loescher, 1883. XXX, 494 S. 8°

Unveränderter Abdruck der vorigen Ausgabe.

1886.
331 EXT.

Nibby-Porena

Itinerario di Roma .... Decima edizione.

Roma, Ermanno Loescher, 1886. XXX, 494 S. 8° (Senat.)

Unverändert.

1890.
332 EXT.

Nibby-Porena

Guida di Roma e suoi dintorni ossia itinerario del Nibby rifatto secondo le scoperte e gli studi più recenti del prof. Filippo Porena.

Roma, Ermanno Loescher & Co., 1890. XVI, 2 n. n., 491 S. 8° (Berlin.)

1892.
333 EXT.

Nibby-Porena

Guida di Roma e suoi dintorni ossia itinerario del Nibby. Undecima edizione a cura del Prof. Filippo Porena, interamente riveduta ed ampliata secondo le scoperte e gli studi più recenti con carte, piante litografate e numerose incisioni nel testo. Seconda ristampa con nuove aggiunte e cambiamenti.

Roma, Ermanno Loescher & Co., 1892. XVI, 4 n. n., 491 S. 8° (Senat.)

1894.
334 EXT.

Nibby-Porena

Guida di Roma ..... Undecima edizione .... Terza ristampa con nuove aggiunte e cambiamenti.

Torino, Ermanno Loescher, 1894. XIV, 491 S. 8° (V.-E.)

#282

C. Französische Ausgaben.

1. Giuseppe Vasi.
1773.
335 Kubikat

Vasi, Joseph

Itinéraire instructif divisé en huit journées pour trouver avec facilité toutes les anciennes et modernes magnificences de Rome du chevalier Joseph Vasi. Traduit de l'Italien, corrigé et augmenté de plusieurs nouvelles recherches, & enrichis de planches par le même auteur. Avec une courte digression sur quelques villes, & chateaux du voisinage.

A Rome, MDCCLXXIII. De l’imprimerie di Michel-Ange Barbiellini. XI, 600 S. 8° (Casanatense.)

2. Mariano Vasi.
1786.
336 Kubikat

Vasi, Joseph und Marien

Itinéraire instructif de Rome en faveur des etrangers qui souhaitent connaitre les ouvrages de peinture, de sculpture & d’architecture, & tous les monuments antiques & modernes de cette ville. Avec une description de ce qu’il y a de plus remarquable aux environs. Par le chevalier Joseph Vasi. Cinquième édition corrigée, augmentée & enrichie de planches par Marien Vasi. T. I. II. 2 Voll. durchp. IV, 638 S. 8° Vol. I. p. 1—315. (H.)

A Rome MDCCLXXXVI. De l’imprimerie de Louis Perego Salvioni. Chez l’auteur au Palais Farnese.

1792.
337 Kubikat

Vasi, Marien

Itinéraire instructif de Rome ou description générale des monumens antiques et modernes et des ouvrages les plus remarquables de peinture, de sculpture et d’architecture de cette célèbre ville et d’une partie de ses environs, par Marien Vasi. T. I. II.

A Rome, de l’imprimerie de Pagliarini, MDCCXCII. Il se trouve chez l’auteur, Maison neuve de Barazzi, près de #283 la rue de la Croix. 2 Voll. durchp. XV, 795 S. Vol. I. p. 1—401. 8° (V.-E.)

1797.
338 Kubikat

Vasi, Marien

Itinéraire instructif ..... T. I. II.

A Rome, de l’imprimerie de Pagliarini, MDCCXCVII. Il se trouve chez l’auteur Maison Neuve de Barazzi, près de la rue de la Croce. 2 Voll. durchp. 674 S. Vol. I. p. 1—338. 8° (B.-M.)

1804.
339 Kubikat

Vasi, Marien

Itinéraire instructif de Rome ancienne et moderne ..... Nouvelle édition augmentée et enrichie de toutes les observations modernes et de plusieurs planches. T. I. II.

A Rome chez l’auteur, rue du Babouin, près de la Place d’Espagne, num. 122. MDCCCIV. 2 Voll. durchp. XII, 883 S. 8° T. I. p. 1—432. (Wien, Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts, Lehrkanzel Schlosser. Nachlaß Kutschera-Woborski.)

1806.
340 Kubikat

Vasi, Marien

Itinéraire instructif ..... Nouvelle édition ..... T. I. II.

A Rome, chez l’auteur .... MDCCCVI. 2 Voll. durchp. 12 n. n., XXVI, 760 S. 8° Vol. I. p. 1—360. (V.-E.)

1811.
341 [[NA]]

Vasi, Mariano

Itinéraire instructif .... T. I. II.

A Rome, chez l’auteur, rue du Babouin, près de la place d’Espagne, num. 122. MDCCCXI. 2 Voll. durchp. VIII, 426 S. 8° Vol. I. p. 1—294. (Paris.)

1813.
342 EXT.

Vasi, Marien

Itinéraire instructif ..... T. I. II.

#284

A Rome, Chez l’auteur .... MDCCCXIII. 2 Voll. durchp. XX, 524 S. 8° Vol. I. p. 1—228. Ohne den Titelzusatz »Nouvelle édition ... " (Slg. Ashby.)

1816.
343 Kubikat

Vasi, Marien

Itinéraire instructif ..... T. I. II.

A Rome, Chez l’auteur ..... MDCCCXVI. 2 Voll. durchp. XX, 533 S. 8° Vol. I. p. 1—236. (H.)

1820.
344 Kubikat

Vasi, Marien

Itinéraire instructif .... Corrigée et augmentée par le meme auteur. T. I. II.

A Rome, MDCCCXX. Chez l’auteur .... 2 Voll. durchp. XXX, 580 S. 8° Vol. I. p. 1—273. (Paris.)

3. Nibby.
1818.
345 Kubikat

Vasi, M. und Nibby, A.

Itinéraire instructif de Rome ancienne et moderne ou description générale des monumens anciens et modernes, et des ouvrages les plus remarquables en peinture, sculpture et architecture de cette ville célèbre et de ses environs par le Chevalier M. Vasi, antiquaire Romain. Rectifié par A. Nibby. T. I. II.

A Rome, Chez l’auteur, rue du Babouin, près de la place d’Espagne, num. 122. MDCCCXVIII. XXIV, 560 S. 8° Durchp. Vol. I. p. 1—261. (U. B. Breslau.)

1824.
346 Kubikat

Nibby, Antonio

Itinéraire instructif de Rome et de ses environs, redigé par feu M. Vasi. Revû, corrigé et augmenté d’après l’état actuel des monumens par le professeur A. Nibby. T. I. II.

A Rome, 1824. Chez M. Nicoletti à l’ancien atelier de M. Vasi rue du Babouin no. 122. 2 Voll. in 1 Vol. durchp. 612 S. 8° Vol. I. p. 1—291. (B. M.)

#285
1826.
347 Kubikat

Nibby, Antonio

Itinéraire instructif .... T. I. II.

A Rome, 1826. De l’imprimerie Poggioii. Chez M. Nicoletti à l’ancien atelier de M. Vasi rue du Babouin no. 122. 2 Voll. durchp. XXXVIII, 700 S. 8° Vol. I. p. 1—339. (Slg. Ashby.)

1829.
348 Kubikat

Nibby, Antonio

Itinéraire de Rome ..... Troisième édition. T. I. II.

A Rome, 1829. Au frais de Louis Nicoletti, librarire et marchand d’estampes .... 2 Voll. durchp. XXXII, 644 S. 8° Vol. I. p. 1—291. Am Schluß der Druckvermerk: Rome, Imprimerie Aurelj, 1829. (B. M.)

1834.
349 Kubikat

Nibby, Antonio

Itinéraire de Rome .... T. I. II.

A Rome 1834. Aux frais de Louis Nicoletti. 2 Voll. Vol. I. XLVIII, 236 S. — II. 309 S. 8° (H).

4. Valentini.
1838/39.
350 EXT.T.I EXT.T.II

Nibby, Antonio

Itinéraire de Rome .... T. I. II.

Rome, 1838—39. Propriété d’Augustin Valentini. 2 Voll. in 1 Vol. Vol. I. XL, 266, 2 n. n. S. — II. 324 S. 8° (B. M.)

1842.
351 Kubikat

Nibby, Antonio

Itinéraire de Rome avec les changements et les additions qui ont eu lieu jusqu’à present. T. I. II.

Rome, 1842. Propriété d’Augustin Valentini. Vol. I. XLVIII, 270, 2 n. n. S. — II. 316 S. 8° (Paris.)

#286
1847.
352 EXT.

Nibby-Valentini

Itinéraire de Rome et de ses environs .... avec les changements et les additions qui ont eu lieu jusqu’à présent. Tom. I. II.

Rome 1847. Propriété d’Augustin Valentini. Durchp. XLIX, 630 S. 8° (Vol. I. p. 1—294.) (Paris.)

1849.
353 EXT.T.I EXT.T.II

Nibby, Antonio

Itinéraire de Rome .... Avec additions et les changements qui ont eu lieu jusqu’à présent. Tom. I. II.

Rome, 1849. Propriété d’Augustin Valentini. Durchp. XLIX, 630 S. 8° (Vol. I. p. 1—294.) (München.)

1860.
354 EXT.

Nibby, Antonio

Itinéraire de Rome ..... Huitième édition soigneusement rectifiée et particulièrement augmentée des interessantes découvertes qui ont eu lieu sur la Voie Appienne et sur la Voie Latine. Volume unique.

Rome, 1860. Imprimerie d’Aurelj et Comp. Propriété d’Augustin Valentini. LVIII, 696 S. 8° (Paris.)

1863.
355 Kubikat

Nibby, Antonio

Itinéraire de Rome .... Neuvième édition soigneusement revue et augmentée de notices sur toutes les nouvelles découvertes archéologiques et sur toutes les innovations survenues depuis l’édition précédente.

Rome, 1863. Imprimerie d’Aurelj et Comp. Propriété d’Augustin Valentini. XLVI, 752 S. 8° (Slg. Ashby.)

1869.
356 Kubikat

Nibby, Antonio

Itinéraire de Rome ..... Dixième édition .....

Rome, 1869. Imprimerie de Joseph Aureli. Propriété d’Augustin Valentini. XLII, 723 S. 8° (V.-E.)

#287

D. Englische Ausgaben.

1819.
357 EXT.

Vasi, Marien

A new picture of Rome and its environs in the form of an itinerary. By M. V. With numerous views and a large plan of ancient and modern Rome.

London, Printed for Samuel Leigh, 18, Strand by W. Clowes, Nothumberland Court. 1819. II, 506 S. 12° (München.)

1824.
358 Kubikat

Vasi, Marien

A new picture of Rome, and its environs, in the form of an itinerary. By M. V. A new edition, with additions: embellished with numerous views, a large plan of Rome, & a guide to the curiosities of that celebrated city.

London, printed for Samuel Leigh, 18, Strand, and Baldwin, Cradock, & Joy Paternoster Row, 1824. IV, 422 S. 12° (U. B. Kiel.)

1845.
359 Kubikat

Vasi-Nibby

New guide of Rome and the environs according to Vasi and Nibby with a map and twenty eight views of Rome. 3 d. edition.

Rome, sold by L. Piale at Naldini’s library, 1845. XXXVI, 532 S. 8° (Slg. Ashby.)

1863.
360 EXT.

Vasi-Nibby

New guide of Rome and the environs according to Vasi and Nibby containing a description of the monuments, galleries, churches and curiosities, a map of Rome, of the environs and twenty five views urwly (sic!) engraved of the principal monuments. Carefully revised, and enlangred (sic!) with an account of the latest antiquarian researches. Rome, Luigi Piale, 1863. XXXVI, 532 S. 8° (Slg. Ashby.)

#288

E. Spanische Ausgaben.

1868.
361 EXT.

Gil y Santacruz, Antonio

Roma á la vista. Descripcion general de la civdad y sus abrededores, y de todos sus edificios y monumentos artisticos como yglesias, palacios .... Magnifica obra escrita por los celebres cronistas Romanas Vasi e Nibby: traducida, anotada y adicionada con todos los nuevos descubrimientos arqueológicos recientemente hechos, con varias otras noticias curiosas e interessantissimas y con una guia del viagero, por el prebítero D. A. G. y S.

Valencia, Imprenta de Jose Domenech, 1868. 732 S. 8° (B. M.)

#289

XIV. Magnan.

1778.

362 Kubikat

(Magnan, D.)

La ville de Rome ou description abrégée de cette superbe ville, divisée en quatre volumes et ornée de 425 planches en taille douce.

A Rome, De l'imprimerie d’Archange Casaletti, à Saint Eustache. Chez Venan. Monaldini, Bouchard et Gravier, Grégoire Settari, libraires au Cours. MDCCLXXVIII. 4 Voll. 2° (H.)

Vol. I. 2 n. n. S. 68 Sp. 45 Taf. — II. 2 n. n. S. 16 Sp. 78 Taf. — III. 2 n. n. S. 60 Sp. 35 Taf. — IV. Titel, 96 Sp. 43 Taf.

363 Kubikat

(Magnan, D.)

La ville de Rome ou description abrégée de cette superbe ville avec deux plans généraux & ceux de ses XIV. quartiers, gravés en taille douce pour la commodité des étrangers. P. I. II.

A Rome, Chez Charles Losi, Rue de Condotti près de l'hôtel de l’Ambassadeur de Malthe, MDCCLXXVIII. Durchp. IV, 448 S. 8° Vol. I. p. 1—264. (Slg. Ashby.)

Handausgabe des vorigen Werks.

1779.

364 Kubikat

(Magnan, D.)

La città di Roma ovvero breve descrizione di questa superba città, divisa in quattro tomi ed ornata di 385 stampe in Rame. T. I. —IV.

In Roma, MDCCLXXIX. Appresso Venanzio Monaldini, Gaetano Quojani, Gregorio Settari. Nella stamperia Salomoni, alla Piazza di S. Ignazio. 4 Voll. 2° (H.)

Vol. I. 2 n. n. S. 64 Sp. 78 Taf. — II. IV S. 16 Sp. 78 Taf. — III. Titel, 62 Sp. 35 Taf. — IV. Titel, 96 Sp. 36 Taf.

#290
365 Kubikat

(Magnan, D.)

La città di Roma, ovvero breve descrizione di questa superba città. Con due piante generali, e quelle de’ suoi quattordici Rioni, incisi in rame per comodo de’ forestieri. P. I. II.

Roma, Venanzio Monaldini, Gaetano Quojani, Gregorio Settari, MDCCLXXIX. Nella stamperia di Generoso Salomoni. IV, 446 S. 8° (H.)

Handausgabe des vorigen Werks.

1783.

366 Kubikat

(Magnan, D.)

La ville de Rome ou description abrégée de cette superbe ville, avec deux plans généraux & ceux de ses XIV quartiers, gravés en taille douce pour la commodité des étrangers. Troisième édition corrigée & augmentée. P. I. II.

A Rome, Chez Charles Losi. Rue de Condotti près de l’hôtel de l’Ambassadeur de Malte. MDCCLXXXIII. Durchp. IV, 458 S. 8° Vol. I. p. 1—244. (Slg. Ashby.)

Siehe auch No. 423 und 424.

#291

XV. Manazzale.

1794.

367 Kubikat

Manazzale, André

Rome et ses environs avec une description générale très exacte de tous ses monumens anciens, & un abrégé de ses beautés les plus remarquables en moderne, comme les meilleurs peintures, sculptures & architectures, par l’abbé Andre Manazzale, antiquaire à Rome. Il l’a ornée d’une nouvelle collection de vues les plus intéressantes. T. I. II.

Florence, MDCCXCIV. Chez Cajetan Cambiagi, imprimeur Granducal. 2 Voll. durchp. 8 n. n., 468 S. 8° Vol. I. p. 1—206. (Senat.)

1798.

368 Kubikat

Manazzale, André

Rome et ses environs. Avec une description .... Seconde édition augmentée & corrigée, par l’antiquaire A. M. T. I. II.

Rome, o. Dr., MDCCXCVIII. 2 Voll. durchp. 4 n. n., 468 S. 8° Vol. I. p. 1—206. (V.-E.)

1802.

369 Kubikat

Manazzale, André

Rome et ses environs. Avec une description .... Dernière édition augmenté (sic!) et corrigée par l’antiquaire André Manazzale. Il l’a ornée d’une nouvelle collection de vues les plus interessantes.

Rome, o. Dr., MDCCCII. 2 Voll. Vol. I. IV., 196 S. — II. 285 S. 8° (München. — Slg. Ashby. — H. nur Bd. I. — V., hier hat Bd. I. die Jahreszahl 1803.)

370 Kubikat

Manazzale, André

Itinéraire instructif de Rome et de ses environs. Avec une description générale très-exacte ..... T. I. II.

Rome, MDCCCII. Chez Joseph Nave, Marchand d’estampes et livres au Cours. 2 Voll. durchp. IV, 468 S. 8° Vol. I. p. 1—206. (Slg. Ashby.)

#292

Titel im einzelnen wie bei No. 369. Die Ausgabe ist mit schönen Kupfern geschmückt und von der vorigen und der folgenden ganz verschieden.

1816.

371 Kubikat

Manazzale, André

Itinéraire instructif de Rome et ses environs ou description de tous ses monumens .... Troisième édition augmentée et corrigée par l’antiquaire André Manazzale, ornée d’une collection des vues les plus interessantes. T. I. II.

Rome, MDCCCXVI. Par François Bourlié, chez Piale et Jean Scudellari. 2 Voll. durchp. 16 n. n., 460 S. 8° Vol. I. p. 1—203. (Senat.)

1817.

372 Kubikat

Manazzale, André

Itinerario di Roma e dei suoi contorni o sia descrizione de’ monumenti antichi, e moderni coll’ indicazione delle più belle pitture, sculture, ed architetture. Opera dell’ antiquario A. M. Tradotta dalla terza edizione francese e aumentata da Stefano Piale, pittore e socio dell’accademia archeologica Romana.

Roma, Dai Torchi del Mordacchini, MDCCCXVII. Presso Giovanni Scudellari e Pietro Piale. T. I. II. 2 Voll. durchp. X, 587 S. 8° Vol. I. p. 1—252. (V.-E. — A. I.)

#293

XVI. Dalmazzoni.

1803.

373 EXT.

Dalmazzoni, Angelo

The antiquarian or the guide for foreigners to go the rounds of the antiquities of Rome, by A. D.

Sold only by the author N. 152 all’ Angelo Custode.

Rome, printed in the year MDCCCIII. 312 S. 8° (V.-E.)

1804.

374 Kubikat

Dalmazzoni, Angelo

L’antiquaire ou le guide des Etrangers pour le cours des antiquités de Rome, par A. D. Antiquaire.

A Rome, MDCCCIV. On le vend seulement chez l’auteur No. 37 in Via Tritone. 317 S. 8° (H.)

375 Kubikat

Dalmazzoni, Angelo

L’antiquario o sia la guida de’ forestieri pel giro delle antichità di Roma.

Si vende dall’autore medesimo No. 37 in Via Tritone. In Roma, MDCCCIV. 333 S. 8° (B. M.)

#294

XVII. Fea.

1820.

376 Kubikat

Fea, Carlo

Nuova descrizione di Roma antica e moderna e de’ suoi contorni, sue rarità specialmente dopo le nuove scoperte cogli scavi arricchita delle vedute più interessanti, compilata per uso de’ colti viaggiatori dal Sig. Avvocato D. Carlo Fea. Tomo I.—III.

Roma, MDCCCXX. Dai torchi di Crispino Puccinelli; nel Negozio Piale ... e da Gio. Scudellari ...

Durchp. XIV, 726 S. 8° Vol. I. p. 1 — 264. —II. p. 265-502, VI S. vorgesetzt. — Vol. III. p. 503—726. VI S. vorgesetzt. (Berlin.)

1821.

877 Kubikat

Fea, Carlo

Nuova descrizione di Roma antica e moderna e de’ suoi contorni, sue rarità specialmente dopo le nuove scoperte cogli scavi arricchita delle vedute più interessanti, compilata per uso de’ colti viaggiatori dal Sig. Avv. Don Carlo Fea ... e pubblicata da Angelo Bonelli. Tom. I.—III.

Roma, MDCCCXXI. Dai torchi di Crispino Puccinelli. 3 Voll. durchp. XIV, 726 S. Bd. I. bis p. 264, II. bis p. 502.

H. nur Bd. I. II. Vollständige Exemplare bei Herrn C. E. Rappaport und Slg. Ashby. Bd. II. und III. des Exemplars der Slg. Ashby tragen das Datum 1820.

378 Kubikat

Fea, Carlo

Description de Rome traduit de l’Italien de M. Charles Fea, président des antiquités Romaines. Ornée du plan de la ville et des vues les plus intéressantes publiée par Ange Bonelli. T. I.—III.

Rome, Chez l’éditeur et Scudellari, MDCCCXXI. 3 Voll. 8° Vol. I. XVI, 272 S. — II. 4 n. n., 247 S. — III. 4 n. n., 266 S. (H.)

1822.

379 EXT.T.I EXT.T.II EXT.T.III

Fea, Carlo

Descrizione di Roma e de’ contorni compilata dal Sig. page 295 Avv. D. Carlo Fea ... abbellita delle più interessanti vedute e pubblicata da Angelo Bonelli. T. I.—III.

In Roma, 1822. Dai Torchi di Crispino Puccinelli. 3 Voll. 8° Vol. I. XVIII, 266 S. — II. p. 269—508. — III. p. 509—748. (V.-E.)

1824.

380 EXT.

Fea, Carlo

Descrizione di Roma e suoi contorni abbellita della pianta e delle vedute le più interessanti della medesima compilata dal Sig. Avv. D. Carlo Fea e pubblicata da Angelo Bonelli. Quarta edizione. T. I.—III.

Roma, MDCCCXXIV. Dai Torchi di Crispino Puccinelli. XXIV, 766 S. 8° Vol. I. p. 1—275. — II. p. 276—526. — III. p. 527—766. (Casanatense.)

1827.

381 [[NA]]

Fea, Carlo

Descrizione di Roma e suoi contorni abbellita della pianta e delle vedute le più interessanti della medesima compilata dal Sig. Avv. D. Carlo Fea ... e pubblicata da Angiolo Bonelli. Edizione sesta. Tom. I.—III.

Roma, MDCCCXXVII. Dai Torchi di Crispino Puccinelli. 3 Voll. durchp. XXIV, 766 S. Vol. I. p. 1—275. — Vol. II. p. 276—526. — Vol. III. p. 527—766. 8° (U. B. Bonn.)

1834.

382 EXT.

Fea, Carlo

Descrizione di Roma antica e moderna e suoi contorni compilata dal Sig. Avv. D. Carlo Fea .... aggiuntavi la pianta e le principali vedute della città da A. Bonelli. Sesta edizione accresciuta. T. I.—III.

Roma, Luigi de Romanis, 1834. 3 Voll. durchp. XXIV, 766 S. 8° Bd. I. p. 1—275. — Bd. II. p. 276—526. (Senat.)

Unveränderter Abdruck der vorigen Ausgabe. Bei dem Exemplar der Senatsbibliothek fehlt das Titelblatt von Bd. III.

#296

XVIII. Melchiorri.

1834.

383 Kubikat

Melchiorri, Giuseppe

Guida metodica di Roma e suoi contorni. Divisa in quattro parti, che contengono 1. le nozioni istoriche, fisiche, politiche e statistiche, 2. la descrizione della città moderna, 3. la descrizione de’ monumenti antichi cronologicamente osservati; un metodo analitico onde visitare la città in giornate, 4. la guida ai contorni; con indici copiosi, ragguagli alle misure, pesi, distanze e monete raffrontate con le straniere, l’indicazione delle sacre cerimonie della corte ec. Opera arricchita di 4 tavole grandi e di 40 tavole incise in rame rappresentanti i principali monumenti della città, e compilata con nuovo metodo dal Marchese Giuseppe Melchiorri. Volume unico. Diviso in tre parti.

Roma, 1834. Crispino Puccinelli. 887 S. 8° (H.)

1836.

384 Kubikat

Melchiorri, Giuseppe

Guida metodica di Roma e suoi dintorni divisa in quattro parti, che contengono ...

Roma, presso Giovanni Gallarani librajo editore, 1836. 887 S. 8° (Berlin.)

Variante der vorigen Ausgabe. Auf dem Titel fehlen die Worte »Volume unico. Diviso in tre parti«.

1837/38.

385 EXT.

Melchiorri, Giuseppe

Guide méthodique de Rome et de ses environs, divisé en quatre parties qui contiennent: 1. Une méthode analytique pour visiter par journées la ville, 2. la description de la ville moderne, 3. la description des monumens antiques cronologiquement observés, 4. la guide des environs ..... par le marquis Joseph Melchiorri Romain. Premiere traduction faite sur la première et unique édition du 1834 revue, corrigée, et augmentée par M. Fréderic Quillet. Volume unique.

#297

Rome, 1837/38. Imprimerie de Crispin Puccinelli, aux de frais l’auteur et des éditeurs. XVIII, 955 S. 8° (Sarti.)

1840.

386 Kubikat

Melchiorri, Giuseppe

Guida metodica di Roma e suoi contorni, opera arricchita di 4 tavole grandi ... compilata con nuovo metodo, ed in questa seconda edizione italiana aumentata e corretta dal Marchese Giuseppe Melchiorri Romano. Volume unico. Roma, 1840. Tip. Puccinelli. XV, 878 S. 8° (V.-)

1856.

387 Kubikat

Melchiorri, Giuseppe

Guida metodica di Roma e suoi contorni, compilata con nuovo metodo dal Marchese Giuseppe Melchiorri, ed in questa terza edizione aumentata, riveduta, e corretta dal Prof. Filippo Mercurj. Volume unico.

Roma, Tip. Tiberina, 1856. XIX, 1059 S. 8° (H.)

1868.

388 [[NA]]

Melchiorri, Giuseppe

Guida metodica di Roma e suoi contorni arrichita di 4 grandi piante ... Compilata con nuovo metodo dal Marchese Giuseppe Melchiorri. Terza edizione aumentata, riveduta e corretta. Volume unico.

Roma, o. Dr., 1868. XIX, 1059 S. 8° (V.-E.)

Neudruck der vorigen Ausgabe.

#298

XIX. Pistolesi.

1841.

389 Kubikat

Pistolesi, Erasmo

Descrizione di Roma e suoi contorni con nuovo e breve metodo per vedere la città in otto giorni. Adorna d’incisioni de’ primi bulini di E. P.

Roma, Giovanni Gallarini, 1841. 682 S. 8° (H.)

1846.

390 EXT.

Pistolesi, Erasmo

Descrizione di Roma e suoi contorni con nuovo metodo breve e facile per vedere la città in otto giorni adorna d’incisioni de’ primi bulini.

Roma, Giovanni Gallarini, 1846. 682 S. 8° (B. M.)

Unverändert.

1848.

391 EXT.

Pistolesi, Erasmo

Descrizione di Roma .....

Roma, Giovanni Gallarini, 1848. 682 S. 8° (V.-E.)

Unverändert.

1852.

392 Kubikat

Pistolesi, Erasmo

Descrizione di Roma ....

Roma, Giovanni Gallarini, 1852. 682 S. 8° (Slg. Ashby.)

Unverändert.

1853.

393 EXT.

Pistolesi, Erasmo

Descrizione di Roma .....

Roma, Giovanni Gallarini, 1853. 682 S. 8° (Slg. Ashby.) Unverändert.

#299

XX. Rufini.

1851.

394 Kubikat

Rufini, Alessandro

Itinerario ossia metodo facile e sicuro di visitare senza altra guida le chiese della città di Roma compilato da Alessandro Rufini.

Roma, Tip. Chiassi, 1851. 205 S. 8° (H.)

1857.

395 Kubikat

Rufini, Alessandro

Guida di Roma e suoi dintorni ornato di parecchie vedute della città e corredata di tutte quelle notizie che possono importare al viaggiatore.

Roma, Tip. Forense, 1857. 14 n. n., 422 S. 8° (V.-E.)

1858.

396 Kubikat

Rufini, Alessandro

Guida di Roma e suoi dintorni .....

Roma, Tip. Forense, 1858. 14 n. n., 422 S. 8° (Sarti.)

Unverändert.

1861.

397 Kubikat

Rufini, Alessandro

Guida di Roma e suoi dintorni ornata della pianta e vedute della città e corredata di tutte quelle notizie che possono importare al viaggiatore. Edizione seconda riveduta ed ampliata.

Roma, Tip. Forense, 1861. XII, 490 S. 8° (V.-E.)

398 Kubikat

Rufini, Alessandro

Guide de Rome et de ses environs orné de planches et de la carte topographique de la ville avec les indications qui peuvent importer au voyageur.

Rome, Impr. Forense, 1861. XII, 501 S. 8° (H.)

#300

1869.

399 Kubikat

Rufini, Alessandro

Guide de Rome ..... Secondième (sic!) édition.

Rome, Imprimerie Forense, 1869. 501 S. 8° (V.-E.)

1877.

400 Kubikat

Rufini, Alessandro

Guide de Rome .... Secondième (sic!) édition.

Rome, 1877. Imprimerie Forense. 501 S. 8° (Slg. Ashby.)

#301

XXI. Mercurj.

1855.

401 EXT.

Mercurj, Filippo

Nouvelle description de Rome et des environs d’après les ouvrages de Nibby, Vasi, et d’autres auteurs augmentée d’une description des fouilles les plus récentes avec la cronologie des rois, des empereurs, des papes et l’indication des cérémonies religieuses, redigée, corrigée, et augmentée par le professeur Philippe Mercurj. Tom. I. II.

Rome, 1855. Propriété de L. Piale. 2 Voll. 8° Bd. I. LXX, 410 S. — II. 387 S. (V.-E.)

1863.

402 Kubikat

Mercurj, Filippo

Nouvelle description de Rome ..... corrigée et augmentée des auteurs et des observations des dernières découvertes par le professeur Philippe Mercurj.

Rome, Imprimerie Forense, 1863. Publiée par L. Piale. LIX, 410, 387 S. 8° (H.)

#302

XXII. Kleinere Guiden.

1569.

403 Kubikat

Contarini, Luigi

L’antiquità, sito, chiese, corpi santi, reliquie et statue di Roma. Con l’origine e nobiltà di Napoli. Composta per il Reverendo padre F. Luigi Contarini dell’ordine delli Crociferi, in dialogo.

Napoli, Giuseppe Cacchij, 1569. 176, 16 n. n., 8 n. n. S. 8° (V.-E.)

(Angbd. La nobilità di Napoli di dialogo. Napoli, Gius. Cacchij, 1569. 365 S. 8°)

1575.

404 Kubikat

Contarino, Luigi

L’antiquità di Roma, sito, imperadori, famiglie, statue, chiese, corpi santi, reliquie, pontefici, & cardinali di essa. Dal reverendo Frate Luigi Contarini dell’ordine crocifero. Con due copiosissime tavole, una delli imperadori, e l’altra delle statue e corpi santi.

In Venetia, appresso Fr. Ziletti, 1575. 115, 22 S. 8° (V.-E.)

Siehe auch No. 410.

1610.

405 EXT.

Roma eiusque admiranda, cum divina, tum humana.

Vincentiae, Apud Petrum Bertelium, Bibliopolam Patavii, 1610. 198 S. 8° (U. B. Königsberg.)

1625.

406 Kubikat

Grandezze della città di Roma antiche & moderne come al presente si ritrovano adornate con bellissime figure di Rame disegnate et intagliate da Jacomo crulli da Marcucci e dall’istesso dato in luce l’anno 1625.

In Roma, appresso Giacomo Mascardi, 1625. 57 Bl. 8° (A.)

#303

1628.

407 Kubikat

Grandezze della città di Roma antiche e moderne come al presente si ritrovano, di nuovo ristampato in quattro linguaggi; Latino, Volgare, Francese, Tedesco, ad instanza di Jacomo Marcucci libraro MDCXXVIII.

In Roma, appresso Giacomo Mascardi, 1628. 169 S. 8° (V.-E. — B. M.)

1675.

408 EXT.

Padredio, Carlo

Misura della lunghezza della strada che si fà per visitare in quest’Anno Santo 1675. le Quattro Basiliche di Roma. Fatta da me Carlo Padredio.

In Roma, per il Tizoni, 1675. 12 S. 12° (B. M.)

1677.

409 [[NA]]

Padredio, Carlo

Misure delle sette e nove chiese. Del circuito e parti principali di Roma. Della misura del Rubbio di Terra con la distinzione delle Pezze di Vigne. Di C. P. scopatore della sacrosanta Basilica Vaticana.

Roma, Tizzoni, 1677. 74, 6 n. n. S. 12° (V.)

1678.

410 EXT.

Contarini, Luigi

Dell’antiquità, sito, chiese, corpi santi, reliquie, et statue di Roma. Con l’origine, e nobiltà di Napoli. Composta per il Reverendissimo F. L. C. dell’ordine de Cruciferi in dialogo.

In Napoli, per Giuseppe Cacchij, 1569. Et ristampato per Carlo Porsile, 1678. 92, 5 n. n., 170, 2 n. n. S. 8° (Casanatense.)

In: Raccolta di varii libri, ovvero opusculi d’historie del regno di Napoli che con difficoltà si trovano. Di nuovo fedelmente ristampati ...

In Napoli, nella regia stampa di Castaldo, appresso Carlo Porsile, 1680. Ad instanza di Fr. Massari, e Domenico Ant. Parrino.

#304

1679.

411 Kubikat

Sebastiani, Pietro de’

Roma avanti e dopo Romolo investigata nelle sue ruine per la facilità de’Forastieri. Assieme con un breve compendio dell’origine d’Italia.

In Roma, per Francesco Tizzoni, 1679. 8 n. n., 148, 12 n. n. S. 12° (Slg. Ashby. — V.-E.)

Die Jahreszahl des Exemplars der V.-E. ist unleserlich, denkbar wäre auch 1670.

1683.

412 EXT.

Sebastiani, Pietro de’

Viaggio curioso di Roma sagra e profana gentile, per contentare i forastieri, di Pietro de’ Sebastiani.

Roma, Moneta, 1683. 4 n. n., 72 S. 12° (München. V.-E.)

413 Kubikat

Sebastiani, Pietro de’

Viaggio sagro e curioso delle chiese più principali di Roma, ove si nota il più bello delle pitture, scolture & altri ornamenti.

In Roma, per Angelo Bernabò, MDCLXXXIII. 8 n. n., 152 S. 8° (Slg. Ashby. — U. B. Königsberg. — Berlin.)

1736.

414 Kubikat

Gaddi, G. B.

Roma nobilitata nelle sue fabbriche dalla Stà. di N. S. Clemente XII.

Roma, Antonio de’Rossi, 1736. 6 n. n., 203 S. 8° (H. V. V.-E.)

1744.

415 Kubikat

Bernardini, Bernardino

Descrizione del nuovo ripartimento de’ rioni di Roma fatto per ordine di N. S. Papa Benedetto XIV. con la notizia di quanto in essi si contiene.

Roma, MDCCXLIV. Per Generoso Salomoni, presso S. Eustac. 8 n. n., 254 S. 8° (H. V.-E.)

#305
416 [[NA]]

Bernardini, Bernardino

Descrizione dei Rioni di Roma del Conte Bernardino Bernardini. Nuova edizione. Con aggiunte e schiarimenti necessarj: annessavi la pianta dei rioni medesimi.

Roma, eredi Raggi, 1810. Stamp. Pagliarini. 63 S. 8° (V.-E.)

1759.

417 EXT.

Lo stato presente di tutti i paesi, e popoli del mondo naturale, politico e morale, con nuove osservazioni, e correzioni degli antichi e moderni viaggiatori.

Vol. XXII. Continuazione dell’Italia o sia descrizione degli altri stati del Dominio ecclesiastico, cioè della Campagna di Roma, del Patrimonio di S. Pietro e del Ducato di Castro. Con un compendio delle vite de’ SS. Pontefici.

In Venezia. Nella stamperia di Giambattista Albizzi q. Gir. MDCCLIX. Titelstich, 12 n. n., 656 S. 8° (H.)

1782.

418 Kubikat

Chiusole, Adamo

Le pitture, sculture ed architetture più rare di Roma osservate e indicate dal Cav. Adamo Chiusole Roveretano fra gli Arcadi Vergisio Sipiliano.

Vicenza, Stamp. Turra, 1782. 66 S. 8° (Sarti.)

Sonderabdruck mit besonderem Titelblatt und Paginierung aus: »Itinerario delle pitture, sculture ed architetture più rare di molte città d’Italia del Cav. Adamo Chiusole Roveretano ..... «, Vicenza, Turra, 1782. p. 218—275. (Sarti. — V.-E.)

1796.

419 Kubikat

Rioni di Roma secondo l’ultimo ripartimento della S. Memoria di Benedetto XIV. Sommo Pontefice.

Roma, Salomoni, MDCCXCVI. 38 S. 8° (Senat.)

#306

1797.

420 Kubikat

Descrizione delle sezioni di Roma prescritte l’anno I. della Repubblica annessavi la pianta delle medesime, e la notizia dei tre circondarj di essa comune.

Roma, presso il cittadino Tommaso Pagliarini, Anno sudetto. 36 S., 1 Plan. 8° (Sarti.)

1821.

421 EXT.

Marini, Gioachimo

Relazione del giro antico e moderno della città di Roma fatto da un illustre ed erudito forastiere colla guida e compagnia dell’ abate Gioachimo Marini Romano.

Roma, 1821. Presso Francesco Bourlié. VI, 288 S. 8° (Slg. Ashby. — Berlin.)

1825.

422 Kubikat

Bontus, Gio: Battista

Brevi notizie archeologiche sull’origine delle chiese di Roma conservate o erette alla dignità parrocchiale dall’ immortale sommo pontefice Leone XII. Descrizione dei confini desunta dalle piante topografiche sulle traccie della nuova riforma. Indice di tutte le strade della città, coi rispettivi numeri, che appartengono ad ogni parrocchia.

Roma, MDCCCXXV. Nella stamperia Salviucci. VII, 96 S. 8° (H.)

1826.

423 Kubikat

Piale, Stefano

La città di Roma ovvero succinta descrizione di questa superba città. Con due piante generali di essa e de’ XIV. Rioni. Nuova edizione, riveduta ed aumentata da Stefano Piale. Tom. I. II.

Roma, MDCCCXXVI. A spese di Venanzio Monaldini. Nella stamperia Cannetti. 2 Voll. durchp. XII, 526, 14 n. n., 42 S. 8° Vol. I. p. 1—258. (V.-E.)

424 Kubikat

Piale, Étienne

La ville de Rome ou description de cette superbe ville et de ses environs avec deux plans généraux et ceux des #307 XIV. quartiers de la même. Nouvelle édition, rectifiée et augmentée par Étienne Piale. T. I. II.

A Rome, MDCCCXXVI. Chez Venance Monaldini libraire. De l'imprimerie de Romanis. 2 Voll. durchp. XVI, 520, 47 S. 8° Vol. I. p. 1—245. (A. I.)

Siehe auch No. 362—366.

1830.

425 Kubikat

Roma compiutamente descritta in sette giornate per comodo de’ forastieri con un’appendice de’ contorni e dell’ indicazione del viaggio da Roma a Napoli ec. ec. Con tavole in rame.

Roma, Nella stamperia Poggioli, 1830. Si vende alle librerie de-Romanis. XLIV, 364 S. 8° (H.)

1835.

426 Kubikat

Cipriani, Gio: Battista

Itinerario figurato negli edifizj più rimarchevoli di Roma, compilato da Gio: Battista Cipriani secondo il metodo del fu Vasi.

Roma, 1835. XI S., 100 Taf. 8° (H.)

1838.

427 Kubikat

Cipriani, Gio: Battista

Descrizione itineraria di Roma fatta da G. B. Cipriani. Roma, M. Perego Salvioni, 1838. 8 n. n., 188 S. 8° (H.)

1842.

428 Kubikat

Roma compiutamente descritta in sette giornate per comodo de’ forestieri con un appendice de’ contorni e dell’ indicazione del Viaggio da Roma a Napoli. Terza edizione originale accresciuta e migliorata con venticinque tavole in rame.

Roma, Tip. della Minerva, 1842. A spese del propr. ed. Nicola de Romanis. XXXIII, 382 S. 8° (Senat. H.)

Siehe Nr. 425.

#308

1864.

429 Kubikat

Finardi, A.

Roma antica e Roma moderna ovvero nuovissimo itinerario storico-popolare-economico tanto della moderna città indicante tutti gli edifizi notevoli che sono in essa, quanto le cose più celebri dell'antica Roma e ne’ suoi contorni. Divisa in otto giornate e redatto sulle opere del Vasi, del Nibby, del Canina ed altri distinti archeologi per A. Finardi. Roma, Tip. Tiberina, 1864. 286 S. 8° (H.)

#309

Zweiter Abschnitt: Wissenschaftliche Topographie

#311

I. Albertini.

1510.

430 Kubikat

Albertini, Francesco

Opusculum de Mirabilibus Novae et veteris Urbis Romae editum a Frãcisco de Albertinis Clerico Florẽtino dedicatumque Julio Secundo Pont. Max.

Impressum Romae, per Jacobum Mazochium Romanae accademiae bibliopolam qui infra paucos dies epitaphiorum opusculum in lucem ponit año Salutis MDX. Die IIII Febr. 103 Bl. unp. 8° (V.-E. — V.)

1515.

431 Kubikat

Albertini, Francesco

Opusculum de Mirabilibus nove et veteris Urbis Rome editum a Francisco Albertino Florentino.

Impressum Rome, per Jacobum Mazochium Romanae academiae bibliopolam, qui infra paucos dies epitaphiorum opusculum in lucem ponit ano. Salu. MDXV. Die XX. Octob. 103 Bl. 8° (V.-E. — V.)

1519.

432 Kubikat

Albertini, Francesco

Opusculum de mirabilibus novae et veteris urbis Romae editum a Francisco Albertino Floren. In inclyta Basilaearum urbe. MDXIX.

Fol. 99 r: De mirabilibus novae et veteris Romae Opusculũ: editũ a Francisco Albertino floren. Industria & impensa providi viri Thomae Wolff: calcographiae gnari ex aratum: nuper ex propria officina urbis Basileae: Anno legis gratiae Millesimo quingentesimo decimonono. Mẽsis o. Martij. Die vicesimosecundo: finit feliciter. 4 n. n., 99 Bl. 8° (H. München.)

1520.

433 Kubikat

Albertini, Francesco

Opusculũ de Mirabilibus Nove et Veteris Urbis Rome editũ a Francisco Albertino Florentino.

#312

Imssũ. Lugđ. p. Ioã. mariõ sũptibs. & expẽsis Romani morin bibliopole eiusdẽ civitatis ãno. dñi. MDXX, die vero XXVIII. martij. 57 Bl. 8° (V.-E.)

1523.

434 Kubikat

Albertini, Francesco

Opusculum

In: De Roma prisca et nova varii auctores, prout in sequenti pagina cernere est.

Romae, ex aedibus Jacobi Mazochii, accademiae bibliopolae. Año. Domini MDXXIII. Decimo Kal. Februarias. Pontificatus Sanctissimi Dñi. Nostri Dñi. Adriani Anno Secondo.

Fol. I. — LXXX. siehe auch No. 806.

II. Panvinius.

1570.

435 Kubikat

Panvinius, Onuphrius

De praecipuis urbis Romae sanctioribus basilicis, quas septem ecclesias vulgo vocant liber.

Romae apud haeredes Antonii Bladii, 1570. 8 n. n., 271 S. 8° (Fum. No. 575. — A. I.)

436 Kubikat

Panvinio, Onophrio

Le sette chiese Romane, del R. P. F. Onofrio Panvinio Veronese. Tradotte da Marco Antonio Lanfranchi.

In Roma, per gli eredi di Antonio Blado, 1570. 4 n. n., 346 S. 8° (H. V. V.-E. Fum. No. 577. Siehe auch Fum. No. 576.)

1584.

437 Kubikat

Panvinius, Onuphrius

Onuphrii Panvinii Veronensis, fratris eremitae Augustiniani, de praecipuis urbis Romae sanctioribusque basilicis, quas vulgo septem ecclesias vocant, liber. Opusculum non modo piis gratum, verum etiam ob variã vetustatis descriptionem omnibus lectu perquam iucundum.

#313

Coloniae, apud Maternum Cholinum, Anno MDLXXXIIII. 331 S. 8° (V.-E.)

Siehe auch No. 479.

III. Ugonio.

1588.

438 Kubikat

Ugonio, Pompeo

Historia delle stationi di Roma, che si celebrano la quadragesima, dove oltre le vite de santi, alle chiese, de quali è statione, si tratta delle origini, fondationi, siti, restauratione, ornamenti, reliquie e memorie di esse chiese antiche e moderne.

In Roma, appresso Bartholomeo Bonfadino, 1588. 19 n. n., 318, 10 n. n. Bl. 8° (H. V. V.-E. British School, Rom.)

IV. Panciroli.

1600.

439 Kubikat

Panciroli, Ottavio

I tesori nascosti dell’alma città di Roma raccolti e posti in luce per opera d’Ottavio Panciroli, Teologo da Reggio.

In Roma, appresso Luigi Zanetti, MDC. 954, 13 n. n. S. 8° (H. V. V.-E. Berlin. München.)

1625.

440 Kubikat

Panciroli, Ottavio

Tesori nascosti dell’alma città di Roma con nuovo ordine ristampati, & in molti luoghi arricchiti da O. P. Canonico nella Catedrale di Reggio sua patria. Quest’ opera oltre alcuni trattati dell'Anno Santo, e modo di visitare le quattro chiese, de’ sacri Cemeterij, de’ Titoli delle Chiese, delle Stationi delle sette Chiese, contiene tutte le Chiese di Roma distinte per Rioni, con le Reliquie, & Indulgenze perpetue che in esse vi sono. Si sono aggionti tre indici, uno delle chiese, l’altro delle reliquie, il terzo dell’Indulgenze.

In Roma, appresso gli Heredi d’Alessandro Zannetti, MDCXXV. 8 n. n., 847, 67 n. n. S. 8° (H. V.-E. Berlin.)

#314

V. Severano.

1630.

441 Kubikat

Severano, Giovanni

Memorie sacre delle sette chiese di Roma, e di altri luoghi, che si ritrovano per le strade di esse. Parte I. in cui si tratta dell’antichità di dette chiese: di quello ch’era già ne i siti loro: delle fabriche, ornamenti, e donationi fatte alle medesime: delle reliquie che vi sono: e della veneratione, che a quelle hanno avuto tutte le nationi del mondo: particolarmente li potentati della Christianità: li sommi pontefici: & i santi, che l’hanno visitate. Parte II. In cui si tratta del modo di visitar le dette chiese.

Roma, Giac. Mascardi, MDCXXX. 2 Voll. Vol. I. 16 n. n., 740 S. — Vol. II. 304, 80 n. n. S. 8° (H. V. V.-E. Berlin. München.)

VI. Martinelli.

1653.

442 Kubikat

Martinelli, Fioravante

Roma ex ethnica sacra sanctorum Petri et Pauli apostolica praedicatione profuso sanguine, a Floravante Martinello Romano publicae venerationi exposita.

Typis Romanis Ignatij de Lazaris, MDCLIII. 12 n. n., 453, 60 n. n. S. 8° (H. V. V.-E. Cas.)

1668.

443 Kubikat

Martinelli, Fioravante

Roma ex ethnica sacra ..... Editio repetita.

Romae, MDCLXVIII. Ex typographia Fabij de Falco. Sumptibus Gregorij & Joannis Andreoli. Titelstich, 20 n. n., 452, 60 n. n. S. 8° (V.-E.)

#315

VII. Alveri.

1664.

444 Kubikat

Alveri, Gasparo

Roma in ogni stato.

P. I., dove si tratta non solo de’ costumi, riti, usi, leggi, e politiche de’ Romani, tanto sotto li Rè e consoli; quanto sotto gl’imperadori, e Pontefici sino al presente. Ma delle guerre difensive, & offensive sostenute e fatte da’ medesimi in ogni tempo in Italia, Spagna, Francia, Inghilterra, Alemagna, Ungaria, Illirico, Grecia, Asia, & Africa. E coll’ istesso ordine si annoverano tutte le inondationi del Tevere sino ad hora seguite in Roma con varij altri avvenimenti degni di memoria. In somma ciò che di segnalato, e di grande si legge sparso della Romana potenza in diversi auttori; tutto qui raccolto in Compendio pienamente si vede. Opera per la varietà, e gravità delle cose, che in se comprende dilettevole, non meno che utile.

P. II. Della Roma in ogni stato di G. A. parte seconda. Nella quale distinta in venti giornate si tratta del sito di essa più moderno, delle chiese, che per il detto cammino si trovano, con le loro fondationi, altari, epitaffi, inscrittioni, pitture, e sculture in esse esistenti, particolarmente dell’ anno 1660, e nomi de’ loro artefici; delle strade, loro denominationi, & edificij antichi moderni ivi fabbricati: e finalmente delle famiglie romane loro origine, dignità, e parentadi, il tutto con prove autentiche, e pubblici instromenti approvato. Con un indice copiosissimo di tutte le cose notabili, che si contengono in questa seconda parte.

Si vende all’insegna di Genova appresso Giacomo Antonio Celsi. In Roma, nella stamperia di Vitale Mascardi, MDCLXIV. Bd. I. 10 n. n., 579, 7 n. n. S. — Bd. II. 10 n. n., 405, 97 n. n. S. 4° (H.)

1670.

445 EXT.T.I EXT.T.II

Alveri, Gasparo

Roma in ogni stato di Gasparo Alveri. Parte prima, dove si tratta ..... Della Roma in ogni stato parte seconda.

#316

Nella quale distinta in venti giornate si tratta del sito di essa più moderno ....

Nuovamente ristampata e corretta da molti errori. In Roma a spese di Pontio Bernardon, à l’insegna della Virtù. MDCLXX.

Vol. I. 6 n. n., 579, 7 n. n. S. — Vol. II. 10 n. n., 405, 97 n. n. S. 4° (Sarti.)

Trotz des Titelzusatzes gänzlich unveränderter Abdruck der vorigen Ausgabe. Von großer Seltenheit.

VIII. Venuti.

1766.

446 Kubikat

Venuti, Ridolfino

Accurata e succinta descrizione topografica e istorica di Roma moderna. Opera postuma dell'Abate Ridolfino Venuti Cortonese. Ridotta in miglior forma, accresciuta, e ornata di molte figure in rame.

Roma, MDCCLXVI. Presso Carlo Barbiellini. T. I. II. Durchp. VIII, 548 S. 4° T. I. p. 1—288. (Senat.)

1767.

447 Kubikat

Venuti, Ridolfino

Accurata e succinta descrizione topografica e istorica di Roma moderna. Opera postuma dell’abbate R. V. Cortonese .... ridotta in miglior forma, accresciuta e ornata di molte figure in rame.

In Roma, MDCCLXVII. Presso Carlo Barbiellini. Vol. I. —IV. Durchp. 1300 S. 8°

Vol. I. XII, 342 S. — II. p. 343—638. — III. p. 639—960. — IV. p. 961—1300. (H.)

#317

IX. Platner-Bunsen.

1829/42.

448 Kubikat

Platner, Bunsen, Gerhard, Roestell

Beschreibung der Stadt Rom von Ernst Platner, Carl Bunsen, Eduard Gerhard und Wilhelm Roestell.

Mit Beiträgen von B. G. Niebuhr und einer geognostischen Abhandlung von F. Hoffmann. Erläutert durch Pläne, Aufrisse und Ansichten von den Architekten Knapp und Stier, und begleitet von einem besonderen Urkunden- und Inschriftenbuch von Eduard Gerhard und Emiliano Sarti.

Erster Band. Allgemeiner Theil. Mit systematischen Tabellen, einem großen Stadtplan und einem geognostischen Blatte. LXXX, 705 S. (1829.)

Zweiter Band. Das vatikanische Gebiet und die vatikanischen Sammlungen.

Erste Abtheilung oder der Beschreibung erstes Buch. VIII, 441 S. 1832.

Zweite Abtheilung oder der Beschreibung zweites Buch. XIV, 440 S. 1834.

Dritter Band. Die sieben Hügel, der Pincio, das Marsfeld und Trastevere.

Erste Abtheilung. Capitol und Forum, Palatin, Aventin und Celius mit ihren Umgebungen, oder der Beschreibung drittes bis siebentes Buch. X, 686, 4 n. n. S. 1837.

Zweite Abtheilung. Die Foren, der Esquilin, Viminal, Quirinal und Pincius nebst ihren Umgebungen, oder der Beschreibung achtes und neuntes Buch, nebst Ergänzungen des dritten und fünften. XIV, 604 S. 1838.

Dritte Abtheilung. Das Marsfeld, die Tiberinsel, Trastevere und der Janiculus oder der Beschreibung zehntes und eilftes Buch. XVI, 694 S. 1842.

Stuttgart-Tübingen, J. G. Cotta, 1829/42. 3 Bde. in 6 Bdn. 8° (H.)

1845.

449 Kubikat

Platner, Ernst und Urlichs, Ludwig

Beschreibung Roms. Ein Auszug aus der Beschreibung der Stadt Rom von E. P. und L. U.

#318

Stuttgart-Tübingen, J. G. Cotta, 1845. XII, 626 S. 8° (A. I. — München.)

X. Nibby.

1838/41.

450 Kubikat

Nibby, Antonio

Roma nell’anno MDCCCXXXVIII., descritta da Antonio Nibby.

Parte I. Antica. Roma 1838. 6 n. n., VIII, 667 S.

Parte II. Antica. Roma 1839. 856 S.

Parte I. Moderna. Roma 1839. XIV, 783 S.

Parte II. Moderna. Roma 1841. 2 n. n., 1016 S.

Roma, Tip. delle Belle Arti, 1838—41. 4 Voll. 8° (H).

XI. Donovan.

1842/44.

451 Kubikat

Donovan, Jeremiah

Rome ancient and modern and its environs by the very Rev. Jeremiah Donovan, D. D. Vol. I.—IV.

Rome, printed for the author by Crispino Puccinelli, 1842/44. 4 Voll. 8° (Slg. Ashby. — H.)

Vol. I. XXVI, 652 S. History, Churches. 1842. — II. Churches. 1844. — III. Palaces and galleries. 1843. (sic!) Durchp. 1074 S. — IV. Ancient Rome, 933 S. 1844.

#319

Dritter Abschnitt: Die Pilgerführer

#321

I. Fra Santi.

1588.

452 Kubikat

Fra Santi (Solinori)

Stationi delle chiese di Roma, per tutta la Quaresima con una breve narratione della fondatione, & consecratione di dette chiese; et delle reliquie, che in quelle sono, con la vita di tutti i Santi e Sante. Raccolte dal Reverendo Padre Fra Santi, dell’ordine di Santo Agostino Theologo Professore.

In Venetia, per Girolamo Francino, MDLXXXVIII. 8 n. n., 110 Bl. 8° (H. Berlin.)

1595.

453 Kubikat

Fra Santi (Solinori)

Stationi delle chiese di Roma

In Roma, appresso Guglielmo Facciotto, 1595. Ad instanza di Girolamo Francini. 16 n. n., 222 S. 8° (H.)

Titel unverändert. Nachdruck der vorigen Ausgabe, erweitert durch Einfügung der Chiesa Nuova.

II. Guida Angelica Perpetua.

1629.

454 Kubikat

Gallonio, Stefano

Guida angelica perpetua per visitare le chiese che sono dentro e fuori di Roma, tutto l’anno e ne’ giorni delle Feste, che vi si celebrano. Per sapere le Indulgenze, che vi si acquistano da chi le visita; i luoghi dove sono poste; e le reliquie che vi si conservano. Con la notizia de gli esercizi di divotione, che vi si fanno, e d’altre particolarità. Aggiuntevi in questa nuova impressione le stazioni che corrono tutto l’anno. Dedicata a i Signori Canonici di S. Maria Maggiore da Stefano Gallonio Romano, sottosagrestano di questa basilica.

In Roma, per il Grignani, 1629. 96 S. 12° (Paris.)

Erste Ausgabe der »Guida angelica« in Buchform. Wichtig für die Entstehung des Büchleins der Passus der Einleitung: »Diedi alle stampe l'anno passato in un #322 foglio piano la mia Guida Angelica perpetua: ma poi avend’io considerato, che l’uso della medesima guida potrà essere a ciascheduno molto più commodo in un libretto, ho risoluto di pubblicarla nuovamente .... "

1662.

455 [[NA]]

Guida angelica perpetua per visitar le chiese .... Per saper l’indulgenze ... e le reliquie .... Con la nota de gl’esercitij di devotione che vi si fanno, & altre particolarità. Le stationi che corrono tutto l’anno, e l’espositione del SS. Sacramento nel fine in alcuni giorni della Settimana in diversi luoghi perpetuamente. In questa nuova impressione diligentemente revista e corretta da moltissimi errori.

Roma, Filippo Maria Mancini, 1662. 96 S. 12° (Casanatense.)

Unveränderter Nachdruck des vorigen.

1670.

456 EXT.

Guida angelica perpetua per visitar le chiese .... e per sapere le feste che vi si celebrano, con una nota delle indulgenze, che si acquistano da chi le visita, e delle reliquie che vi sono. La notitia di tutti gl’esercitij di divotione ... Aggiuntevi in questa nuova impressione le stationi ....

In Roma, per il Moneta, MDCLXX. Si vendono da Michelangelo Bertocchi libraro alla Pace. 96 S. 12° (Casanatense.)

1681.

457 [[NA]]

Guida angelica per visitar le chiese che sono dentro e fuori di Roma .... Con una notizia delle indulgenze ..... La notitia di tutti gli esercitii di divotione che vi si fanno & altre particolarità. Aggiuntevi in questa impressione molte cose memorabili, non mai più per l’addietro stampate, e diligentemente corrette.

Roma, Francesco Tizzoni, 1681. Si vendono in Bottega di Francesco Leone libraro in piazza Madama. Titelstich, 108 S. 12° (Sarti.)

#323

1690.

458 EXT.

Guida angelica per visitar le Chiese, che sono dentro e fuori di Roma tutto l’Anno, e per sapere le feste che vi si celebrano. Con una notitia delle Indulgenze, che si acquistano, e delle Reliquie che vi sono. La notitia di tutti gli Esercitij di divotione chi vi si fanno & altre particolarità. Aggiuntevi in questa impressione molte cose memorabili, non mai più per l’addietro stampate, e diligentemente corretta.

In Roma, per il Buagni, 1690. Si vendono in Bottega di Francesco Leone libraro in Piazza Madama. Titelstich, 108 S. 12° (U. B. Königsberg.)

1710.

459 [[NA]]

(Gallonio, Stefano)

Nuova guida angelica perpetua Romana per visitare le chiese dentro e fuori di Roma, ove si celebrano le Feste, e Stationi, con le notizie delle Reliquie che in esse vi sono. Già composta e data in luce da St. G. Et in questa nuova impressione aggiuntovi gl’esercizi di Cristiana pietà, che ogni giorno vi si fanno con le doti che si distribuiscono, sì per maritarsi, come per monacarsi. Con una notizia delle reliquie, che sono nella Cappella detta Sancta Sanctorum & altre reliquie che sono nelle chiese di Roma mai più per l’addietro stampate con breve discorso delle stationi & indulgenze, e modo di conseguirle. Il tutto raccolto da gravi autori.

In Roma, 1710. Per Gaetano Zenobj stampatore e Intagliatore di Sua Santità. Si vendono in Piazza Navona all’ insegna del Morion d’oro. Titelholzschnitt, 120 S. 12° (Paris.)

p. 99. Neuer Titel: Nota distinta delle reliquie che si mostrano nelle basiliche et altre chiese di Roma. Incominciando dalla Domenica di Pasqua di Resurrezione. Con il catalogo di tutte le reliquie, che si conservano nella Cappella detta Sancta Sanctorum.

#324

1725.

460 EXT.

(Gallonio, Stefano)

Nuova guida Angelica per visitare le chiese, ove si celebrano le feste e stazioni, dentro e fuori di Roma. Con le notizie delle reliquie che sono in esse, e particolarmente nella cappella detta Sancta Sanctorum, già composta e data in luce da Stefano Gallonio. Ora ristampata con un discorso delle stazioni, e indulgenze, e del modo di conseguirle, e con gli esercizi di cristiana pietà, che in dette chiese si fanno, e con le doti, che vi si distribuiscono alle zitelle, il tutto raccolto da gravi autori.

Roma, Antonio de’ Rossi, 1725. Si vendono da Gregorio Roisecco. 108 S. 12° (München.)

461 EXT.

La nuova e vera guida angelica perpetua rinovata, et in meglior forma ridotta. Per visitare le chiese di Roma, e sapere le feste, che vi si celebrano, con le notizie di molte reliquie, che in esse sono, & altri esercizi di divozione, che in quelle si fanno. In quest’impressione vi sono aggiunte molte feste che mancavano. E i nomi delle chiese, dove si espone il Santissimo tutti i giorni della settimana, e dove va la Communione generale, & altre cose non mai più stampate.

Si vendono nella libreria di Pietro Leone .... In Roma, L’anno Santo 1725. 132 S. 12° (V.-E. — Angelica.)

1750.

462 EXT.

(Gallonio, Stefano)

Nuova Guida Angelica ..... accresciuta in questa nuova edizione, la dichiarazione delle chiese, che si visitano per acquistare il Santo Giubileo con il modo divoto di visitare e salire la scala santa. Il tutto raccolto da gravi autori.

In Roma MDCCL. Si vendono nella libreria di Gregorio Roisecco in Piazza Navona, accanto la chiesa di S. Agnese. Per Ottavio Puccinelli. Titelstich, 108 S. 8° (Slg. Ashby.)

463 EXT.

La nuova e vera guida angelica perpetua rinnovata ... Con l’intiera notizia di tutte le doti che si dispensano in Roma alle Zitelle.

#325

Si vendono a Pasquino nella libreria di Nicolo Brandi all’insegna di S. Giovanni di Dio. Roma 1750. 120 S. 12° (V.-E.)

III. Piazza.

1675. (Santuario.)

464 Kubikat

Piazza, Carlo Bartolommeo

Santuario, ovvero menologio romano perpetuo per la visita delle chiese, feste, indulgenze, stationi, reliquie de Santi, e cose sacre memorabili di Roma. Dell’ abbate C. B. P.

In Roma, a spese di Felice Cesaretti, e del Tinassi, MDCLXXV. 12° 2 Voll. Vol. I. 20 n. n., 504 S. — II. 240 S. (H. V.-E.)

1679. (Opere pie.)

465 Kubikat

Piazza, Carlo Bartolommeo

Opere pie di Roma, descritte secondo lo stato presente e dedicate alla Santità di N. S. Innocenzo XI.

Roma, G. B. Bussatti, 1679. 24 n. n., 788, 2 n. n. S. 8° (H. V.-E. Cas.)

1690. (Emerologio.)

466 Kubikat

Piazza, Carlo Bartolommeo

Emerologio sagro di Roma cristiana e gentile. Vol. I, II.

Roma, Dom. Ant. Ercole, 1690. Vol. I. 598 S. — II. 631 S. 12° (H. V.-E. Cas.)

467 Kubikat

Piazza, Carlo Bartolommeo

Emerologio di Roma cristiana, ecclesiastica, e gentile dell’abbate C. B. P. Tom I. II.

Roma, Bernabò, MDCCXIX. Durchp. 30, 8, 6 n. n., 754 S. 2° (Cas.)

1694.

468 Kubikat

Piazza, Carlo Bartolommeo

Hieroxenia, ovvero sacra pellegrinazione alle sette chiese di Roma. Con le due d’antichissima divozione, che fanno le nove chiese.

#326

Roma, eredi Corbelletti, 1694. 24 n. n., 288, 144 S. 8° (H.)

1698. (Eusevologio.)

469 EXT.

Piazza, Carlo Bartolommeo

EϒΣEBOΛOГION. Eusevologio Romano overo delle opere pie di Roma, accresciuto & ampliato secondo lo stato presente. Con due trattati delle accademie, e librerie celebri di Roma. Dell’ abbate Carlo Bartolommeo Piazza. Seconda impressione.

Roma, MDCXCVIII. A spese di Felice Cesaretti, e Paribeni librari a Pasquino all’insegna della Regina. Per Domenico Antonio Ercole alla strada di Parione. XXXII, 518, 300, CCVI S. 8° (V.-E.)

470 [[NA]]

Piazza, Carlo Bartolommeo

EϒΣEBOΛOГION. Eusevologio Romano, overo delle opere pie di Roma .... Seconda impressione.

In Roma, per Giovanni Andreoli libraro a Pasquino all’insegna della Regina, MDCIC. XXXII, 518, 300, CCVI S. 8° (München.)

Variante der vorigen Ausgabe, Titelblatt durch eine Widmung an Leone Strozzi verändert.

1702. (Eorterologio.)

471 Kubikat

Piazza, Carlo Bartolommeo

Eorterologio ovvero le sagre stationi romane e feste mobili, loro origine, rito, e venerazione nella chiesa romana. Con le preci cotidiane.

Roma, Gaetano Zenobj presso la Gran Curia Innocenziana, MDCCII. 8° Vol. I. 20 n. n., 544, 8 n. n. S. — II. 146, 4 S. (H. V.-E. Cas.)

Piazza, Carlo Bartolommeo

472 Kubikat

Eorterologio, ovvero le sacre stazioni romane e feste mobili dell’abbate C. B. Piazza.

Roma, M. L. Aurelj e Cie., 1858. XVII, 579 S. 8° (H.)

#327

IV. Vasi.

1771.

473 Kubikat

Vasi, Giuseppe

Tesoro sacro e venerabile cioè le basiliche, le chiese, i cimiterj, e i santuarj di Roma con le opere di pietà e di religione, che si esercitano da’ fedeli secolari, e da’ claustrali ancora negli oratorj, ospizj, e spedali, coi loro istituti; e per ultimo del continuo concorso di Pellegrini illustri e Santi, raccolti e con brevità descritti da Giuseppe Vasi .... per disposizione ed apparecchio del prossimo anno del giubbileo MDCCLXXV. P. I. II.

In Roma, MDCCLXXI. Nella stamperia di Marco Pagliarini.

P. I. XII, 396 S. — P. II. XII, 370 S. 8° (H.)

1778.

474 EXT.

Vasi, Giuseppe

Tesoro sacro e venerabile, cioè le basiliche ..... con le opere di pietà e di religione, che vi si esercitano dai fedeli negl’oratorj, ospizj, e spedali, e colla descrizione dei loro istituti e fondazione raccolti dal Cav. Giuseppe Vasi e con brevità descritti insieme con le magnificenze antiche e moderne, divise in otto giornate per maggior comodo degli eruditi, e dilettanti delle belle arti e delle antichità. P. I. II. Edizione seconda.

Roma, Marco Pagliarini, MDCCLXXVIII. 8° P. I. XII, 396 S. — P. II. XI, 370 S. (V.-E.)

V. Mazzolari.

1780.

475 Kubikat

Partenius, Josephus Maria (Mazzolari, Giuseppe Maria)

Le sacre Vie. Vol. III.

In Roma, MDCCLXXX. Stamperia Salomoni. 370 S. 12° (V.-E.)

#328

Das Buch, das in dem Exemplar der V.-E. durch Überkleben des Titels als selbständiges Werk zurechtgemacht ist, bildet einen Teil des »Diario Sacro«, und zwar der Erstauflage, von der ich außer diesem Fragment kein vollständiges Exemplar habe nachweisen können.

1805/08.

476 Kubikat

Mazzolari, Giuseppe Maria

Diario Sacro. Seconda edizione riveduta, ed accresciuta dall’ Avv°. Leonardo Adami. Tom. I.—VII.

Roma, Luigi Perego Salvioni, MDCCCV. 7 Voll. 12° (V.-E.)

Der Diario umfaßt Bd. I.—IV. — Bd. I. VIII, 435 S. II. VII, 448 S. — III. VIII, 447 S. — IV. VIII, 423 S.

Bd. V. VI. Vie sagre. Seconda edizione riveduta, ed accresciuta dall’ Avv. Leonardo Adami. T. I. II.

Roma, Luigi Perego Salvioni, MDCCCVI/VII.

2 Voll. 12° I. XVII, 255 S. 1806. — II. XVI, 240, XLIII S. 1807.

Bd. VII. Le sacre basiliche del chiarissimo Giuseppe Maria Partenio. Seconda edizione riveduta ed accresciuta dall’ Avv. Leonardo Adami.

Roma, Luigi Perego Salvioni, MDCCCVIII. XIV, 291 S. 12° (V.-E.)

1819/20.

477 Kubikat

Mazzolari, Giuseppe Maria

Diario sagro del P. Giuseppe Maria Mazzolari, accresciuto di molte aggiunte postume ed inedite. Terza edizione riveduta e disposta dal sacerdote Gioacchino Marini Fuertez. T. I.—IV.

Roma, 1819. Presso Francesco Bourlié, vendesi da Domenico Minù. 8° (H. V.-E.)

Vol. I. XVI, 296 S. — II. 319 S. — III. 335 S. — IV. 319 S.

T. V. Mazzolari, G. M.

Vie sagre del P. G. M. Mazzolari accresciute di varie aggiunte postume ed inedite. Terza edizione riveduta e disposta dal sacerdote G. M. F. Tomo Quinto.

#329

Roma, 1820. Presso Francesco Bourlié, vendesi da Domenico Minù. 444 S. 8°

T. VI. Le sagre basiliche del Padre G. M. Mazzolari. Terza edizione riveduta e disposta dal sacerdote Gioacchino Marini Fuertez. Tomo sesto.

Roma, 1820. Presso Francesco Bourlié. Vendesi da Domenico Minù. 336 S. 8°

VI. Literatur zu den Anni Santi.

1550.

478 EXT.

Paulianus, I. B.

De iobileo et indulgentiis libri tres, recollecti ex repetitione D. Jo. Bapt. Pauliani.

Romae, apud Valerium & Aloisium Doricos fratres. Anno MDL. 8 n. n., 255 S. 8° (München.)

Von Wichtigkeit für die Kunstgeschichte sind die Ausführungen p. 220/51, wo eine Anzahl römischer Kirchen mit ihrer Gründungsgeschichte erwähnt werden, allerdings interessieren den Verfasser hauptsächlich die Indulgenzen.

1575.

479 Kubikat

Zino, Pierfrancesco

L’anno Santo 1575 nel pontificato di N. S. Papa Gregorio XIII. Avertimento per ricevere con frutto il Giubileo nell’anno Santo.

Venezia, per Francesco & X. Rampazetto, 1575. 12 n. n., 404 Bl. 8° (V. Cic. II. 3980.)

Enthält:

F. 22—237: Panvinio, Le sette chiese.

F. 253—302: Le cose maravigliose.

480 Kubikat

Serranus, M. Attilius

M. Attilii Serrani De septem urbis ecclesiis. Una cum earum reliquiis, stationibus, & indulgentiis. Ad Sum. D. N. Gregorium XIII. Port. Max.

Romae, apud Haeredes Antonij Bladij impressores camerales. Anno Jubilaei MDLXXV. 8 n. n., 139, 20 n. n. S. 8° (Slg. Ashby.)

#330

1577.

481 EXT.

Pientini, Angelo

Le pie narrationi dell'opere più memorabili fatte in Roma l’anno del Giubileo 1575. Composte da M. R. P. F. Angelo Pientini da Corsignano Dottore Theologo de l’ordine de’ predicatori.

La Viterbo, per Ag. Colaldo, MDLXXVII. 26 n. n., 374 S. 8° (V.-E.)

Lediglich der Beschreibung des Anno Santo, der Feste, Zeremonien usw. Für die Topographie ohne besonderen Wert.

1599.

482 [[NA]]

Fanucci, Camillo

Regola et ordine da osservarsi in visitare le sante sette chiese di Roma. Composto da Camillo Fanucci Sanese.

In Roma, appresso Stefano Paolini, MDIC. Ad instantia di Bastiano de’ Franceschi. 140 S. 12° (Alessandrina.)

Enthält in der Hauptsache nur die für das Heilige Jahr vorgeschriebenen Gebete.

1600.

483 Kubikat

Serranus, M. Attilius

M. Attilii Serrani De septem urbis Romae ecclesiis. Una cum earum reliquiis stationibus & indulgentiis. Ad Sum. D. N. Gregorium XIII. Pont. Max.

Coloniae, In officina Birckmannica sumptibus Arnoldi Mylii, Anno iubilaei MDC. 8 n. n., 142, 20 n. n. S. 8° (H.)

1625.

484 EXT.

Torrigio, F. M.

Sacro pellegrinaggio, cioè istruttione per i pellegrini e forastieri, che visitaranno le quattro chiese deputate in Roma il presente anno del Santissimo Giubileo 1625. Nel quale si discorre brevemente d’alcune cose più notabili, che sono in esse chiese, & in quelle, che si trovano in questo santo viaggio, per eccitare maggior divotione. Aggiuntovi il Salmo della Porta Santa, con altre orationi, che si possono dire. Opera devotissima.

In Roma, per l’Erede di Bartolomeo Zannetti, 1625. 23 S. 16° (Alessandrina).

#331

1649.

485 EXT.

Honorati, Marsilio

Tesori dell'anno Santo. Ceremonie in aprire la Porta Santa, e significato di esse. Magnificenza delle quattro Basiliche che vi si visitano. Racconto di diversi successi avvenuti in detto tempo. Hospitalità fatte a’ pellegrini l’Anno Santo 1625. da Urbano Ottavo, e dalle Archiconfraternite di Roma; col numero delle Compagnie, che vennero, e con le oblationi, che fecero. Di Marsilio Honorati da Viterbo, Prete della Congregation dell’oratorio di Roma.

In Roma, appresso Francesco Cavalli, 1649. 16 n. n., 318, 2 n. n. S. 8° (Paris. — Cas.)

1650.

486 [[NA]]

Honorati, Marsilio

Fida scorta de’ pellegrini nel cammino a’ luoghi santi di Roma con la devota traccia degli antichi tempij fondati, o restaurati, o pure habitati in alcun tempo da’ Santi, o che dall’uso profano furono convertiti al sacro. Con il discoprimento d’altre miracolose imagini, e di successi degni di eterna memoria; Data in luce da Marsilio Honorato da Viterbo, padre della congregatione dell’oratorio di Roma. Per consolatione delle persone divote l’anno santo 1650.

In Roma, per Francesco Cavalli, 1650. 120 S. 16° (Cas.)

1675.

487 [[NA]]

Massari, Francesco

Breve relatione delle quattro basiliche, e sette chiese di Roma. Con la distintione de’ migli, & eruditioni sacre e profane delle medesime chiese, & altre fabriche, che nel viaggio di esse si trovano.

Roma, Ignatio de’ Lazari, 1675. 107 S. 12° (V.)

488 [[NA]]

Pratica divota per la visita delle quattro chiese nell’anno Santo del Giubileo del P. G. F.

Roma, Ignatio de Lazari, 1675. 48 S. 12° (Cas.)

#332

1700.

489 EXT.

Baldassari, Antonio

Il Cristiano Pellegrinante per l’Anno Santo in Roma. Fatto pratico nel Santo Giubileo. Opera data in luce dal Padre Antonio Baldassarri della compagnia di Giesù.

In Roma, Nell’anno del Giubileo 1700. Per Domenico Antonio Ercole in Parione. 16 n. n., 152 S. 8° (V.)

490 [[NA]]

Marchese, Francesco

Anno Santo bene speso, documenti utilissimi per acquistare il Santiss. Giubileo, e considerationi brevi delli quattro novissimi, che si potrebbero fare nel viaggio alle quattro basiliche.

Si vendono in Parione nella libreria di Pietro Leone all’insegna di S. Giovanni di Dio.

In Roma, per il Buagni, 1700. Titelstich, 6 n. n., 167, 24 n. n. S. 8° (Cas.)

491 [[NA]]

Marchese, Francesco

Itinerario sacro per li concorrenti al presente Giubileo dell’anno Santo, et un devoto esercitio da farsi in ciascheduna delle quattro basiliche, con una breve notitia del Giubileo. Opera del venerabile padre F. M. della congregazione dell’oratorio.

Roma, Buagni, 1700. Si vendono da Pietro Leone. 12 n. n. 240, 23 n. n. S. 12° (V.-E.)

492 EXT.

Il vero modo di visitare le quattro chiese di Roma, per conseguire il Ssmo. Giubileo dell’anno Santo. Con l’oratione da dirsi avanti la Porta Santa, e nelle quattro chiese. Aggiuntovi anche il modo d’orare a i sette altari, chi per sua divotione volesse farli, con quanto è necessario a fare per conseguirlo. Con il modo di salire la scala Santa.

In Roma, Per il Chracas, 1700. 48 S. 12° (Cas.)

493 EXT.

Vero modo di orare in occasione di visitare le quattro basiliche destinate dalla Santità di Nostro Sig. Papa Innocenzo XII. per il Giubileo dell’anno Santo. MDCC.

In Roma, Per Gaetano Zenobj e Giorgio Placho alla Colonna Trajana. Si vendono da Antonio Godi libraro alla Pace. 12 S. 8° (Cas.)

#333
494 Kubikat

Vaccondio, Gio: Battista

Notizie istoriche delle quattro basiliche di Roma, raccolte sotto brevità di G. B. V. E con nuovo ordine descritte nella forma, ch’ à tempi nostri si ritrovano, con un breve trattato dell’anno di Remissione, e sua origine.

Roma, Er. del Corb., 1700. 10 n. n., 189, 2 n. n. S. 12° (V.-E.)

1725.

495 EXT.

Baldassari, Antonio

495 Il cristiano pellegrinante in Roma fatto pratico nel Santo Giubileo. Opera data in luce dal Padre A. B. della Compagnia di Gesù. Terza edizione con aggiunta.

Venezia, Andrea Poletti, MDCCXXV. 22 n. n., 311 S. 12°. (Cas.)

496 [[NA]]

Gentili, Francesco Maria

Guida fedele per il pellegrino divoto, che giunge nell’alma città di Roma, per acquistare il Giubileo nel presente anno Santo MDCCXXV. Opera nella quale si tratta dell’origine, e progressi del medesimo: Con una descrizione delle quattro chiese patriarcali da visitarsi per conseguire un si gran tesoro spirituale.

Roma, Ant. de’ Rossi, 1725. Si vendono da Gaetano Capranica .... 12 n. n., 405 S. 8° (Cas.)

497 [[NA]]

Marchese, Francesco

Considerazioni divotissime e brevi da farsi nel viaggio delle quattro basiliche per conseguire il Giubileo dell’Anno Santo e un divoto esercizio da farsi in ciascheduna delle dette basiliche, con una breve notizia del Giubileo.

Si vendono a Pasquino nella libreria di Pietro Leone all’insegna di S. Gio: di Dio. In Roma, nell’anno Santo 1725. 104 S. 8° (Slg. Ashby.)

498 [[NA]]

Marchese, Francesco

Avvertimenti a chi vuol conseguire il SS. Giubileo dell’Anno Santo, e devotissimi esercizj da farsi in ciascheduna delle quattro basiliche.

Si vendono a Pasquino nella libraria di Pietro Leone .... In Roma, nell’anno Santo 1725. 48 S. 8°

#334

Angbd. Esercitio da farsi nelle basiliche. 23 S. 8° (Slg. Ashby.)

499 Kubikat

Il vero modo di visitare le quattro chiese di Roma, per conseguire il Santissimo Giubileo dell’Anno Santo. Con l’orazioni da dirsi avanti la Porta Santa, e nelle quattro chiese. Aggiuntovi anco il modo d’orare a i sette altari, chi per sua divozione volesse farli, con quanto è necessario a fare per conseguirlo; e alcune divote orazioni da dirsi avanti, e dopo la Santa Confessione, e Communione. Con il numero delle miglia, che sono da una chiesa all’altra.

Si vendono a Pasquino, nella libreria di Pietro Leone all’insegna di S. Gio: di Dio. In Roma, nell’anno Santo 1725. 72 S. 8° (Slg. Ashby.)

500 EXT.

Il pellegrino instruito nella visita delle chiese del presente anno Santo 1725. A cui si da breve notizia che cosa sia il giubileo con molte altre notizie, e orazioni necessarie alla visita delle quattro chiese, con il modo di salire la scala santa, e le reliquie, che si conservano in Sancta Sanctorum, e nelle quattro basiliche. Compilato da diversi gravi scrittori.

Roma, nella stamperia di Pietro Ferri dietro alla Minerva. Si vendono dal medesimo all’insegna di S. Paolo. 59 S. 12° (V.-E.)

1749.

501 Kubikat

Marangoni, Giovanni

Il divoto pellegrino guidato, ed istruito nella visita delle quattro basiliche di Roma per il giubileo dell’anno Santo MDCCL. Colle memorie sagre più singolari, che in esse, e nel loro viaggio s’incontrano: e le preci da recitarsi nelle medesime. Raccolte dal Canonico G. M.

Roma, MDCCXLIX. Nella stamperia del Chracas, presso S. Marco al Corso. XXIV, 408 S. 12° (H.)

1774.

502 Kubikat

Gambogi, Giovanni

Notizie storiche per l’anno del giubileo universale e delle quattro basiliche che in tal tempo si visitano con alcune #335 orazioni da recitarsi nelle medesime, raccolte da Gio: Gambogi Romano.

In Roma, MDCCLXXIV. Nella stamperia Cracas. VIII, 224 S. 8° (V.-E.)

1775.

503 [[NA]]

Il pellegrino istruito nella visita delle quattro basiliche per l’acquisto del Santo giubileo nel corrente. Anno Santo 1775. ed una esatta notizia del medesimo coll’aggiunta dell'apertura e clausura della Porta Santa, il mistero di salire le scale sante, e li quindici misterj del rosario.

In Roma, per il Casaletti a S. Eustachio. s. d. (1775). 47 S. 12° (V.-E. — B. M.)

1824.

504 [[NA]]

Il pellegrino istruito nella visita delle quattro basiliche per l’acquisto del S. Giubileo nel corrente Anno Santo 1825 ed una esatta notizia del medesimo colla aggiunta delle cerimonie nell’apertura, e chiusura delle porte sante.

In Roma, presso Francesco Bouj, 1824. 47 S. 12° (V.-E.)

VII. Sonstige Schriften.

1601.

505 Kubikat

Fanucci, Camillo

Trattato di tutte l’opere pie dell’alma città di Roma. Composto dal Signor Camillo Fanucci Sanese. Nel qual si descrivono tutti gli spedali, confraternite & altri luoghi pij, de quali tutti, o la maggior parte hanno facoltà di communicare i loro privilegi, & indulgenze, & si dichiara da chi sieno state instituite dette opere, di che tempo e quello che fanno, & molte altre cose curiose da intendersi.

In Roma, per Lepido Facij & Stefano Paolini 1601. Ad instanza di Bastiano de’ Franceschini Senese. 421, 5 n. n. S. 8° (H. V. V.-E.)

#336

1608.

506 [[NA]]

Felini, P. M.

Guida spirituale per le più principali & frequentate devotioni dell’alma città di Roma. Composta da Fra Pietro Martire Felini, da Cremona, dell’ordine de’ Servi della B. Vergine.

In Roma, per Stefano Paolini, MDCVIII. 12 n. n., 183 S. 12° (Cas.)

1625.

507 EXT.

Amydenus, Th.

De pietate romana libellus in quattuor partes divisus. Auctore Th. Amydeno in Romana curia causarum advocato.

Roma, Giac. Mascardi, 1625. 228 S. 8° (V. V.-E. Ang.)

1665.

508 EXT.

Grimming, Rudolfo

Sedici pellegrinaggi per le 365. chiese di Roma per Rudolfo Grimming Bavaro, misurate a passi ordinarii in favore de’ pellegrini, et ammalati ad honor di S. Pietro.

In Roma, per Egidio Ghezzi, MDCLXV. 16 S. 8° (München.)

1683.

509 EXT.

Roma santa ricercata in tutti li giorni della settimana ecclesiastica nell’ opere pie che vi si fanno raccolte in breve ristretto da chi già le scrisse.

In Roma, Per Francesco Tizzoni, 1683. A spese di Giacomo Antonio Celsi, libraro al Collegio Romano. 204 S. 12° (Slg. Ashby.)

1698.

510 [[NA]]

Bona, Renato

Le quattro, sette e nove chiese di Roma, illustrate nella loro antichità, con la notitia dell’istorie, ed arricchite con li preggi della pittura, scoltura & architettura, con il modo di visitarle. Descritte da un pellegrino divoto.

In Roma, per Gaetano Zenobi, e Giorgio Placho vicino la Colonna Trajana, 1698. Si vendono in Piazza Navona all’insegna del Morion d’Oro da Mutio, Mauritio e Gio: Battista Bona. 132 S. 16° (B. M. — Slg. Ashby.)

#337
511 EXT.

Lucchesini, Gio: Lorenzo

Roma è guida al cielo; cioè memoria locale di segni manifesti della vera Fede svegliata per fissargli in mente a’ Forestieri privi di essa, che vengono a Roma. Con potere i medesimi esser di gran conforto eziandio a’ Cattolici che forse non vi riflettevano.

In Roma, MDCXCVIII. Stamp. della Rev. Cam. Apost. 14 n. n., 92, 6 n. n., 11 S. 8° (Slg. Ashby.)

Die angebundenen 11 Seiten tragen den Druckvermerk »Ex typ. Josephi Monaldi«.

1763.

512 EXT.

Fioravanti, Giuseppe Antonio

Visita privilegiata delle sette chiese.

Fermo, MDCCLXIII. Per Filippo e Fabio-Maria Lazzarini Stamp. 32 n. n., 612, 4 n. n. S. 4° (Paris.)

1794.

513 [[NA]]

Modo di visitare le sette chiese praticato da S. Filippo Neri fondatore della congregazione dell’oratorio osservato sempre da’ Fratelli della stessa congregazione.

Roma, Salvioni, MDCCXCIV. XL S. 12° (V.-E.)

1802.

514 [[NA]]

Pratica di divozione per visitare con frutto le sette chiese di Roma dai fratelli della venerabile archiconfraternità delle sagre stimmate.

Roma, MDCCCII. Presso Lazzarini, stampatore della R. C. A. 33 S. 12° (V.-E.)

1817.

515 [[NA]]

Modo di visitare le sette chiese praticato da S. Filippo Neri fondatore della congregazione dell’oratorio ed osservato sempre da’ fratelli della stessa congregazione.

In Roma, 1817. Dai Torchi di S. Michele in Ripa. A spese di Pietro Aurelj librajo alla catena della Sapienza, No. 24. 48 S. 12° (V.-E.)

#339

Vierter Abschnitt: Poetisch-Didaktische Beschreibung der Monumente

#341

I. Marianus.

1625.

516 Kubikat

Marianus, Andreas

Ruinarum Romae epigrammata extantium, vel in sacra loca transformatarum anno iubilaei MDCXXV, Urbano Ottavo Pontefice.

Venetiis, MDCXXV. Apud Antonium Pinellum. 16 n. n., 142 S. 8° (B. M. — H.)

1641.

517 Kubikat

Marianus, Andreas

Ruinarum Romae epigrammata, quibus miranda urbis agnoscuntur, sacra visitantur, nova et vetera elogiis recensentur. Andreas Marianus Bonon.

Bononiae, typ. Jacobi Montij & Caroli Zenni. Anno MDCXXXXI. die XIV. Augusti. 16 n. n., 330, 22 n. n. S. 8° (V. — V.-E.)

1659.

518 Kubikat

Marianus, Andreas

Statuarum Romae epigrammatum libri tres. In primo statuae consulum, dictatorum, interpositis nobilium foeminarum, Vestalium. In secundo statuae numinum, heroum, regum, reginarum, picturae, sepulchra. In tertio de statuis consulum disticha.

Venetiis, typ. Francisci Valvasensis, MDCLIX. 6 n. n., 112 S. 12° (V.-E.)

II. Silos.

1673.

519 Kubikat

Silos, Joannes Michael

Pinacotheca sive Romana pictura et sculptura libri duo, in quibus excellentes quaedam, qua profanae, qua sacrae, quae Romae extant, picturae, ac statuae epigrammatis exornantur. Accessit odarum appendicula, ad lyrici carminis libamentum. Auctore Joanne Michaele Silos Bituntino.

Romae, ex officina Philippi Mariae Mancini, 1673. Titelstich, 14 n. n., 354, 28 n. n. S. 8° (H.)

#342

III. Raguenet.

1700.

520 EXT.

Raguenet

Les monumens de Rome ou descriptions des plus beaux ouvrages de peinture, de sculpture, et d’architecture qui se voyent à Rome, & aux environs. Avec des observations sur les principales beautez de ceux de ces ouvrages dont on ne fait pas des descriptions.

A Paris, chez la veuve de Claude Barbin, au palais sur le second perron de la Sainte Chapelle, et la veuve de Daniel de Horthemels, rue St. Jacques, au Mécénas. MDCC. 22 n. n., 354 S. 8° (Wien.)

Am Schluß des Buches: De l'imprimerie de Jean-Baptiste Horthemels Cusson, rue St. Jacques au nom de Jésus.

1701.

521 Kubikat

Raguenet

Les monumens de Rome ou descriptions des plus beaux ouvrages ....

Amsterdam, Estienne Roger, MDCCI. Titelstich, 10 n. n., 264, 12 n. n. S. 12° (V.-E.)

Titel unverändert, Nachdruck der vorigen Ausgabe.

1702.

522 Kubikat

Raguenet

Les monumens de Rome, ou descriptions des plus beaux ouvrages de peinture, de sculpture, et d’architecture, qui se voyent à Rome, & aux environs. Seconde édition.

Paris, Jean Villette, MDCCII. 12 n. n., 349, 33 n. n. S. 8° (V.)

1722.

523 Kubikat" target="blank" title="EXT." >EXT.

Samber, Robert (= Raguenet)

Roma illustrata: or a description of the most beautiful pieces of painting, sculpture, and architecture, antique and modern, at and near Rome.

London, printed for W. Chetwood .... and S. Chapman .... 1722. 20 n. n., 195 S. 8° (Slg. Ashby. — Berlin.)

#343

1737.

524 EXT.

Raguenet

Observations nouvelles sur les ouvrages de peinture, de sculpture et d’architecture, qui se voyent à Rome, & aux environs: par M. de Raguenet.

A Londres, Chez Moyse Chastel, MDCCXXXVII. 10 n. n., 264, 12 n. n. S. 12° (Berlin.)

1765.

525 EXT.

Raguenet

Observations nouvelles sur les ouvrages de peinture, de sculpture et d’architecture, qui se voyent à Rome et aux environs par M. de Raguenet. Pour servir de suite aux mémoires des voyages et recherches du Comte de B +++ à Rome.

Londres, Moyse Chastel, MDCCLXV. 6 n. n., 127 S. 8° (V. Cic.)

IV. Prunetti.

1786.

526 Kubikat

Prunetti, Michelangelo

Saggio pittorico. I. Canoni della pittura. II. Riflessioni sull’arte critico-pittorica. III. Caratteri distintivi delle diverse scuole di pittura, e ristretto critico delle vite dei più valentuomini, e loro opere che nelle chiese di Roma esistono. IV. Esame analitico dei più celebri quadri delle chiese, e delle più rinomate pitture a fresco dei palagj di Roma.

In Roma, 1786. Per Gio: Zempel. Si vendono da Bouchard e Gravier al Corso. 192 S. 8° (H.)

1818.

527 Kubikat

Prunetti, Michelangelo

Saggio pittorico ed analisi delle pitture più famose esistenti in Roma con il compendio delle vite de’ più eccellenti pittori ec. ec. Edizione seconda, corretta ed accresciuta.

#344

In Roma, 1818. Nella stamperia Salvioni. Si vende nella libreria di Giambattista Petruccio in Via del Corso num°. 148. XII, 296 S. 8° (H.)

1808—1811.

528 Kubikat

Prunetti, Michelangelo

L’osservatore delle Belle Arti in Roma ossia esame analitico de’ monumenti antichi, e moderni spettanti alla pittura, scultura, e architettura tuttora esistenti nelle chiese, gallerie, ville, ed altri luoghi dell’alma città di Roma: ed ora in questo primo tomo si descrive la Galleria Bonaparte.

T. I. Della parte orientale di Roma.

T. II. Della parte occidentale di Roma.

In Roma, Dalli Torchj di Gioacchino Puccinelli a S. Andrea della Valle, MDCCCVIII. T. II. MDCCCXI. 2 Voll. 8° (H.)

Vol. I. VIII, 327 S. — Vol. II. VIII, 336 S.

V. Milizia.

1787.

529 Kubikat

(Milizia, Francesco)

Roma delle Belle Arti del disegno. Parte Prima: Dell’architettura civile.

Bassano, Giuseppe Remondini (?), MDCCLXXXVII. 210 S. 8° (H.)

(Betr. des Druckers cf. p. 210 des Buches.)

1826.

530 Kubikat

(Milizia, Francesco)

Roma delle Belle Arti del disegno.

In: Opere complete di Francesco Milizia risguardanti le Belle Arti. Tom. I. p. 287—484.

Bologna, Cardinali e Frulli, MDCCCXXVI. (Sarti.—H.)

#345

Fünfter Abschnitt: Fremdsprachliche Bearbeitungen

#347

I. Deutsche Beabeitungen.

A. Custodi.

1600.
531 Kubikat

(Custodi, Dominicus)

Deliciae urbis Romae, divinae et humanae. Anno sacro jubilaei MDC.

Augustae Vindelicorum, ex chalcographia Dominicj Custodi C. August. 1600. 37 Bl. qu. = 8° (München.)

1613.
532 EXT.

(Custodi, Dominicus)

Deliciae urbis Romae. Das ist Lustbarkeiten der Statt Rom Geistliche und Weltliche. Im Jar des Herrn 1613.

Gedruckt zu Augspurg, im Verlag Dominici Custodis. 44 Bl. qu. = 8° (München, Bibliothek des bayerischen Nationalmuseum, No. 1585.)

1625.
533 [[NA]]

Delitiae urbis Romae. Dat is: Eygentlycke Beschrivinge van alle de Schoone gebouwen van Paleysen, Kercken, Bruggen, Pyramiden, die binnen en buyten Romen te sien syn. Alles met schoone figueren afgebeelt. Hier is noch by gevoecht een dialogue oft tsamensprekinge daer wt men lichtelick, de Italiaensche spraeck, by sich selven can leeren. Mede wat Gelt in Italien ganckbaer is.

Tamsterdam (sic!), Bey Harmen Janssen Brouwer, Anno 1625. 3 n. n., 59 Bl. qu. = 8° (Berlin.) Übersetzung des vorigen ins Holländische.

B. Bavinck.

1620.
534 Kubikat

Bavinck, Hieronymus

Underricht und Wegweiser, wie ein Teutscher in und ausserhalb Rom, die siben auss dreihundert und mehr kirchen, und wass darinn fuer heilthumb, ohne fuhrer, ia #348 auch ohne nachfragen, mit gebuhrlicher andacht besuchen kan. Hermannus Bavinck Methelen. des Bistumbs Mùnster in Westphalen priester der Teutschen kirchen und spitals S. Mariae de Anima. Fùr die Teutsche pilger.

Rom. In der Truckerei Wilhelmi Facciotti. 1620. 143 S. 8° (H. München.)

1625.
535 EXT.

Bavinck, Hieronymus

Wegzeiger zu den wunderbarlichen Sachen der heidnischen etwan nun christlichen Stadt Rom. Haltend siben Wege, deren jeglicher anfangt von S. Maria de Anima, der Teutschen Kirche und Spital, welche am besten Orte ligen und schir mitten in Rom. Die siben Wege folgen auf diesem umbgewendten Blad. Durch Hermannum Bavinck Metelensem des Bistumbs Munster in Westphalen prister derselben Kirchen S. Maria de Anima.

Rom, in der Truckerei Jacobi Mascardi mit Verlegung Mauritij Bona, buchhaendler in piazza Navona. 120 S. 8° (München.)

1628.
536 EXT.

Bavinck, Hieronymus

Wegzeiger zu den wunderbarlichen Sachen .....

In Rom. Zum drittenmal nun aus der Truckerei Francisci Cavalli, 1628. 176 S. 8° (München.)

1639.
537 [[NA]]

Bavinck, Hieronymus

Wegweiser zu den wunderbarlichen Sachen der heiligen Stadt Rom fuernemlich zu den siben in der gantzen Christenheit hochberuehmten aus ihren dreihundert und funfzig Kirchen. Haltende siben Wege ..... Hermannus Bavinck Metelensis des Bistumbs Munster in Westphalen priester derselben Kirchen fuer die Pilger.

In Rom, zum funften Mahl, nun aus der Truckerei Vitalis Mascardi, 1639. 158 S. 8° (München.)

#349
1645.
538 [[NA]]

Bavinck, Hieronymus

Wegzeiger zu den wunderbarlichen Sachen der heiligen Stat Rom, furnemlich zu den siben in der gantzen Christenheit hochberumbten aus ihren dreihundert und funfzig kirchen, Haltende siben wege ......

In Rom zum funften Mahl, nun aus der Druckerei Vitalis Mascardi, 1645. Bei Mauritius Bona. 158 S. 8° (München.)

1646.
539 EXT.

Bavinck, Hieronymus

Wegzeiger zu den wunderbarlichen Sachen der heiligen stat Rom ....

In Rom, zum funften Mahl, nun aus der Druckerei Vitalis Mascardi, 1646. Bei Mauritius Bona. 158 S. 8° (München.)

Nachdruck der vorigen Ausgabe.

1670.
540 Kubikat

Bavinck, Hieronymus

Wegzeiger zu den wunderbarlichen Sachen der Heiligen Stat Rom .... In disem Buch wird den Ketzern gezeigt, wo und wie der h. Apostel Petrus seye in der stat Rom lebendig gewesen, und das er mehr ist als seine Mitaposteln, dan sie laugnen nimmen ihm beides.

Getruckt zu zeiten Pabst Clementis des X. Romaner erweld den 29. April Anno 1670.

In Rom, zum sechsten mahl, getrucket bey Jacobi Dragondelli, im iahr 1670. Man findts in Piazza Navona al Morion d’oro beim guldinen Helm Mauritij Bona. 158 S., 1 n. n. Bl. 8° (München.)

C. Sprenger.

1660.
541 EXT.

Sprenger, J. Th.

Joh. Theodori Sprengen Roma nova ex facie anni hujus millesimi sexcentesimi sexagesimi delineata, ancillante ocu #350 lari testimonio, transactoque itineris fastidio a vulgari recensione fideliter vindicata. Exhibens statum urbis, et Romani regiminis, in ecclesiasticis & civilibus, cum aliis regnis principatibus, provinciis, & terris sparsim comparata.

Francofurti, Imp. Sebast. Rohneri, MDCLX. 22 n. n., 298 S. 12° (München.)

1667.
542 [[NA]]

Sprenger, J. Th.

Jo. Theodori Sprengeri, JC. Roma Nova, à naevis, quibus prima scatebat editio hacce editione repurgata, & aucta. Cui se associerunt: I. Regulae cancelleriae apostolicae S. D. N. Alexandri VII. P. P. II. Privilegia religiosorum & clericorum. Et adjecta his sunt, quaedam licet allotria, in oblectamentum lectoris tamen, nempe aliquot auctoris poemata.

Francofurti ad Moenum, impensis Aegidii Vogelii, MDCLXVII. 138 n. n., 800 S. 12° (München.)

D. Roma Regina Mundi.

1686.
543 EXT.

Roma regina mundi, die höchstberühmteste nunmehro 2400. Jahr alte, unfern dem mittellaendisch- oder Tyrrhenischen Meer, in Welschland ligende, Grosse, der Welt und Christenheit Hauptstadt und Koenigin Rom, mit dero ringsum angräntzenden Königreichen, Gross- und Fuerstenthumern, Republicen, Ländern, Meeren, Insulen, Wasser-Flüssen, Gebürgen, Gewächsen, Früchten, Thieren, Fischen, Vöglen, Antiquitäten, und Raritäten. Dem curiosen Leser, wie auch den Reisenden zur Nachricht und Belustigung, historisch und in vilen schönen Mappen und Kupffer-Figuren vorgestellet.

Augspurg, Druckts Thomas Astaler, in Verlag Jacob Enderlins, 1686. 208, 7 n. n. S. 8° (München.)

#351
1687.
544 Kubikat

Roma regina mundi ....

Augspurg, in Verlegung Jacob Enderlins. Druckts Thomas Astaler. Anno MDCLXXXVII. 208, 7 n. n. S. 8° (München.)

Bis auf unbedeutende Varianten des Titelblatts unveränderter Wiederabdruck der vorigen Ausgabe.

1688.
545 Kubikat

Roma Regina Mundi et Montana Florida. Oder die hoechstberuehmteste, nunmehro 2400 Jahr alte, grosse der Welt und Christenheit Haupt-Stadt und Koenigin Rom mit dem bluehenden Appenin begreiffend: das schoene Fruchtbare in verschiedenen Koenigreichen, Gross- & Fuerstenthumbern, Republiquen & Laendern bestehende Italien und Welschland. Mit deroselben Staedten, Festungen, Gebuergen, Fluessen, Fruechten, Gethieren, Voegeln, Fischen, Antiquitaeten und Raritaeten &c. dem curiosen Leser und Beschauer zur Nachricht und Belustigung, historisch und in Kupffern vorgestellt.

Augspurg, In Verl. Jacob Enderlins, Buchhandlers; Druckts Antonius Nepperschmidt, MDCLXXXVIII. 95 S. 8° (Slg. Ashby.)

E. Kleinere Guiden.

1640.
546 [[NA]]

Christliche Romfahrt: Das ist eygentliche Beschreibũg aller der fuernembsten Kirchen, Reliquien, Indulgenzen, und Antiquitaeten, welche in und ausserhalb der Ringkmauern der H. Stadt Rom, von den christlichen Pilgern andaechtiglich besucht werden. Sampt einem kurzen Praeambulo von erbawung unnd wunderbarlichen Auffnahmen der gross maechtigen Stadt, etc. Item, ein Wegweiser aus Helvetia gen Loreten und Rom etc.

Anno Jubilaei, 1600 in Rom concipirt. Hernach zu Constatz gedruckt: Jetzund aber von newen uebersehen, corri #352 giert, gemehrt und verbessert durch H. Hanss Joachim Eichhorn, Priester in Underwaldten.

Constantz, bei Jacob Strauch, in Verlegung Johann Haederlin in Lucern, 1640. 259 S. 12° (München.)

1675.
547 EXT.

Kurzer und andaechtiger Wegweiser der sieben und neun roemischen Hauptkirchen zu Nutzen der frommen und andaechtigen Pilgern teutscher Nation, welche begehren zu Gottes Ehren und ihrer Seeligkeit, auch der gueten Seelen des Fegefewers erquickung mit andacht zu besuchen.

Getruckt zu Rohm in der Druckerey Sac. Congr. de Prop. Fide durch Zachariam Dominicum Acksamiteck von Kronenfeld, im Jubeljahr 1675. 103 S. 12° (München.)

1698.
548 [[NA]]

Gruendliche Beschreibung und wahrhaffter Weeg-Weiser zu denen wunderbarlichen Sachen der H. Stadt Rom, besonders zu denen auss 350. in der gantzen Christenheit höchst beruehmten Siben Haupt-Kirchen, in welchen wunderbahre Heiligthumber zu heiligen Zeiten; in dem heiligen Jubeljahr aber taeglich gezeiget un der heilige Segen mit denen gegeben wird. Allen andaechtigen Christen und roemischen Pilgern zu groesserer Andachtsgelegenheit aus waellischer Sprach in die Teutsche uebersetzet auf das heilige Jubel-Jahr 1700. Durch Paul Zettler in Schwaben.

Wien, Joh. Gg. Schlegel, 1698. 8 n. n., 240, 8 n. n. S. 8° (München.)

1712.
549 [[NA]]

Dreyfacher römischer Wegweiser, vil schoenes zu sehen, vil gutes zu thun, vil heylsambes zu gewinnen. Das ist kurzer Bericht: 1. Von denen siben und neun roemischen Hauptkirchen und deren heiligen Reliquien. 2. Von denen fuernembsten heiligen Wercken, so in Rom gestifftet und bestaendig geuebet werden. 3. Von dessen grossen Ablassen der siben priviligierten Altären in der Hauptkirchen St. Peter #353 in zu Rom, auch ausser Rom in vilen Kirchen zu geniessen etc. Denen frommen andaechtigen Teutschen Pilgeren und allen diser Gottseeligen Andacht liebenden zu Trost und Nutz herausgegeben.

Muenchen, Johann Lucas Straub, 1712. 6 n. n., 102 S. 12° (München.)

Angbd. Kurtzer Inhalt der fuernembsten heiligen Wercken, welche in der Heiligen Stadt Rom gestifftet oder bestaendig begangen werden .... verfasst durch R. P. Christianum Jesske, S. J. 4 n. n., 63 S. 12°. Ausserdem:

Kurtzer Bericht von dem grossen Ablass der siben priviligierten Altaere in der Hauptkirchen S. Peters zu Rom, welcher Ihr Paepstliche Heyligkeit andern Kirchen inn- und ausser Rom mitzuteilen pflegen. 20 S.

II. Französische Bearbeitungen.

A. Bralion.

1655—1659.
550 Kubikat

Bralion, Nicolas de

Les curiositez de l’une et de l’autre Rome, ou traité des plus augustes temples et autres principaux lieux saints de Rome chrestienne: et des plus notables Monuments et vestiges d’antiquité & magnificence de Rome payenne. Divisé en deux livres. Par le père Nicolas de Bralion.

Première partie du premier livre. En laquelle il est traité des sept eglises principales de Rome, & de plusieurs autres qui en sont proches.

Paris, Chez Edme. Couterot, MDCLV. Titelstich, 14 n. n., 448 S. 8°.

Seconde partie du premier livre des curiositez de l’une et de l’autre Rome; en laquelle il est traité de sept notables eglises qui y sont dédiées à la très Saint Vierge, de plusieurs autres qui en sont proches, & des anciens cimetières soûterrains des premiers Chrestiens.

Paris, Edme. Couterot, MDCLVIII. 350, 14 n. n. S. 8°.

#354

Second livre des curiosités de l’une et de l’autre Rome, où il est traité des plus notables monuments & vestiges d’Antiquité & magnificences de Rome payenne. Enrichy de figures.

Paris, Edme. Couterot, MDCLIX. Titelstich, 14 n. n., 319 S. 8° (Senat.)

1669.
551 Kubikat

Bralion, Nicolas de

Les curiositez de l’une et de l’autre Rome, I. partie du I. livre. Où est traité des plus augustes temples & autres lieux Saincts de Rome Chrestienne. En laquelle il est traicté des sept Eglises principales de Rome, & de plusieurs autres qui en sont proches. Divisé en deux livres, & enrichy de plusieurs figures en taille douce.

A Paris, Chez Jean Couterot, rue Saint Jacques au petit Jésus, & à S. Pierre. MDCLXIX. Titelstich, 14, 448 S. 8°.

II. partie du I. livre; en laquelle il est traité des sept notables églises qui y sont dédiées à la très-Ste. Vierge ..... Et des anciens cimetières .... 350, 14 n. n. S. 8°.

Livre second. Où il est traité des plus notables monumens ..... Titelstich, 14 n. n., 319, 6 n. n. S. 8° (Paris.)

1672.
552 [[NA]]

Bralion, Nicolas de

Les curiositez de l’une et de l’autre Rome, I. partie du I. livre ou traité des plus augustes temples & autres lieux saincts de Rome chrestienne. En laquelle il est traité des sept églises principales de Rome, & de plusieurs autres qui en sont proche. Divisé en deux livres, & enrichy de plusieurs figures en taille douce. Par le père Nicolas de Bralion, Parisien, prestre de l’oratoire.

Paris, Jean Couterot, rue S. Jacques au petit Jesus & à S. Pierre. MDCLXXII. Titelstich, 14 n. n., 448 S. 8°.

Les curiositez de l’une et de l’autre Rome, II. partie du I. livre ...... 350, 14 n. n. S. 8°.

Les curiositez de l’une et de l’autre Rome livre second .... Titelstich, 14 n. n., 319, 6 n. n. S. 8° (Senat.)

#355

B. Deseine.

1690.
553 EXT.

Deseine, François

Description de la ville de Rome, en faveur des étrangers, divisée en trois parties. La première contient l’explication des antiquitez. La seconde est la description des églises, palais, colleges, hôpitaux, bibliotheques, cimetieres, & autres édifices publics & particuliers. La troisième est la relation du gouvernement & des cérémonies. Par F. D. P. Tome I.—IV.

Lyon, Jean Thiolly, MDCLXXXX. Et se vendent à Rome chez Jean Crozier, en Place d’Espagne à l’image S. Louis.

T. I. 20 n. n., 230, 19 n. n. S. — T. II. III. durchp. 786 S. — T. IV. 448, 9 n. n. S. 8° (V.-E.)

1699.
554 EXT.

Deseine, François

Description de la Ville de Rome, en faveur des étrangers, divisée en trois parties ....... Seconde édition.

Lyon, Jean Thiolly, MDCXCIX. 8° (Paris. — U. B. Halle.)

Titel mit dem der vorigen Ausgabe identisch. Das Exemplar der Bibliothèque Nationale ist leider unvollständig und enthält nur Tome I und den ersten Teil von Tome II. (Bd. I. 20 n. n., 230, 20 n. n. S. — Bd. II. bis p. 382.) Es scheint ein ganz unveränderter Abdruck der Erstausgabe vorzuliegen. Im Exemplar der U. B., Halle tragen nur Bd. I und IV. den Vermerk II. éd. und das Datum 1699. — Bd. II. und III. haben das Datum 1690; an Bd. III. sind noch 18 n. n. S. angebunden.

1704.
555 Kubikat

Deseine, François (Holländische Übersetzung)

Beschrieving van ’oud en nieuw Rome, verdeelt in drie Deelen: waar in de gansche gelegenheit dezer magtige Stad, van de grondlegginge af, tot onder de regeeringe der Keizeren, en vervoolgens der Pauzen, ten aanzien van hare Wyken, Tempelen, Raadhoven, Kerken, Paleizen, en andere pragtige, zoo gemeene als byzondere Gebouwen; nevens #356 de toostand van den ouden en hedendaagschen, zoo kerkelyken als wereldlyken, staat, met alle zyne gewoonten en Plegtelykheden vertoont wardt. In’t Fransch beschreven door Heere François Deseine.

Amsterdam, François Helma, 1704. 2 Voll. durchp. 479 S. 2° (München.)

Enthält als Supplement Übersetzungen der »Statue« des Bellori sowie der »Antiquities of Rome« des Basilius Kennett.

1713.
556 Kubikat

Deseine, François

L’ancienne Rome, la principale des Villes de l’Europe avec toutes ses magnificences et ses delices; nouvellement et très exactement décrite depuis sa fondation, & illustrée par des tailles douces qui réprésentent au naturel toutes ses antiquitez; savoir ses principaux temples, théatres, amphithéatres, cirques, naumachies, arcs de triomphe, basiliques, palais, thermes, colonnes, obélisques, statues, triomphes, tombeaux, céremonies, & autres choses remarquables, divisée en quatre tomes, par le Sr. François Deseine. T. I.—IV.

Leide, Pierre van der Aa, MDCCXIII. Durchp., 28 n. n., 1148 S. 8° (B. M.)

557 Kubikat

Deseine, François

Rome moderne, première ville de l’Europe avec toutes ses magnificences et ses délices, nouvellement et très exactement décrite, & illustrée par des tailles douces, qui représentent parfaitement tout ce qui y est digne d’être vû et sçû; comme sont ses églises, reliques, cimetières, tombeaux, cloîtres, hôpitaux, colléges, séminaires, places publiques, palais, édifices, architectures, statues, peintures, sculptures, bibliothèques, cabinets, jardins, fontaines &c. tant dans la ville qu’aux environs, avec les magnifiques maisons de campagne de plusieurs cardinaux & princes, & autres choses remarquables. Ce qui est suivi d’une description très exacte du gouvernement et de l’état de Rome aussi bien que des fonctions publiques du pape & de tous #357 ceux qui ont des emplois auprès de lui, des cavalcades & autres cérémonies ordinaires & extraordinaires tant publiques que particulières de la cour de Rome, avec les revenus & depenses du Pape, le tout divisé en six tomes. Par le Sr. François Deseine. Tome I.—VI.

Leide, Pierre van der Aa, MDCCXIII. Durchp., 28 n. n., 1738 S. 8° (München. — B. M.)

C. Kleinere Guiden.

1671.
558 EXT.

Rome ancien et moderne.

A Paris, Chez Guillaume de Luyne libraire juré au Palais, en la Salle des Merciers, sous la Montée de la Cour des Aydes, à la Justice. MDCLXXI. 281 S. 12° (Paris.)

1706.
559 Kubikat

Nodot

Nouveaux mémoires de Mr. Nodot; ou observations qu’il a faites pendant son voyage d’Italie, sur les monuments de l’Ancienne & de la Nouvelle Rome; avec les descriptions exactes des uns & des autres qui font connoître comment l’Eglise Chrétienne a triomphé du Paganisme. Avec des cartes très utiles & des figures. Tome I. II.

Amsterdam, Chez François l’Honoré, vis-à-vis de la Bourse. MDCCVI. 8° 2 Voll. in 1 Vol. Vol. I. Titel, 8 n. n., 270, 6 n. n. S. — Vol. II. Titelstich, 239, 11 n. n. S. (Slg. Ashby. — München.)

#358

III. Englische Ausgaben.

1617.

560 EXT.

Fiscus papalis

sive catalogus indulgentiarum et reliquiarum septem principalium ecclesiarum urbis Romae. Ex vetusto manuscripto codice vere & fideliter descriptus.

A part of the popes exchequer, that is a catalogue of the indulgences and reliques belonging to the seaven (sic!) principall churches in Rome. Laying downe the spitituall riches and infinite treasure which (as sure as the pope is holy and true) are to be found in the catholique roman church, whereof the poore Heretikes in England have not one mite. Taken out of an antient manuscript and translated together with certaine notes and comments explaining the more difficult place, for the ease and helpe of good catholiks, who had best goe to Rome, to trie the vertue of the glorious indulgences. By a catholik Divine.

London, Printed by Nicholas Okes, for George Norton, and are to be sold at his shop neere Temple-barre Gate, 1617. 54 Bl. unp. 8° (B. M.)

1621.

561 EXT.

Fiscus papalis

sive catalogus indulgentiarum & reliquiarum .... A part of the popes exchequer .... taken out of an ancient manuscript, and translated: by William Crashow. Together with ....

London, printed by Barnard Alsop, and are to be sold at his house at the signe of the Dolphin in Distaffe-lane. 1621. 54 Bl. unp. 8° (B. M.)

Nachdruck des vorigen.

1700.

562 EXT.

A pilgrimage to the grand jubilee at Rome in the year 1700. By an english gentleman.

London, printed by J. How in Fanchurch street. 130 S. 8° (Slg. Ashby.)

#359

Sechster Abschnitt: Die Antiquare

#361

I. Mirabilia Urbis Romae.

1475.

563 [[NA]]

(Mirabilia Urbis Romae.)

Murus civitatis Romae habet turres .....

f. 9’: Laus Deo. MCCCCLXXV. XII. Aprilis. G. Tarvisiis. F. 9 Bl. 8° (Hain 11188. Proctor 6463. V.-E.)

1480.

564 [[NA]]

La edifichation de molti pallazi & tempii & altri grãdissimi edificii de roma: Come staveno nel tẽpo de romani: & quanti dei: & dee loro adoravano & come erano nominati & che furono chiamati dei & che cossa si li offeriva. & dove hora si trovã de molti zimiterii nei qual sono le reliquie sancte & quane (sic!) sancte giexie sono ĩ roma & come sono appellate. Et te. strade & ponti de piera principal e ĩ roma & come sono chiamate & quante porte a roma & come sono nominade & te tori avea & quãto circõdava intorno. Et assai altre bellissime cosse.

MCCCCLXXX. In Venezia. 12 Bl. 8° (B. M. — Proctor, 4598. — Catalogue, P. V., 297.)

1491.

565 Kubikat

(Mirabilia urbis Romae.)

In: Solinus de memoralibus (sic!) mundi.

Impraessum venetiis per theodorum de regazonibus de asula anno domini MCCCCLXXXXI. die XXIII. mẽsis augusti regnãte inclito dño augustino barbadico duce venetiorũ.

Der Text ist auf Fol. f 8—g 3’ abgedruckt. (Hain *14880. B. M.)

1504.

566 [[NA]]

Mirabilia Rome.

Impressum Rome per Joannem Besicken. Anno Dñi. MCCCCCIIII. Die mensis Augusti sedente Julio IJ. P. M. Anno ejus o. 8 Bl. 8° (V.-E.)

#362

II. Biondo.

1481.

567 Kubikat

Biondo

Blondi Forlivensis viri praeclari Romae instauratae primi libri index.

f. 6.: Roma instaurata.

Impressum Veronae per Boninum de Boninis de Ragusia. Ano salutis MCCCCLXXXI. In vigilia sancti Thomae Apostoli. Laus Deo. (Hain *3243. V.-E. Wien.)

1503.

568 Kubikat

Biondo

Blondi Flavii Forliviensis De Roma instaurata libri tres ad Eugenium IIII. Pontificem Maximum. Blondi Flavii Forliviensis de Italia illustrata opus tum propter historiarum cognitionem: tum propter locorum descriptionem valde necessarium. Blondi Flavii Forliviensis de gestis venetorum.

Impressum Venetiis, per Bernardinum Venetum de Vitalibus MDIII. Pridie Klendas (sic!) Martii.

»Roma instaurata« auf Fol. a 1—g 3. 2° (München.)

1510.

569 EXT.

Biondo

Blondi Flavii Forliviẽsis de Roma instaurata. Libri tres ad Eugenium IIII. pontificem maximum.

Blondi Flavii Forliviẽsis de Italia illustrata opus ....

Blondi Flavii Forliviẽsis de Gestis Venetorum .....

Fol. 134’: Italiae illustratae Blondi Forliviensis finis ac impressum Venetiis per G. M. D. Cal. Julias. Regnante Serenissimo ac Illustrissimo Leonardo Lauredano Venetiorum principe. 3 n. n., 134 Bl. 4° (V.-E. — B. M.)

»Roma instaurata« auf Fol. 1—34.

1527.

570 Kubikat

Biondo

Blondi Flavij Forliviensis de Roma instaurata. Libri tres ad Eugenium IIII. pontificem Maximum.

#363

Blondi Flavii Forliviensis de Italia illustrata .....

In Augusta Taurinorum, Taurinum nunc appellant, impressit Bernardinus Sylva impensis & aere partiario Ioannini Baudi Theologi. Io. Bremii & Gulielmi Ferrarii ad studiosorum utilitatem. MDXXVII. pridie Idus Maias. 234, 30 n. n. Bl. 8° (H.)

»Roma instaurata« auf Fol. 1—43.

1531.

571 Kubikat

Biondo

Blondi Flavii Forliviensis de Roma triumphante libri decem ....

Romae instauratae libri tres. Italia illustrata, Historiarum ab inclinato Romano imperio decades III. Omnia multo quam ante castigatiora.

Basileae, in officina Frobeniana Mense Martio anno 1531. 2 Voll. in 1 Vol. 2°

»Roma instaurata«, Vol. I. p. 218—272.

1542.

572 Kubikat

Biondo

Roma instaurata, et Italia illustrata di Biondo da Forlì. Tradotte in buona lingua volgare per Lucio Fauno.

In Venetia, per Michele Tramezzino del MDXLII. 241, 16 n. n. Bl. 8° (H. V.-E.)

»Roma instaurata«, Fol. 1—64.

1543.

573 Kubikat

Biondo

Roma ristaurata et Italia illustrata di Biondo da Forlì. Tradotte in buona lingua volgare per Lucio Fauno.

In Venetia, per Michele Tramezzino, MDXLIII. 16 n. n., 240, 10 n. n. Bl. 8° (V.-E.)

1548.

574 Kubikat

Biondo

Roma ristaurata et Italia illustrata di Biondo da Forlì. Tradotte in buona lingua volgare per Lucio Fauno.

#364

In Vinegia, per Michele Tramezzino, MDXLVIII. 16 n. n., 241, 11 n. n. Bl. 8° (U. B. Göttingen.)

»Roma ristaurata", Fol. 1—63.

1558.

575 Kubikat

Biondo

Roma ristaurata et Italia illustrata di Biondo da Forlì, tradotte in buona lingua volgare per Lucio Fauno. Nuovamente da molti errori corrette e ristampate.

In Vinegia, appresso Domenico Giglio, 1558. 18 n. n., 241 Bl. 8° (H. V.-E.)

»Roma ristaurata", Fol. 1—63.

1559.

576 Kubikat

Biondo

Blondi Flavii Forliviensis, de Roma triumphante libri X .... Romae instauratae libri III. De origine ac gestis Venetorum liber. Italia illustrata sive lustrata .... Historiarum ab inclinato Romano imperio, Decades III.

Basileae, per Hieronymum Frobenium et Nicol. Episcopium MDLIX. 2 Voll. 2° (V.-E.)

»Roma instaurata", Vol. I. p. 218—272.

Unveränderter durch bessere Register ausgezeichneter Nachdruck der Ausgabe von 1531. (No. 571.)

III. Pomponius Laetus.

1510.

577 Kubikat EXT.

Pomponius Laetus

De Romanae urbis vetustate noviter impressus ac per Marianum de Blanchellis Praenestinum emendatus.

Impraessum Romae, per magistrum Jacobum Mazochiũ Anno MDX. 20 Bl. 4° (München.)

578 EXT.

Pomponius Laetus

Opera Pomponii Laeti.

Argentorati, Matthias Schürerius, MDX. LXVII Bl. 8° (München.)

#365

Fol. LIIII—LX: Pomponii Laeti de antiquitatibus urbis Romae libellus.

1511.

579 EXT.

Pomponius Laetus

Pomponii Laeti viri clarissimi opuscula ....

In aedibus Ascensianis ad decimum Calendas Aprilis MDXI. ad calculum Romanũ. Impensis Claudij Chevallon. XXXVI Bl. 8° (München.)

Fol. XI—XV. Pomponii Laeti aut alterius de antiquitatibus urbis Ro. libellus.

1515.

580 Kubikat

Pomponius Laetus

Pomponius Laetus de Romanae urbis vetustate noviter impressus ac per Marianum de Blanchellis Praenestinum emendatus.

Impressum Rome, per Jac. Mazochium Anno MDXV. Die V Novemb. 20 Bl. 8° (V.)

581 Kubikat

Pomponius Laetus

Opera Pomponii Laeti.

Argentorati, ex aedibus Schürerianis, Mense Octobri, MDXV. LXVII Bl. 8° (München.)

Fol. LIIII—LX. Pomponii Laeti de antiquitatibus urbis Romae libellus.

Nachdruck von No. 578.

1520.

582 EXT.

Pomponius Laetus

De vetustate urbis.

In: Publius Victor, Pomponius Laetus, Fabricius Camers, R. Volaterranus De urbe Roma scribentes ....

Bononiae, ex aedibus Hieronymi de Benedictis, MDXX. Mense Februar. Fol. 8’—16. 40 Bl. 8° (V.-E.)

1521.

583 EXT.

Pomponius Laetus

Opera Pomponii Laeti.

#366

Moguntiae, ex aedibus Joannis Schoeffer. Mense Februario An. MDXXI.

Fol. LXXII—LXXXI: Pomponii Laeti de antiquitatibus urbis Romae libellus. (München.)

1523.

584 Kubikat

Pomponius Laetus

De vetustate urbis.

In: De Roma prisca et nova varii auctores .... Siehe No. 806.

1538.

585 Kubikat

Pomponius Laetus

Pomponii Laeti de antiquitatibus urbis Romae libellus longe utilissimus.

Zus. mit Marliani u. a.

Basileae, per Thomam Platterum, Anno MDXXXVIII. Mense Martio. p. 1—27. (V.-E.) Siehe No. 807.

1550.

586 Kubikat

Pomponius Laetus

L’antiquità di Roma di Pomponio Leto della Latina alla volgare lingua tradotte, per le quali, qual Roma si fusse anticamente, non solo qual hoggi ella si sia di leggieri si può comprendere.

In Vinetia, appresso Gabriel Giolito di Ferrarii fratelli, 1550. 18, 2 n. n. Bl. 8° (Cas. Misc. in 8° Vol. 645.)

1552.

587 EXT.

Pomponius Laetus

De antiquitatibus urbis Romae.

In: Antiquitatum varii auctores ...

Lugduni, Apud S. Gryphium, MDLII. p. 585—604. (V. V.-E.) Siehe No. 808.

1560.

588 EXT.

Pomponius Laetus

De antiquitatibus urbis Romae.

#367

In: Antiquitatum varii auctores ....

Lugduni, Haeredes S. Gryphii, 1560. p. 600—621. (Slg. Ashby.) Siehe No. 809.

1568.

589 EXT.

Pomponius Laetus

De antiquitatibus urbis Romae.

An: Titi Livii .... libri omnes, quotquot ad nostram aetatem pervenerunt ...

Francofurtum ad Moenum MDLXVIII. Impensis et opera Georgii Corvini Sigismundi Feierabenti, et Haeredum Wigandi Galli. 2° (Wien.)

Vol. II. p. 1—4. Siehe No. 810.

1573.

590 EXT.

Pomponius Laetus

De antiquitatibus urbis Romae.

An: Titi Livii ... historiae Romanae ... libri XLV .... Lutetiae Parisiorum, apud Michelem Sonnium via Jacobea, sub sento Basiliensi, MDLXXIII. 2° (B. M.)

Vol. II. Pomponii Laeti de antiquitatibus urbis libellus, p. 487—491. Siehe No. 811.

1578.

591 EXT.

Pomponius Laetus

De antiquitatibus urbis Romae.

An: Titi Livii ... Libri omnes ....

Francofurti ad Moenum, apud Johannem & Sigismundum Feyerabendt, MDLXXVIII. 2° (B. M.)

Vol. II. p. 1—4: Pomponii Laeti, De antiquitatibus urbis Romae libellus. Siehe No. 812.

#368

IV. Poggio.

1513.

592 EXT.

Poggio

Poggii Florentini oratoris clarissimi .... operum primae partis contenta ....

Argentinae, Joannes Knoblauch, MDXIII. 8°.

F. 50—52: Poggii Florentini de fortunae varietate urbis Romae: & de ruina eiusdem descriptio. (München.)

1538.

593 EXT.

Poggio

Poggii Florentini de Fortunae varietate urbis Romae, & de ruina eiusdem descriptio.

In: Poggii Florentini oratoris et philosophi opera collatione emendatorum exemplarium recognita. p. 131/37.

Basileae, apud Henricum Petrum, 1538. Mense Martio. 2° (V.-E.)

1716.

594 EXT.

Poggio

De fortunae varietate urbis Romae ...

In: Sallengre, Novus Thesaurus .... Vol. I. Col. 497 bis 508. Siehe No. 819.

1723.

595 EXT.

Poggio

Poggii Braciolini Florentini Historiae de varietate fortunae libri quattuor. Ex ms. Codice Bibliothecae Ottobonianae nunc primum editi & notis illustrati, A Domenico Georgio.

Lutetiae Parisiorum, Ant. Urbanus Coustelier, 1723. XXVIII, 294 S. 4° (München.)

1735.

596 Kubikat EXT.

Poggio

De fortunae varietate urbis Romae ....

In: Sallengre, Novus thesaurus ... Tom. I. Col. 497 bis 508. Siehe No. 821.

#369

V. Fulvius.

1513.

597 Kubikat

Fulvius, Andreas

Antiquaria urbis per Andream Fulvium.

Impressum Romae, per magistrum Jacobum Mazochium Romanae accademiae bibliopolam, Anno MDXIII. Triumphante divo Leone X. Pont. M. Anno eius I. 132 Bl. (V.-E.)

1527.

598 Kubikat

Fulvius, Andreas

Antiquitates urbis per Andream Fulvium.

9 n. n., 96, 5 n. n. Bl. 4° o. Dr., o. O., o. J.

Das von Sadolet unterzeichnete Druckprivileg ist vom 15. Februar 1527 datiert. (V.-E. — A. I. Pl.)

1543.

599 Kubikat

Fulvio, Andrea

Opera di Andrea Fulvio delle antichità della città di Roma, & delli edificij memorabili di quella. Tradotta nuovamente di latino in lingua toscana, per Paulo dal Rosso cittadino Fiorentino.

Vinegia, per Michele Tramezzino, MDXLIII. 224, 6 n. n. Bl. 8° (H.)

1545.

600 Kubikat

Fulvius, Andreas

Andreae Fulvii Sabini antiquarii de urbis antiquitatibus libri quinque. Item: De urbis eiusdem laudibus oratio, In populi Ro. laudem elegeia. De Romuli, & Remi expositione egloga. Quae cuncta, mẽdis omnibus quib. prior editio squallebat: nuper excussa ac repurgata. Indice copiosissimo ordinatissimoque apposito.

Anno virgini partus. 1545. Idus Novembris per M. Valerium Doricum & Aloisium fratrem Brixianos. 417, 58 n. n. S. (V.-E.)

#370

1588.

601 Kubikat

Fulvio, Andrea

L’antichità di Roma di Andrea Fulvio antiquario Romano, di nuovo con ogni diligenza corretta & ampliata, con gli adornamenti di disegni de gli edificij antichi e moderni, con le aggiuntioni & annotationi di Girolamo Ferrucci Romano, tanto intorno a molte cose antiche, come anche alle cose celebri rinnovate & stabilite dalla Santità di N. S. Sisto V. Aggiuntovi nel fine un’oratione dell’istesso auttore delle lodi di Roma e gli nomi antichi & moderni di detta Roma.

Venetia, per Gir. Francini libraro in Roma, 1588. 264, 8 Bl. 8° (H. V. V.-E. München. Berlin. Wien.)

VI. Marliani.

1534.

602 Kubikat

Marliani, Bartolommeo

Topographia antiquae Romae. Joanne Bartholomeo Marliano mediolanense autore.

Lugduni, apud Sebastianum Gryphium, 1534. 17, 313 S. 8° (V.-E.)

603 Kubikat

Marliani, Bartolommeo

Jo. Bartholomei Marliani patricii mediolan. antiquae Romae topographia. Libri septem.

Impressum Romae per Antonium Bladum de Asula in Campo Florae, in Aedibus. D. Ioan. Bap. de Maximis. Anno Domini. M. D. XXXIIII. Ultimo Mensis Maij. 16 n. n., 170, 2 n. n. Bl. 8° (Fum. No. 32. H.)

1538.

604 Kubikat

Marliani, Bartolommeo

Topographiae urbis Romae .... epitome, nunc primum in lucem edita.

Basileae, per Thomam Platterum, Anno MDXXXVIII. Zus. mit Laetus, p. 28—241. Siehe No. 807.

#371

1544.

605 Kubikat

Marliani, Bartolommeo

Urbis Romae topographia B. Marliani ad Franciscum regem Gallorum eiusdem urbis liberatorem invictum. Adjecta priori eiusdem auctoris topographiae editioni in hoc opere sunt: urbis atque insignium in ea edificiorum descriptiones compluraque alia memorata digna. Errores nonnulli sublati. Tituli inscriptionesque non aliter quam ipsis inerant marmoribus, emendatissime expressi, qui ab aliis hactenus neglecto ordine & perperam in lucem editi inveniuntur.

Romae, in aedibus Valerii Dorici & Aloisij fratris, accademiae Romanae impressorum, Mense Setembris, MDXLIIII. 122 S., 6 Bl. gr. = 4° (V.-E.)

Die zweite veränderte Auflage mit der Einteilung in fünf, nicht mehr sieben Bücher.

1548.

606 Kubikat

Marliani, Bartolommeo

L’antichità di Roma di M. Bartholommeo Marliani, tradotti in lingua volgare per M. Hercole Barbarasa da Terni.

In Roma, per Ant. Blado. Ad instantia di M. Giovanni da la Gatta, ne l’anno MDXLVIII. 8 n. n., 111, 1 n. n. Bl. 8° (Fum. No. 99. H.)

1550.

607 Kubikat

Marliani, Bartolommeo

Urbis Romae topographia, ad Fr. Gallorum regem, eiusdem urbis liberatorem invictum libris quinque comprehensa, Bartholommeo Marliano equite D. Petri auctore. Adjecto priori eiusdem auctoris topographiae in hoc opere sunt ..... Cum locupleto rerum et verborum in hisce memorabilium indice.

Basileae, ex officina Joannis Oporini, Anno salutis humanae MDL. Mense Augusto. 166, 20 S.gr. = 4° (München.)

1552.

608 EXT.

Marliani, Bartolommeo

Topographia veteris Romae.

#372

In: Antiquitatum varii auctores .... Lugduni, Seb. Gryphius, 1552. p. 604—750. Siehe No. 808.

1560.

609 EXT.

Marliani, Bartolommeo

Topographiae veteris Romae Joan. Bartholomaei Marliani epitome.

In: Antiquitatum varii auctores .... Lugduni, Haeredes Seb. Gryphii, 1560, p. 622—780. Siehe No. 809.

1568.

610 EXT.

Marliani, Bartolommeo

Jo. Bartholomaei Marliani Patricii Mediolanensis, de antiquae Romae topographia epitome. Lib. I.—VII.

An: Titi Livii ..... libri omnes, quotquot ad nostram aetatem pervenerunt ...

Francofurti ad Moenum MDLXVIII. Impensis et opera Georgii Corvini Sigismundi Feierabenti, et Haeredum Wigandi Galli 2° (Wien.)

Vol. II. p. 4—30. Siehe No. 810.

1573.

611 EXT.

Marliani, Bartolommeo

Jo. Bartholomaei Marliani patricii Mediolanensis de antiqua Romae topographia epitome.

An: Titi Livii .... ab urbe condita libri XLV .....

Lutetiae Parisiorum, apud Michaelem Sonnium, MDLXXIII. 2° (B. M.)

Vol. II. p. 491—524. Siehe No. 811.

1578.

612 EXT.

Marliani, Bartolommeo

Jo. Bartholomaei Marliani patricii mediolanensis de antiquae Romae topographia epitome.

An: Titi Livii Patavini .... Libri omnes ....

#373

Francofurti ad Moenum, apud Joannem & Sigismundum Feyerabendt, MDLXXVIII. 2 Voll. 2° (B. M.)

Vol. II. p. 4—30. Siehe No. 812.

1588.

613 Kubikat

Marliani, Bartolommeo

Bartholomaei Marliani urbis Romae topographia accurate, tum ex veterum, tum etiam recentiorum auctorum fontibus hausta, nunc denuo mendis omnibus sublatis & figuris illustrata, castigatissime in lucem edita. Cui accessere Hieronymi Ferrutij Romani quamplures additiones ex his primum quae celebria in Urbe erecta et aucta sunt. Cum indice rerum & locorum locupletissimo ad studiosorum omnium communem utilitatem.

Venetiis, apud Hieronymum Francinum Bibliopolam in Urbe ad signum Fontis. MDLXXXVIII. 8 n. n., 176, 8 n. n. Bl. 8° (H. — V. — V.-E. — München. — Berlin. — U. B. Göttingen.)

1622.

614 Kubikat

Marliani, Bartolommeo

Le antichità di Roma di Bartolommeo Marliani Cavalier di S. Pietro. Tradotte in lingua volgare da Hercole Barbarasa.

In Roma, per Andrea Fei, MDCXXII. 310, 22 n. n. S. 12° (H. — V.-E. — A.)

1659.

615 EXT.

Marliani, Bartolommeo

A Summary collected by John Bartholmew Marlianus, a gentleman of Millain, touching the topography of Rome in ancient time.

In: Titus Livius, The Roman History written by Titus Livius of Padova .... Translated out of Latine into english by Philemon Holland, Doctor in physick.

London, printed by W. Hunt for Gabriel Bedell, 1659. 2° p. 1074—1122. (B. M.)

#374

1696.

616 EXT.

Marliani, Bartolommeo

Urbis Romae topographia cum notis ineditis Fulvii Orsini.

In: Graevius, J. G. Thesaurus antiquitatum Romanarum, Vol. III. Col. 53—202. Siehe No. 817.

1732.

617 EXT.

Marliani, Bartolommeo

Urbis Romae topographia.

In: Graevius, J. G. Thesaurus, Vol. III. Col. 115—264. Siehe No. 820.

VII. Fauno.

1548.

618 Kubikat

Fauno, Lucio

Delle antichità della città di Roma raccolte e scritte da M. Lucio Fauno con somma brevità e ordine, con quanto gli antichi o moderni scritto ne hanno. Libri V.

In Venetia, per M. Tramezzino, MDXLVIII. 157, 35 n. n. Bl. 8° (V.-E.)

1549.

619 Kubikat

Fauno, Lucio

De antiquitatibus urbis Romae ab antiquis novisque autoribus exceptis & summa brevitate ordineque dispositis per Lucium Faunum.

Venetijs, apud Michelem Tramezzinum, MDXLIX. 129, 28 n. n. Bl. 8° (V.-E.)

1552.

620 EXT.

Fauno, Lucio

Delle antichità della città di Roma, raccolte e scritte da M. Lucio Fauno con somma brevità e ordine, con quanto gli antichi ò moderni scritti ne hanno, libri V. Revisti hora, e corretti dal medesimo autore in molti luoghi, con aggiungervi per tutto infinite cose degne: E con un com #375 pendio di Roma antica nel fine, dove con somma brevità si vede quanto in tutti questi libri si dice.

In Venetia, per Michele Tramezzino, MDLII. 12 n. n., 160, 22 n. n. Bl. 8° (Wien.)

621 EXT.

Fauno, Lucio

Compendio di Roma antica. Raccolto e scritto da M. Lucio Fauno con somma brevità & ordine con quanto gli antichi ò moderni scritto ne hanno.

In Venetia, per Michele Tramezzino, MDLII. 23, 4 n. n. Bl. (Wien. V.-E.)

1553.

622 Kubikat

Fauno, Lucio

Delle antichità della città di Roma .....

In Venetia, per Michele Tramezzino, MDLIII. 12 n. n., 160, 22 n. n. Bl. 8° (Slg. Ashby.)

Identisch mit dem vorigen; das bei dem Exemplar der Slg. Ashby angebundenen »Compendio« trägt das Druckdatum 1552.

1716.

623 EXT.

Fauno, Lucio

Lucii Fauni, De antiquitatibus urbis Romae, ab antiquis novisque autoribus exceptis, & summa brevitate ordineque dispositis, Libri quinque.

In: Sallengre, A. H. Novus thesaurus .... Tom. I. Col. 173—312. Siehe No. 819.

1735.

624 Kubikat EXT.

Fauno, Lucio

Lucii Fauni, De antiquitatibus Urbis Romae ... Libri quinque.

In: Sallengre, Novus thesaurus, Vol. I. Col. 173—312. Siehe No. 821.

#376

VIII. Fabricius.

1550.

625 EXT.

Fabricius, Georgius

Georgii Fabricii Chemnicensis Roma. Eiusdem Itinerum liber unus. Antiquitatis monumenta insignia per eundem collecta & magna accessione jam auctiora edita. Accessere locupletes rerum et verborum in his omnibus memorabilium indices.

Basileae, per Joannem Oporinum, (MDL.) 187, 24 n. n., 90, 13 n. n., 120 S. 8° (Slg. Ashby.)

Das Datum der Ausgabe ergibt sich aus der Vorrede.

626 [[NA]]

Fabricius, Georgius

Georgii Fabricii Chemnicensis Roma. Antiquitatum libri duo: ex aere, marmoribus, membranisve veteribus collecti, ab eodem. Itinerum lib. I. Auctiora omnia, cum Rerum & verborum in omnibus hisce memorabilium Indicibus.

Basileae, per Joannem Oporinum, (MDL.) 273, 62 n. n., 108, 3 n. n. S. 8°.

(Schluß der Vorrede: Vale & me ama. E ludo illustri Misenae Hermundurorum Calend. Julij. Anno nati Christi, MDL.) (Berlin.)

1551.

627 Kubikat

Fabricius, Georgius

Georgii Fabricii Chemnicensis Roma liber ad opt. auctorum lectionem apprime utilis ac necessarius: id quod ex capitũ eius catalogo, nuncupatoriae epistolae subjecto facile liquet. Eiusdem itinerum liber unus. Cum locuplete rerum et verborum in utroq; memorabilium indice.

Basileae, per Joannem Oporinum, 1551. 188 S. 8° (A. I. — V.-E.)

1560.

628 EXT.

Fabricius, Georgius

Georgii Fabricii Chemnicensis Roma .....

Basileae, per Ioannem Oporinum.

#377

Am Ende des Buchs: Basileae, ex officina Joannis Oporini, Anno salutis humanae MDLX. 273, 62 n. n., 108, 4 n. n., 84, 12 n. n., 119 S. 8°.

(Paris. J 15068. — Das Exemplar J 15065 hat bei genau identischer Blätterzahl folgendes Titelblatt:

Georgii Fabricii Chemnicensis Roma. Antiquitatum libri duo: ex aere marmoribus membranisve veteribus collecti ab eodem. Itinerum Lib. I. Auctiora omnia, cum rerum et verborum in omnibus hisce memorabilium Indicibus.

1587.

629 Kubikat

Fabricius, Georgius

Georgii Fabricii Chemnicensis Roma. Antiquitatum libri duo: ex aere, marmoribus, saxis membranisve veteribus collecti, et eodem. Itinerum Lib. I. Auctiora omnia cum rerum & verborum in omnibus hisce memorabilium indicibus.

Basileae, Typis Oporianis, MDLXXXVII. 259, 61 n. n. S. (V. München.)

Zu dieser Ausgabe vgl. Hülsen, Chiese, p. XXXII s.

1650.

630 Kubikat

Fabricius, Georgius

Roma, liber ad optimorum autorum lectionem apprime utilis ac necessarius.

In: (Thysius), Roma illustrata sive antiquitatum Romanarum breviarium, p. 403—546. Siehe No. 813.

1657.

631 Kubikat

Fabricius, Georgius

Roma.

In: (Thysius) Roma illustrata ... p. 383—524. Siehe No. 814.

1670.

632 Kubikat

Fabricius, Georgius

Georgii Fabricii Roma. Editio denuo cura L. G. L. H.

Helmstadi, Typis & sumptibus Johannis Heitmulleri, Anno MDCLXX. 6 n. n., 122 S. 8° (München.)

#378

1689.

633 EXT.

Fabricius, Georgius

Roma.

In: (Thysius) Roma illustrata ..... p. 371—504. Siehe No. 815.

1692.

634 EXT.

Fabricius, Georgius

Roma.

In: (Thysius) Roma illustrata .... p. 247—332. Siehe No. 816.

1696.

635 EXT.

Fabricius, Georgius

Roma.

In: Graevius, J. G. Thesaurus, Tom. III. Col. 393—468. Siebe No. 817.

1698.

636 EXT.

Fabricius, Georgius

Roma.

In: (Thysius) Roma illustrata .... p. 247—332. Siehe No. 818.

1732.

637 Kubikat

Fabricius, Georgius

Roma.

In: Graevius, J. G. Thesaurus, Tom. III. Col. 458—540. Siehe No. 820.

IX. Ligorio.

1553.

638 Kubikat

Ligorio, Pirro

Libro di M. Pyrrho Ligori Napoletano delle antichità di Roma nel quale si tratta de’ circi, teatri, & anfiteatri. Con le paradosse del medesimo auttore, quai confutano la commune opinione sopra varii luoghi della città di Roma.

In Venetia, per Michele Tramezzino, MDLIII. 51, 4 Bl. 8° (V.-E.)

#379

X. Palladio.

1554.

639 Kubikat EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità di Roma di M. Andrea Palladio raccolte brevemente da gli auttori antichi e moderni. Nuovamente poste in luce.

Roma, appresso Vincenzo Lucrino, 1554. 32, 3 n. n. Bl. 8° (V.-E.)

640 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità di Roma ....

In Venetia, per Mattio Pagan in Frezeria all’insegna della Fede, MDLIIII. 32, 4 n. n. Bl. 8° (V.)

1555.

641 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità ....

In Venetia, per Mattia Pagan, MDLV. 4 n. n., 32 Bl. 8° (V. V.-E.)

1558.

642 Kubikat

Palladio, Andrea

L’antichità di Roma di M. A. P. Raccolte brevemente da gli autori antichi e moderni. Di nuovo ristampati e corretti.

In Roma, appresso Valerio e Luigi Dorici. MDLVIII. 32 Bl. 8° (H.)

1563.

643 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità .... Siehe No. 62.

1565.

644 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità .... di nuovo ristampate e corrette.

In Venetia, per Gio: Varisco e compagni, MDLXV. 24 Bl. 8° (V.)

645 Kubikat

Palladio, Andrea

L’antichità ..... di nuovo ristampata e coretta.

In Vinetia, Per Pellegrino Amador, MDLXV. 24 Bl. 8° (Wien.)

#380

1570.

646 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità di Roma .... Di nuovo ristampata e corretta.

Roma, appresso Giulio Accolto, 1570. 24 Bl. 8° (Berlin.)

Auf fol. 24 die Druckangabe: Roma, appresso Giulio Bolano de gli Accolti, in Banchi, nella strada Paolina, 1566.

1571.

647 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità .... Siehe No. 68.

1573.

648 Kubikat

Palladio, Andrea

L’antichità .... Siehe No. 70.

1575.

649 [[NA]]

Palladio, Andrea

L’antichità di Roma .... raccolta brevemente da gli Auttori antichi & moderni. Aggiuntovi un discorso sopra li fuochi de gli Antichi.

In Roma, MDLXXV. Appresso Vittorio Eliano. 25, 1 n. n. Bl. 8° (Berlin.)

650 Kubikat

Palladio, Andrea

L’antichità ..... Siehe No. 72.

651 Kubikat

Palladio, Andrea

L’antichità .... Siehe No. 73.

652 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità ... Siehe No. 74.

653 Kubikat

Palladio, Andrea

L’antichità ... Siehe No. 75.

1576.

654 Kubikat

Palladio, Andrea

L’antichità .... Nuovamente ristampata e corretta.

In Roma, per Vincentio Accolto, MDLXXVI. 24 Bl. 8° (V. Cic. II. 3812.)

#381

1580.

655 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità ... Siehe No. 76.

1585.

656 Kubikat

Palladio, Andrea

L’antichità .... Siehe No. 77.

1587.

657 Kubikat

Palladio, Andrea

L’antichità .... Aggiontovi un discorso sopra li fuochi degli antichi.

In Roma, nella stamperia di Tito & Paolo Diani. MDLXXXVII. (V. Cic.) p. 81—128 einer Ausgabe der »Cose meravigliose«. Vermutlich identisch mit No. 78.

658 Kubikat

Palladio, Andrea

L’antichità ... Siehe No. 78.

659 EXT.

Palladio, Andrea

Le antichità .... Siehe No. 79.

660 EXT.

Palladio, Andrea

Le antichità ..... Siehe No. 80.

661 Kubikat

Palladio, Andrea

Le antichità ..... Siehe No. 81.

1588.

662 Kubikat

Palladio, Andrea

Le antichità ..... Siehe No. 82.

1589.

663 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità .... Siehe No. 83.

664 [[NA]]

Palladio, Andrea

L’antichità .... Siehe No. 84.

665 Kubikat

Palladio, Andrea

Las antiguidades ..... Siehe No. 163.

#382
666 Kubikat

Palladio, Andrea

Las antiguidades .... Siehe No. 164.

1591.

667 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità .....

In Roma, nella stamperia di Vincentio Accolti in Borgo, 1591. 39 S. 8° (Angelica.)

1594.

668 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità ..... Siehe No. 86.

1595.

669 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità .....

In Roma appresso Guglielmo Facciotto, MDXCV. 39 S. 8° (Wien.)

670 Kubikat

Palladio, Andrea

L’antichità .... Siehe No. 88.

1596.

671 [[NA]]

Palladio, Andrea

L’antichità ..... Siehe No. 89.

672 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità ..... Siehe No. 90.

1599.

673 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità ..... Siehe No. 91.

1600.

674 Kubikat

Palladio, Andrea

L’antichità .... Siehe No. 92.

675 [[NA]]

Palladio, Andrea

L’antichità .... Siehe No. 93.

#383
676 Kubikat

Palladio, Andrea

L’antichità .... Siehe No. 94.

1608.

677 EXT.

Palladio, Andrea

Les antiquitez de la ville de Rome .... Siehe No. 144.

1609.

678 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità ....

In Roma, appresso Giacomo Mascardi, 1609. Ad instanza di Mauritio Bona in Piazza Navona. 40 S. 8° (Angelica.)

1612.

679 EXT.

Palladio, Andrea

Les antiquitez de la ville de Rome, briefvement recueillies des autheurs tant antiques que modernes. Par M. A. P. Avec un discours sur les feux des anciens. Le tout traduict d'Italien en François par Pompée de Launay.

A Arras, De l’imprimerie de Robert Maudhuy libraire juré à l’enseigne du nom de Jésus. MDCXII. 62 S. 8° (Paris.)

Siehe auch No. 145.

1614.

680 [[NA]]

Palladio, Andrea

Les antiquitez ..... Siehe No. 146.

1615.

681 [[NA]]

Palladio, Andrea

L’antichità ..... Siehe No. 100.

1616.

682 EXT.

Palladio, Andrea

Les antiquitez .... Siehe No. 147.

1617.

683 EXT.

Palladio, Andrea

Le antichità .....

#384

In Viterbo, appresso Pietro & Agostino Discepoli, MDCXVII. Ad instanza di Mauritio Bona. 48 S. 8° (München.)

1618.

684 Kubikat

Palladio, Andrea

Antiquitates almae urbis Romae. Ab Andrea Palladio ex variis auctoribus collectae & ab ipsomet dimensae. Addito discursu super struendis focis antiquorum.

Romae, MDCXVIII. Ex typographia Camerae apostolicae. Sumptibus Hieronymi Bonae. 58 S. 8° (B. M.)

1620.

685 EXT.

Palladio, Andrea

Le antichità .... Raccolte brevemente .... E di nuovo adornata di bellissime figure. Con un discorso sopra i fuochi de gl’antichi.

In Roma, appresso Giacomo Mascardi, MDCXX. Ad instanza di Mauritio Bona in Piazza Navona. 55 S. 8° (B. M.)

Am Ende: In Roma, appresso Giacomo Mascardi, MDCXXI. (sic!)

1622.

686 EXT.

Palladio, Andrea

Le antichità .... Raccolte brevemente .... Aggiuntovi di nuovo alcune bellissime figure. Con un discorso sopra i fuochi degli Antichi.

In Roma, per Giacomo Mascardi, MDCXXII. Ad instanza di Mauritio Bona, al Morion d'Oro in Navona. 48 S. 8° (B. M.)

1625.

687 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità ..... Raccolte brevemente .... Aggiuntovi di nuovo alcune bellissime figure. Con un discorso sopra i fuochi de gl’Antichi.

In Roma, & in Macerata, Per Pietro Salvioni, MDCXXV. 48 S. 8° (Zürich, Zentralbibliothek.)

#385

1628.

688 EXT.

Palladio, Andrea

Les antiquités .... Siehe No. 148.

1629.

689 Kubikat

Palladio, Andrea

Le antichità .....

Roma, Guglielmo Facciotto, MDCXXIX. 48 S. 8° (V.-E. U.-B. Jena.)

1637.

690 Kubikat

Palladio, Andrea

Le antichità ......

In Roma, appresso Vitale Mascardi, MDCXXXVII. Ad instanza di Mauritio Bona all’insegna del Morion d’oro. 48 S. 8° (B. M.)

691 EXT.

Palladio, Andrea

Les antiquités .... Siehe No. 149.

1646.

692 Kubikat

Palladio, Andrea

Les antiquités .... Siehe No. 150.

1648.

693 [[NA]]

Palladio, Andrea

Antiguedades .... Siehe No. 167.

1650.

694 Kubikat

Palladio, Andrea

Le antichità ....

In Roma, per Andrea Fei, l’anno del giubileo 1650. Terzo de’ Giubilei delle sue impressioni. Ad instanza de gli eredi di Mauritio Bona. 48 S. 8° (V.)

695 [[NA]]

Palladio, Andrea

Le antichità ..... Siehe No. 113.

#386

1652.

696 EXT.

Palladio, Andrea

Les antiquités .... Siehe No. 151.

1668.

697 EXT.

Palladio, Andrea

Les antiquitez .... Siehe No. 152.

1676.

698 Kubikat

Palladio, Andrea

Les antiquitez .... Siehe No. 153.

699 Kubikat

Palladio, Andrea

Antiguedades .... Siehe No. 168.

1709.

700 EXT.

Palladio, Andrea

L’antichità di Roma di M. Andrea Palladio, raccolta brevemente da gli autori antichi e moderni. Aggiuntovi un discorso sopra li fuochi de gli antichi.

In Ossonia, Nello Teatro Seldoniano, A. D. MDCCIX.

Italienisch-lateinische Parallelausgabe; der lateinische Titel lautet:

Antiquitates urbis Romae ab Andrea Palladio ex veterum & recentiorum authorum scriptis breviter collectae. Quibus adjicitur tractatus de veterum focis.

Oxonii, E theatro Sheldoniano, A. D. MDCCIX. 12 n. n., 107, 2 n. n. S. 8° (B. M.)

1724.

701 Kubikat

Palladio, Andrea

Le antichità ..... Siehe No. 119.

1750.

702 Kubikat

Palladio, Andrea

Le antichità ..... Siehe No. 120.

#387

XI. Mauro.

1556.

703 Kubikat

Mauro, Lucio

Le antichità della città di Roma brevissimamente raccolte da chiunque ne ha scritto, ò antico ò moderno per Lucio Mauro, che ha voluto particolarmente tutti questi luoghi vedere: onde ha corretti di molti errori, che ne gli altri scrittori di queste antichità si leggono, et insieme ancho:

di tutte le statue antiche, che per tutta Roma in diversi luoghi, e case particolari si veggono, raccolte e descritte, per M. Ulisse Adroandi, opera non fatta mai da scrittore alcuno.

Venetia, appresso Giordano Ziletti, 1556. 316, 24 n. n. S. 8° (H. V. V.-E. Berlin. München.)

1558.

704 Kubikat

Mauro, Lucio

Le antichità della città di Roma brevissimamente raccolte .....

In Venetia, appresso Giordano Ziletti, MDLVIII. 24 n. n., 315 S. 8° (V.-E.) Titel unverändert.

1562.

705 Kubikat

Mauro, Lucio

Le antichità della città di Roma ..... Appresso tutte le statue antiche, che in Roma in diversi luoghi, e case particolari si veggono, raccolte e descritte per M. Ulisse Aldroandi. Opera non fatta più mai da scrittore alcuno & in questa quarta impressione ricorretta.

In Venetia, appresso Giordano Ziletti, MDLXII. 24 n. n., 315 S. 8° (V.-E.)

Über die dritte Ausgabe cf. Hübner, Le statue di Roma, I. p. 29.

#388

XII. Panvinius.

1558.

706 Kubikat

Panvinius, Onophrius

Onuphrii Panvinii Veronensis fratris eremitae Augustiniani. Reipublicae Romanae commentariorum libri tres, et alia quaedam quorum seriem sequens pagella indicabit.

Venetiis, ex officina Erasmiana apud Vincentium Valgrisium, MDLVIII. 27 n. n., 947 S. 8° (V.-E.)

1588.

707 EXT.

Panvinius, Onophrius

O. P. Veronensis Augustiniani Reipublicae Romanae commentariorum libri tres recogniti, & indicibus aucti. Accesserunt in hac editione Sex. Julii Frontini Commentarii de aquaeductibus et coloniis: itemque alia veterum scriptorum, quorum seriem decima pagella indicabit.

Parisiis, apud Egidium et Nicolaum Gillios, MDLXXXVIII. 8° Lib. I. Antiquae urbis imago. p. 1—224. (V. V.-E.)

1597.

708 EXT.

Panvinius, Onophrius

O. P. Veronensis, fratris eremitae Augustiniani, Reipublicae Romanae commentariorum libri tres. Et alia quaedam, quorum series sequens pagina indicabit.

Francofurti, apud Andreae Wecheli heredes, Claudium Marnium & Joan. Aubrium, MDXCVII. 445 S. 2° (B. M.)

p. 8—107: O. P. Antiquae urbis imago.

1696.

709 EXT.

Panvinius, Onophrius

Antiquae urbis imago. In: Graevius, J. G. Thesaurus, III. Col. 207—316. Siehe No. 817.

1732.

710 Kubikat

Panvinius, Onophrius

Antiquae urbis imago. In: Graevius, J. G. Thesaurus, III. Col. 273—382. Siehe No. 820.

#389

XIII. Gamucci.

1565.

711 Kubikat

Gamucci, Bernardo

Le antichità della città di Roma, raccolte sotto brevità da diversi antichi & moderni scrittori, per M. Bernardo Gamucci da San Gimignano: con nuovo ordine fedelmente descritte e rappresentate con bellissime figure nel modo che quelle a’ tempi nostri si ritrovano.

Venetia, Per Gio: Varisco e Compagni, 1565. 6 n. n., 200 Bl. 4° (V.-E.)

1569.

712 EXT.

Gamucci, Bernardo

Le antichità della città di Roma ..... in questa seconda editione da infiniti errori emendate e corrette da Thomaso Porcacchi.

In Vinegia, appresso Giovanni Varisco, & i compagni, MDLXIX. 8 n. n., 202 Bl. 4° (V.-E.)

1580.

713 Kubikat

Gamucci, Bernardo

Le antichità della città di Roma .... In questa seconda edizione .....

In Vinegia, appresso Giovanni Varisco e compagni, MDLXXX. 192 Bl. 8° (V.-E.)

1588.

714 Kubikat

Gamucci, Bernardo

Le antichità della città di Roma ..... in questa seconda edizione ....

In Vinegia, appresso Giovanni Varisco e Compagni, MDLXXXVIII. 192 Bl. 8° (V. Cic. — München.)

Neudruck der vorigen Ausgabe.

#390

XIV. Boissard.

1597—1602.

715 EXT.

Boissard, J. J.

I. Pars Romanae urbis topographiae & antiquitatum quã succintẽ & breviter describuntur omnia quae tam publicẽ quam privatim videntur animadversione digna. Jano Jacobo Boissardo Vesuntino auctore. Tabula chorographica totius Italiae: figurae aliquot eleganter in aere incisae: artifice Theodor de Bry Cive frã, oĩa fora recens edita. Ao. 1597.

Enthält: Topographia Romanae urbis, qua succincte describuntur omnia, que in urbe sunt notatu magis digna: et quae dierum quattuor spatio commode videri & lustrari possunt a peregrinis et hospitibus. p. 1—117.

Onuphrii Panvinii veronensis descriptio quattuordecim regionum urbis Romae ex Sexto Rufo, P. Victore & aliis auctoribus collecta. p. 118—146.

De tribubus urbis Romae. p. 146—149.

Publii Victoris de regionibus urbis liber. p. 150—163.

Impressum Francofurti apud Johannem Feyerabend, impensis Theodori de Bry, MDXCVII.

II. Pars antiquitatum Romanarum seu topographia Romanae urbis jam inde ab U. C. ad nostra usque tempora maxime quando in summo flore fuit, accuratissima: Plateae eiusdem cum aedificiis & magnificis structuris publicis effigiate & ordine digestae, descriptio perspicua singulis figuris apposita. Marliani insuper et Onuphri Topographia eiusdem urbis a J. J. Boissardo V. primum ad Theodorum de Bry missa, qui ad vivum ea in aere efficta, elegantissimo artificio illustravit. Omnia recens apparata & foras data ab eodem Theodor de Bry Leodiense. Francofurtij Ao. MDXCVII. 4 n. n., 11 n. n., 211 S.

III. Pars antiquitatum seu inscriptionum & epitaphiorum quae in saxi et marmoribus Romanis videntur cum suis signis et imaginibus exacta descriptio auctore J. J. Boissardo Vesuntino. Omnia elegantissimis figuris in aere incisis per Th. de Bry Leodiẽsem. Ao. MDXCVII. 42 S. Taf. 43—150.

#391

IIII. Pars antiquitatum Romanarum sive II. Tomus inscriptionum & monumentorum, quae Romae in saxis & marmoribus visuntur ..... Anno MDIIC. 52 S. Tafel 53—149.

V. Pars antiquitatum Romanarum sive III. tomus inscriptionum .... Anno MDC. 10 n. n. S., 129 Taf.

VI. Pars antiquitatum sive IIII. Tomus inscriptionum .... Francofurti MDCII. 6 n. n., 47 S. 146 Taf. 4° (H. V.-E. München. Berlin.)

1603.

716 EXT.

Boissard, J. J.

Topographia urbis Romae. Das ist eygentliche Beschreibung der Statt Rom, sampt allen Antiquitaeten, Pallaest, Amphitheatris oder Schawplatz, Obeliscis, Pyramiden, Lustgarten, Bildern, Begraebnuessen, Oberschrifften und dergleichen, so in und umb der Statt Rom gefunden und in vier Tagen ordentlich beschawen und gesehen werden koennen. In lateinischer Sprach beschriben durch Joan. Jacobum Boissardum. Jetz aber in Teutsche Sprach uebergesetzet und die Figuren nach den Numeris durch ein Liebhaber der Antiquitaet geordnet an Tag geben. Durch Dieterich de Bry seeligen hinterlassenen Wittwe und zween Soehne.

Getruckt zu Franckfurt bey Matthias Becker. Im Jar 1603. 8 n. n., 78 S. 150 Taf. 2° (München.)

Die Ausgabe enthaelt lediglich: »Topographia urbis Romanae. Das ist Gruendte und eygentliche Beschreibung der Statt Rom und aller deren Ding, so darin denkwuerdig gefunden und underhalb vier Tagen von Fremden Auslaendischen gesehen und beschawet werden mögen.« Also Teil I. des Gesamtwerkes.

1627.

717 EXT. VOL.I EXT.VOL.II

Boissard, J. J.

Onuphrii Panvinii, Bartholomaei Marliani, Petri (sic!) Victoris, Jani Jacobi Boissardi Topographia Romae. Cum tabulis geographicis, imaginibus antiquae et novae urbis, #392 inscriptionibus, marmoribus, aedificiis, sepulchris et quicquid est a veneranda antiquitate. Magna diligentia aere incisis.

Francofurti, 1627. In Bibliopoleio Brijano, apud Matthaeum Merianum. 2 Voll. 2°. (München.)

1681.

718 Kubikat

Boissard, J. J.

Topographia urbis Romae, das ist eigentliche Beschreibung der Stadt Rom, sampt allen Antiquitaeten, Pallaesten, Amphitheatris, oder Schauplätzen, Obeliscis, Pyramiden, Lustgaerten, Bildern, Begraebnuessen, Oberschrifften und dergleichen, so in und umb der Stadt Rom gefunden und in vier Tagen ordentlich beschauet und gesehen werden koennen. In lateinischer Sprach beschrieben durch Joannem Jacobum Boissardum, jetzo aber in die teutsche Sprach uebersetzt, und die Figuren nach den Numeris durch einen Liebhaber der Antiquitaet geordnet und an den Tag gegeben durch Dieterich de Bry.

Franckfurt, Matthaei Merians seel. Erben, MDCLXXXI. 4 n. n., 74, 2 n. n. S. 2° 101 Taf. (München.)

#393

XV. Lipsius.

1598.

719 EXT.

Lipsius, Justus

Admiranda, sive, de magnitudine Romana libri quattuor.

Antverpiae, ex officina Plantiniana, apud Joannem Moretum, MDXCVIII. 12 n. n., 255, 10 n. n. S. 8° (V.-E.)

720 EXT.

Lipsius, Justus

Justi Lipsi Admiranda, sive, de magnitudine Romana libri quattuor.

Parisiis, Apud Marcum Orry, via Jacoboeâ, sub insigni Leonis salientis. MDXCVIII. 16 n. n., 374, 12 n. n. S. 8° (U.-B. Göttingen.)

1599.

721 EXT.

Lipsius, Justus

Admiranda, sive, de magnitudine Romana libri quattuor. Secunda editio correctior auctiorque.

Antverpiae, ex officina Plantiniana, apud Joannem Moretum, MDXCIX. 209, 5 n. n. S. 8° (V.-E.)

1600.

722 Kubikat

Lipsius, Justus

Admiranda et vere admiranda, sive, de magnitudine et urbis et ecclesiae Romanae. Auctoribus Justo Lipsio Belga & Thoma Stapletono Anglo, libri omnibus Christianis, maxime Romam adeuntibus tam necessarii, quam utiles. Conjunctim nunc primum editi. Curante Gasp. Schoppio Franco. Tertia editio correctior auctiorque.

Romae, ex bibliotheca Bartholomaei Grassi, apud Nicolaum Mutium MDC. 20 n. n., 236, 4 n. n. S.

Angebunden: Vere admiranda, seu de magnitudine Romanae ecclesiae libri duo. Auctore Thoma Stapletono Anglo. Editio secunda correctior. 8 n. n., 94 S. 8° (V.-E.)

723 Kubikat

Lipsius, Justus

Della grandezza di Roma e del suo imperio di Giusto Lipsio, Libri IV. Volgarizzata da Filippo Pigafetta. Con #394 tre discorsi, l’uno de’ sestertij antichi, l’altro del cadimento degl’imperii, il terzo delli porti di Roma.

In Roma, appresso Stefano Paolini, MDC. 16 n. n., 367 S. 8° (H. V.-E.)

1605.

724 EXT.

Lipsius, Justus

Admiranda sive de magnitudine Romana libri quattuor. Tertia editio correctior auctiorque.

Antverpiae, ex officina Plantiniana, apud Joannem Moretum, MDCV. 223, 7 n. n. S. 8° (V.-E.)

1613.

725 EXT.

Lipsius, Justus

Admiranda, sive de magnitudine Romana libri quattuor. In: Opera, T. II. p. 593—651.

Lugduni, apud Horatium Cardan, MDCXIII. 2° (V.-E.)

1617.

726 EXT.

Lipsius, Justus

Admiranda, sive, de magnitudine romana libri quattuor. Editio ultima.

Antverpiae, ex off. Plantiniana, apud Balthasarum & Joannem Moretos. MDCXVII. 223, 7 n. n. S. 4° (München.)

1620.

727 [[NA]]

Lipsius, Justus

Admiranda oder Wundergeschichten von der unauszsprächlichen Macht, Herrlich- und Grossmächtigkeit der Stadt Rom und Römischen Monarchey: Nicht allein Ihres Reichs- und Kriegsmacht halb, so sich zu Kriegs- und Friedenszeiten fast in alle Welt erstrecket: Sondern auch wegen ihres unsäglichen Einkommens und desselbigen wol versehenen gebrauchs: Und dann Ihrer gemeinen und Privat Palästen, Tempeln und ansehentlichsten Gebäwen in und umb di Statt. Letztlich von Ihrer Mannheit, Gerechtigkeit, Fleisses di Studia zu erhalten, und anderer lobens #395 würdiger Tugenten, und daher erfolgten langwürig und beständigkeit Ihrer Regierung. Von Weyland dem Hochgelehrten Justo Lipsio. In lateinischer Sprach beschrieben: Nun aber in das Teutsche übersetzet, In vier Buecher abgetheilt, deren Summarischer Begriff, nach der Vorrede zu finden.

Strassburg, In Verlegung Lazari Zetzners Seliger Erben, MDCXX. 16 n. n., 365 S. 8° (Berlin.)

1630.

728 EXT.

Lipsius, Justus

Admiranda .... Editio ultima.

Antverpiae, ex officina Plantiniana Balthasaris Moreti, MDCXXX. 223, 6 n. n. S. 4° (München.)

1637.

729 EXT.

Lipsius, Justus

Admiranda .....

In: Justi Lipsi, Opera omnia postremum ab ipso aucta: nunc primum copioso rerum indice illustrata. Tomus III. p. 367-478.

Antverpiae, ex off. Plantiniana Balthasaris Moreti, MDCXXXVII. 2° (München.)

1650.

730 Kubikat

Lipsius, Justus

Admiranda ....

In: (Thysius) Roma illustrata .... p. 249—355. Siehe No. 813.

1657.

731 Kubikat

Lipsius, Justus

Admiranda ....

In: (Thysius) Roma illustrata .... p. 238—338. Siehe No. 814.

#396

1675.

732 EXT.

Lipsius, Justus

Admiranda ....

In: Justi Lipsi V. C. Opera omnia, postremum ab ipso aucta et recensita. Tomus III. p. 655—863.

Vesaliae, Typ. Andreae ab Hoogenhuysen, MDCLXXV. (München.)

1689.

733 EXT.

Lipsius, Justus

Admiranda ....

In: (Thysius) Roma illustrata .... p. 230—326. Siehe No. 815.

1692.

734 EXT.

Lipsius, Justus

Admiranda ....

In: (Thysius) Roma illustrata .... p. 154—219. Siehe No. 816.

1698.

735 EXT.

Lipsius, Justus

Admiranda ....

In: (Thysius) Roma illustrata .... p. 154—219. Siehe No. 818.

#397

XVI. Donati.

1638.

736 EXT.

Donati, Alessandro

Roma vetus ac recens utriusque aedificiis ad eruditam cognitionem expositis auctore Alexandro Donato senense e societate Jesu.

Romae, ex typographia Manelphi Manelphij, MDCXXXVIII. Titelstich, 10 n. n., 404, 14 n. n. S. 8° (V. V.-E.)

1639.

737 Kubikat

Donati, Alessandro

Roma vetus ac recens .....

Romae, ex typographia Manelphi Manelphij, MDCXXXIX. Titelstich, 10 n. n., 404, 14 n. n. S. 8° (V. H. V.-E. Berlin. München.) Variante der vorigen Ausgabe.

1648.

738 Kubikat

Donati, Alessandro

Roma vetus ac recens .... Editio secunda correctior.

Romae, ex officina Philippi Rubei, MDCXLVIII. Titelstich, 10 n. n., 404, 14 n. n. S. 8° (V.-E. München.)

1662.

739 EXT.

Donati, Alessandro

Roma vetus ac recens .... Tertio edita ac nonnullis in locis nedum aucta, & castigatior reddita, verum etiam figuris aeneis illustrata.

Romae, ex officina Philippi Rubei, MDCLXII. 10 n. n., 537, 17 n. n. S. 8° (V.-E.)

1665.

740 Kubikat

Donati, Alessandro

Roma vetus ac recens ....

Romae, ex officina Philippi Rubei, MDCLXV. 10 n. n., 537, 17 n. n. S. 4° (München.)

Nachdruck der vorigen Ausgabe.

#398

1694.

741 Kubikat

Donati, Alessandro

Alexandri Donati e societate Jesu Roma vetus ac recens utriusque aedificiis illustrata. In multis locis aucta, castigatiorque reddita indice locupletissimo, & figuris aeneis illustrata. Editio ultima.

Amstelaedami, prostant apud Janssonio-Waesbergios & Joannem Wolters, 1694. 14 n. n., 356, 20 n. n. S. (V.-E.)

1695.

742 Kubikat

Donati, Alessandro

Alexandri Donati .... Roma vetus ac recens ....

Amstelaedami, prostant apud Janssonio-Waesbergios & Joannem Wolters, 1695. Titelstich, 10 n. n., 356, 20 n. n. S. 8° (Wien.)

Variante der vorigen Ausgabe.

1696.

743 EXT.

Donati, Alessandro

Alexandri Donati e societate Jesu: Roma vetus ac recens, utriusque aedificiis ad eruditam cognitionem expositis.

In: Graevius, J. G. Thesaurus, III. Col. 470—874. Siehe No. 817.

1725.

744 Kubikat

Donati, Alessandro

Roma vetus ac recens .... Tertio edita ac multis in locis nedum aucta & castigatior reddita, verum etiam figuris aeneis veterum aedificiorum integritatem & eorundem reliqua vestigia fideliter exprimentibus, illustrata.

Romae, ex bibliotheca fratrum de Rubeis, sub signo Salamandrae, Anno Jubilei MDCCXXV. 8 n. n., 537, 17 n. n. S. 8° (V.-E.)

1732.

745 Kubikat

Donati, Alessandro

Roma vetus ac recens ....

#399

In: Graevius, J. G. Thesaurus, III. Col. 541—938. Siehe No. 820.

1738.

746 Kubikat

Donati, Alessandro

Roma vetus ac recens utriusque aedificiis ad eruditam cognitionem expositis auctore Alexandro Donato e societate Jesu. Tertio edita ac multis in locis nedum aucta, & castigatior reddita: Verum etiam figuris aeneis veterum aedificiorum integritatem, & eorundem reliqua vestigia fideliter exprimentibus illustrata.

Romae, ex Bibliotheca Fausti Amidei in Via Cursus, Anno MDCCXXXVIII. Titelstich, 8 n. n., 537, 17 n. n. S. 4° (U.-B. Königsberg.)

#400

XVII. Nardini.

1665.

747 Kubikat

Nardini, Famiano

Roma antica di Famiano Nardini.

In Roma, per il Falco MDCLXV. A spese di Biagio Deversino, e Felice Cesaretti. 20 n. n., 546, 32, 12 S. 4° (Im Besitz des Herrn C. E. Rappaport.)

Angbd. Discorso d’Ottavio Falconieri intorno alla piramide di C. Cestio, & alle pitture, che sono in essa con alcune annotazioni sopra un’iscrizione antica appartenente alla medesima. 32 S.

Lettera del medesimo al Sigr. Carlo Dati. Sopra l’iscrizione d’un mattone cavato dalle ruine d’un muro antico gittato a terra con occasione di ristaurare il portico della Rotonda l’anno 1661. 12 S.

1666.

748 Kubikat

Nardini, Famiano

Roma antica di Famiano Nardini.

In Roma, per il Falco, MDCLXVI. A spese di Biagio Deversin, e Felice Cesaretti. All’insegna della Regina. 20 n. n., 546, 32, 12 S. 4° (V.-E.)

Variante der vorigen Ausgabe, mit denselben Allegaten.

1696.

749 EXT.

Nardini, Famiano

Famiani Nardini, Roma vetus. Libri VIII. Ex italica in latinam linguam translati a Jacobo Tullio cum figuris.

In: Graevius, J. Gg. Thesaurus, IV. Col. 877—1460. Siehe No. 817.

1704.

750 EXT.

Nardini, Famiano

Roma antica di Famiano Nardini. Edizione seconda.

Roma, Giovanni Andreoli alla Piazza di Pasquino sotto il segno della Regina. Stampato da Gaetano Zanobj. 18 n. n., 583 S. 4° (V.-E.)

#401

»Roma antica" bis p. 556. — Angbd. die Memorie des Flaminio Vacca.

1732.

751 Kubikat

Nardini, Famiano

Famiani Nardini Roma vetus. Libri VIII.

In: Graevius, J. G. Thesaurus, IV. Col. 877—1460.

Siehe No. 820.

1771.

752 Kubikat

Nardini, Famiano

Roma antica di Famiano Nardini. Edizione terza romana. Con note ed osservazioni storico-critiche.

In Roma, MDCCLXXI. A spese di Carlo Barbiellini. Si vendono nella libreria di Fausto Amidei al Corso. Nella stamperia di Lorenzo Capponi presso il palazzo di Firenze.

T. I.—IV. Durchp. XL, 1499, 80, CXXI S. 8° (V.-E.)

1818.

753 Kubikat

Nardini, Famiano

Roma antica di F. N. Edizione quarta romana riscontrata ed accresciuta delle ultime scoperte con note ed osservazioni critico antiquarie, di Antonio Nibby. E con disegni rappresentanti la faccia attuale dell’antica topografia di Antonio de Romanis. T. I.—IV.

Roma, de Romanis, MDCCCXVIII. 4 Voll. 8° (V.-E.) T. I. XXXVI, 331 S. — II. 358 S. — III. 416 S. — IV. 52, 140 S.

Vol. IV. enthält die Discorsi des Falconieri, die Memorie des Flaminio Vacca und Nibby, Delle vie degli Antichi.

#402

XVIII. Kennett.

1696.

754 EXT.

Kennett, Basil

Romae antiquae notitia: or the antiquities of Rome. In two parts.

I. A short history of the rise, progress, and decay of the common wealth.

II. A description of the city. An account of the religion, civil government, and art of war; with the remarquable customs and ceremonies, publick and private. With copper cuts of the principal buildings, &c. To which are prefixed two essays: concerning the Roman learning and the Roman education.

London, A. Swall & T. Child, 1696. 40 n. n., 368, 22 n. n. S. 8° (B. M.)

1699.

755 EXT.

Kennett, Basil

Romae antiquae notitia:...... The second edition with large additions.

London, printed for Timothy Child .... and Robert Knaplock, MDCXCIX. 38 n. n., 376, 24 n. n. S. 8° (B. M.) Titel unverändert.

1704.

756 Kubikat

Kennett, Basil

Romae antiquae notitia: or the antiquities of Rome. To which are prefix’d two essays: concerning the Roman Learning and the Roman education. The third edition revised, corrected and augmented with new sculptures.

Oxford, printed at the Theater: for Timothy Child .... and Robert Knaplock, London MDCCIV. Titelstich, 48 n. n., 375, 26 n. n. S. 8° (B. M.)

1708.

757 EXT.

Kennett, Basil

Romae antiquae notitia ..... The fourth edition revised and corrected.

#403

London, T. Child, R. Knaplock, 1708. Titelstich, 16 n. n., XXX, 375, 26 n. n. S. 8° (B. M.)

1713.

758 EXT.

Kennett, Basil

Romae antiquae notitia:..... The fifth edition revised and corrected.

London, Printed for T. Child at the White-Hart, and R. Knaplock ... 1713. Titelstich, 16 n. n., XXX, 375, 28 n. n. S. 8° (Senat.)

1717.

759 EXT.

Kennett, Basil

Romae antiquae notitia:.... The sixth edition.

London, printed for T. Child and R. Knaplock .... MDCCXVII. Titelstich, XXX, 375, 28 n. n. S. 8° (B. M.)

1721.

760 EXT.

Kennett, Basil

Romae Antiquae notitia:.... The seventh edition.

London, printed for R. Knaplock ... and J. Child .... MDCCXXI. Titelstich, 16 n. n., XXX, 375, 26 n. n. S. 8° (B. M.)

1731.

761 EXT.

Kennett, Basil

Romae antiquae notitia:... The ninth edition.

London, printed for J. Knapton, R. Knaplock .... MDCCXXXI. Titelstich, 16 n. n., XXX, 375, 28 n. n. S. 8° (B. M.)

1737.

762 Kubikat EXT.

Kennett, Basil

Romae antiquae notitia:..... The tenth edition.

London, printed for J. and P. Knapton, H. Knaplock .... MDCCXXXVII. Titelstich, 16 n. n., XXX, 375, 25 n. n. S. 8° (B. M.)

#404

1746.

763 EXT. EXT.

Kennett, Basil

Romae Antiquae notitia:.... The eleventh edition corrected and improved.

London, Printed for W. Innys, A. Ward ..... MDCCXLVI. Titelstich, 16 n. n., XXX, 375, 26 n. n. S. 8° (B. M.)

1763.

764 EXT.

Kennett, Basil

Romae antiquae notitia:..... The thirteenth edition, corrected and improved.

London, printed for J. and R. Tanson .... MDCCLXIII. Titelstich, 16 n. n., XXX, 375, 26 n. n. S. 8° (B. M.)

1776.

765 Kubikat

Kennett, Basil

Romae antiquae notitia:.... The fifteenth edition, corrected and improved.

London, printed for C. Bathurst .... MDCCLXXVI. 16 n. n., XXX, 375, 26 n. n. S. 8° (B. M.)

1793.

766 EXT.

Kennett, Basil

Romae antiquae notitia ... The seventeenth edition, corrected and improved.

London, printed for T. Longman .... MDCCXCIII. Titelstich, 16 n. n., XXX, 375, 26 n. n. S. 8° (B. M.)

1820.

767 EXT.

Kennett, Basil

Romae antiquae notitia:.... A new edition, embellished with engravings.

Edinburgh, printed for Stirling and Slade .... 1820. Titelstich, XII, XXV, 356, 20 n. n. S. 8° (B. M.)

#405

XIX. Ficoroni.

1744.

768 Kubikat

Ficoroni, Francesco de’

Le vestigia e rarità di Roma antica ricercate e spiegate da Francesco de’ Ficoroni.

Roma, MDCCXLIV. Nella stamperia di Girolamo Mainardi. 12 n. n., 195 S. 4°.

Angbd. Le singolarità di Roma moderna ricercate e spiegate da Fr. de’ F. 8 n. n., 77 S. 4° (H.)

XX. Venuti.

1763.

769 Kubikat

Venuti, Ridolfino

Accurata e succinta descrizione topografica delle antichità di Roma dell’abbate Ridolfino Venuti cortonese. P.I.II.

In Roma MDCCLXIII. Presso Gio: Battista Bernabò, e Giuseppe Lazzarini. 2 Voll. Vol. I. XXXVI, 143 S. — II. VIII, 143, 3 n. n. S. 4° (V. Cic. V. 3905.)

1803.

770 Kubikat

Venuti, Ridolfino

Accurata e succinta descrizione delle antichità di Roma. Edizione seconda accresciuta delle nuove scoperte e di molte osservazioni riguardanti particolarmente le arti. P.I.II.

Roma, Pietro Paolo Montagnani-Mirabili, MDCCCIII. P. I. XXIV, 190 S. — II. VIII, 222 S. 4° (H.)

1824.

771 Kubikat

Venuti, Ridolfino

Accurata e succinta descrizione topografica delle Antichità di Roma dell’Abbate Ridolfino Venuti Cortonese. Edizione terza che contiene oltre le nuove scoperte ed aggiunte altre interessanti note ed illustrazioni di Stefano Piale Romano. P. I. II.

In Roma, MDCCCXXIV. Presso Pietro Piale e Mariano de Romanis. 4° Vol. I. XVI, 256 S. — II. VI, 238 S. (H.)

#406

XXI. Guattani.

1795.

772 Kubikat

Guattani, Giuseppe Antonio

Roma antica dell abbate Giuseppe Antonio Guattani Romano. Vol. I. II.

Bologna, Stamp. di S. Tommaso d’Aquino, MDCCXCV. 2 Voll. 8° Vol. I. Titelstich, 6 n. n., 112 S. — II. 4 n. n., 130 S. (Senat.)

1805.

773 Kubikat

Guattani, Giuseppe Antonio

Roma descritta ed illustrata dall’abbate Giuseppe Antonio Guattani, Romano. In questa seconda edizione corretta ed accresciuta. T. I. II.

Roma, Pagliarini, MDCCCV. 2 Voll. 8°

Vol. I. 4 n. n., 122 S. — II. 4 n. n., 150 S. (H.)

XXII. Lumisden.

1797.

774 Kubikat

Lumisden, Andrew

Remarks on the antiquities of Rome and its environs: being a classical and topographical survey of the ruins of that celebrated city. Illustrated with engravings.

London, printed by W. Bulmer & Co. and sold by G. Nicol, 1797. Titelstich, IV, 478, 12 n. n. S., 12 Taf. 4° (B. M.)

1812.

775 EXT.

Lumisden, Andrew

Remarks on the antiquities of Rome and its environs .... The second edition.

London, printed by W. Bulmer & Cie. for G. & W. Nicol, 1812. IV, 478, 12 n. n. S., 12 Taf. 4° (V.-E.)

#407

XXIII. Burton.

1821.

776 Kubikat

Burton, Edward

A description of the antiquities and other curiosities of Rome. By the Rev. Edward Burton M. A. Student of Christ Church.

Oxford, for Joseph Parker and John Murray, London. 1821. VIII, 581 S. 8° (V.-E.)

1823.

777 EXT.

Burton, Edward

Rom’s Alterthuemer und Merkwuerdigkeiten in ihrem neusten Zustande, mit stetem Rueckblick auf deren Geschichte, kritisch beleuchtet und beschrieben von E. B. Aus dem Englischen uebersetzt und mit Nachtraegen herausgegeben von F. C. L. Sickler. Nebst dem neuesten verbesserten Plan von Rom nach Nolli bei Monaldini.

Weimar, Landes-Industrie-Comptoir, 1823. VIII, 638 S. 8° (V.-E. Wien.)

Das Wiener Exemplar hat das weitere Titelblatt: »Rom und Latium von Burton und Sickler. Erster Teil.«

1830.

778 Kubikat

Burton, Edward

A description of the antiquities and other curiosities of Rome from personal observation during a visit to Italy in the years 1818—1819. With illustrations from ancient and modern writers by the Rev. Edward Burton, M. A. First florentine edition. Vol. I. II.

Florence, L. Molini, 1830/31. 2 Voll. 8° Vol. I. IX, 424 S. — II. 1831. 390 S. (V.-E.)

#408

XXIV. Burgess.

1831.

779 EXT.

Burgess, Richard

The topography and antiquities of Rome; including the recent discoveries made about the Forum and the Via Sacra. Vol. I. II.

London, Longman, Rus, Orme, Brown and Green, 1831. Voll. 8° Vol. I. XVI, 492 S. — II. IV, 400 S. (V.-E.)

XXV. Canina.

1831.

780 EXT.

Canina, Luigi

Indicatione topografica di Roma antica dell’architetto Luigi Canina.

Roma, Dai tipi dello stesso Canina, 1831. VIII, 264 S. 8° (V.-E.)

1841.

781 EXT.

Canina, Luigi

Indicazione topografica di Roma antica distribuita nelle XIV regioni dell’ architetto Avv. Luigi Canina.

Roma, Dai tipi dello stesso Canina, 1841. VIII, 327 S. 8° (V.-E.)

1844.

782 Kubikat

Canina, Luigi

Indicazione topografica ....

Roma, Dai tipi dello stesso Canina, 1844. 8 n. n., 327 S. 8° (H.)

1850.

783 Kubikat

Canina, Luigi

Indicazione topografica di Roma antica in corrispondenza dell’epoca del Commendatore Luigi Canina. Quarta edizione.

Roma, Dai tipi dello stesso Canina, 1850. 8 n. n., 656 S. 8° (H.)

#409

XXVI. Gell.

1834.

784 Kubikat

Gell, William

The topography of Rome and its vicinity. Vol. I. II.

London, Sanders & Otley, MDCCCXXXIV. 2 Voll. 8° Vol. I. VII, 456 S. — II. 414 S. (V.-E.)

1846.

785 Kubikat

Gell, William

The topography of Rome and its vicinity. By Sir William Gell .... A new edition revised and enlarged. By Edward Herbert Bunbury.

London, Henry G. Bohn, MDCCCXLVI. 499 S. 8° (H. — A. I. — Senat.)

XXVII. Becker.

1843.

786 EXT.

Becker, Wilhelm Adolph

Handbuch der roemischen Alterthuemer. Nach den Quellen bearbeitet. Erster Theil: I. Die Quellen. II. Topographie der Stadt.

Leipzig, Weidmannsche Buchhandlung, 1843. XVI, 722 S. 8° (A. I.)

#410

XXVIII. Sonstige Schriften.

1542.

787 EXT.

Sylvagius, Mattheus

Opus pulchrum ac studiosis viris satis jucundum de tribus peregrinis seu de colloquiis trium peregrinorum: de divinis perfectionibus: de philosophia sanctorum: de portibus mundi, climatibus, linguis et populis, civitatibus & conditionibus: & de eccellentiis Rome & Hierusale ibiqu; multa notatu dignissima editũ & rite ordinatũ per venerandũ Patrẽ Fratrem Mattheum Sylvagium Siculum Cathanensem sacrae Theologiae professorem ordinis minorum observantiae.

Venetiis, in aedibus Francisci Bindonri & Maphaei Pasinei Mense Novembri, Anno virginis partu MDXLII. 352, 31 n. n. Bl. 8° (V.)

Wichtig die Stellen ff. 299—329.

1544.

788 Kubikat

Descriptio brevissima priscae urbis Romae.

Venetiis, apud Cominum de Tridino Montisferrati, MDXLIIII. 12 Bl. 8° (Cas. Misc. in 8° Vol. 254.)

1552.

789 EXT.

I nomi antichi e moderni dell’antica città di Roma & de tutti i popoli, provincie, città, fiumi, monti, selve & altri luochi di tutta Italia, come al presente si adimandano.

In Venetia, al segno della speranza, MDLII. 16 Bl. 8° (V. Angelica.)

F. 1—8 befaßt sich mit Rom.

1585.

790 Kubikat

Demontiosius, Ludovicus

Ludovici Demontiosii Gallus Romae hospes, ubi multa antiquorum monumenta explicantur, pars pristinae formae restituuntur. Opus in quinque partes tributum.

Romae, apud Joannem Osmarinum, MDLXXXV. 3 Bl. n. n., 26, 27, 17, 20, 5 S. 8° (V. — A. I.)

#411

1625.

791 Kubikat

Portio, Giorgio

Specchio ovvero compendio dell’antichità di Roma. Diviso in due parti. Nella prima si tratta delle antichità sacre: e nella seconda delle profane. Cioè di quelle che sono più notabili e che sono anche in piedi, almeno in qualche parte. Raccolte dall’opera d’un padre sacerdote da Giorgio Portio.

In Roma, per l’erede del Zannetti, 1625. 12 n. n., 176 S. 12° (V.-E. A. Cas.)

1643.

792 EXT.

Dietrich, Joh. Conrad

Antiquitates Romae. Veteris-Novae, operâ Joh. Cunradi Dieterichii, prof. Morpurgensis collectae.

Francofurti, Prodierunt è Kempfferiana, Anno MDCXLIII. 274 S., 5 Bl. n. n. 16° (München.)

1677.

793 EXT.

Mayer, Mattaeus

Roma septicollis antiqua, seu brevis discursus de septem montibus urbis Romae, de portis & pontibus, aliisque antiquitatibus.

Romae, typ. Jacobi Mascardi, 1677. 6 n. n., 59 S. 12° (Cas.)

1685.

794 EXT.

Vossius, Isaacus

De antiquae Romae et aliarum quarumdam urbium magnitudine.

In: Isaaci Vossii variarum observationum liber p. 1—37.

Londini, Apud Robertum Scott, MDCLXXXV. (V.-E.)

795 EXT.

Wiederabgedruckt in: Graevius, J. G. Thesaurus, Vol. IV. (1697), Col. 1497—1516. In der Ausgabe von 1732. Vol. IV. Col. 1493—1516. Siehe No. 817 und 820.

#412

1687.

796 [[NA]]

Borricchius, Olaus

Olai Borricchii de antiqua urbis Romae facie dissertatio compendiaria.

Hafniae, Literis Joh. Phil. Bockenhoffer, 1687. 7 n. n., 192 S. 8° (Angelica.)

797 EXT.

Wiederabgedruckt in: Graevius, J. G. Thesaurus, 1697, Vol. IV. Col. 1517—1624 und in der Ausgabe von 1732, Vol. IV. Col. 1517—1622. Siehe No. 817 und 820.

798 [[NA]]

Roma vetus montibus distincta, divisa regionibus, templis, et aedificiis decorata.

Cadomi, apud Joannem Cavelier, MDCLXXXVII. 8 n. n., 192 S. 24° (Slg. Ashby.)

1689.

799 Kubikat

Minutolo, Giulio

Romana antiquitas dissertationibus historico-criticis illustrata. Quibus prisci scriptores emendati, dilucidatique: recentes castigati, inque meliorem ordinem digesti: veteres opiniones novis fulcris firmatae: propria demum cogitata non infirmis coniecturis stabilita a D. Julio Minutolo.

Romae, typ. Jacobi Komarek, 1689. 16 n. n., 447 S. 8° (Sarti.)

1739.

800 Kubikat

Overbeke, Bonaventura

Degli avanzi dell’antica Roma, opera postuma di B. O., pittore e cittadino d’Amsterdam. Tradotta e di varie osservazioni critiche e riflessive accresciuta da Paolo Rolli, patrizio Tudertino.

Londra, Tommaso Edlin, MDCCXXXIX. VIII, 401 S. 8° (V. V.-E.)

1781.

801 Kubikat

Adler, Georg Christian

Ausfuehrliche Beschreibung der Stadt Rom.

In Commission bei Carl Ernst Bohn. Altona, gedruckt von Johann David Adam Eckhardt, 1781. 12 n. n., 354, 16 n. n., 28 S. XV Taf. 8° (H. München.)

#413

1810.

802 EXT.

Sachse, Carl

Versuch einer kurzgefassten historisch-topographischen Beschreibung der Stadt Rom, von ihrer Erbauung an, bis auf Constantin den Grossen; als begleitender Leitfaden zu meinem Plan der alten Stadt Rom von dem Professor Dr. Carl Sachse, Corrector an der Schule zu Bernburg.

Hannover, Helwingsche Hofbuchhandlung, 1810. 270 S. 8° (V.-E.)

803 [[NA]]

Zweite Auflage:

Sachse, C.

Geschichte und Beschreibung der alten Stadt Rom, ein historisch-topographisches Handbuch zur Foerderung eines gruendlichen Studii der roemischen Schriftsteller.

Erster Theil, die Stadt Rom waehrend der Koenige und des Freistaats.

Zweiter Theil, aus den hinterlassenen Papieren des Verfassers.

Hannover, Helwingsche Hofbuchhandlung, 1824—1828. 2 Voll. 8° Bd. I. X, 732 S. — II. 4 n. n., 508 S., 4 Taf. (V.-E.)

1811.

804 EXT.

Schoell, F.

Description abrégée de Rome ancienne d’après Ligorius, Donati, Nardini, Adler et des voyageurs modernes; avec un plan de Rome ancienne et une gravure coloriée.

Paris, F. Schoell, 1811. 220 S., 2 Taf. 12° (B. M.)

#414

XXIX. Sammelwerke.

1520.

805 EXT.

P. Victor, Pomponius Laetus, Fabricius Camers, R. Volaterranus, De Urbe Roma scribentes. Flavius de locis ac civitatibus Italiae, deq. eius appellationibus priscis ac novis.

Bononiae, ex aedibus Hieronymi de Benedictis, MDXX. Mense Februar. 40 Bl. 8° (V.-E. München.)

Enthält:

1. Fabricii Varrani episcopi Camertis de Urbe Roma collectanea. f. 1—8.

2. Pomponius Laetus, De vetustate urbis. Ex Publio Victore et Fabio. f. 8’—16.

3. Regiones antiquae urbis. f. 16’—24.

4. Descriptio urbis Romae per R. Volaterranum. f. 25—40.

1523.

806 Kubikat

De Roma prisca et nova varii autores prout in sequenti pagina cernere est. Romae ex aedibus Jacobi Mazochii, Ro. achademiae bibliopolae. Ano. Domini MDXXIII. Decimo Kal. Februarias. Pontificatus Sanctissimi Dñi. Nostri Dñi. Adriani Anno Secundo. 182 Bl. 8° (V. V.-E. Cas. Berlin.)

Enthält:

1. Albertini, Opusculum.

2. Vibius Sequestris de fluminibus, fontibus, lacubus, nemoribus, paludibus, montibus & gentibus.

3. De origine situ & qualitate Romanae urbis.

4. Publius Victor de regionibus urbis libellus unicus.

5. Pomponius Laetus, de vetustate urbis.

6. Fabricii Varrani .... de urbe Roma collectanea.

7. Descriptio urbis Romae per Raphaelem Volaterranum.

8. Ad Venerium Rufum Ruttilii Claudii Numationi Gelli Viri consularis praefectorii urbis, tribuni militum, praefecti praetoris. Liber I. Cui titulus itinerarium. — Itinerarii liber secundus.

9. Laurentii Vallati carmen de natali patriae suae.

10. Raphael Volaterranus de origine urbis.

#415

1538.

807 Kubikat

Pomponii Laeti de antiquitatibus urbis Romae libellus longe utilissimus.

Topographiae urbis Romae Jo. Bartholomaei Marliani Patricij Mediolanensis epitome, nunc primum in lucem edita.

Publii Victoris de urbis Romae regionibus & locis libellus. Rerum et verborum in hisce omnibus memorabilium index.

Basileae, per Thomam Platterum, Anno MDXXXVIII. Mense Martio. 36 n. n., 257 S. 8° (V.-E.)

Laetus, p. 1—27. — Marlianus, p. 28—241. — Victor, p. 242—257.

1552.

808 EXT.

Antiquitatum varii auctores, quorum catalogum sequens continet pagella.

Apud Sebastianum Gryphium, Lugduni MDLII. 887 S. 24° (V. V.-E.)

Enthält u. a.:

1. Pomponius Laetus, De antiquitatibus urbis Romae libellus. p. 585—604.

2. Marliani, B. Topographia veteris Romae. p. 604—750.

3. Publii Victoris de urbis Romac regionibus et locis libellus. p. 751—769.

1560.

809 EXT.

Antiquitatum varii auctores, quorum catalogum sequens continet pagella.

Lugduni, apud Haered. Seb. Gryphii, 1560. 928 S. 24° (Slg. Ashby.)

Enthält u. a.:

1. Pomponii Laeti de antiquitatibus urbis Romae libellus. p. 600—621.

2. Topographiae veteris Romae Joan. Bartholomaei Marliani epitome. p. 622—780.

3. P. Victoris de urbis Romae regionibus et locis libellus. p. 781—801.

Erweiterter Neudruck der Ausgabe von 1552.

#416

1568.

810 EXT.

Pomponii Laeti de antiquitatibus urbis Romae libellus.

Jo. Bartholomaei Marliani Patricii Mediolanensis, de antiquae Romae topographia epitome. Lib. I. —VII.

Publii Victoris de urbis Romae regionibus et locis libellus.

Angbd. an: Titi Livii .... libri omnes, quotquot ad nostram aetatem pervenerunt.

Francofurti ad Moenum MDLXVIII. Impensis et opera Georgii Corvini Sigismundi Feierabenti, et Haeredum Wigandi Galli. 2° (Wien.)

Bd. II. P. Laetus, p. 1—4. — Marlianus, p. 4—30. — P. Victor, p. 30—33.

1573.

811 EXT.

Pomponii Laeti De antiquitatibus urbis Romae libellus.

Jo. Bartholomaei Marliani patricii Mediolanensis de antiqua Romae topographia epitome.

Pub. Victoris de urbis Romae regionibus et locis libellus.

Angbd. an: Titi Livii Patavini historiae Romanae ab urbe condita libri XLV .....

Lutetiae Parisiorum, apud Michaelem Sonnium via Jacobea, sub sento Basiliensi, MDLXXIII. 2° (B. M.)

Laetus, Vol. II. p. 487—491. — Marlianus, p. 491—524. — Victor, p. 525—529.

1578.

812 EXT.

Pomponii Laeti De antiquitatibus urbis Romae libellus.

Jo. Bartholomaei Marliani Patricii Mediolanensis, de antiquae Romae topographia epitome.

Pub. Victoris de Urbis Romae regionibus et locis libellus.

Angbd. an Titi Livii ..... libri omnes, quotquot ad nostram aetatem pervenerunt ....

Francofurti ad Moenum, apud Johannem & Sigismundum Feyerabendt, MDLXXVIII. 2 Voll. 2° (B. M.)

Laetus, Vol. II. p. 1—4. — Marlianus, p. 4—30. — Victor, p. 30—33.

#417

1650.

813 Kubikat

(Thysius)

Roma illustrata sive antiquitatum Romanarum breviarium. Accessit Georgii Fabricii Chemnicensis Veteris Romae cum nova collatio. Ex nova recensione Antonii Thysii JC.

Lugduni Batavorum, Ex officina Adriani Wyngaerden CIↃ IↃ CL. 6 n. n., 546, 22 n. n. S. 12° (Wien.)

p. 249—355. Admiranda sive de magnitudine Romana (Lipsius.)

p. 403—546. Georgii Fabricii Chemnicensis Roma, liber ad optimorum autorum lectionem apprime utilis ac necessarius.

1657.

814 Kubikat

(Thysius)

Roma illustrata ..... Postrema editio.

Amstelodami, Apud Ludovicum & Danielem Elzevirios, MDCLVII. Titelstich, 6 n. n., 524, 17 n. n. S. 12° (Angelica.)

Lipsius, p. 238—338. — Fabricius, p. 383—524.

(Titel unverändert.)

1689.

815 EXT.

(Thysius)

Roma illustrata .....

Amstelodami, Apud Joannem Wolters, MDCLXXXIX. Titelstich, 6 n. n., 504, 14 n. n. S. 12° (V. Cic. II. 3890.)

1692.

816 EXT.

(Thysius)

Justi Lipsii Roma illustrata sive antiquitatum Romanarum breviarium. Et Georgii Fabricii Chemnicensis veteris Romae cum Nova collatio. Ex nova recensione Antonii Thysii, J. C. Cui accesserunt in hac editione Justi Lipsii tractatus peculiares ...

Londini, Impensis Abelis Swalle & Tim. Childe, ad insignem Monocerotis in Coemeterio D. Pauli MDCXCII. 4 n. n., 362, 16 n. n. S. 8° (Wien.)

Lipsius, p. 154—219. — Fabricius, p. 247—332.

#418

1696.

817 EXT.

Graevius, Johannes Georgius

Thesaurus antiquitatum Romanarum congestus a Joanne Georgio Graevio.

Tomus Tertius. Trajectum ad Rhenum, apud Franciscum Helman; Lugd. Batav. apud Petrum van der Aa. MDCXCVI. 2°.

Enthält:

1. Sextus Rufus, De regionibus urbis liber. Col. 25—36.

2. Publius Victor, De regionibus urbis liber. Col. 37—52.

3. Bartholomaei Marliani Urbis Romae topographia. Cum notis ineditis Fulvii Orsini. Col. 53—202.

4. Onophrius Panvinius, Antiquae urbis imago. Col. 207—316.

5. G. Pancirolli Urbis Romae descriptio. Eiusdem de quattuordecim urbis regionibus commentarius. Col. 317—392.

6. Georgii Fabricii Chemnicensis Roma. Col. 393—468.

7. Alexandri Donati e societate Jesu: Roma vetus ac recens, utriusque aedificiis ad eruditam cognitionem expositis. Col. 470—874.

Tomus Quartus. MDCXCVII:

1. Famiani Nardini, Roma vetus. Libri VIII. Ex italica in latinam linguam translati a Jacobo Tullio cum figuris. Col. 877—1460.

2. Isaaci Vossii, De Antiqua Urbis Romae magnitudine. Col. 1497—1516.

3. Olai Boricchii De Antiqua Urbis Romae facie dissertatio compendiaria. Col. 1517—1624.

1698.

818 EXT.

(Thysius)

Justii Lipsii Roma illustrata ... et Georgii Fabricii ....

Londini, Impensis Gulielmi Whitwood, MDCXCVIII. 4 n. n., 362, 16 n. n. S. 8° (B. M.)

Unveränderter Nachdruck von No. 816.

#419

1716.

819 Kubikat

Sallengre, Albertus Henricus

Novus thesaurus antiquitatum Romanarum, congestus ab Alberto Henrico de Sallengre.

Hagae-Comitum, Apud Henricum du Sarzet, et Parisiis apud Antonium Urbanum Coustelier. MDCCXVI. Tom. I.

Enthält:

1. Lucii Fauni, De antiquitatibus urbis Romae, ab antiquis novisque autoribus exceptis, & summa brevitate ordineque dispositis, libri quinque. Col. 173—312.

2. Poggii Florentini, De fortunae varietate urbis Romae, et de ruina eiusdem descriptio. Col. 497—508.

1732.

820 Kubikat

Graevius, Johannes Georgius

Thesaurus antiquitatum Romanarum, congestus a Joanne Gorgio Graevio. Accesserunt variae & accuratae tabulae aeneae. Volumen tertium.

Venetiis, Typ. Barth. Javorina, MDCCXXXII. 2° (München.)

Enthält:

1. Sextus Rufus. Col. 89—98.

2. P. Victor, Col. 99—114.

3. Marlianus, Col. 115—264.

4. O. Panvinii Antiquae urbis imago. Col. 273—382.

5. G. Pancirolli urbis Romae descriptio ... Col. 383—456.

6. Fabricius. Col. 458—540.

7. Donatus. Col. 541—938.

Vol. IV. MDCCXXXII. Enthält:

1. Nardini, Col. 877—1460.

2. Vossius, Col. 1493—1516.

3. Borricchius, Col. 1517—1622.

1735.

821 Kubikat EXT.

Sallengre, Albertus Henricus de

Novus thesaurus antiquitatum Romanarum, congestus ab A. H. de S. Tomus I.

#420

Venetiis, Typ. Jo. Baptistae Pasquali, MDCCXXXV. Enthält:

1. Minutolo. Col. 1—172.

2. Faunus. Col. 173—312.

3. Poggio. Col. 497—508.

1737.

822 Kubikat

Polenus, Joannes

Utriusque thesauri antiquitatum Romanarum Graecarumque nova supplementa congesta ab Joanne Poleno. Vol. I.—V.

Venetiis, Typ. Jo. Bapt. Pasquali, 1737. 5 Voll. 2° (Sarti.)

Enthält keine Schriften, die für die römische topographische Literatur in Betracht kommen.

#421

Siebenter Abschnitt: Monographien der Kirchen, Paläste, Villen, Plätze, Brunnen, Obelisken, Galeriekataloge

#423

I. Kirchen.

823 Kubikat

S. Agata dei Goti.

Laurenti, Giovanni

Storia della Diaconia cardinalizia e monistero abbaziale di S. Agata alla Suburra.

(Roma), Pel Desiderj ai Portoghesi, MDCCIIIC. V, XC, IV S. 8° (H.)

824 Kubikat

Martinelli, Fioravante

Diaconia S. Agathae in Suburra a Floravante Martinello Romano descripta et illustrata.

Romae, typis Ludovici Grignani, MDCXXXVIII. 8 n. n., CII, 6 n. n. S. 8° (H.)

825